HiHo
Es geht um einen Yorkie. Er ist 14 Jahre alt, sieht wenig, hört fast nichts mehr.
Seit Jahren leidet er unter Epilepsie. Bekam „Anfälle“ und dagegen Tabletten. Anfälle in den Griff bekommen.
Seit nem halben Jahr oder so… vermehren sich die Anfälle bis auf 2-3 mal am Tag. Ich fragte dann mal den Hundebesitzer, dem der Yorkie gehört, ob er mal wieder mit dem Stinker (er stinkt erbärmlich aus dem Maul…keine Zähne mehr…naja, in dem Alter) beim Arzt war: Nö, die schläfern den ja eh nur ein.
Also: Ich mit dem Tier letzte Woche zum Tierarzt. Blut abgenommen… Naja, Yorkie hat was an der Leber. Soll normal sein bzw vorkommen in dem Alter. Wegen der Epilepsie bekam der Hund stärkere Tabletten, die ihm helfen sollten nach ein bis 2 Tagen. Sollten die Anfälle weiter auftreten, sofort anrufen und wieder zum Arzt kommen. OK.
Anfang der Woche fragte ich nach, was der Hund macht: Super. Nix mehr… Vorgestern (nur 2 Tage später also) : Wieder Anfälle… Hat also nix gebracht. Der Arzt wurde aber auch nicht angerufen!
Hmmmm… Heute soll ich (werde ich) mal wieder mit dem Tier zum Arzt. Erwartet ihn dann die (manchmal) erlösende Spritze?
Mir tut das Tier leid… Ist es das Alter? Was kann noch getan werden???
Kennt Eine® von Euch sowas? Wie ist es ausgegangen?
Wenn der Tierarzt ihm kein schmerzfreies Leben mehr ermöglichen kann, dann tät ich den Hund einschläfern lassen. Ihn am Leben zu lassen wäre sehr egoistisch, wenn es auch schmerzlich ist sein Haustier zu verlieren.
Mußte den Tierarzt fragen, er behandelt schließlich den Hund
Die Frage ob ein zahnloser, tauber und blinder Hund mit epileptischen Anfällen sich überhaupt noch erfreut am Leben selbst wenn es schmerzfrei ist, lass ich mal so offen im Raum stehen.
Ich denke das kannst du besser beurteilen als einer der den Hund gar nicht kennt sich auch kein Bild vom gesamten Fall machen kann.
wir hatten vor Jahren einen Pudel der auch epileptische Anfaelle hatte (er war 8 oder 9 Jahre alt). Gleiches Spiel: er bekam Tabletten die ihn „ruhigstellen“ sollten, das allein fand ich grausam fuer ein lebhaftes Tier.
Irgendwann hatte er dann 3 Anfaelle innerhalb von 3 Stunden, daraufhin hat meine Mutter ihn zum Tierarzt gebracht und erloest.
Und ich bin heute noch der Meinung, dass es vermutlich das Beste fuer ihn war, auch wenn er „mein“ Hund war und ich sehr getrauert habe.