Kastration einer herzschwachen Hündin!

Hi vielleicht könnt Ihr mir helfen ich hab eine 4 Jahre alte Mischlingshündin die früher mal ein „Wasserherz“ hatte, jetzt ist sie bis auf gelegentlich auftretende Hustenanfälle gesund und es ist auch nichts mehr beim Röntgen zu sehen. Ich würd sie gern kastrieren lassen hab aber irrsinnig Angst vor Narkoseproblemen vielleicht könnt Ihr mir ein paar Ratschläge geben Danke Dani

Hallo Dani!

Unsere erste Hündin war 10 Jahre alt, als diese Operation bei ihr durchgeführt werden mußte.
Sie bekam, um ihr Herz nicht zu überlasten, keine Vollnarkose.
Sie war während der OP bei vollem Bewußtsein, aber sehr schläfrig und willenlos. Wir, d.h. meine Frau mußte bei ihr bleiben und den Kopf während der OP halten.
Das ging alles sehr gut und hat dann noch drei Jahre gelebt.
Gruß Werner

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Bei unserer Doggenhündin (hat auch ein Herz-Problem, wenn auch nicht schlimm) wurde bei der Kastration auch keine Vollnarkose gegeben, sondern eine starke Beruhigungsspritze und eine Periduralanästhesie (Rückenmarksspritze, wird beim Menschen z.B. auch bei Geburten angewendet). Das belastet den Kreislauf weniger als eine Vollnarkose.
Man sollte aber darauf achten, daß der Tierarzt damit Erfahrung hat und so etwas nicht nur alle Schaltjahr mal macht.
Unser Tierarzt führt pro Woche so um die vier bis sechs Kastrationen durch, der ist in Übung.

Grüße
Sebastian