Dann darf ich also sagen: Hallo Jana
)?!
(Namensvetterin, denn mein richtiger Name ist auch so:wink:
Das mit den Kastrationen verstehe ich überhaupt nicht. Es
fahren permanent von Tierschutzbunden finanzierte Tierärzte
durch die „Weltgeschichte“, die Kastrationen/Sterilisationen
bei Straßenkatzen kostenlos übernehmen.
Naja aber eine Straßenkatze springt nicht aus dem Busch und
schreit „Hier!“.
In diesem Falle doch aber wohl schon. Es ist ein relativ Leichtes, diese „Zufütter-Katzen“ einzufangen, zu kastrieren/sterilisieren und dann wieder an der ursprünglichen Stelle freizulassen. Wird - wie erwähnt - auch praktiziert. Reicht natürlich nicht, von der Menge her.
Selbst der Tierschutzbund (oder sonstwer)
kriegt/fängt nicht genügend Katzen um das Problem der
unkontrollieren Vermehrung zu beseitigen.
Ja, da hast Du recht. Aber es ist auch eine Tatsache, dass die Population ansteigt (also die Geburtenrate), wenn es den Tieren gut geht, futtertechnisch gesehen. Ein Kreislauf, den man also doch ein wenig beeinflussen könnte.
Wenn das so einfach
und gut klappen würden, bräuchten wir uns darüber auch gar
nicht unterhalten 
Stimmt: Einfach ist das natürlich nicht.
Wenn da eine Privatperson kommt und das sozusagen
mitfinanziert ist das doch ehrenhaft!
Nee, das ist falsch verstandene Tierliebe und endet immer da, wo diese Menschen immer enden: Mit dem Spruch „Ich liebe Tiere, aber ich hasse Menschen!“ Das finde ich krank. Die Damen sollten vielleicht, wenn sie so viel Geld übrig haben, sich um Straßenkinder kümmern oder gemeinnützige Vereine oder so. Ich finde halt, dass die Reihenfolge irgendwie falsch ist.
Die Verantwortung des Menschen. Wer sich derart extrem in
einen Kreislauf einmischt, der muss dann auch die Konsequenzen
tragen. Dabei ist es ein selbst geschaffenes, ein künstliches
Problem.
Na aber so sehe ich das doch auch. Schliesslich sind diese
Straßenkatzen keine Wildkatzen, sondern waren mal Hauskatzen
oder stammen von ab.
Hauskatze bedeutet nicht, dass sie nicht wild wären. Das ist lediglich eine Bezeichnung der Katze.
Also wie du sagtest ist das ein
menschengemachtes Problem, wofür der Mensch auch die
Konsequenzen tragen muss, d.h. für verantwortlich ist.
Nicht unbedingt. Der Natur zu sehr ins Handwerk zu pfuschen, ist oft gefährlich und kaum überschaubar.
Was
wiederum heißt, das es ja eine Ansprechperson geben sollte.
Das es da keine Gesetzesgrundlage gibt, und ich meine mich zu
erinnern das der Tierschutz in das Grundgesetz aufgenommen
wurde, zeigt mir doch das es allgemein ignoriert wird.
Tierschutz im Grundgesetz, das heißt vor allem, dass Tiere unter Schutz fallen. Sie dürfen nicht gequält oder sonstwie werden. Das heißt nicht, dass sie nicht mehr alleine „denken“, leben und/oder handeln und vom Menschen dominiert werden sollen. Diese Auslegung halte ich für fragwürdig, und sie ist auch und gerade vom Tierschutz in Deutschland so nicht gewollt!
Ob es
dafür nun finanzielle Mittel gibt oder nicht ist eine andere
Sache.
Offensichtlich bringen aber bisherige Bemühungen nicht
genügend Erfolg um Herr des Problemes zu werden.
Vielleicht sollte man eine Zufütterung mal verbieten. Das wäre dann für mein Dafürhalten der bessere Weg zum vermeintlichen Erfolg.
Viele werden doch
sterben.
?? Wieso??
Na ich könnte mir vorstellen, das wenn Katzen erstmal dran
gewöhnt sind an einem bestimmten Ort gefüttert zu werden, und
sie es dann aber auf einmal nicht mehr werden (wiel die Frauen
werden sich das bald nicht mehr leisten können), sie dann dort
warten und warten und warten und mangels Kenntnissen über
andere Futter- und Jagdgebiete abmagern, dadurch geschwächt
sind und sterben.
Dem ist ganz und gar nicht so. Es sei denn, es handelt sich um sehr kleine Jungtiere, die von ihrer Mutter nicht das Wesentliche beigebracht bekommen haben. Aber der Jagdinstinkt ist glücklicherweise nicht abhanden kommen in all den Jahren, die Katze und Mensch nun schon miteinander teilen, auf welche Art auch immer.
Außerdem kann ich mir auch vorstellen das es im Winter viel
schwerer ist was zu Fressen zu finden.
In der Stadt nicht zwangsläufig. Die Ratten und Mäuse leben ja auch im Warmen, sodass sie sich genauso unkontrolliert vermehren, egal was für ein Wetter ist. Auf dem flachen Land sieht die Welt, wie ich schon sagte, natürlich anders aus. Komischerweise gibt es da kaum eine Katzenplage.
Wenn im Sommer der Müll
lecker duftete und die Katzen schon vom Geruch her was
fressbares fanden (bei dem vielen Berliner Müll und unserer
Wegwerfgesellschaft, brauchen die doch nichtmal Viecher jagen
um satt zu werden), so wird das im Winter durch die Kälte
unterbunden… friert vielleicht noch ein, dann ist es gar
nicht mehr fressbar.
Ich möchte DIE Katze sehen, die sich an Müll heranmacht…
Und die Katzen sind ja meist noch scheu,
also werden bestimmt nicht beim Weihnachtsmarkt warten bis
jemandem n bissi Wurst oder Stulle runterfällt (wie die Tauben
und Spatzen).
Natürliche Beutetiere ziehen sich im Winter auch zurück, oder
verschwinden ganz.
Nicht in der Stadt (siehe oben). Und wenn das stimmte, wovon ernähren sich dann Landkatzen???
Ne Katze kann zwar jagen, allerdings muss sie auch wissen wo.
Glaube mir, das weiß sie!
Ne Katze die ständig gefüttert wird, braucht sich deswegen
aber keinen Kopp machen.
Nö, ist ja auch bequemer so. Trotzdem bin ich überzeugt davon (eigentlich weiß ich es), dass sie in der Lage ist, sich selbst zu versorgen, sollte diese Fütterung einmal nicht stattfinden.
Sind aber alles Mutmaßungen 
Ich weiß es ja nicht wie schwer/leicht es für Katzen in Berlin
im Winter ist, ohne irgendeine absichtliche Zufütterung.
Eigentlich leichter, als für eine Landkatze.
Aber sonst stimme ich dir zu.

Finde sowas, was da manche Omis machen auch nicht in Ordnung.
Leid taten se mir trotzdem, haben halt son großes Herz.
Ja, in der Tat. Doch das ist dann auch schon alles.
Viele liebe Grüße
Jana