Blutkrebs beim husky,chemotherapie?

Wir haben einen 12jährigen Siberian Husky,
mit dem wir seid zwei Wochen bei mehreren Tierärzten in Behandlung sind.Die Vermutung liegt jetzt nahe das es Blutkrebs ist.Das kann aber nur durch eine Knochenmarkpunktion
festgestellt werden.Hat jemand Erfahrungen damit gemacht und wie geht es danach weiter?
Unser Tierarzt rät eine Chemotherapie.Im
Augenblick bekommt er Antibiotika und seid
drei Tagen Cortison.Das Allgemeinbefinden ist ganz ok,aber das Blutbild ist sehr schlecht. wer weiss einen Rat??

Hallo!

Wollt Ihr ihn zu Tode quälen??
Unsere Tierärztin hat uns auch abgeraten, falls unsere Hündin Lungenkrebs hat. Der Verdacht bestand.
Stellt Euch mal einen Menschen vor, der chemotherapeutisch behandelt wird.

Gruß Werner

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Diese Frage ist eine der schwierigsten in der Hundehaltung…
…wie weit gehen wir in der Behandlung eines Hundes?

Diese Frage kann eigendlich nur der Hund beantworten…

…und leider auch eure finanziellen Möglichkeiten.

Ich habe mich mit dieser Frage (Gott sei Dank) noch nie auseinander setzen müssen, habe mich aber schon sehr intensiv damit beschäftigt, weil ich in einem Offenen Kanal (Radiosender) seit 3 Jahren einmal monatlich eine 55-minütige Hundesendung produziere.

Vor 4 Monaten hatten wir auch das (Tabu)-Thema „Hund einschläfern“, und meine Studiogäste sagten sinngemäß:
An dem Tag, wo der Hund keine Lebensfreude mehr hat, wird einem die Entscheidung quasi abgenommen…

Ein Rat währe für euch, in die nächste Tierärztliche Hochschule zur Untersuchung zu fahren. Dort hat man ganz andere technische Möglichkeiten als der Tierarzt vor Ort und auch finanziell ist es günstig! Im Norden ist die nächste hier in Hannover.

Ich wünsche euch gute Besserung für euren Hund und eine weise Entscheidung, wenn die Frage der Fragen ansteht…

Mit tränenden Augen
Berthold

Hallo Berthold!

Man muß dabei aber auch in diesem Fall bedenken, daß der Hund schon 12 Jahre alt ist.
Und daß eine Chemotherapie für Menschen kaum auszuhalten ist und für den Hund auch kein Vergnügen wird.
Und wie schon andere sagten, sobald die Lebensfreude hin ist oder die Schmerzen für den Menschen erkennbar werden, sollte man sich für das Einschläfern entscheiden. Es muß nicht jeder Hund, wie in der Landwirtschaft oder bei Zwingerhunden elend verrecken.
Gruß Werner

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Hallo ihr beiden,

mit sehr gemischten gefühlen habe ich eure frage und die antworten darauf gelesen. auf der einen seite bin ich der ansicht, daß man für sein tier tun sollte was möglich ist. aber und das ist halt der punkt, wenn es für den hund gut ist. 12 jahre sind wenn er noch fit ist, kein grund ihn aufzugeben. aber ob ich ihm eine chemotherapie zumuten würde, ich glaube eher nicht…eine knochenmarkentnahme muß doch auch in narkose gemacht werden oder nicht ? nach meiner erfahrung ist eine narkose ab ca. 10 jahren schon ein recht hohes risiko. aber für eine einmalige operation die ihm hilft würde ich es riskieren. wenn sein allgemeinzustand wirklich so gut , daß er wirklich noch spaß am leben hat und der tierarzt euch zurät würde ich vielleicht eine chemo anfangen und mal nach der 1 oder 2 behandlung gucken wie es ihm geht…
ich denke die entscheidung kann euch keiner abnehmen. aber ihr solltet euch fragen, ob ihr eine chemo oder sonstige therapie ggf. macht weil es für ihn gut ist oder weil ihr euch noch nicht trennen könnt. im zweifelsfalle besser noch eine kurze gute zeit als quälerei mit weiteren behandlungen…
ich habe übrigens eine 16 jahre alte hündin, weiß also wie schwer es ist, wenn der abschied näher rückt. nur wie gesagt man sollte ehrlich sich selbst gegenüber sein, der hund hat keine wahl…
wünsche euch kraft für eure entscheidung und eurem husky noch eine gute zeit…
wilma

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Hallo Wolma!

Man sollte auf keinen Fall einen Hund sich weiterquälen lassen, weil man sich nicht von ihm trennen kann. Lieber ein schneller ruhiger Tot, als wochenlange Quälerei.
Wenn unsere Tierärztin mir sagt, jetzt ist es soweit, werde ich nicht lange überlegen. Ich war zweimal dabei, wie unsere Hündin zur OP betäubt wurde und weiß jetzt, daß die Tötung ebenso friedlich abläuft.
Und dann werde ich ihn nicht der Ärztin überlassen, die sie zur Abdeckerei bringt, sondern bei uns im Garten begraben.
Das gehört auch zur Liebe zum Hund.
Gruß Werner

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