rüttelndes Hinterteil beobachtet?
Hallo Sandra,
was das Pinkeln angeht: beobachte mal das Schwein, wenn es nicht unter Stress steht.
Am besten im Käfig, wenn sie toben, oder fressen, also aktiv stressfrei sind.
Irgendwann ist es soweit (MS haben eh eine äusserst rege Blase), und das Meerschwein rüttelt mit dem Hinterteil.
Dann senkt sich kaum merkbar der hintere Rückenteil, und das Meerschwein „schifft“.
Also in einem „Menschenbereich“ achte ich auf die „Halbwertzeit“, dh. nach einiger Zeit weisst Du schon, wann das betreffende Schwein pinkeln muss.
Alarm ist geboten, wenn das Schwein ruhig wird! Dann ist es meist schon geschehen. Grob kann man beobachten, wie das Schwein stiller wird, und wenn sie schon einige Zeit draussen sind (=Halbwertzeit), dann trage sie in den Käfig, sofort.
Wenn es gepinkelt hat, kannst Du es wieder rausnehmen, aber das ist keine in-der-Wohnung-stubenrein Sache, die MS können freilich nicht wie ein Hund vor der Tür winseln.
Und wenn eine Stresssituation ist, bleibt das „Rütteln“ gänzlich aus, sieht dann eher aus wie, vor Angst ins Hemd gemacht.
(also fremde Gäste mit fremden Gerüchen nehmen die MS auf den Arm, und plötzlich wird es warm, als Bsp.)
Und immer die Sachen in die WaMa in Akkordabständen stecken, ist ja nicht so der Hit.
Die Kötteln sind ja leicht abzusammeln.
Aber jedes MS ist anders!
Habe eine Shelti Dame, die rüttelt besonders aufällig, wahrscheinlich wegen den längeren Haaren am Hinterteil.
Stubenrein ist schwer…
Aber im Käfig habe ich keine Kloteile stehen, denn ich weiss, die Schweine benutzen zum Pinkeln grundsätzlich die Ecken (kann man auch so rausheben, wie wenn man so ein Kloteil drinnen hat), geköttelt wird überall.
Aber frag mich nicht, wieso sie das mit dem Ecken-Pinkeln machen, habe es nicht trainiert.
Wahrscheinlich soll der Schlafplatz nicht versiffen 
Ach ja, lege in die bevorzugten Pissecken nur saugfähiges Material, kann man wie die Klumpstreu im Katzenklo einfach rausheben, wenns voll ist.
Stroh zB. ist nicht so geeignet.
Vielleicht entwickeln sie auch so einen „Eckendrall“?
Grüsse,
Nicole