Hallo liebe Wissende,
meine Mitbewohnerin hat zwei Katzen, gerade ein jahr alt geworden, Geschwister, beide sind kastriert (Kätzin und Kater), reine Wohnungskatzen (von klein auf). Die beiden kamen mit neun Wochen zu meiner Mitbewohnerin, die beiden wurden gut erzogen, auch stubenrein war kein Problem.
Nun hat vor ein paar Wochen der Kater schonmal in sein Schlafkistchen gepinkelt - dieses wurde daraufhin komplett ausgetauscht (das stinkt ja bestialisch!).
Nun ging es diese woche wieder los - eine der Katzen (wir wissen nicht sicher welche) hat in das Bett unserer Untermieterin gepinktelt. nun gut - abwarten und tee trinken. habe sofort das ganze streu aus dem katzenklo gewechselt, alles ausgewaschen, falls es doch für die beiden zu „unsauber“ gewesen wäre. der rest der woche war ruhe, bis gestern abend.
Meine Mitbewohnerin war die gesamte letzte woche im urlaub, also nicht zu hause. ich habe die betreuung der katzen übernommen, weil die beiden mich ja nun auch schon ein halbes Jahr kennen, ich bin quasi Dosenöffnerin Nummer zwei.
Das Katzenklo wurde jeden Tag gesäubert, Fressen und Trinken sowieso immer frisch, also, es hat ihnen an nichts gemangelt.
ich habe mir morgens und abends immer viel zeit für streicheleinheiten genommen, bin aber natürlich ganztags arbeiten.
Gestern abend habe ich meine Mitbewohnerin vom Flughafen geholt, wir sind heim, sie hat die beiden Fellnasen begrüßt und wurde auch freudig empfangen von den beiden. Plötzlich roch es unangenehm in der Abstellkammer - schön eine Pfütze auf dem Boden. Der Kater sass im Flur neben der Abstellkammer (wir hatten ihn vorher noch darin spielen sehen) und leckte sich in seinem „Intimbereich“. Also haben wir sauber gemacht. Keine zehn minuten später hatte meine Mitbewohnerin eine große Pfütze in ihrem Bett, wieder war Käterchen in dem Raum, hockte am Boden und leckte sich sauber.
Daher unsere Vermutung, dass er es wohl gewesen sein könnte. Meine Mitbewohnerin macht sich natürlich Sorgen, ob das eine Blasenentzündung sein könnte oder irgendwas mit den Nieren. Ich habe gestern im Archiv aber nur den Hinweis auf eine Blasenentzündung bei Katzen gefunden, die Blut im urin hatten, was er nicht hat.
Trinken tut er hauptsächlich aus einer Alu-Gießkanne, das läßt er sich auch nicht nehmen. Kann das schädlich sein?
Oder ist er beleidigt, dass meine Mitbewohnerin so lange weg war? Hat er mich als Bezugsperson nicht akzeptiert und seine Protest so ausgedrückt? Es lies sich von mir ganz genauso streicheln, kam auch extra zu mir die ganze woche, um zu „nuggeln“ (Milchtritt) und so weiter. ich hatte nicht den eindruck, als ob er etwas vermissen würde.
Er hat, wie gesagt, am Dienstag letzte Woche ins Bett der Untermieterin gepinkelt, dann wieder jeden Tag brav in das Klo (ich hatte neue Streu drinnen, aber nachdem er die von mittwoch bis samstag anstandslos benutzt hat, gehe ich nicht davon aus, dass er die streu nicht mögen könnte). Erst gestern abend gings wieder los.
Also, dass sie zum Tierarzt geht, ist sowieso klar,
gestern abend wurde auch sofort ein zweites Klo eingerichtet, welches nun an einer anderen, sehr ruhigen Stelle in der Wohnung steht (vielleicht ist das erste zu öffentlich?)
Fällt euch noch was ein, was wir tun könnten? Kann mir jemand vielleicht auch nähere Tips zu Bachblüten geben, z.b. eine Buchempfehlung oder irgendwas zu speziell diesem Thema?
Ich bitte euch darum, uns Tips zu geben, ob irgendwas von den Massnahmen, die wir planen nicht von nützen sein könnte oder ob wir was drastisches vergessen haben könnten.
Meine Mitbewohnerin hat es gerade sowieso nicht leicht im Leben und war gestern abend am Heulen vor Hilf- und Ratlosigkeit.
vielen Dank fürs Lesen und für Antworten
liebe grüße
alexa
