Hallo Experten,
wir haben ein Problem mit unserer Schäfer-Hündin, 14 Monate alt. Kürzlich entdeckten wir eine kahle Stelle am Maul, an dem Haare ausfielen. Nachdem diese Stelle von Tag zu Tag größer wurde ging es zum Tierarzt. Der entnahm eine Probe fürs Mikroskop. Diagnose: Milben! Der Arzt zeigte mir anhand eines Buches die verschiedenen Stadien dieses Milbenbefalls, der ohne Eingriff tödlich endet!!! Er sagte, die Erkrankung trete typischerweise in den ersten 2 Lebensjahren eines Hundes auf – danach nur noch äußerst selten. Das liege an der nachlassenden Immunität, die durch die Mutter weitergegeben wird und nach ca. 6 Monaten endet. Über mehrere Monate hinweg erhielt unsere Hündin Medikamente, welche das Immunsystem schwächen (Nebenwirkung!) – dies könnte mitverursachend gewesen sein.
Der Tierarzt behauptete, es gebe im Prinzip keine wirksamen Medikamente gegen den Milbenbefall. Antibiotika z. B. seien wirkungslos. Somit verordnete er Vitamin B-Tabletten (zur Aktivierung des Immunsystems) und eine Flüssigkeit, mit der eine Lösung angesetzt wird – diese stinkt bestialisch nach Nitroverdünnung bzw. Terpentin. Die betroffene Stelle muß 1 x täglich mit der Lösung behandelt werden. Zusätzlich 1 x pro Woche ein Bad des Hundes mit der Lösung. Die Dauer der Behandlung sei sehr langwierig, wurde gesagt.
Wir haben die Behandlung seit 3 Tagen (inklusive Baden) wie vorgeschrieben durchgeführt, allerdings scheint es, als ob sich die betroffene Stelle vergrößert!
Frage: Kennt jemand – anhand der Schilderungen – den Milbentyp und weiß, ob es nicht noch eine Alternativ-Behandlung bzw. ein Medikament gibt? (Der Tierarzt ist im Rentenalter und nach Aussage von Bekannten nicht auf dem neuesten Stand)
Unklar ist uns auch, wie der Milbenbefall erworben wurde – also während unserer Haltung oder vielleicht gar durch Übertragung vom Muttertier auf den Welpen?
Vielen Dank im voraus für Eure Ratschläge!
Ciao, Christoph.
daß Kritik kommt.