Hallo,
vorab möchte ich sagen, dass ich mit Katzen seit meiner Kindheit aufgewachsen bin und insgesamt zwei Katzen (nacheinander) bei mir bis ins „hohe Alter“ - mein Kater verstarb mit 17 J.; die Katze danach verstarb mit 18 J. - geblieben sind. Ich habe mich nie von einem Tier „einfach so“ getrennt, für das ich die Verantwortung übernommen habe.
Dieses Jahr war leider ein wirkliches Pechjahr für mich … und für meine derzeitigen Katzen.
Im März 2002 bin ich in eine neue u. größere Wohnung (1. Etg.) gezogen, in der die Katzenhaltung erlaubt war. Im Mai 2002 habe ich über den Tierschutzverein OB „Kami“, eine ca. 6 J. alte Perserkatze, die Verhaltensauffällig ist (noch keine Schmusekatze), zu mir in die Wohnung geholt.
Leider hat sich erst etwas später herausgestellt, dass „Kami“, die keine Artgenossen mag, gar nicht alleine bleiben kann. Ich habe ihr ganz viel Spielzeug geholt - auch welches, das baumelt usw. und bin während der Pause (VZ Tätigkeit) nach Hause gefahren, um bei ihr zu sein. „Kami“ hat, wenn ich weg war laut geschrien. Von der Dame, wo „Kami“ vorher in Pflege war habe ich dann erst erfahren, dass „Kami“ das auch bei ihr gemacht hat … obwohl jemand da war! Bach-Blütentropfen haben leider nicht geholfen.
Dann kam die Dame vom Tierschutzverein auf die Idee, dass wir es mit einem kleinen Kätzchen versuchen sollten, da „Kami“ ältere ArtgenossInnen bislang angegriffen hat … und so kam im August 2002 „Felix“ (sw Hauskater, ca. 20 Wo. alt) zu uns. Das Wunder geschah, und „Kami“ schreit nicht mehr, wenn ich zur Arbeit weg bin. Dafür läßt sie sich jetzt etwas weniger anfassen … ich darf sie nur noch am Kopf streicheln und gelegentlich kurz auf den Arm nehmen … solange „Felix“ nicht in Sicht ist. Das Kämmen kann ich derzeit total vergessen.
Jetzt könnte man meinen, dass doch fast alles ok ist und wir „bis ans Ende unserer Tage“ glücklich und zufrieden weiterleben können …
Aber leider hat sich der Vermieter (ein Lehrer) als ein sehr schrecklicher Vermieter entpuppt, der einzig auf seinen Vorteil bedacht ist, und dabei seine Pflichten vollkommen vernachlässigt und sogar rechtsbrüchig wird / ist!
Ich habe die Wohnung mit Balkon - genauer gesagt mit der Zusage auf einen Balkon - gemietet und zahle seit dem auch Miete für eine Wohnung mit Balkon. Auf mehrere Anfragen erhielt ich keine Antwort, so dass ich den örtlichen Mieterschutzbund einschalten mußte. Daraufhin hat mich der Vermieter telefonisch bedroht!
Die ganze Sache ist mittlerweile so „verfahren“, dass mir nur der sofortige Auszug aus dieser Wohnung bleibt, weil ich u. a. schon an „Schlafstörungen“ leide, so sehr belastet mich dieser unhaltbare Zustand!
Leider sind die Opfer in der ganzen Angelegenheit „Kami“ und „Felix“. Nach langem Suchen habe ich eine Wohnung gefunden. Haken an der Sache ist, dass dort die Tierhaltung lt. Wohnungsgesellschaft absolut untersagt ist und auf meine Umfrage im Haus dort auch keine (heimlichen) Haustiere vorhanden sind.
Noch bis vor einiger Zeit hätte ich selbst gedacht, dass ich mich nie von meinem Tier / meinen Tieren trennen würde, wenn ein Wohnungswechsel das erfordern würde. Jetzt bin ich in der Situation, dass meine Nerven von der derzeitigen Situation zu blank liegen, um mit meinem zukünftigen Vermieter um das Dasein meiner beiden Katzen zu kämpfen. Ich bin wirklich sehr traurig darüber, dass alles so gekommen ist und wenn ich gewußt hätte, was dieser Umzug mit sich bringt … ich wäre nie aus meiner alten Wohnung ausgezogen!
Meine Bitte an alle, die diesen Artikel lesen:
Wer würde „Kami“ und „Felix“ ein gutes Zuhause geben? Wenn das nicht so weit weg wäre von Oberhausen (PLZ 46045), würde ich mich gerne um die beiden kümmern, wenn die neue Besitzerin / der neue Besitzer in Urlaub fährt, sofern ich da nicht selbst weg bin.
Ich bitte ganz dringend um Rückmeldung unter:
Tel.: 0208 / 84 53 13 (+ AB), oder per Mail [email protected]
Danke vorab.
Anna-Maria Penitzka
PS: Die Dame vom Tierschutzverein meinte, dass sie die Katzen nicht zurücknehmen könne, weil sie keine Kapazitäten frei hat, und dass ich im schlimmsten Fall die beiden ins Tierheim bringen soll.
Das wäre wirklich das Schlimmste, was „Kami“ passieren könnte!
(((. Übernehmen kann ich Deine Miezles nicht, denn ich habe selbst zwei… wobei ich bereits vor ein paar Wochen zu meiner ebenfalls sehr scheuen Halbperser einen Zwerg (Paulchen, beim Einzug 9,5 und jetzt 15 Wochen) gesellt habe und dies extrem schwierig war, sodaß ich zeitweise nicht mehr glaubte, den Kleinen behalten zu können. Inzwischen hat sich die Lage beruhigt, sie sind noch kein Liebespaar, aber sie spielen immerhin miteinander und sie verliert nach und nach ihre Angst vor ihm… ich werde einen Teufel tun, und da jetzt noch mal irgend eine andere Katze dazusetzen ;-/