Magendrehung

Am letzten Wochenende ist mein Doggenmädchen, 1 1/2 Jahre, topfit, gesund und bei bester Kondition trotz vierstündiger Operation an einer Magendrehung gestorben. Ich habe immer darauf geachtet, dass sie vor und nach den Mahlzeiten nicht rumtobt, habe sie immer zweimal täglich gefüttert. Trotzdem ist sie nun tot.
Hat irgend jemand Erfahrungen, Tips, Tricks um diese Krankheit zu vermeiden, zu verhindern, noch schneller zu erkennen?
Bin für alle Hinweise dankbar.

Danke im voraus - Petrica

Am letzten Wochenende ist mein
Doggenmädchen, 1 1/2 Jahre, topfit,
gesund und bei bester Kondition trotz
vierstündiger Operation an einer
Magendrehung gestorben. Ich habe immer
darauf geachtet, dass sie vor und nach
den Mahlzeiten nicht rumtobt, habe sie
immer zweimal täglich gefüttert. Trotzdem
ist sie nun tot.
Hat irgend jemand Erfahrungen, Tips,
Tricks um diese Krankheit zu vermeiden,
zu verhindern, noch schneller zu
erkennen?
Bin für alle Hinweise dankbar.

Hi,

tut mir sehr leid für dich, muß schrecklich sein…
soweit ich weiß sollte der hund (je größer desto wichtiger) nach der mahlzeit ganz ruhig bleiben und zwar ca. eine stunde. länger ist besser…
aber ob das geholfen hätte…was sagt denn der tierarzt ?
wilma

Danke im voraus - Petrica

Am letzten Wochenende ist mein
Doggenmädchen, 1 1/2 Jahre, topfit,
gesund und bei bester Kondition trotz
vierstündiger Operation an einer
Magendrehung gestorben.

Tut mir leid!

Hat irgend jemand Erfahrungen, Tips,
Tricks um diese Krankheit zu vermeiden,

DEN Tip gibt es nicht. Es gilt die Devise, je größer ein Hund, und je „Tonnenförmiger“ sein Brustkorb nach unten hin ist, desto anfälliger.

zu verhindern, noch schneller zu
erkennen?

Wenn der Hund plötzlich (innerhlab von 15-30 Minuten) wahnsinnig „dick“ wird, der Magen/die Rippen sich aufblähen, der Brustkorb/Magenbereich Hohl klingt SOFORT zum Tierarzt. Man kann auch versuchen (sofern man sich das zutraut!) den aufhgeblähten Magen behelfsmässig zu punktieren. Dazu besorgt man sich eine *dicke* „Venenverweilkanüle“ aus der Apotheke (ca. 2DM/Stk.). Das ist eine Teflon-Kunstoff-Röhre, in der eine Stahlnadel steckt. Länge ca. 10cm. Man tastet und klopft den Hund ab, welche Seite „Hohler“ klingt und an welcher Stelle es am „hohlsten“ ist. Dort dann mit der Kanüle einstechen bis Luft austritt (zischen) und die Stahlnadel herausziehen, so dass die Kunststoff-Kanüle drin bleibt. Das gibt einem weitere 10-20 Minuten für die Fahrt zum Tierarzt. WARNUNG! Nur durchführen wenn a) Man es sich zutraut, „in den Hund“ zu stechen!
b) der Hund wirklich „Hohl“ klingt (Trommel-Effekt).

Und man sollte den Umgang mit der Kanüle einmal üben (Kanüle in Schaumstoff/Kissen/Styropor stechen und Metallkanüle herausziehen).

Dem Hund tut dieser Stich kaum weh (wenn man nicht auf eine Rippe sticht) und durch die Kunststoff-Kanüle kann auch nichts abbrechen.

Bin für alle Hinweise dankbar.

Dieser Tip stammt von meiner Tierärztin, habe ihn (zum Glück) noch nie anwenden müssen. aber aus meiner Erfahrung als Sanitäter kann ich sagen, dass es sehr gut funktionieren müsste. Sollte die Kanüle verstopfen (durch Speisereste/Mageninhalt) ist die Kanüle eventuell zu weit drin. Dann ein wenig herausziehen und mit einer kleinen (2-5ml) Spritze Luft Hineinblasen, um die Kanüle wieder frei zu bekommen.

Danke im voraus - Petrica

Nochmals mein Beileid.

Gruß,
Markus

Ich kenne eine Dogge, (habe selbst auch 2) die hat mit leerem Magen eine Magendrehung bekommen. Keiner konnte sich das erklären. Hilfe, um dieses zu verhindern kenne ich leider nicht.
Ich fühle mit Dir!
Liebe Grüsse Belle

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Erst einmal Danke
Möchte mich als erstes ganz herzlich bedanken. Ob ich das mit der Kanüle kann . . . keine Ahnung.
Muss dazu sagen, dass ich natürlich schon vorher von der Magendrehung gehört hatte und dass ich auch gerade deshalb immer darauf geachtet habe, a) zweimal täglich zu füttern und b) dass sie vor und nach den Mahlzeiten ruhig bleibt.
Wochen vorher z.B. hatte ich eine zweite Dogge in Pflege, und die beiden haben oftmals dermassen rumgetobt, dass ich oft gedacht habe, na, wenn das mal gut geht. Aber an dem Tag war alles ganzruhig, keine Aufregung, normaler schöner Spaziergang, bei dem sie auch ganz normal war, gekackt und gepinkelt hat, und trotzdem hat sich ihr zwei Stunden später der Magen rumgedreht. Auch der Tierarzt versteht es nicht. Leider.

Liebe Grüsse aus der Dominikanischen Republik

Petrica