Spondylose und Medikamente

Hallo,

vielen Dank erst mal an kreszens und maja für Ihre Tips von gestern abend. Habe Ali dann eine 500er ASS gegeben, weil er überhaupt nicht mehr hochkam und selbst beim Liegen starke Schmerzen hatte, danach war es wohl etwas erträglicher für ihn.
Heute waren wir beim TA, er wurde geröngt; die Hüfte ist für sein Alter noch sehr ok, doch hat er Spondylose. Es ist nach Meinung der TÄ nicht so schlimm, als daß er nicht noch gut damit leben könnte; ist wohl im Moment nur so akut, weil er sich irgendwo vertreten haben muß.Sie meinte allerdings, daß es sein könne, daß er nun immer Rimadyl (ein Schmerzmittel) brauche. Und hier beginnt mein erstes Problem:
Hund ist mittlerweile aus seiner leichten Narkose wieder erwacht
und hat schon vor 3 Stunden das Rimadyl gespritzt bekommen - doch leider hat er immer noch ganz massive Schmerzen. Gibt es hier jemanden, der auch schon Erfahrungen mit dem Mittel gemacht hat? Man bekommt das bei TÄ ja eigentlich sehr häufig.
Wenn es sich gar nicht bessern sollte, werde ich aber selbstverständlich noch mal bei der TÄ anrufen

Außerdem wüßte ich gern, ob jemand hier den Namen eines homöopathischen Präparates kennt, welches sehr gut bei Spondylose helfen soll; es heißt so ähnlich wie „Vermucite“, aber halt doch anders und google konnte mir dazu nichts sagen. Soll es bisher nur in den Niederlanden geben, aber sehr empfehlenswert sein. Außerdem bräuchte ich eine online-Apotheke, wo man Medikamente für Tiere bestellen kann (DocMorris hat die nicht). Bitte gebt mir keine Ratschläge, daß ich das doch lieber lassen solle - bin ein absoluter Homoöpathie-Fan und wenn´s das nur im Ausland gibt, hol ich´s eben da her. :smile:

Danke und viele Grüße,

Tanja

Hallo Tanja,

eine 500er war zwar ein bissl heftig…aber sterben tut er daran wohl nicht…kann höchstens Ohrensausen kriegen…oder Magenweh.

Folgende Seite sagt:
http://www.velicano.ch/K14bewegung2.htm

  1. Verkalkung der Wirbelsäule (Spondylose)
    Ursache: Die Spondylose entsteht durch chronische Entzündungen der Verbindungsgewebe unterhalb der Wirbel. Die Kalkeinlagerungen bilden Brücken zwischen den einzelnen Wirbeln (Spangen) und führen am Ende zur Versteifung einzelner Abschnitte der Wirbelsäule. Hauptsächlich betroffen sind dabei die Brust- und die Lendenwirbelsäule.

Symptome: Œ Beine: Manchmal Hinken wegen Schmerzausstrahlung vom Rücken.

Œ Rücken: Schmerzen beim Aufstehen und Abliegen, Mühe beim Treppengehen und beim Einsteigen ins Auto; plötzliches Aufschreien beim Spielen.

 Schmerzen und heftiges Zusammenzucken bei der Rückenuntersuchung; auf dem Röntgenbild sind die Spangen sichtbar.

Therapie: Allopathie: Prednibutadion®-Dragées für Hunde, 2 x täglich, ev. Kuren von 2 Wochen Dauer in schlechten Phasen.

Homöopathie: Traumeel®-Tabletten, 2 x täglich, über Monate.

Homöopathie: Zeel®-Tabletten, 2 x täglich, über Monate.

Futterergänzung: Arthro®-Pulver, 2 x täglich, über Monate.

Bei mittleren und grossen Hunderassen sieht man Spondylosen recht oft. Meistens trifft es Tiere, welche sehr gerne hochspringen und eventuell etwas übergewichtig sind. Offenbar kommt auch noch eine gewisse Rassendisposition dazu, erkranken doch Boxerhunde manchmal schon mit 2-3 Jahren an diesem Leiden. Während der Brückenbildung entstehen phasenweise starke Schmerzschübe, verursacht durch abrupte Bewegungen der meist sehr lebhaften Tiere. Das Therapieprinzip ist sanfte Entzündungshemmung und nach Möglichkeit Schonung des Rückens. Sobald die Spangen stabil verkalkt sind, nehmen die Schmerzen ab, was allerdings bleibt, ist ein steifer Rücken.

Die Site ist echt gut und sollte unbedingt gelinkt werden! Auch für MOD

Tanja ich kann mich aber noch dunkel an ein anderes Medikament erinnern…ich melde mich wieder, wenn ichs genau weiß.

LG Maja

noch was anderes gefunden…

Entliehen aus:
http://www.bull-mastiff.de/spondylose.html#medizinische

"…Therapie:
Eine ursächliche Therapie, die die Knochenspangen beseitigen würde, existiert leider nicht. Im vielen Fällen wäre sie sogar unnötig. Denn auch wenn das Röntgenbild dramatisch aussieht, sind mit dem Befund nicht immer Krankheitserscheinungen verbunden. Ein chirurgischer Eingriff hart nur in seltenen Fällen Sinn, nämlich dann, wenn die Verknöcherung Nervenwurzeln einengt.

Alle Medikamente sollten mit dem behandelnden Tierarzt besprochen werden:
Die Hunde bekommen in der Regel Schmerzmittel und nicht-steroidale Antiphlogistika (entzündungshemmende Mittel, Cortisonpräparate, möglichst nicht auf Dauer)
Homöopathie: (Am besten sucht man sich für die Behandlung mit Homöopathie einem in der Homöopathie bewanderten Tierarzt!), z.B. Steirocall, Harpagophytum, Vetokehl etc.)
Sonstige Möglichkeiten: Physiotherapie, Akupunktur, Goldimplantation und Zusatzfuttermittel wie z.B. Canosan"

Gruß Maja

Rhus Tox in der Potenz D6

Das wars, was mir nicht einfallen wollte.

Hallo tanja,
meinst Du dieses Medikament?
VERMICULITE
Folgende Info habe ich dazu im Netz gefunden:

Leider ist es in deutschen Apotheken nicht erhältlich, aber man kann es dort bestellen. Das Medikament kommt aus Skandinavien und ist hier, warum auch immer, nicht zugelassen.
Bei der Bestellung in der Apotheke muss man nur dazu sagen, dass der Fabrikant: Staufen-Pharma, Göppingen und der Hersteller: Holomed Nederland BV; NL Ootmarsum ist.

Hoffe, ich konnte Dir helfen.

LG
Hasenschnitte

Danke und kurzes update
Hallo,

vielen Dank erst mal für die Hilfe. :smile:

@ Hasenschnitte: Ja, das war´s, was ich gemeint hatte. Soll laut einer Bekannten von mir wahre Wunder wirken. Naja, mal sehen, wie´s tatsächlich wirkt. :wink:

Ali konnte übrigens heute abend aufstehen und sogar fast normal laufen - er freut sich auch über Leckerlies und war richtig heiß auf unsere allabendliche Runde (der Arme mußte dann die ganze Zeit angeleint neben mir her laufen, das hat er so gar nicht verstanden); ich denke, daß es ihm im Moment also besser geht. Naja, jetzt wird er erst mal richtig schön umsorgt; ´ne Heizdecke kriegt er auch für den Fall, daß er mal wieder so Schmerzen hat und bis das Vermiculite da ist, bekommt er Traumeel, das kann auf keinen Fall was schaden. :smile:

Viele Grüße,

Tanja