Über Monate haben wir mit viel Geduld einen Streuner „gezähmt“, der nun, bei der herrschenden eisigen Kälte beschlossen hat, endgültig bei uns einzuziehen. Aus dem panisch angstvollen, stark abgemagerten und struppigen Flohtaxi ist inzwischen ein ganz ansehlicher, schnurrender, glänzender (noch immer etwas vorsichtiger) Schmusetiger geworden.
Was mich nun ständig verblüfft, ist der meiner Ansicht nach, unglaubliche Wasserbedarf den er hat. 4-5 mal/Tag seinen Wassernapf auffüllen ist Standart. Unsere andere Samtpfote hat Wasser noch nie eines Blickes gewürdigt, höchstens im Sommer seh ich sie mal ein paar Tropfen, aus einer Pfütze im Garten trinken.
Interessieren würde mich jetzt mal, ob dieser hohe Trinkbedarf „normal“ ist ? Wieviel schlabbern eure Miezen so in sich rein ?
also so ganz normal scheint mir der Wasserbedarf deines Ex-Streuners nicht zu sein, eher zu hoch. Also meine Tiger gehen vielleicht ein bis zweimal am Tag an den Trinknapf, dann aber auch nur fuer ein paar „Trinkzuege“. Der Napf wird eigentlich nie leer … und das bei meinen 6 Tigern.
Vielleicht hats dein Kaetzchen mit den Nieren oder er hat Diabethes ( schreibt man das so ) ? Wuerde mir da schon ein wenig Gedanken machen und doch mal einen Tierarzt fragen.
Aber schoen, das du den Streuner bei dir aufgenommen hast. Hab im moment auch nen Streuner, den ich versorge
wie groß ist denn der Wassernapf?
Also das Trinkverhalten ist so unterschiedlich, daß man schlecht sagen kann, ob das nun krankhaft ist oder nicht.
Es gibt Katzen, die trinken gar kein zusätzliches Wasser und nehmen alle Flüssigkeit mit der Nahrung auf, dann gibts welche, die schlagen sich dann und wann den Bauch richtig voll.
Wenn das Tierle aber keinen kranken Eindruck macht kann das durchaus noch normal sein.
Da er aber ein Streuner war, ist er sicher auch noch nicht geimpft…dann mußt Du eh zum TA und dort kannst Du seinen Wasserbedarf mal ansprechen. Der TA wird dann wahrscheinlich ein Blutbild machen und die Nierenwerte und den gegebenenfalls den Blutzucker kontrollieren.
@Manu : danke für deine Antwort
deine Tiger haben also auch eher den Bedarf wie unsere 2. Katze, also stimmt wohl mein Gefühl, daß der Durchlauf bei Tigerchen etwas hoch ist. Probleme mit Niere kam mir auch schon in den Sinn, aber ob sich das so äußern könnte weiß ich nicht.
@Maja: dir auch ein danke
der Wassernapf ist so ein einfacher kleiner Katzenfreßnapf, wieviel da reingeht müßte ich mal abmessen.
Nein, beim TA war ich mit ihm noch nicht. Noch nie habe ich soviel Furcht in Katzenaugen gesehen, wie die erste Zeit, als er so jämmerlich in unserem Garten auftauchte. Ich war so glücklich über jeden kleinen Fortschritt in Zu- und vor allem Vertrauen, daß ich ihm die Fahrt zum TA noch nicht zumuten wollte. Lediglich entwurmt, und von Unmengen äußerlichen „Bewohnern“ befreit, haben wir ihn.
Gesundheitlich geht es ihm, soweit ich das beurteilen kann, gut. Eine große Verletzung die, als er noch draussen lebte, und jedesmal sofort die kurve kratzte wenn man ihm zu nahe kam, immer wieder aufbrach, ist seit er beschlossen hat in meiner Küche zu leben, prima verheilt. Er scheint sehr zufrieden, wenn man ein wenig mit ihm schmust, ihn füttert und ansonsten einfach schlafen läßt.
Eben nur dieses ständige Wassertrinken kam mir komisch vor. Nach euren Meldungen werde ich nun doch mal, evtl erst ohne Kater unterm Arm beim TA nachfragen.
Was mich nun ständig verblüfft, ist der meiner Ansicht nach,
unglaubliche Wasserbedarf den er hat. 4-5 mal/Tag seinen
Wassernapf auffüllen ist Standart. Unsere andere Samtpfote hat
Wasser noch nie eines Blickes gewürdigt, höchstens im Sommer
seh ich sie mal ein paar Tropfen, aus einer Pfütze im Garten
trinken.
Interessieren würde mich jetzt mal, ob dieser hohe Trinkbedarf
„normal“ ist ? Wieviel schlabbern eure Miezen so in sich rein
?
Servus Jody
Eine unserer nunmehr 3 Katzen trinkt auch sehr viel. Leider hat sie auch die Angewohnheit, meistens mit uns ins Badezimmer mitzukommen und dort das Waschbecken für sich zu beanspruchen … bzw. so auch darauf aufmerksam zu machen, dass sie frisches Wasser haben will, auch wenn ihre Wasserschüssel noch nicht leer ist.
Der Tierarzt hat festgestellt, dass ihre Nieren nicht mehr ganz richtig funktionieren, was in ihrem Alter (sie ist 17 Jahre) allerdings häufig vorkommt. Sie bekommt jetzt spezielles Nierendiätfutter. Das Nassdiätfutter verweigert sie zwar größtenteils, aber das Trockendiätfutter scheint ihr zu schmecken. Aber sie hatte immer schon lieber Trocken- als Nassfutter. Ab und zu nascht sie auch vom Nassfutter unserer beiden anderen, jungen, gesunden Katzen.
Mir kommt vor, seit sie das Diätfutter frisst, trinkt sie geringfügig weniger, aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein …
Wie alt ist denn deine Katze? Vielleicht liegt es bei ihr auch an altersbedingter Nierenschwäche. Das sollte einmal vom Tierarzt abgeklärt werden.