wir haben am 09.01.03 unsere Lissy sterilisieren lassen (72 €). Der Tierarzt hat über die Naht noch ein Tampon (wurde nach einem Tag entfernt) gelegt und dieses mit zwei Hautlappen übernäht.
Es läßt sich schwer beschreiben, aber bildlich gesprochen: wenn ein Fleck auf einem T-Shirt ist, knöpft man die Jacke darüber zu und der Fleck ist weg. Die Naht war auch nicht sichtbar und für die Katze mit der Zunge nicht zu erreichen. Am 13.01.03 stellten wir fest, dass Lissy immerwieder an der Stelle versuchte zu lecken. Die oberen Fäden rissen fast aus dem Fleisch. Außerdem fand ich roch die Stelle unangenehm. Wir sind gleich am 14.01.03 zum Tierarzt. Dieser schaute es sich an und stellte fest, dass innen (also die nicht sichtbare Naht) ein Faden sich gelöst hatte.
Also musste die arme Lissy nochmal in Narkose gelegt werden und nun wurde die Naht sichtbar gelassen.
Wir freuten uns ja, dass nun alles wieder in Ordnung war, aber als wir den Preis hörten, mussten wir schlucken. 40 € haben wir für diese Behandlung bezahlt.
Meiner Meinung nach wurde die Naht beim ersten mal nicht richtig genäht. Lissy leckte erst an der Stelle, als sie merkte da stimmt was nicht.
Natürlich kann man bei Tieren nicht von „Gewährleistung“ sprechen, aber ein bisschen Kulanz müsste der Arzt doch zeigen.
wenn ich mich noch richtig erinnere , sind 40 Euro fuer eine Sterilisation eigentlich ein normaler Preis. Ist bei mir schon einige Jaehrchen her als ich meine „Damen“ Kastrieren /sterilisieren liess.
Naja und das mit der Kulanz … das kann man vielleicht in einem Kaufhaus machen und reklamieren oder um den Preis feilschen. Ob der Fehler wirklich beim Doc lag, kann man schwer nachvollziehen als Laie. Jedenfalls stellt es sich fuer mich so aus der Ferne dar. Vielleicht hatte deine Mieze auch daran rumgeleckt und die Naht lockerte sich deshalb ?
Sei einfach froh, das sie die zwei Narkosen und die OP ueberstanden hat. Und sowas zahöt man ja nur einmal im Leben der Fellnase ))
Wer sich ein Tier anschafft, muss damit rechnen, dass halt weitere Kosten entstehen.
Du hättest Dich bei der Gelegenheit auch beim Tierarzt ja schon mal präventiv erkundigen können, was Impfungen, Not-OP und Einschläfern/Entsorgen kostet.
zuerst einmal: ich gehe davon aus, dass die Katze kastriert und nicht sterilisiert wurde.
Die Kastration bei der weiblichen Katze ist allgemein teurer, da komplizierter als beim Kater (Fortpflanzungsorgane liegen innen und nicht aussen). Ich erinnere mich an einen Preis von ca. 60-80 EUR (Rheinland).
Kastrationen von Katzen sind für einen Kleintierarzt Routineoperationen, also gehe ich mal davon aus, dass der Tierarzt wusste, was er da tat. Nun haben sich bei der Katze nach der OP Komplikationen eingestellt. Vielleicht ist sie besonders lebhaft oder hat sich in ihrem Katzenklo herumgerollt, oder sie hat eine schlechte Wundheilung. Daher musste sie nochmals narkotisiert werden und Du musstest nochmal zahlen.
Aus Deiner Beschreibung kann ich keinen Fehler des TA erkennen. Dass die „Nachbesserung“ dann nochmal 40 EUR kostete, liegt an der Narkose. Eine meiner Katzen wurde leider als Jungtier misshandelt, so dass sie Untersuchungen beim TA nur in Narkose oder mit Beruhigungsmittel über sich ergehen lässt. Wenn sie zum Impfen eine leichte Narkose braucht, kostet mich allein die Narkose EUR 35,00.
Falls es Dir um Deine Katze geht, und Du nun kein Vertrauen mehr zu den Fähigkeiten des TA hast, erkundige Dich im Bekanntenkreis nach einem anderen TA.
Falls es Dir ums Geld geht, kann ich leider nicht zustimmen.
upss … ueberlesen
Upss, die 72 Euro hatte ich wirklich ueberlesen.
Naja im Nachhinein wird der Tierarzt wohl eh nicht mehr ueber den Preis mit sich reden lassen. Haette mal wohl gleich meckern muessen.
Wuerde mich dennoch freuen, das es das Tierchen gut ueberstanden hat und das Problem ein fuer alle mal aus der Welt geschafft ist ( in Bezug auf Katzennachwuchs). Gibt ja genug Tierchen, die so einen Eingriff nicht ueberleben ! Und ein Haustier ist nun mal nicht billig )
Man moege mir nochmals meinen Lesefehler verzeihen, war ich mal wieder zu schnell unterwegs mit meinen Augen *gg*.
Gruss Manu
Hallo,
es geht hier eher um die Frage, ob die erste OP Pfusch war
und der Arzt rechtlich zur Nachbesserung verpflichtet ist.
Der Pfusch wird ihm schwer Nachzuweisen sein, evtl. daraus
resultierende Anwaltskosten würden sicher 40E überschreiten
kurz es lohnt sich nicht, wenn man hier kein Exempel
statuieren will. Einen Arztwechsel würde ich allerdings in
Betracht ziehen - das Vertrauensverhältnis scheint ja jetzt
gestört zu sein.
also wenn ich ehrlich bin, kann ich mir das jetzt grad mal gar nicht vorstellen…ich hatte noch nie bei einer Kastration bei einer weiblichen Katze den Fall, daß da eine Tamponade gelegt wurde…entweder gabs den Flankenschnitt, oder den Bauchschnitt, wobei der Flankenschnitt für gewöhnlich viel kleiner ausfällt.
Daß die Wunde schlecht gerochen hat, ist ein Zeichen für eine Infektion. Heilende Wunden die nicht mit Erregern kontaminiert sind, riechen nicht!
Hat denn der Arzt irgendein Spray auf die Wunde getan?
Hat Dir denn Dein TA gesagt, in wievielen Schichten er genäht hat?
Sorry bin grad ratlos…
Könntest Du evtl. von der Wunde ein Bild machen und mir mailen?
Ansonsten wäre ich fast geneigt Dir pauschal zu empfehlen, Dir einen anderen TA zu suchen.
Das Geld wirst Du zahlen müssen, denn einem Arzt einen Fehler nachzuweisen und gerade einem TA (Das interessiert wahrscheinlich nicht mal die Anwälte)…ich kenne da auch nix von wegen Nachbesserung.
Wer sich ein Tier anschafft, muss damit rechnen, dass halt
weitere Kosten entstehen.
Du hättest Dich bei der Gelegenheit auch beim Tierarzt ja
schon mal präventiv erkundigen können, was Impfungen, Not-OP
und Einschläfern/Entsorgen kostet.
zuerst einmal bin ich Tierfreund (Hatte 31 Jahre lang 2 Hunde).
Ich bin aber auch Autofreund. Wenn eine Reparatur zu teuer ist sage ich auch nicht: „Was soll´s, ich bin ja Autofan.“
Ein TA ist ein Dienstleister wie jeder andere, und wenn er zu teuer ist, ist es legitim sich zu ärgern.
… Lissy sterilisieren lassen (72 €).
…40 € haben wir für diese Behandlung bezahlt.
…aber ein bisschen Kulanz müsste der Arzt doch zeigen.
Hallo Susanne,
zur Qualität der Arbeit des Tierarztes kann ich nichts sagen. Trotzdem aber kann es aufschlußreich sein, wenn Du die Gesamtkosten von 112 Euro ins Verhältnis zu anderen Dienstleistungen setzt.
Für 112 Euro wurde eine Operation durchgeführt.
112 Euro kostet die Innen- und Außenreinigung Deines Autos, wenn die Arbeit gründlich per Hand gemacht wird.
112 Euro verlangt der Klempner, der eine Verstopfung am Waschbecken beseitigt.
Mit 112 Euro kommst Du billig davon, wenn Dein Fernseher muckt.
Und schließlich: Von Kulanz können Autowäscher, Klempner und Fernsehfritze nicht leben. Der Tierarzt auch nicht.
auch bei Tierärzten gibt es natürlich so etwas wie „Gewährleistung“ und „ärztliche Kunstfehler“. Aber wie in der Humanmedizin auch, ist es oftmal schwierigs, dies nachzuweisen, nochzumal bei Tieren leider noch weniger „öffentliches Interesse“ am Klären der Sachverhalte besteht und der Rechtsweg mit all seinen Erfordernissen (Rechtsanwalts-, Gutachter-, Gerichtskosten etc.) teuer und riskant ist - und sich bei den Beträgen, um die es dabei i.d.R. geht, nicht lohnt. Tiere haben keinerlei Anspruch auf Schmerzensgeld, es geht immer nur um die reinen Behandlungskosten. Recht haben und Recht bekommen sind leider oftmals zwei völlig verschiedene Dinge ;-(. Weitere Hinweise finden sich z.B. unter http://www.rechtsanwalt-jessen.de/tierarztprobleme.htm http://www.zuercher-tierschutz.ch/d/data/5v_tierarzt… (virenfrei laut Prüfung mit aktuellem Virenscanner am 17.01.03)
LG, Nena
P.S. wie schon jemand gesagt hat, wird sich wohl all der Aufwand für 40 Euro „Schadenssumme“ nicht lohnen. Aber ich würde mir an deiner Stelle schleunigst einen neuen TA suchen. DIESER würde meine Tiere NIE WIEDER in die Finger kriegen!
mich interessiert mal ob du mit dem Tierarzt gesprochen hast.
Er wird dir keinen Sonderpreis machen wenn er garnicht weiss das du unzufrieden bist.
Berechtigt ist die Vorderung schon denn auch der Tierarzt ist nicht schuld wenn eine Entzündung auf tritt aber oftmals geht soetwas dann auf Kulanz halber Preis vieleicht.
Rede mal mit ihm.Lass uns wissen was er gesagt hat.
Gruß
mary
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
sichtbar und für die Katze mit der Zunge nicht zu erreichen.
Am 13.01.03 stellten wir fest, dass Lissy immerwieder an der
Stelle versuchte zu lecken. Die oberen Fäden rissen fast aus
dem Fleisch. Außerdem fand ich roch die Stelle unangenehm. Wir
sind gleich am 14.01.03 zum Tierarzt. Dieser schaute es sich
an und stellte fest, dass innen (also die nicht sichtbare
Naht) ein Faden sich gelöst hatte.
Also musste die arme Lissy nochmal in Narkose gelegt werden
und nun wurde die Naht sichtbar gelassen.
Wir freuten uns ja, dass nun alles wieder in Ordnung war, aber
als wir den Preis hörten, mussten wir schlucken. 40 € haben
wir für diese Behandlung bezahlt.
Meiner Meinung nach wurde die Naht beim ersten mal nicht
richtig genäht. Lissy leckte erst an der Stelle, als sie
merkte da stimmt was nicht.
wenn ich das richtig verstanden habe, riß das fleisch auf, nachdem die katze dran leckte ? (was eine katze übrigens immer tut, wenn irgendwo eine wunde ist oder das fell verschmutzt ist)
m.E. muß eine katze nach so einer operation mittels eines „trichterkragens“ für ein paar tage am auflecken der naht gehindert werden !