Molli verreist :-(

Hallo erstmal :smile:

ich bin nicht ganz sicher, ob dies schon mal gefragt wurde.

Ich möchte demnächst mit meiner Katze von Hannover nach Köln reisen. Ich hab mir lange Gedanken gemacht, ob es besser wäre, die Katze zu Hause zu lassen, wo dann jemand 1-2 täglich sie füttern könnte, oder aber sie für die Woche, in der ich weg bin, mitzunehmen.

Molli ist ziemlich auf mich fixiert und fühlt sich in fremden Umgebungen relativ schnell wohl, solange ich dabei bin. Tagelanges Alleinsein hingegen kann sie nicht so gut ab. Darum hab ich mich dann eben entschieden, sie mitzunehmen. Das Problem ist bloß, dass sie sich zwar schnell in neuen Umgebungen orientieren kann und dann auch wohlfühlt, aber absolut ungern verreist. Von Hannover nach Köln sind es ca. 3 Stunden, die sie im Katzenkorb im Zug verbringen muss. Gibt es da Hausmittel, die ihr helfen könnten, oder soll ich ihr etwas vom Tierarzt verschreiben lassen? Wenn nur der Tierarzt solche Mittel verschreiben kann, kennt dann vielleicht jemand hier in Hannover einen netten dieser Sorte?

Ich freu mich schon auf Tipps :smile:

Liebe Grüße
Heidrun

Molli ist ziemlich auf mich fixiert und fühlt sich in fremden
Umgebungen relativ schnell wohl, solange ich dabei bin.
Tagelanges Alleinsein hingegen kann sie nicht so gut ab.

hi heidrun,
bist du sicher, daß deine katze auf dich fixiert ist?
andersrum kann ich mirs besser vorstellen, sofern es sich um
eine wirkliche katze handelt.
laß sie zuhause, mit auslauf, schenk ihr ein paar mäuse und
erspare dem tier den reisestreß. sowas begreifen die nämlich
nicht. warum auch?

gruß,
frank

Hallo Heidrun,

Molli ist ziemlich auf mich fixiert und fühlt sich in fremden
Umgebungen relativ schnell wohl, solange ich dabei bin.

Ich habe 2 von der Sorte…

Gibt es
da Hausmittel, die ihr helfen könnten, oder soll ich ihr etwas
vom Tierarzt verschreiben lassen?

Naja, Baldrian wirkt wohl eher nicht sooo beruhigend *grins*
Meine beiden „mußten“ mal mit mir ca. 6 Stunden Auto fahren im Transportkorb. Da sie nicht gerne Autofahren und sehr jammern dabei (meine Nerven *stöhn*) habe ich mir beim TA ein Beruhigungsmittel mit genauer Angabe welche Katze welche Menge wann geben usw… Mit dem Ergebnis, dass beide ganz doll gejammert haben, weder beruhigt noch müde waren und ganz furchtbar geschwollene Schleimhäute an den Augen hatten. Auf der Rückfahrt habe ich es dann gelassen und wir sind trotz 2 Stunden Stau viel ruhiger heimgekommen als gedacht.

Seitdem verreisen wir ohne Beruhigungsmittel.

Gute Reise,
Michaela

Beruhigung für Molli :smile:
Hallo Heidrun,

es gibt verschiedenen Möglichkeiten:

Du könntest einen Catsitter engagieren, der die Katze bei Dir zuhause versorgt. Solche Kontakte werden, glaube ich, auch über örtliche Tierheime vermittelt. Du findest auch im Netz unter dem Stichwort „Catsitter“ Börsen, z.B. diese hier: http://catsitter.katzenfreund.net/

Wenn Du die Katze unbedingt mitnehmen möchtest, kannst Du es mit Rescue-Bachblüten versuchen:
http://www.staszullis.gmxhome.de/infos/bachblueten/r…

Du bekommst das Präparat in der Apotheke. Ich war erst ziemlich skeptisch, aber meinem Kater hilft’s zur Beuhigung z.B. bei der Silvesterknallerei tatsächlich.

Viele Grüße
Diana

Hallo,
keine Lsg. für Dein aktuelles Anliegen aber …
… wie wäre es damit sie langsam (schrittweise steigernd) an Deine vereinzelte Abwesenheit zu gewöhnen ? Mir erscheint die Vorstellung die Katze überall mit hinzunehmen kaum realisierbar (ich muß z.B. häufiger beruflich verreisen).

Gruss
Enno

Hi Enno,

leider hilft das nicht viel, ich war schon einmal zwei Wochen weg, in denen die Katze in meiner Wohnung versorgt wurde. Leider isst sie dann kaum, jault sehr doll. Ich bin während der letzten Jahre zu dem Schluss gekommen, dass sie ein Wochenende ohne mich schon ganz gut ab kann, aber viel länger nicht so wirklich.

Dennoch danke,

Gruß Heidrun

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Hallo Diana,

danke für die beiden Links, ich werd dann das mit den Bachblüten mal ausprobieren, hoffentlich hilft es.

Einen Catsitter kann ich mir nicht leisten, leider :frowning:

Liebe Grüße

Heidrun

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Hmpf *g*
Hallo Frank,

jo, ich bin mir recht sicher, dass es so rum ist und nicht anders rum. Kommt vermutlich daher, dass ihre Katzenelternbesitzer ihrem wirklichen Alter zwei Wochen dazugeschmuggelt haben. Ich hab sie damals also mit 6 Wochen und Katzenschnupfen übernommen. Irgendwie bin ich seitdem so eine Art Leittier für sie geworden.

Wenn sie hier rauskönnte, ginge es sicherlich besser, aber ich mag nicht wirklich in meiner Wohnung ein paar Mäuse aussetzen.

Meine Katze ist ein Haustier und wird nicht „humanisiert“. Ich hab lediglich in den letzten sieben Jahren beobachten können, was ihr leichtfällt und was sie nun so gar nicht recht mag. Und das war genau das, was ich schrieb. Sie mag nicht lange allein sein, sie kann sich in fremden Umgebungen gut orientieren und fühlt sich auch schnell wohl, solange ich dabei bin. Sie mag eben bloß nicht reisen. Drum hatte ich hier gefragt.

Gruß
Heidrun

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Catsitter
Hallo Heidrun,

Einen Catsitter kann ich mir nicht leisten, leider :frowning:

Catsitter müssen nicht teuer sein, es gibt verschiedene Möglichkeiten, so z.B.:

1.) Das Catsitting beruht auf Gegenseitigkeit (–> ohne materielle Entlohnung (so einen Catsitter haben z.B. wir)

2.) Der Catsitter kann z.B. aus Platzgründen keine eigene Katze halten und ist froh, wenn er mit Katzen Zeit verbringen kann (–> kein oder geringes Entgelt)

Viele Grüße
Diana

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Molli ist eine Katze und KEIN MENSCH!!!
Hallo,
ich möchte gleich als erstes darauf hinweisen,das ich das was ich schreibe nicht bös gemeint ist auch wenn ich mich zwischendurch mal ereifere.

a) Eine Katze ist ein Jäger und gehört wenn schon in der Wohnung gehalten wenigstens mit Auslauf raus.Wer einer Katze zumutet absolut IMMER in der Wohnung zu bleiben sollte sich gefälligst damit abfinden das sein MEnsch auch zu Haus zu bleiben hat.Deine Katze kann es sich ja auch nicht aussuchen.
Viele denken immer wieder bei Tieranschaffung „nur“ an sich.Das das arme tier aber keinerlei Einfluss auf irgendwas hat,wenn Ihr Euch sie anschafft,darüber denkt niemand nach.
Du hast geschrieben Du möchtest Deine Katze nicht vermenschlichen.Dann versetz Dich doch mal in Ihre Lage.Den ganzen Tag in eine Wohnung eingsperrt.nie richtig Auslauf.Energie rauslassen können.Wahrscheinlich schimpst Du wenn Sie Deine möbel attackiert.Du selber willst aber raus,In Urlaub.Wie willst Du es dort anstellen?Sie im Katzenkorb herumtransportieren?Das halte ich shclichtweg für Tierquälerei!!!Willst Du sie gar in einem Hotel oder Besucherzimmer einsperren?Toll.Ich denk besser gar nicht drüber nach.
Das sie Dir so hinterherjammert liegt so wie ich vermute zu 100% daran das sie eben keine Freigängerin ist.So kennt Sie ja nur Dich und Du umtüddelst sie wahrscheinlich auch noch.
Mag zwar für Dich ganz angenehm sein,aber eine Katze ist ein Raubtier.Laß sie draußen jagen,dann hast Du mit alledem kein Problem mehr…Sollte sie nicht rauskönnen (weil Du „nur“ an Dich gedacht hast und in eine Geschosswohnung gezogen bist,aber trotzdem ein Haustier haben musstest) Dann lass sie wenigstens zu Haus von jemandem versorgen,streicheln,spielen.Von jemandem der ihr bekannt ist und den sie mag.Es sollte demjenigen aber klar sein,das er wenigstens mit Fütterung so an die 1,5-2 Stunden mit Ihr beschäftigen sollte.Wer ist schon gern allein und langweilt sich.Aber mit herumreisen???NIEMALS,sie versteht es doch gar nicht,und dort wirst Du auch nicht die ganze Zeit bei ihr sein und um sie kümmern.
Denk an Dein Tier-ARTGERECHTE HALTUNG WICHTIG!!!

LG
Nicole

PS: Nicht bös sein,aber es gibt sooo viele unvernünftige Leute.Leider.Eine Katze ist kein „normales“ Haustier,sie gehört raus.

Hallo Heidrun,

ich würde Dir für’s Verreisen auch die Rescuetropfen empfehlen, die helfen in vielen Lebenslagen am besten. Zum Thema Haustierarzt, so einen solltest Du als Katzenhalterin eigentlich schon haben, ansonsten käme es darauf an, wo Du in Hannover wohnst. Du willst ja schliesslich nicht kilometerweit mit Deiner Kittycat durch Hannover gurken, wenn ein toller Tierarzt direkt um die Ecke ist.

Wenn Du also noch Fragen hast, dann meld Dich doch einfach nochmal via Posting oder Mail.

Liebe Grüße,
Noriko

Hallo Nicole,

der Streit zwischen Verfechtern von Freilauf und von Wohnungshaltung ist uralt, nicht nur unter Haltern sondern auch unter den Experten. Du schließt dich mit deinen Ansichten denen der Befürworter an und bringst die entsprechenden Argumente. Das ist okay so, allerdings sehr einseitig und emotional und kann ich so nicht stehen lassen.

Sicher gebe ich dir recht, dass Katzen von ihrer Veranlagung her Raubtiere und Freigänger sind. Allerdings GIBT es den Lebensraum nicht mehr, aus dem Katzen ursprünglich stammen. Nicht nur Katzen sondern alle Lebewesen sind absolut veränderten Bedingungen unterworfen. Eine Katze, die heute Freigang hat, hat nicht nur das „freie unbeschwerte Räuberleben“, sondern extrem viele Gefahren. Sei es der Straßenverkehr, seien es Pflanzenschutzmittel die die Tiere über das Putzen ihres Fells oder über den Verzehr von sich pflanzlich ernährender Beutetiere zu sich nehmen. Oder seien es Katzenhasser, die die Tiere vergiften, erschlagen, foltern, die Hunde zu Katzenkillern dressieren und ähnliches. Oder seien es Tierfänger, die die Tiere an Pelzmantelfabrikaten und an Versuchslabors weiterverkaufen. Siehe auch http://www.siamkatzen.de/freilauf_oder_wohnungshaltu…

Es wird häufig das Argument gebracht, ob eine Katze sich eher für ein kurzes aber „erfülltes“ Leben (das kann sie auch in der Wohnung haben, wenn der Mensch sich darum bemüht!) entscheiden würde… Die Katze würde sich vermutlich für den Freigang entscheiden, denn sie weiß nichs von all den Gefahren und Schmerzen, die sie u.U. draussen erwarten, sie lebt immer nur Jetzt, in DIESEM Augenblick und hat nicht die Möglichkeit abzuwägen. Sicherlich würde sie sich im Moment fast immer (es gibt auch Ausnahmen, meine Sissi würde nie im Leben freiwillig einen Fuß vor die Tür setzen, sie hätte viel zu viel Angst, dass ihr ein fremder Mensch zu nahe käme) für das Abenteuer draussen entscheiden. Aber würde sie sich, wenn sie sich denn der Gefahr bewusst wäre, auch für das Leid im Versuchslabor entscheiden???

Und du attackierst sehr heftig Menschen, die so „egoistisch“ sind, in eine Stadtwohnung zu ziehen. Tatsache ist aber leider, dass es sich nicht jeder leisten kann, auf dem Lande zu leben, denn ich glaube kaum, dass der Staat jeden mit Sozialhilfe finanzieren würde, der keinen Bock hat zu arbeiten um seinen Tieren ein „artgerechtes“ Leben zu ermöglichen. Und die Arbeit gibt es halt nun mal überwiegend nur in den Ballungsgebieten. Wer nicht genug verdient, um sich ein Auto und die hohen Fahrtkosten leisten zu können, um jeden Tag „vom Lande“ in die Stadt zu fahren, sondern auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, muss auch entsprechend wohnen. Egoismus?

Und im Übrigen… es gibt natürlich viele Katzen, die ein vernachlässigtes Dasein in engen Stadtwohnungen fristen. Aber es gibt auch viele Katzen, die zwar nicht raus können/dürfen, denen es aber an nichts fehlt, weil sie von ihren „Dosenöffnern“ nicht nur materiell versorgt werden sondern auch viel Liebe und Spielmöglichkeiten erhalten. Wo sollten all die Katzen hin, die auf dem Lande so sorglos sich vermehren, weil die lieben Bauern und andere Landbewohner ihre Tiere nicht kastrieren lassen? Wir haben jetzt schon zahlloses namenloses Leid bei den Katzen die keiner haben will, weil sie einfach zu viel sind. Wo würdest du mit all den Tieren hin wollen, die plötzlich kein Zuhause mehr finden würden, weil es ja soooo egoistisch ist, sich eine Katze in eine Stadtwohnung zu holen?

Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, sondern auch viele Grau- und Farbtöne dazwischen…

LG, Nena

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hi nena,

nun hast du einen riesigen kreis gezogen, bis hin zu
ballungsgebieten und sozialhilfe.
ich kann von deiner grundannahme her nicht folgen, weil ich
keine finde.
ein herz für tiere? arme übriggebliebene, die dem bösen bauern
entkommen sind?
wie groß ist dein respekt und dein mitgefühl gegenüber einer
wespe, einer ratte oder einer kakerlake?

ein raubtier völlig gegen seiner natur einzusperren, an
verhätschelungen zu gewöhnen und auf den romantischen
augenaufschlag des weisen „stubentigers“ zu warten, ist für mich
keine evolution, sondern quälerei. am ende stehen nackthunde und
krallenlose katzen, die auch nicht haaren, die nur noch
erbarmungswürdige und hilflose wesen sind.

und, wie schon oft hier gesagt: wenn ich einem tier, welches
mich begleitet, keinen entsprechenden lebensraum bieten kann,
sollte ich allein klarkommen.

Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, sondern auch viele Grau-
und Farbtöne dazwischen…

genau.

gruß,
frank

Ich muss schon sagen:
wie *gut* ihr die Heidrun kennt! Respekt!
Nur weil es verblendete Menschen gibt, die ihre Schosshündchen in perlenbesetzte Mäntelchen kleiden und Zöpfe flechten, muss man nicht auf den Rest schliessen.

Ich werde gleich am we unseren Kater an der nächsten Autobahnraststätte aussetzen, da hat er wenigstens seine Freiheit wieder!

Übrigens kann man auch in einer ländlichen Gegend durchaus seine freilaufenden Katzen/Hunde unter Autorädern hervorkratzen, dabei müssten die Viechter doch schneidig wie nix sein durch ihre, hier zitierten, Raubtierinstinkte.

Also lasst den Autoschlüssel stecken, auf ein artgerechtes Leben.

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hi kroeti,

Ich werde gleich am we unseren Kater an der nächsten
Autobahnraststätte aussetzen, da hat er wenigstens seine
Freiheit wieder!

wenn er katerleben gelernt hat, wird ihm das weniger ausmachen,
als du ihm zugestehst.
(nein, ich plädiere nicht für tiereaussetzen…muß hier ja immer
dazugesagt werden…)

Übrigens kann man auch in einer ländlichen Gegend durchaus
seine freilaufenden Katzen/Hunde unter Autorädern
hervorkratzen, dabei müssten die Viechter doch schneidig wie
nix sein durch ihre, hier zitierten, Raubtierinstinkte.

äpfel und birnen.
auch kinder gehören demnach verschlossen aufbewahrt, weil ja
draussen maschinenleben tobt, welches außerhalb menschlicher
verantwortung ist und ein vernichtendes eigenleben führt.
oder wie?
nach meiner erfahrung sind tiere nicht so blöd, sich
ausgerechnet auf vielbefahrenen straßen zu vergnügen, wenn sie
bessere möglichkeiten haben.
das „auto“ ist ein potieneller feind für alle, die kein blech um
sich haben. dein argument finde ich nicht schlüssig.
und wenn ich tiere halten will, schaue ich vorher, ob sie es
überleben können und ob es ihnen gut gehen kann. wenn nein, dann
lasse ich es. aber ich lasse ihnen auch eine eigenverantwortung,
ihrer art entsprechend.
gruß,
frank

Immer mal langsam
Auwei, was hab ich da losgetreten.

meine Antwort ist auch nicht bös gemeint, dies mal vorweg…

a) Eine Katze ist ein Jäger und gehört wenn schon in der
Wohnung gehalten wenigstens mit Auslauf raus.

Dazu: Vor ca. 6 1/2 Jahren kam Molli als reines Wohnungskatzenbaby zu mir in eine 90 qm-Wohnung. Sie hatte wie alle ihre Geschwister Katzenschnupfen. Die anderen Geschwister wurden von deren neuen Besitzern zurückgegeben und vermutlich ersäuft oder so. Molli lebt noch. Ihre Geschwister jagen nicht mehr, sie sind schlicht tot. Punkt.

Wer einer Katze zumutet absolut IMMER in der Wohnung zu bleiben sollte sich
gefälligst damit abfinden das sein MEnsch auch zu Haus zu
bleiben hat.

Zum einen traut sich meine Katze von klein auf nicht raus, zum anderen wohne ich mittlerweile recht städtisch und fänd es nicht so schön, wenn sie über eine vierspurige Kreuzung und zusätzlichen Straßenbahnschienen rennt, damit sie irgendwie Spaß hat. Es geht ihr in meiner 3-Zimmer-Wohnung eigentlich recht gut.

Viele denken immer wieder bei Tieranschaffung „nur“ an
sich.Das das arme tier aber keinerlei Einfluss auf irgendwas
hat,wenn Ihr Euch sie anschafft,darüber denkt niemand nach.

Wie gesagt, zum Zeitpunkt der „Anschaffung“ konnte Molli raus, wollte aber nicht.

Du hast geschrieben Du möchtest Deine Katze nicht
vermenschlichen.Dann versetz Dich doch mal in Ihre Lage.Den
ganzen Tag in eine Wohnung eingsperrt.nie richtig
Auslauf.Energie rauslassen können.Wahrscheinlich schimpst Du
wenn Sie Deine möbel attackiert.

Sie hat hier einen Kratzbaum und attackiert keine Möbel. Und sie hat das auch nie getan, so dass ich auch nie schimpfen musste. Die Wohnung ist groß, sie sitzt gern im Wintergarten und kuckt raus. Selbst wenn ich da die Fenster öffne (so dass sie rauskönnte), geht sie nicht.

Du selber willst aber raus,InUrlaub.Wie willst Du es dort anstellen?Sie im Katzenkorb
herumtransportieren?Das halte ich shclichtweg für
Tierquälerei!!!Willst Du sie gar in einem Hotel oder
Besucherzimmer einsperren?Toll.Ich denk besser gar nicht
drüber nach.

Ich möchte meinen Freund besuchen, sie wär nicht im Hotelzimmer, sondern wieder in einer großen Dreizimmerwohnung, in der sie, wenn sie möchte, auch gern alles demolieren darf. Es geht - wie ich schrieb, nur um die Reise. Ich wäre den Großteil des Tages in derselben Wohnung wie Molli.

Ich umtüddel meine Katze nicht. Sie kann hier höchstens Straßenbahnen, Autos und Fußgänger jagen. Sorry, dass ich nur an mich gedacht habe und keine Hypothek aufgenommen habe, um ein Haus im idyllischen Grün zu bauen. Leider kenne ich außer mir niemanden, der arbeitslos ist und Molli während meiner Abwesenheit so rundum versorgen kann.

Das sie Dir so hinterherjammert liegt so wie ich vermute zu
100% daran das sie eben keine Freigängerin ist.So kennt Sie ja
nur Dich und Du umtüddelst sie wahrscheinlich auch noch.
Mag zwar für Dich ganz angenehm sein,aber eine Katze ist ein
Raubtier.Laß sie draußen jagen,dann hast Du mit alledem kein
Problem mehr…Sollte sie nicht rauskönnen (weil Du „nur“ an
Dich gedacht hast und in eine Geschosswohnung gezogen
bist,aber trotzdem ein Haustier haben musstest) Dann lass sie
wenigstens zu Haus von jemandem
versorgen,streicheln,spielen.Von jemandem der ihr bekannt ist
und den sie mag.Es sollte demjenigen aber klar sein,das er
wenigstens mit Fütterung so an die 1,5-2 Stunden mit Ihr
beschäftigen sollte.Wer ist schon gern allein und langweilt
sich.Aber mit herumreisen???NIEMALS,sie versteht es doch gar
nicht,und dort wirst Du auch nicht die ganze Zeit bei ihr sein
und um sie kümmern.

Wenn ich dies so lese, werd ich wirklich sauer, ich hatte eine simple Frage, und ich verstehe nicht so recht, warum ich mich nun in dem Maße rechtfertigen muss. Meiner Katze geht es hier gut, sie könnte raus, wenn sie wollte, aber sie will das gar nicht, und das ist angesichts meiner Wohnungslage auch ganz gut so. Sie ist nicht gestört oder leidet unter Platzmangel. Es geht lediglich darum, dass sie zu früh ihrer Mutter entzogen wurde und dann auch gleich noch Katzenschnupfen hatte, mich als eine Ersatzmutter adoptiert hat und drum auch eher personenfixiert ist als ortsgebunden. Ich reise nicht aus Schierschandudel mit ihr in der Weltgeschichte rum. Punkt.

Ich empfinde es wirklich als beleidigend, was Du mir hier unterstellst. Soll ich denn nun beim Sozialamt ein Häuschen im Grünen beantragen? Soll ich Molli weggeben, weil ich ihr angesichts meiner Finanzlage kein idyllisches Leben auf dem Lande mehr sichern kann?

Vielleicht solltest Du lieber mal nachfragen, bevor Du so etwas schreibst.

Gruß
Heidrun

Denk an Dein Tier-ARTGERECHTE HALTUNG WICHTIG!!!

LG
Nicole

PS: Nicht bös sein,aber es gibt sooo viele unvernünftige
Leute.Leider.Eine Katze ist kein „normales“ Haustier,sie
gehört raus.

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TH
Findest Du es dann auch verwerflich, dass in den Tierheimen so unglaublich viele Weihnachtsgeschenke, nicht-mehr-gewollt Tiere dahin vegetieren?
Die sollten dann alle gleich besser eingeschläfert werden, weil womöglich kaum jemand dem Tier ein *wirklich* artgerechtes Leben geben kann?

Es tut mir leid, dass ich mir kein Haus mit Garten leisten kann.

Ich finde es auch schade, dass die Welt nicht perfekt ist.
Und Menschen, die kein Tier halten möchten, aber die besten Voraussetzungen erfüllen, wie Haus, Land, kann man eben auch kein Patentier aufzwingen. (also alle einschläfern)

Na ja, ich finde, es sollten nicht gleich alle Tierbesitzer rund gemacht werden, weil es ziemliche Grenzfälle gibt.
(Nackkatzen, Krallen ziehen, Ohren kopieren etc. widerlich!)

Grüsse,
Nicole

P.S. Ich bin der Meinung, man sollte sich sowieso erstmal im TH umsehen, und nicht ein „süsses“ Kitten oder den Welpen aus der Zeitung aufnehmen, weil sie eben so „süss“ aussehen und wir grad Zeitverteib brauchen. Ausserdem gehören Freigänger kastriert.

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Guten Morgen zusammen,

hier wird mir zuviel pauschal argumentiert. Natürlich ist es für eine Katze schöner und artgerechter und lebenswerter und wasweißich, wenn sie in einer Katzenidylle (großer Garten, Ortsrand, dörfliche Sackgassen-Ende-Wohnlage - also BEI UNS *gg*) mit der Wahl zwischen Auslauf und behütendem Familienanschluß leben kann. Auch dann bleiben potentielle Gefahren. Vielleicht der Bauer mit seinem Trecker. Oder Rattengift. Aber meine Kinder sperre ich auch nicht ein, weil es im Ort eine gefährliche Straße gibt, die sie dann und wann überqueren müssen. Leben ist nun mal lebensgefährlich. So weit mein pauschaler Beitrag hierzu.

Ein reines Wohnungskatzen-Dasein mag wenig attraktiv erscheinen, und ich kann es mir für meine beiden auch nicht vorstellen. Aber wenn die Alternative nun mal Tierheim, lebenslänglich, ist - oder, wie die Schreiberin des Ausgangs-Postings erläuterte, Ersäuftwerden im Welpenalter? Insofern sollte sich niemand eine derartige Kritik an Mollis Halterin erlauben. Solange die Tierheime überquellen, sind solche Anwürfe völlig unangebracht, und ich habe kein Verständnis für alle, die kompromißlos nach dem Optimum rufen und dabei alle Fälle vergessen, in denen die Tiere schon froh wären, wenn sich überhaupt jemand um sie kümmern würde. Mit demselben Argument habe ich übrigens auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich meine Katzen (beide aus dem Tierheim) ein- bis zweimal im Jahr während meines Urlaubs in eine Katzenpension gebe, obwohl ihnen das überhaupt nicht paßt. Im Hinblick auf die Alternative finde ich das vertret- und zumutbar. Warum sollte ein Haustier nicht auch einmal für einen begrenzten Zeitraum eine Zumutung ertragen können?

Und noch eins: Katzen sind so verschieden wie ihre Besitzer. Unsere 6jährige Katze verzichtet während der kalten Jahreszeit fast völlig auf Aufenthalte im Freien, obwohl sie dazu mehr als reichlich Gelegenheit hätte. Unser knappp halbjährige Kater dagegen setzt alles daran, uns nach draußen zu entwischen, doch leider konnten wir ihn bisher nicht nach draußen lassen, weil er noch nicht kastriert ist. Darunter scheint er heftigst zu leiden (und wir mit ihm, weil man es nicht mit ansehen kann), und damit das ein Ende hat, habe ich in einer Stunde einen Kastrations-Termin, obwohl er dafür vielleicht ein bißchen zu jung ist. Was ich damit sagen will: Einzelfall-Abwägen tut not!

Und Molli würde ich auf jeden Fall mitnehmen. Sie wird es nicht großartig finden, aber wer von uns hat schon jede Woche ein großartiges Leben…

Viele Grüße
Aia

(die jetzt den Kater einfangen muß)

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Hi Frank,

nun hast du einen riesigen kreis gezogen, bis hin zu
ballungsgebieten und sozialhilfe.

Ganz einfach. Nicht jeder kann es sich aus eigener Kraft leisten (ganz abgesehen davon, dass es nicht mehr so viel davon gibt, dass jeder so ein Fleckchen finden könnte, der sein Leben mit Katzen teilen will), irgendwo in unberührter Natur zu leben und nicht mehr arbeiten zu müssen, denn wer arbeiten muss, kann nicht in solchen Einöden leben. Irgendwie muss er dann ja jeden Tag seinen Arbeitsplatz erreichen.

ich kann von deiner grundannahme her nicht folgen, weil ich
keine finde.
ein herz für tiere? arme übriggebliebene, die dem bösen bauern
entkommen sind?
wie groß ist dein respekt und dein mitgefühl gegenüber einer
wespe, einer ratte oder einer kakerlake?

Was willst du mir damit sagen? Dass ich ausser ein paar Katzen dann auch noch 10 Wespen, 5 Ratten und 3 Kakerlaken bei mir aufnehmen müsste???

ein raubtier völlig gegen seiner natur einzusperren, an
verhätschelungen zu gewöhnen und auf den romantischen
augenaufschlag des weisen „stubentigers“ zu warten, ist für
mich
keine evolution, sondern quälerei. am ende stehen nackthunde
und
krallenlose katzen, die auch nicht haaren, die nur noch
erbarmungswürdige und hilflose wesen sind.

Moment mal. Natürlich gibt es Verrückte, deren Verhalten absolut zu verurteilen ist. Aber deshalb alle über einen Kamm scheren? Prima :frowning:. Ich und niemand den ich kenne, hat Nackthunde/katzen, krallenlose Tiere oder solche die nicht haaren. Im Gegenteil *ggg*.

und, wie schon oft hier gesagt: wenn ich einem tier, welches
mich begleitet, keinen entsprechenden lebensraum bieten kann,
sollte ich allein klarkommen.

Ach ja, und all die armen gequälten Haustiger, die da ja so gequält werden, die bringst du lieber um? Oder willst sie alle zu herrenlosen Streunern machen? Glaub mir, davon gibts ohnehin schon genug, die sich kaum erhalten können und hungern. Für all die Millionen Hauskatzen wäre kein Platz mehr. Aber die können wir dann ja ganz artgerecht verhungern lassen, oder doch lieber einschläfern?

Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, sondern auch viele Grau-
und Farbtöne dazwischen…

genau.

eben.

Gruß Nena

Hi Frank,

wenn er katerleben gelernt hat, wird ihm das weniger
ausmachen,
als du ihm zugestehst.
(nein, ich plädiere nicht für tiereaussetzen…muß hier ja
immer
dazugesagt werden…)

Hast du schon mal eine verlauste, hungernde herrenlose Katze gefragt, ob es ihr was ausmacht?

nach meiner erfahrung sind tiere nicht so blöd, sich
ausgerechnet auf vielbefahrenen straßen zu vergnügen, wenn sie
bessere möglichkeiten haben.

Na dann schau dich mal auf den Landstraßen um, wieviele Katzen da platt auf der Straße kleben!

das „auto“ ist ein potieneller feind für alle, die kein blech
um
sich haben. dein argument finde ich nicht schlüssig.
und wenn ich tiere halten will, schaue ich vorher, ob sie es
überleben können und ob es ihnen gut gehen kann. wenn nein,
dann
lasse ich es. aber ich lasse ihnen auch eine
eigenverantwortung,
ihrer art entsprechend.

Im Tierheim? Oder in Riesenkolonien irgendwo auf dem Lande? Dies ist keine Welt mehr, in der sie ihre Eigenverantwortung tragen können. Gut, das können deine Hummeln, Ratten und Kakerlaken auch nicht, aber man kann nicht die ganze Welt retten. Ich würde meinen Katzen gerne einen großes, katzensicher eingezäuntes Areal zur Verfügung stellen, wo sie sicher ihre Jagdtriebe ausleben können. Aber das kann ich mir nicht leisten. Soll ich sie deiner Meinung nach einschläfern lassen? Und wenn die tot sind, nie wieder einen Notfall aufnehmen, denn dann auch lieber einschläfern lassen, weil ich nicht zu den 0,1 % der Bevölkerung gehöre, die die Möglichkeit haben, einen „artgerechten“ ihrem Ursprung gemäßen Platz anzubieten?? Kinder werden auch „eingesperrt“ und nur an der Hand der Eltern rausgelassen, bis sie altersgemäß in der Lage sind, sich im Straßenverkehr zurecht zu finden. Jedenfalls die die wollen, dass ihre Kinder halbwegs gesund überleben

Gruß Nena