wir haben das Recht, Tiere […]
Ich persönlich bin der Meinung, Tiere soll man da lassen, wo
sie hingehören. Katzen/Hunde haben sich ja schon
„eingebürgert“.
Ich verstehe nicht, warum sich manche Leute immer echauffieren, was Tierhaltung angeht und TH am liebsten in eine Schublade stecken wollen. (dass alle THalter böse-egoistisch, und ein Viech zum Vermenschlichen brauchen - guckt doch nicht soviel Explosiv…)
Wenn ich allerdings Deine Intension richtig deute, dann kann ich es schon verstehen - Eichhörnchen, Chinchillas und Mode-Reptilien, gehören nicht ins Wohnzimmer bzw. Käfig.
Nur Hund und Katz sind ja keine Exoten.
Und noch was zu „Wir haben nicht das Recht…“
- haben wir das Recht, Labortiere zu benutzen?
Wenn aber der Deckmantel „Wissenschaft&Forschung“ drüber steht, fällt es nicht so auf.
Ich bin mal so frei und zitiere einige Präparationsmethoden aus dem Lindl „Zell und Gewebekultur“.
_Herstellung von Leberschnitten
Material:
- Ratten (Sprague Dawley o.Ä)
[…]
Für derartige Versuche eignen sich am besten männliche Raten mit einem Lebendgewicht von 250 - 300 g.
Auf die Tierschutzsituation sei hier nochmals eindringlich hingewiesen: Es empfiehlt sich, die Tiere nicht nur für eine einzige Organentnahme zu töten, sondern Sorge dafür zu tragen, dass auch andere Organe bzw. Gewebe Verwendung finden.
Allerdings sollten die Ratten keiner medikamentösen oder chirurgischen Behandlung unterworfen sein, da diese möglicherweise die Resultate beeinflussen könnte.
Präparation eines Meerschweinchenileum
Material:
- ein Meerschweinchen (200 -350g)
- eine grössere Schere (14 cm) eine kleinere Schere (ca. 9 cm)
- 1 Pinzette
[…]
Das Meerschweinchen durch Nackenschlag töten.
[…]
Kultivierung von Herzmuskelzellen des Hühnchens
Material:
- vorgebrütete Eier (ca. 8-10 Tage alt)
[…]
Primärkultur aus Mäusecerebellum
Material
- Mäuse im Alter von 2-3 Tagen
[…]
Die Mäuse durch Genickbruch töten.
—_
Am Ende des Kapitels merkt der Autor noch folgendes an:
_Hinweis
Jede Organentnahme aus einem Tier ist mit dessen Tod verbunden und sollte daher gewissenhaft auf ihre Notwendigkeit geprüft werden.
Dringend möchte der Autor darauf hinweisen, dass die Vorschriften des Tierschutzgesetzes hier strengstens beachtet werden müssen.
[…]_
Warum sich also daran stören, wenn es Menschen gibt, die sich aus Freude Tiere halten?
(im „gesunden Maße“ natürlich, muss man hier im Brett immer anmerken)
Sonst müssten wir auch wieder auf die Jagd gehen und nicht unser Nutzvieh schlachtreif pflücken.
usw. usf.
Gruss,
Nicole