Hilfe! Trotz ausreichender Pflege schimmeln unsere Trensen und Sättel in der Sattelkammer immer wieder.
Problem: die Sattelkammer kann nicht ausreichend belüftet werden, sie hat keine Fenster, und es können keine in die Wand geschlagen werden, weil der Stall nur gepachtet ist. Mittlerweile haben wir zwei kleine Heizungen im Stall installiert, die im Winter auf Minimalbetrieb laufen, wenn jemand im Stall ist. Die haben schon etwas gebracht.
Aber ich denke, wenn der Schimmel einmal im Leder sitzt, besteht die Gefahr, daß er immer wieder ausbricht.
Hat jemand einen Tip, wie man den Schimmel im Lederzeug nachhaltig bekämpfen kann, ohne daß sich die Trensen auflösen? Von mir aus auch chemische Keule, wenn’s hilft.
Besten Dank schon mal
Grüßle
Regina
Hallo !
Das leder mit Vaseline einreiben und polieren.
Ansonsten aber, wie Du selbst sagst, mehr lüften. Zu hohe Luftfeuchtigkeit ist die Ursache.
Gruß max
Hallo,
da kannst machen was Du willst, es wird immer schimmeln.
Teil unser Ausrüstung hängt gut durchlüftet auf dem Dachboden über dem Stall, Schimmel.
Teil hängt im Vorraum und Schrank vorm Stall, Schimmel.
Teil hängt im Schrank, der im Stall steht, Schimmel.
Auch meinem Freund, der Sattlermeister ist, dem sein Leder schimmelt, wenn der dem nicht Herr wird, wer denn sonst?
ich glaube, es liegt am Lederöl, ist doch organisches Zeug.
Waschen wir unser Lederzeug mit Sattelseife, dann dauert es wesentlich länger bis es wieder anfängt zu schimmeln.
ich ärgere mich nicht mehr, wasch es gelegentlich und öle es wieder ein, ist nun mal so.
gruss
Gerd
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Hallo Regina,
nimm zum Einölen ganz normales Waffenöl (Ballistol). Der Schimmel geht zwar davon auch nicht weg, aber er wird massiv in seiner Wuchskraft gehemmt. Außerdem pflegt dieses Öl das Lederzeug nachhaltig. Damit bekommst du auch verhärtetes Leder wieder weich. Für größere Flächen sprühe das Öl dünn mit einem Zerstäuber auf, laß es einziehen. Für glatte Flächen reibe es mit einem Lederläppchen ein.
Gruß
André
PS: dieses Öl ist übrigens völlig ungiftig und wirkt auch desinfizierend
Hallo,
das gleiche ist mir mal in meiner Bundeswehrzeit passiert, die Innenseite des Helms aus Leder hat Schimmel angesetzt. Mangels irgendwelcher anderer greifbaren Möglichkeiten hab ich Franzbranntwein draufgespritzt, der Schimmel hat sich nicht mehr gezeigt, wohl auch weil ich danach immer auf ausreichende Trocknung geachtet habe.
Nun muß man nicht unbedingt Franzbranntwein verwenden, sondern kann auch Desinfektionsspray benutzen, das stinkt den Pferden vielleicht nicht so, anschließend wie schon geschrieben mit Öl pflegen.
gerhard
Hallo, André!
Das klingt gut, das werden wir mal ausprobieren, zumal wir Ballistol eh im Stall haben, wegen des Ekzems unseres Senior-Isländers.
Dankeschön!
Grüßle
Regina
Aber doch nicht mit Ballistol ans Ekzem gehn!
Bin zwar kein Pferde-Mensch, aber auf die Heilkraft eines (zugegebenermaßen sehr guten) Waffenöls in der Tiermedizin würde ich ja nun nicht grade setzen! In solchen Ölen sind z.B. auch Lösemittel drin. Da wäre meines Erachtens so etwas wie Bepanthen (oder eine billigere „baugleiche“ Wund- und Heilsalbe von z.B. Ratiopharm) sicher besser geeignet. Auch bei Zecken ist Ballistol nicht angesagt (mögen auch Jäger oder Hundebesitzer was anderes sagen).
Kommt u.a. vom Lederfett
Grundreinigung mit Essigwasser oder einem anderen pilztötenden Zeug. Dann Lederseife oder einölen.
Bin zwar kein Pferde-Mensch,
eben *g* sonst wüsstest du das
ist wirklich nicht böse gemeint ist aber so 
aber auf die Heilkraft eines
(zugegebenermaßen sehr guten) Waffenöls in der Tiermedizin
würde ich ja nun nicht grade setzen! In solchen Ölen sind z.B.
auch Lösemittel drin.
nicht in ballistol … das gibt es auch als Ballistol animal in der 100% identischen Zusammensetzung - nur teurer *g*
Da wäre meines Erachtens so etwas wie
Bepanthen
klebt viel zu sehr - eben auf Fell - es soll ja durch das Fell durchgehen bis auf die Haut - bepanthen geht da nicht durch oder man müsste rasieren :-\
(oder eine billigere „baugleiche“ Wund- und
Heilsalbe von z.B. Ratiopharm) sicher besser geeignet.
die sind mitunter mit Duftstoffen versetzt … und Pferdehaut ist gerade bei Exzemern NOCH empfindlicher als bei Menschen - da macht man nicht viele Experimente …
*lach * glaub mir einfach, wenn hier jemand vom Einsatz von Ballistol bei Pferden redet, gerade bei Exzemern, dann weiss der sehr genau was er tut … denn Exzemerbesitzer sind nach spätestens zwei Jahren die absoluten Spezialisten was Pferdehaut und deren Pflege angeht … und können was DAS Gebiet angeht jedem Tierarzt das Wasser reichen …
bei Zecken ist Ballistol nicht angesagt (mögen auch Jäger oder
Hundebesitzer was anderes sagen).
das ist bekannt …
Gruß Hexerl