Hündin hat bei Narkose Tubus verschluckt

Folgender Fall liegt bei uns vor:

Am Mittwoch sollte bei unserer Hündin auf beiden Augen eine OP durchgeführt werden, da ihr drittes Augenlid entzündet war, bei der Narkosevorbereitung hat dann die Tierärztin ihr einen Tubus (Luftschlauch) in die Luftröhre(?) eingeführt, sich kurz umgedreht, und weg war das Ding.
Beim anschließenden Röntgen wurde festgestellt, das der Hund den Tubus verschluckt hat, der aber noch ziemlich weit oben im Brustbereich lag. Weil wir nicht erreichbar waren, enschied die Tierärztin den Hund zu einem Kollegen zu fahren, da der ein flexibeles Endoskop besaß, bei dem die Chance bestand, den Tubus übers Maul wieder rauszubekommen. Leider schob der andere Tierarzt den Tubus nur tiefer, und so blieb nur eine Bauch-OP mit Magenschnitt übrig.
Mittlerweile trafen wir bei unserer Tierärztin ein und entschlossen uns spontan, da der Bauch eh schon geöffnet war, und wir unserer Hündin eine weitere schwere Narkose und Bauchschnitt ersparen wollten, zur Kastration.
Nun unsere Fragen:
Welche Nachuntersuchungen fallen bei einer Kastration an? Der Hund hat Schmerzen, und wir müssen spätestens jeden zweiten Tag zur Untersuchung zum Tierarzt für Schmerzmittel- und Antibiotikaspritzen fahren.
Sind Nachuntersuchungen bei einer Kastration nicht mit im Preis enthalten?
Kommen die Schmerzen von der Kastration, oder vom Magenschnitt?
Wir sollen trotzdem die vollen Kosten von ca. 250,-€ für Narkose und Kastration bezahlen, da bei der üblichen OP dieser Preis auch angefallen wäre.
Wir haben den Verdacht, das man die Kosten für den Fehler auf uns abwälzen möchte…

Hallo Goran,

ich kann den Vorgang nicht ganz nachvollziehen und möchte mich deshalb auch über die Sache mit Tubus verschlucken, erfolglose Endoskopie und Magenoperation nicht äußern.
250,- € sind aber für eine ganz normale Hündinnenkastration ohne zusätzliche Probleme ein völlig normaler Preis, der sich sogar eher an der unteren Grenze bewegt.

Gruß

Johnny

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