Heute war ich wieder mal besonders erfinderisch:
Ein wespendes Flugobjekt umkreiste meinen Schreibtisch und ein kleiner Handstaubsauger (mit Schultergurt) war auch in der Nähe. Also, die Wespe war ruck-zuck im Staubsauger. Soweit keine große Leistung.
Aber dann: Breiten durchsichtigen Tesafilmstreifen mit Honig eingestrichen und am Ausgang des Staubsaugerrohrs festgeklebt, so daß Rohr zu, aber Sicht noch frei für das Wesplein. Nun das Rohrende in Richtung Fenster gelegt, damit schön Licht reinfällt und siehe da: meine Mietze meldete bald Erfolg, weil sie das Gekrabbel und Gesummsel nicht überhörte und wissen wollte, was da vorging.
Tesafilmstreifen wieder gelöst, freie Enden um das festgeklebte Wespentier gelegt und - flutsch - im Klo entsorgt.
Frage: Hätte ich als Tierfreund die Wespenflüglein reinigen sollen und die Besitzerin derselben wieder in die Freiheit entlassen sollen, auf die Gefahr hin gestochen zu werden? Oder war ich heute so genial, daß ich das durfte?
Mit schlechtem Gewissen
Richard


