Unsere 7jährige Katze hat lt. Röntgenbefund seit ein paar Wochen ARthrose im Ellbogengelenk rechts vorn. Sie humpelt leicht, manchmal kaum merklich, und ich hoffe, daß sie außer bei Belastung keine Schmerzen hat. Das verordnete Medikament - zum Aufbau und zur Stärkung der Muskulatur - schluckt sie nur widerwillig; wenn es ins Futter gemischt wird, verweigert sie die Nahrung. ABer wir haben den Eindruck, daß sie nicht besonders leidet. Ist sowieso ein eher ruhiges Tier (mit Freigang, den sie aber seit jeher immer nur stundenweise nutzt; im Haus ist sie am liebsten).
Seit gestern hat sie ein Problem mit der anderen Vorderpfote. Die scheint ihr plötzlich noch mehr Schmerzen zu bereiten als die rechte. Jetzt belastet sie das ARthrose-Bein, hebt das linke an, kann also nur noch sehr eingeschränkt laufen. Den Futternapf haben wir ihr heute morgen auf ihren Schlaf-Hocker, von dem sie gar nicht herunterkam, hochgehoben. Dann habe ich Urlaub genommen und bin mit ihr zum Tierarzt. Dort wurde sie untersucht, es knirschte wohl nichts, und sie verhielt sich für ihre Verhältnisse unauffällig, d.h. ohne plötzliche Ausfälle. Also wohl kein Bruch. Die Tierärzte tippen auf Bißverletzung, was wohl sehr wehtut, aber letzten Endes unproblematisch wäre. Sie hat eine Spritze gegen eine entsprechende Entzündung bekommen. Wenn es morgen besser ist (wir müssen wieder hin), ist Entwarnung.
Was tue ich, wenn es morgen nicht besser ist? Wenn das arme Tier rundum arthrosegeschädigt ist? Wir hängen zu viert gerade an unserer ersten Katze und wollen auch nicht, daß sie leidet. Hat jemand eine Idee, wie wir ihr helfen können?
ich denke, dass Du Deiner Katze auf jeden Fall schon sehr viel hilfst, wenn Du Dich um sie kümmerst. Kraulen, spielen (soweit möglich) etc.
Zum Medikamente Verabreichen: Versuchs mal mit einer halben Scheibe Salami, da fahren die meisten Katzen ziemlich drauf ab. Einfach Tablette/Paste/was auch immer in eine halbe Scheibe Salami rollen, vor die Nase halten. wenn sie das Maul aufmacht, die Salami reinschieben. Sie wird sie nicht ausspucken, sondern alles (inkl. Medikament) brav kauen und schlucken.
Ansonsten kenne ich mich trotzt dreifacher „Katenmutterschaft“ leider (oder für mich: gottseidank) nicht mehr aus. Sorry.
Liebe Grüße und ganz doll viel Glück!!!
Natascha
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Was tue ich, wenn es morgen nicht besser ist? Wenn das arme
Tier rundum arthrosegeschädigt ist? Wir hängen zu viert gerade
an unserer ersten Katze und wollen auch nicht, daß sie leidet.
Hat jemand eine Idee, wie wir ihr helfen können?
habe bisher zwar keine arthrosegeschädigten Katzen gehabt, aber ein paar Erfahrungen mit anderen recht schmerzhaften Katzenleiden leider schon. Meiner letzten Katze hat Laserakupunktur sehr gut geholfen. Bei Menschen ist Akupunktur gerade bei chronischen Schmerzen sogar schon schulmedizinisch anerkannt. Da man Katzen schlecht mit Nadeln traktieren kann (ohne nachher selber einen Arzt zu brauchen), nimmt man einen stark gebündelten Laserstrahl, der nicht weh tut, aber wohl den selben Effekt hat.
In allen größeren Städten gibt es mittlerweile Tierärzte, die mit alternativen Heilmethoden Erfahrungen haben. Ich bin sicher, Du findest einen in Deiner Nähe im Telefonbuch. Probier’s doch einfach mal aus! Deine Katze hat dabei ja nichts zu verlieren.
Im augenblick geht ihr soweit ich das beurteilen kann ganz gut. Sie hatte am Wochenende ein Problem mit der anderen Pfote, Tierärzte meinten, vielleicht eine Bißwunde, das ist jetzt mit täglich Antibiotikum-Spritze auskuriert, und jetzt gehts wieder so lala. Ich hab jetzt eine Adresse von einem Tierarzt, der macht eine besondere Art Akupunktur. Wenn ich den Eindruck habe, daß sie wieder schlechter laufen kann, werde ich da mal anrufen. Danke für Deine Anregung.