Hallo!
… also meine „liebe kleine Kröte“ hat ein neues Zuhause, hab unter größter Mühe den Seerosenstock mit einem Dreibein und Flaschenzug über die Wasserfläche gehoben, ein Fischernetz langsam am Grund durchgezogen, über Nacht zugewartet und in der Früh das Netz an allen 4 Enden langsam hochgezogen, die Kröte schaut mich fragend an, schwupp war sie gefangen (kann ja nur laufen und nicht springen), dann hab ich sie zu den anderen Schreihälsen in die Schottergrube gebracht…
ich kann durchaus nachvollziehen, wie Dir zumute sein muß. Da
gibt man der Natur ein Stück Natur zurück und dann stört es
die doofen Nachbarn.
… es war irgendwie verständlich, manche glaubten ich hab mir einen BEO nach Hause geholt…
Hast Du denn eigentlich geahnt, daß sich auch einmal Kröten
bei Dir wohlfühlen könnten? Das muß doch ein tolles Erlebnis
für Dich sein! Ein künstlich angelegtes Wasserloch wird zum
funktionsfähigen Biotop! Es war doch künstlich angelegt?
… ja es ist künstlich angelegt, mein Grund ist am Rande eines Wasserschutzgebietes, dadurch im Halkreis von 3km unverbaut und nur Äcker + Natur…
… ich habe schon seit Jahren verschiedene Froscharten im Biotop, nur sind die viel leiser als die Kröte…
Schade daß Du so intolerante Nachbarn hast, aber wenn es ihm
in Deinem Biotop so gut gefallen hat, dann finden andere
Quaker früher oder später auch dahin, oder der versetzte
Kröterich kommt zurück…könnte passieren.
Machst Du dann einen Krötenzaun außen herum?
… man muss natürlich auch mit den Nachbarn gut auskommen, es reicht schon wenn meine 2 Katzen in deren Gartenbeete „sch…“, jeden abend ein Mäusebussard unterm Dachvorsprung übernachtet, Igel durch den Garten laufen und wie kleine Kinder schreien, oder im Winter die Rebhühner unterm Vogelhaus auf Nahrung gehen, usw. …
… sollte die Kröte nochmals kommen, dann geht es ganz leicht sie wieder zu fangen, den Seerosenstock hab ich verkleinert, damit geht es ohne Hilfsmittel ihn zu entfernen…
schönes WE, Franz