einschläfern, oder nicht? -lang-

Hi,

ich weiß, ein brisantes Thema. Es geht um meinen Kater, 2 Jahre jung. Er hat sich eine Virusinfektion der schweren Sorte im gesamten Verdauungstrakt eingefangen (Speiseröhre, Magen, Darm - wahrscheinlich waren da mal Würmer dran schuld). Die Veränderung (Infektionsausbruch) kam dieses Wochenende. Wir ernähren ihn zur Zeit mit einer kleinen Spritze mit Wasser, damit er überhaupt Flüssiges aufnimmt. Mehr ist nicht möglich. Katerchen kann selbst nicht mehr laufen, er kann nichts fressen, nicht alleine trinken, hat Probleme beim Schlucken. Wir waren beim Tierarzt, er gab 3 Spritzen (Antibiotika, Vitamine und Salze?), aber er sagte, das es vielleicht nix mehr wird. Die Infektion ist zu schnell und zu heftig. Morgen und die nächsten Tage wieder Spritzen, vielleicht auch an den Tropf legen (Ernährung). Abgesehen davon, das dies genug Geld kostet (geben wir gern), die Schmerzen müssen unerträglich sein für Katerchen. Sein Jammern ist nicht anzuhören.

Wann soll man aufhören, wann ist der Moment um zu entscheiden, ihn von seinem Leiden zu erlösen? Kann eine solche Virusinfektion bei fachgerechter Behandlung (und das weiß ich, der Tierarzt macht das richtig) nach Tagen der Qual für Katerchen schnell zurückgehen?

Wir haben Katerchen aus dem Tierheim erlöst (7 Monate war er da), er bekam ziemlich schnell eine sehr schwere Augenentzündung. Nun hat er ein Auge verloren, aber die Infektion ist weg (6 Wochen Behandlung). Dann war für 2 Monate ein glückliches Katerleben. Und nun diese, lebensbedrohende Infektion. Wir wollen Katerchen retten, jedoch nicht um jeden Preis. Er soll nicht sinnlos leiden. Im Moment ist er praktisch kraftlos und ohne Willen weiter zu leben.

Wir haben noch unseren alten, fast 17jährigen Kater im Sinn, er starb durch die Spritze, allerdings hatte er Magenkrebs (Endstadium). Es war schrecklich genug.

André

Hallo Andre,

tut mir sehr leid, das es deinem Kater so schlecht geht.
Das ist eine wirklich verzwickte Situation, denn er leidet ja offensichtlich an grossen Schmerzen aber auf der anderen seite besteht da immerhin noch eine kleine Hoffnung, denn die Virusinfektion koennte ja wieder abklingen.
Hast du mal daran gedacht, vielleicht noch einen anderen Tierarzt zu Rate zu ziehen oder in eine Tierklinik zu gehen ? Kann man nicht etwas gegen die Schmerzen tun ?

Leider weiss ich auch nicht, wann es der richtige Moment ist deinen Kater zu erloesen. Das liegt an deinem persoenlichem Empfinden, an Katerchens Situation und an der Diagnose des Tierarztes. Aber ich wuerde wirklich alles versuchen, damit es ihm wieder besser geht und ich denke, ich wuerde ihn noch einige Tage beobachten und pflegen. Acuh wenn ihn die Krankheit jetzt sehr mitnimmt, so kann er sie doch ueberwinden.

Einer meiner Kater (damals auch 2 ), ich hatte ihn damals gerade 2 Tage vorher im Winter bei uns aufgenommen, bekam eine schlimme Herpesinfektion. Von einer Minute auf die andere ging es ihm so schlecht, das er nur noch rumlag und wirklich zu nichts mehr in der Lage war. Der Tierarzt gab ihm auch nur Antibiotika, mehr konnte er auch erstmal nicht fuer ihn tun. Ich hab ihn dann zu Hause aufs Sofa gebettet und hab ihm eine ganze Woche lang alle 2-3 Stunden mit einer Spritze ernaehrt. In die hab ich selbstgekochte Huehnerbruehe und kleingedruecktes Futter + Wasser gegeben. Selbst ins Katzenklo musste ich ihn tragen.
Und wenn ich ehrlich bin, hatte ich auch all die Hoffnungen aufgeben. Er war mehr tot als lebendig, total anteilnahmslos.
Aber nach ca. 1,5 Wochen ging es wieder aufwaerts. Irgendwann hat er wieder angefangen etwas zu fressen und er lief auch wieder umher. Aber seine Muskeln waren so so schwach, das er sich nach zwei, drei Schritten erstmal fallen lies um Kraft zusammeln.
Aber heute ist er wieder der alte.

Vielleicht hilft dir die Geschichte den richtigen Weg zu finden. Obwohl mein Kater offensichtlich keine Schmerzen hatte ( obwohl er das Maul beim schlafen immer offen hatte ) , so hatte er auch kein Lebenswillen mehr. Und er waere wohl gestorben, wenn ich ihn nicht 2 Tage zuvor bei mir aufgenommen haette. So reihte sie eines ans andere und er hatte doch noch Glueck.

Ich vertraue mal darauf, das du noch einige gute Expertentipps hier bekommst.
Ich druecke dir und deinem Kater ganz fest die Daumen.

Viele Gruesse Manu

Hallo André,

keine leichte Entscheidung. Die Frage ist halt, hat er wirklich noch eine Chance oder verlängert man nur das Leiden. Eigentlich kann diese Frage nur der Tierarzt beantworten. Aber mal ehrlich: nur von Wasser kann keiner leben und wenn er nicht mehr laufen kann etc. sollte man ihn wohl erlösen. Allerdings ist es schwer hier zu raten, da ich ja „nur“ den Text lesen kann. So als Laie würde ich denken, dass es wenigstens eine kleine Besserung geben sollte nach den Spritzen - aber auch das kann ich nicht beurteilen. Fakt ist: lass ihn nicht leiden. So schwer das sein wird. Raten kann ich Dir leider nicht viel mehr als wirklich noch mal mit dem Tierarzt zu sprechen und dann eine Entscheidung zu treffen. Wenn es nach der momentanen Lage auch nicht so aus sieht: ich hoffe natürlich, dass es dem kleinen Kerl bald wieder besser geht - Katzen sind zäh - und wünsche euch alles Gute.

Viele Grüße
Yvonne

P. S.: lass mal hören, wie es weitergeht

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Noch nicht
Hallo,
ich halte das für verfrüht egal wie stark seine Schmerzen sind. Bsp. der Kater meiner Großmutter hat eine stärkere Infektion überlebt (evtl. Katzenseuche, ich war damals noch klein). Während der Zeit war die gesamte Muskulatur verhärtet und das Tier sah schrecklich aus (dehydriert, verfilztes Fell, tote Augen). Sie hat ihn im 2 Stunden Rythmus Flüssigkeit & Medizin gegeben nach gut einer Woche war es überstanden. Gebt ihm einfach noch etwas Zeit und zieht vor dem finalen Schritt - wenn nötig - vorher noch einen anderen Tierarzt zu Rate (BTW wie heißt Eurer TA, bin ja auch in Dresden).

Gruss & Viel Glück
Enno

Danke für eure Worte, heute: Diagnose Katzenseuche
Hallo,

der Tierarzt (@Enno, Tierarztpraxis Ehrlich in Langebrück) konnte eindeutig die Diagnose stellen.

Katerchen bekam seine Spritzen, wir müssen warten. Überlebt er die Nacht, so kann er es schaffen, wenn nicht, na ja, klar. Wir werden alles tun für unser Tierchen. Danke nochmal für eure hilfreichen Worte.

Liebe Grüße
André

Hallo Andre,
ich finde immer, es ist ein großer Unterschied, ob man über das eigene Tier schreibt oder ein anderes. Wenn ich Deinen Beitrag lese, sage ich spontan: erlösen. ABer wenn es mein Kater wäre, sähe ich das sicherlich anders. Unsere Katze hat Arthrose und Schwierigkeiten beim Laufen. Eine Freundin sagte, das arme Tier, laß es doch einschläfern. auf die Idee wäre ich niemals gekommen…
Das ist jetzt keine wirklich hilfreiche Antwort, ich weiß. Ich denke aber, wenn Du es wirklich in BEtracht ziehst, solltest Du es auch ernsthaft erwägen. Wenn weitere Behandlungen nur Quälereien sind und der Ausgang zudem sehr ungewiß, würde ich - rein theoretisch - wohl ans Einschläfern denken. Ich wünsche Dir und Deinem Tier, daß Du es recht bald weißt.

Gruß
Aia

Och Mensch, André,

ich sage es nur ungern, aber wenn es wirklich Katzenseuche - war Katerle denn nicht geimpft??? - ist, würde ich ihm das weitere Leiden ersparen und ihn einschlummern lassen… Alles andere wäre Quälerei. Betrachten wir die Sache doch einmal realistisch:

  • Katerchen hat unerträgliche Schmerzen;
  • die Heilungschancen für Katzenseuche sind gering (lt. meiner Tierärztin ca. 10 %; in manchen Quellen werden als Obergrenze 20 % angegeben);
  • selbst wenn der Tiger überlebt: Katzenseuche schädigt die inneren Organe und zerstört das Knochenmark;
  • gerade bei den ‚schnellen und heftigen‘ Ketzenseuche-Infektionen ist die Sterblichkeit - trotz Behandlung - besonders hoch;
  • und schließlich (werft mich ruhig auf den Scheiterhaufen - das macht mir nichts aus, es ist eben meine Meinung als glühende Verfechterin der Legalisierung von Sterbehilfe): wenn es um Tiere geht, denken wir - leider - in erster Linie an uns bzw. an unseren Verlust und nicht daran, daß das Tier leidet. In der freien Wildbahn sieht es anders aus; wir hingegen versuchen die Haustiere um jeden Preis zu behalten - scheißegal, welche Schmerzen das Tier durch unsere Bemühungen ertragen muß und ganz gleich wie lange es sich weiter quält. Bei einem Menschen, der vor sich hin vegetiert, würde man wohl kaum auf die Idee kommen, das Leiden auf Teufel komm raus zu verlängern - aber es geht ja ‚nur‘ um ein Tier… :frowning:((

Aber zurück zu dem, was ich eigentlich sagen wollte: wenn Katerchen die Nacht übersteht und es eine realistische Heilungschance gibt, würde ich Himmel und Hölle in Bewegung setzen. Wenn allerdings das weitere Leben vorwiegend aus Schmerzen bestehen sollte… Ich weiß, daß es hart klingt und daß mich hier manche für diese Zeilen am liebsten erdolchen, hängen, teeren und federn würden, aber ich wollte Dir auch die andere Seite vor Augen führen - realistische Arschlöcher eben…

Die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen, aber ich bin sicher, daß Du die richtige treffen wirst.

Fühl Dich ganz fest gedrückt

Tessa

7 „Gefällt mir“

Hallo,

Bei einem Menschen, der vor sich hin vegetiert, würde man wohl kaum auf die Idee kommen, das Leiden auf Teufel komm raus zu verlängern - aber es geht ja ‚nur‘ um ein Tier…

bezogen auf den konkreten Fall, würde man aber wohl kaum bei einen Menschen nach wenigen Tagen bereits Sterbehilfe leisten oder seh’ ich da was falsch ?

Gruss
Enno

Hallo Enno,

manchmal würde es sich der betroffene Mensch vielleicht wünschen…

Fakt ist, dass wir bei Tieren die Möglichkeit der Sterbehilfe haben und bei Menschen nicht. Manchmal wird diese zu früh geleistet aber meistens aus egoistischen Gründen zu spät - da wird das Tier nur am Leben gehalten, weil man es ja sooooooo lieb hat. Diese Art der Liebe kann man nur in Frage stellen.

Ich habe mir geschworen, dass keines meiner Tiere (Katzen und Pferde) leiden wird. Ich werde alles in meiner Macht stehende tun (und tue es auch schon), damit sie gesund werden aber ich weiss eins ganz genau:

Leiden wird es nicht geben…so schwer das sein wird
aber in dem Fall um den es hier geht, wollen wir doch lieber alle hoffen, dass es gut ausgeht.

Gruß
Yvonne

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Enno,

nu wird es so langsam halb off topic…

bezogen auf den konkreten Fall, würde man aber wohl kaum bei
einen Menschen nach wenigen Tagen bereits Sterbehilfe leisten
oder seh’ ich da was falsch ?

Das hängt davon ab, von welcher Warte aus man es betrachtet. Ich weiß natürlich, daß es Menschen gibt, die sich praktisch bis zur letzten Sekunde an Hoffnungen (Wunderheiler, Spontanheilung, neue - nicht erprobte - Therapie-Methode in Hastenichgesehen, etc.) klammern, die letztendlich nichts bringen.

Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die so denken wie ich: wenn ich weiß, daß es keine Chance auf eine Heilung gibt, dann möchte ich nicht an Schläuchen hängen und künstlich am Leben erhalten werden, sondern in Würde abtreten, wobei ich - und nur ich - den Zeitpunkt bestimme. Das unterscheidet uns von den Tieren und genau hier fängt die Verantwortung an.

Der Mensch kann sich artikulieren und sagen ‚ich habe unerträgliche Schmerzen‘, ‚ich mag nicht mehr‘, ‚ich möchte jetzt gehen‘… Just das kann ein Tier nicht - und Du wirst mir doch nicht widersprechen wollen, wenn ich sage, daß man in dem Moment, in dem man sich ein Tier ins Haus holt, Verantwortung übernimmt. Nur muß man eben auch den Arsch in der Hose haben zu sagen: OK, ich werde Dich sehr vermissen, aber Du sollst Dich nicht weiter quälen. Uns Menschen steht es frei, in solchen Fällen Selbstmord zu begehen, wenn wir nicht vor uns hinsiechen wollen. Ein Tier kann es nicht - da muß das Frauchen bzw. Herrchen ran.

Also warum wollen wir den ‚sanften Abgang‘ dem geliebten Haustier nicht gönnen? Genau, weil wir egoistisch sind! Das ist kein Vorwurf, so ist der Mensch nun einmal.

Ein Mensch, der seine Verantwortung für das Tier ernst nimmt, wird beide Seiten abwägen und mit Sicherheit eine Entscheidung zum Wohl des Tieres treffen, so sehr sie ihm - sprich: dem Tierbesitzer - auch weh tut…

Beste Grüße

Tessa

Hallo,

nu wird es so langsam halb off topic…

Da bin ich gut drin :wink:

Uns Menschen steht es frei, in solchen Fällen Selbstmord zu begehen, wenn wir nicht
vor uns hinsiechen wollen. Ein Tier kann es nicht - da muß das Frauchen bzw. Herrchen ran.

Beim Menschen kann die Verantwortung auch auf Nahestehende fallen, wenn die erkrankte Person bettlägrig ist. Sicher kann sie den Wunsch nach Freitod explizit äußern aber andererseits ist ihre Urteilsfähigkeit durch die Schmerzen vielleicht vermindert. So prinzipielle Unterschiede sehe ich daher nicht. Die letzte Entscheidung obliegt mir in beiden Fällen, was ich hoffe nie erleben zu müssen.

Also warum wollen wir den ‚sanften Abgang‘ dem geliebten
Haustier nicht gönnen? Genau, weil wir egoistisch sind! Das
ist kein Vorwurf, so ist der Mensch nun einmal.

Mag sein, was meine Tiere anbelangt wäre aber ausschließlich entscheidend, ob ich noch Hoffnung auf Heilung sehe. Das würde ich ebenso bei einen Nahestehenden handhaben. Nur weil er im Zustand starker Schmerzen den Tod herbeisehnt, wäre für mich noch kein Grund Sterbehilfe zu leisten. Andererseits würde ich es in beiden Fällen tun, wenn die Situation aussichtslos erscheint die Maßnahmen ergreifen, um den Tod zu ermöglichen (beim Menschen mit dessen Einverständnis allerdings ohne Berücksichtigung rechtlicher Konsequenzen).

Ein Mensch, der seine Verantwortung für das Tier ernst nimmt,
wird beide Seiten abwägen und mit Sicherheit eine Entscheidung
zum Wohl des Tieres treffen, so sehr sie ihm - sprich: dem
Tierbesitzer - auch weh tut…

Das sehe ich genauso.

Gruss
Enno

Er schlief heute 16 Uhr ein…
Hi Tessa,

ich komm grade von seiner „Beerdigung“ im Garten. Er hat es hinter sich.

Übrigens, er war geimpft. Ich hatte ihn aus dem Tierheim (Impfpass, alles ok). Uns waren 6 Monate mit ihm vergönnt.

Wir haben nun „Katzensperre“ verhängt. Schließlich soll der neue Mitbewohner (und den wird es ganz sicher geben) nicht auch noch erkranken. Und ich denke, 6 Monate sollten reichen.

Danke nochmals an alle.

André

tut mir leid
Hallo Andre,

tut mir leid fuer dich, das er nun doch eingeschlafen ist. Ich fuehle mit dir *troest*
Ich glaube, diesen Schmerz kennt jeder der schon mal ein Tier verloren hat.
Behalte ihn in guter Erinnerung.
Nach der „katzenfreien“ Zeit wird es dann sicher eine „neue“ Fellnase bei dir gut haben.

Viele Gruesse Manu

1 „Gefällt mir“

Hallo André

Tut mir leid, das zu hören. Er muss jetzt keine Schmerzen mehr erleiden; es war sicher das Beste für ihn (auch wenn’s für Euch natürlich traurig ist). Ich weiss, wie’s ist …

Bewahrt die 6 Monate mit ihm in guter Erinnerung - und seid dankbar, dass er 6 Monate mit Euch verbringen durfte, er war es sicher auch.

Alles Liebe und einen dicken Trostknuddel *knuddel*
Moni

Hallo André,

tut mir leid, das zu lesen. Ich werde immer ganz traurig, wenn ich vom Tod eines geliebten Haustieres lese. Es holt immer auch meine eigene Trauer wieder hervor… :cry:((

Ich wünsche dir viel Kraft für die kommende Zeit. Und wenn du Trost suchst… ich habe da zwei ganz wundervolle Seiten zu dem Thema entdeckt:
http://www.regenbogenreich.de
http://www.katzentrauer.de

Stille Grüße
InaM

Hallo André,

ich komm grade von seiner „Beerdigung“ im Garten. Er hat es
hinter sich.

So traurig es ist: es ist gut so… Katerle ist jetzt im ‚Katzenhimmel‘ und vergessen werdet Ihr ihn mit Sicherheit nicht. Schau: nach der Zeit im Tierheim hat er bei/mit Euch sechs Monate lang ein glückliches Leben geführt. Das ist doch was, oder?

Übrigens, er war geimpft. Ich hatte ihn aus dem Tierheim
(Impfpass, alles ok). Uns waren 6 Monate mit ihm vergönnt.

Ja, bei Tierheim-Samtpfoten ist es leider häufig ein Problem, zumal die ja besonders gefährdet sind. Manche sind schon infiziert, wenn sie ins Tierheim kommen und manchmal verläuft die Krankheit so glimpflich bzw. mit so wenigen/harmlosen Symptomen, daß es nicht auffällt. Deswegen gab es zwischen meinen drei Teufeln (Devil kommt aus einem Tierheim, Angel von einem Katzenschutzverein und Vincent wurde einfach während der Urlaubszeit ausgesetzt *grrrr*) Rabauken auch immer eine recht lange Pause bzw. Separation.

Wir haben nun „Katzensperre“ verhängt. Schließlich soll der
neue Mitbewohner (und den wird es ganz sicher geben) nicht
auch noch erkranken. Und ich denke, 6 Monate sollten reichen.

Häng lieber noch sechs Monate dran: das Viech von Erreger überlebt bis zu einem Jahr…

Liebe Grüße

Tessa

Hallo André,

Hi Tessa,

ich komm grade von seiner „Beerdigung“ im Garten. Er hat es
hinter sich.

tut mir furchtbar leid das zu hören.
Da gibt es nicht viel zu zu sagen - so was tut halt super weh und braucht Zeit.

Übrigens, er war geimpft. Ich hatte ihn aus dem Tierheim
(Impfpass, alles ok). Uns waren 6 Monate mit ihm vergönnt.

Wir haben nun „Katzensperre“ verhängt. Schließlich soll der
neue Mitbewohner (und den wird es ganz sicher geben) nicht
auch noch erkranken. Und ich denke, 6 Monate sollten reichen.

Find ich gut - beides: zum einen, dass es einer anderen Mietze auch vergönnt sein soll glücklich zu werden und dass ihr erst mal 6 Monate warten wollt.

Alles, alles Gute und das es in der Zukunft für euch besser läuft.

Yvonne

Danke nochmals an alle.

André