Katze in der Wohnung halten?

hallo,
wir spielen mit dem gedanken, uns eine kleine katze zu holen.jedoch leben wir in der stadt, und es wäre sicherlich gefährlich die Katze/Kater ins freie zu lassen.
unsere dachgeschosswohnung ist 37qm groß, und hat 1 1/2 zimmer und Balkon.
grenzt es an „tierquälerei“ einer katze so ein kleines „Reich“ zuzumuten, oder ist das OK?
besten dank

markus

Hallo Markus,

ich glaube, da scheiden sich die Geister ob es nun um „Tierquaelerei“ handeln wuerde oder nicht.
Zum einen sollen Katzen ja normalerweise paarweise gehalten werden, da sie sonst vereinsamen … aber bei 37 qm habe ist das vielleicht nicht das ideale. Katzen wollen auch mal richtig flitzen, toben.
Zum anderen gibt es da Stimmen die sind der Meinung, das eine Katze auch allein gluecklich werden kann, wenn sie denn vom Menschen viel Liebe und Zuneigung bekommt.

Also letzten endes kann euch keiner die Entscheidung abnehmen :smile:
Aber ich wuerde mir auf keinen Fall ein Kaetzchen holen, wenn ihr den ganzen Tag oder groesstenteils nicht zu Hause seit. Dann wuerde sie nur leiden.

Viele Gruesse Manu

Halo Markus,
ich würde es nicht tun. Eine Katze hat doch über Jahrtausende gelernt, draußen zu leben. Eine Wohnung ist extrem reizarm, selbst bei bestem Willen und viel Fantasie könnt ihr die Reize im Freien niemals ersetzen. Die Wohnungskatzen, die ich kenne, sind bedauernwerte Lebewesen, die die kleinste Kleinigkeit umhaut. Sie sind es nicht gewohnt, dass sich etwas verändert. Fremden gegenüber scheu, verkriechen sich, viele depressiv. Ich kenne aber auch das Gegenteil - einen Karthäuser-Kater, der, weil er nicht rausdurfte, seinen Besitzer krankenhausreif!! gekratzt hat.
Ich weiß, das es andere Ansichten gibt, doch für mich ist reine Wohnungshaltung einer Katze vergleichbar mit Gefängnis für Menschen - doch die Katze hat nichts angestellt!
Ich würde lieber auf Kleintiere ausweichen, die man sicher bei entsprechend großen Gehegen gut auch auf dem Balkon und in der Wohnung halten kann.
Renate.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo,
wir spielen mit dem gedanken, uns eine kleine katze zu
holen.jedoch leben wir in der stadt, und es wäre sicherlich
gefährlich die Katze/Kater ins freie zu lassen.
unsere dachgeschosswohnung ist 37qm groß, und hat 1 1/2 zimmer
und Balkon.
grenzt es an „tierquälerei“ einer katze so ein kleines „Reich“
zuzumuten, oder ist das OK?

das ist meiner meinung nach ok. wo platz für 2 menschen ist, ist auch platz für eine oder zwei katzen. wichtiger als die quadratmeterzahl ist die zeit, die du für die katze aufbringen kannst. wer nur zum schlafen zuhause ist, hat ja auch nichts von den tieren und umgekehrt. wichtig ist auch, dass du nicht mehr katzen als räume hast, damit sie sich aus den augen gehen können. das gilt auch für leute mit, sagen wir einer fabriketage, und mehreren katzen.

besonders die ruhigen rassen (z.b.perser)sind völlig problemlos in der wohnung zu halten. oder tu ein gutes werk und hol dir ein kätzchen aus dem tierheim.

Hallo Renate,

ich würde es nicht tun. Eine Katze hat doch über Jahrtausende
gelernt, draußen zu leben.

Ähem sorry…entweder hört sich das so an, als wäre sie ganz früher mal drinnen gewesen…oder wir Menschen müssten das auch können, wenn man uns nur raus ließe :wink:

Eine Wohnung ist extrem reizarm,
selbst bei bestem Willen und viel Fantasie könnt ihr die Reize
im Freien niemals ersetzen.

Katzen orientieren sich an Geräuschmustern und sichtbaren Begebenheiten und haben als Freigänger ein Revier das durchaus 1km² groß sein kann. Aber das brauchen viele Katzen gar nicht.

Die Wohnungskatzen, die ich kenne,
sind bedauernwerte Lebewesen, die die kleinste Kleinigkeit
umhaut. Sie sind es nicht gewohnt, dass sich etwas verändert.

Katzen mögen grundsätzlich keine Veränderung, weil es ihre Orientierung beeinflusst…s.o.

Fremden gegenüber scheu, verkriechen sich, viele depressiv.

Woran erkennst Du eine depressive Katze? ich kenne tatsächlich einige wenige, aber ich wüßte gerne von Dir, woran Du die erkennst, und was die Gründe für die Deprssionen sind?

Ich kenne aber auch das Gegenteil - einen Karthäuser-Kater,
der, weil er nicht rausdurfte, seinen Besitzer
krankenhausreif!! gekratzt hat.

Och, die ein oder Andere hat mich auch erwischt…und bei Bissen gibts eh immer gleich einen Gips…

Ich weiß, das es andere Ansichten gibt, doch für mich ist
reine Wohnungshaltung einer Katze vergleichbar mit Gefängnis
für Menschen - doch die Katze hat nichts angestellt!

Wohnungshaltung ist nicht vergleichbar mit Gefängnis…eine Katze muß nicht streunen gehen, viele wollen auch gar nicht.

Ich würde lieber auf Kleintiere ausweichen, die man sicher bei
entsprechend großen Gehegen gut auch auf dem Balkon und in der
Wohnung halten kann.

Kommst Du da nicht vom Regen in die Trauffe?
Welches „Kleintier“ wolltest Du denn in einem Käfig oder Gehege halten, das nicht in Konflikt mit Deinem von Dir hervorgehobenen Freiheitsdrang in Konflikt käme?

Gruß
Maja

3 „Gefällt mir“

Ich halte seit nunmehr 10 Jahren meinen Kater ausschließlich in der Wohnung und denke er fühlt sich da recht wohl. Vor wenigen Wochen habe ich mir noch einen jungen Kater dazugeholt, da wir oft außer Haus sind.

Wichtig ist, daß du dir eine oder zwei Katzen (ein Einzeltier braucht mehr Zuwendung von Dir)holst, die möglichst noch nicht draußen gelebt haben oder gerade erst von der Mutter kommen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Markus,
37 qm in 1,5 Zimmern sind zu klein , um eine Katze nur in der Wohnung zu halten. Wenn ihr viele Stunden des Tages nicht zu Hause seid, ist es wirklich Quälerei für die Mietze. Sie braucht Bewegung und,ganz wichtig, geistige Anreize um nicht zu „verblöden“. Für zwei Katzen ist die Wohnung zu klein, eine einzelne Katze verkümmert höchstwahrscheinlich, oder sie wird unsauber oder macht viel kaputt…weil sie nicht artgerecht gehalten wird.
Wie wärs mit einer grösseren Wohnung und zwei Kätzchen aus dem Tierheim?
So long
Antje

Hi,

ich spiele auch gerade wieder mit dem Gedanken, mir einen Stubentiger anzuschaffen, und ich hätte auch nur eine Wohnung zur Verfügung - aber ich würde nie eine Katze nehmen, die theoretisch ein Freigänger sein könnte, sprich, eine junge Katze oder einen gewohnten Freigänger etc…

Ich persönlich werde wohl zum Tierheim gehen und mal schaun, es gibt immer Katzen, die aus den verschiedensten Gründen nicht rausdürfen, die werden gewöhnlich besonders schwer vermittelt, weil sie mal eine Krankheit hatten, noch eine haben, auf mindestens einem Auge blind sind oder so. Die können auch verdammt süß und anhänglich sein - oft werden die auch nur als Pärchen abgegeben.

In oben genanntem Fall finde ich es völlig in Ordnung, reine Hauskatzen zu halten, immerhin geht es denen dann besser als im Tierheim - aber eine Katze zur Wohnungskatze zu „erziehen“… Nee, davon halte ich nichts, Katzen sind naturgemäß Freigänger, und dann noch alleine? Damit tut ihr der Katze keinen Gefallen!

LG,

Cess

Hallo Markus,

ich stand auch einmal vor der Entscheidung, ob ich mir eine Wohnungskatze zulegen möchte oder nicht.

Mir haben viele Besuche im Tierheim die Entscheidung erleichert, die Tierpfleger dort kennen „ihre“ Tiere sehr gut und können Euch gut beraten, was die Haltung einer Wohnungskatze betrifft.
Meine Wohnung ist auch nur 50 m² groß aber ich habe mir ein kleines Sorgenkind aus dem Tierheim geholt, die Tierpfleger selbst raten mir, sie nur in der Wohnung zu halten.Mittlerweile ist sie putzmunter und aufgepäppelt.Und Platz zum Toben hat sie allemal.

Wichtig ist bei einer Wohnungskatze auf jeden Fall, dass Ihr viel Zeit für die Katze habt.Einzelkatzen können oft sehr anhängliche sein, was bisweilen in einer kleinen Wohnung schon anstrengend sein kann. Sie will beschäftigt werden. Minimum 1 Stunde spielen ist bei meinem Stubentiger angesagt, er will unterhalten werden,komme ich dem nicht nach, raubt er mir gerne den Schlaf und ist nachtaktiv.

In einer kleinen Wohnung ist jedoch wichtig, dass ihr damit rechnet, dass eine Katzenseele die ganze Wohnung für sich beanspruchen wird. Sie wird alles beklettert, was zu beklettern geht, wird sich in Eurem Bett ausbreiten und wird vielleicht Dein Lieblinsbuch anknabbern.Wenn das alles für dich kein Weltuntergang wäre, dann sind das schon gute Vorraussetzungen. In einer größeren Wohnung oder in einem Haus, kann man ja bestimmte Zimmer katzenfrei lassen, in so einer kleinen Wohnung ist das unmöglich. Andererseits müsst Ihr aber auch gewährleisten können, dass alle Sachen, die für die Katze gefährlich werden könnten, nicht in Ihrer Reichweite sind.Was in einer kleinen Wohnung manchmal auch nicht so leicht ist :wink:.

Das wichtigste ist in jedem Fall für eine Einzel-Wohnungskatze :
VIEL ZEIT+ AUFMERKSAMKEIT!Dann wird die Katze Euch lieben und ihr werdet Eure Entscheidung nicht bereuen :smile:.Viel Glück Euch bei der Entscheidung.

Liebe Grüße, Xenia