Hallo Renate,
ich würde es nicht tun. Eine Katze hat doch über Jahrtausende
gelernt, draußen zu leben.
Ähem sorry…entweder hört sich das so an, als wäre sie ganz früher mal drinnen gewesen…oder wir Menschen müssten das auch können, wenn man uns nur raus ließe 
Eine Wohnung ist extrem reizarm,
selbst bei bestem Willen und viel Fantasie könnt ihr die Reize
im Freien niemals ersetzen.
Katzen orientieren sich an Geräuschmustern und sichtbaren Begebenheiten und haben als Freigänger ein Revier das durchaus 1km² groß sein kann. Aber das brauchen viele Katzen gar nicht.
Die Wohnungskatzen, die ich kenne,
sind bedauernwerte Lebewesen, die die kleinste Kleinigkeit
umhaut. Sie sind es nicht gewohnt, dass sich etwas verändert.
Katzen mögen grundsätzlich keine Veränderung, weil es ihre Orientierung beeinflusst…s.o.
Fremden gegenüber scheu, verkriechen sich, viele depressiv.
Woran erkennst Du eine depressive Katze? ich kenne tatsächlich einige wenige, aber ich wüßte gerne von Dir, woran Du die erkennst, und was die Gründe für die Deprssionen sind?
Ich kenne aber auch das Gegenteil - einen Karthäuser-Kater,
der, weil er nicht rausdurfte, seinen Besitzer
krankenhausreif!! gekratzt hat.
Och, die ein oder Andere hat mich auch erwischt…und bei Bissen gibts eh immer gleich einen Gips…
Ich weiß, das es andere Ansichten gibt, doch für mich ist
reine Wohnungshaltung einer Katze vergleichbar mit Gefängnis
für Menschen - doch die Katze hat nichts angestellt!
Wohnungshaltung ist nicht vergleichbar mit Gefängnis…eine Katze muß nicht streunen gehen, viele wollen auch gar nicht.
Ich würde lieber auf Kleintiere ausweichen, die man sicher bei
entsprechend großen Gehegen gut auch auf dem Balkon und in der
Wohnung halten kann.
Kommst Du da nicht vom Regen in die Trauffe?
Welches „Kleintier“ wolltest Du denn in einem Käfig oder Gehege halten, das nicht in Konflikt mit Deinem von Dir hervorgehobenen Freiheitsdrang in Konflikt käme?
Gruß
Maja