Hufrollenentzündung

Von: , Frage gestellt am Mi, 20. Aug 2003

Mein Pflegepferd hat eine chronische Hufrollenentzündung, dh: die Lahmheit tritt nur hin und wieder auf.
Der Tierarzt meint, dass die Stute ruhig geritten werden kann, da sie sonst eigentlich keine Schmerzen hat.
Weiss jemand wie man meiner Stute helfen kann??

4 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 11 Stunden 0 hilfreich
    Re: Hufrollenentzündung

    Hallo Steffi,

    von Schalltherapie, über regelmäßigen Spritzen vom Tierarzt, Homöopathie, bis zu "lass das Pferd mal einfach ein halbes Jahr rumstehen" reicht die Palette der Therapieversuche von Hufrollenentzündungen. Das ist von weitem kaum zu beurteilen was Deinem Pferd helfen kann. Wenn es sich in der Tat um eine chronische Hufrollenentzündung handelt, wird sie nie ganz weggehen und das Pferd ist nach Tagesform belastbar, d.h. wenn es ihr gut geht, und Du nicht soviel wiegst, kannst Du reiten. Wenn sie lahmt, reite nicht sondern schick sie raus auf die Wiese. Voll belastbar ist so ein Pferd ganz sicher nicht - also bitte kein Springen und wilde Geländeritte. Lieber ruhig spazierenreiten und dem Pferd dadurch noch ein bisschen Freude am Leben geben.

    Gruß

    Allison Mein Pflegepferd hat eine chronische Hufrollenentzündung, dh:
    die Lahmheit tritt nur hin und wieder auf.
    Der Tierarzt meint, dass die Stute ruhig geritten werden kann,
    da sie sonst eigentlich keine Schmerzen hat.
    Weiss jemand wie man meiner Stute helfen kann??

    • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Hufrollenentzündung

      Hallo Steffi,

      von Schalltherapie, über regelmäßigen Spritzen vom Tierarzt,
      Homöopathie, bis zu "lass das Pferd mal einfach ein halbes
      Jahr rumstehen" reicht die Palette der Therapieversuche von
      Hufrollenentzündungen. Das ist von weitem kaum zu beurteilen
      was Deinem Pferd helfen kann. Wenn es sich in der Tat um eine
      chronische Hufrollenentzündung handelt, wird sie nie ganz
      weggehen und das Pferd ist nach Tagesform belastbar, d.h. wenn
      es ihr gut geht, und Du nicht soviel wiegst, kannst Du reiten.
      Wenn sie lahmt, reite nicht sondern schick sie raus auf die
      Wiese. Voll belastbar ist so ein Pferd ganz sicher nicht -
      also bitte kein Springen und wilde Geländeritte. Lieber ruhig
      spazierenreiten und dem Pferd dadurch noch ein bisschen Freude
      am Leben geben.

      Gruß

      Allison

      Danke für deine Antwort, werde deine Ratschläge sicher beherzigen. Ich springe schon lange nicht mehr mit ihr da wir in unserem Stall einige Ex-Turnierpferde haben und ich diese reiten kann.

      Steffi

  2. Antwort von nach 16 Stunden 1 hilfreich
    Re: Hufrollenentzündung

    Hallo Steffi,

    es gibt da wirklich keine Allheilmittel für. Fakt ist, dass der Huf sich ja beim abhufen bewegt und natürlich dabei auch die Hufrolle. Mein Hafi hat das schon seit Jahren. Als ich ihn noch geritten habe, hatte er geschlossene Eisen. Die haben verhindert, dass sich der Huf zu viel bewegt. Wie alles hat das Beschlagen halt aber auch seine Nachteile.

    Heute ist mein Pony in Rente und ich bewege ihn nur ganz leicht auf weichem Boden. Er geht lahmfrei und ich lasse ihn das Tempo bestimmen. Wenn er laufen will, lasse ich ihn, wenn nicht dann eben nicht. Klappt prima.

    Alles Gute für dein Pferd
    Gruß
    Yvonne Mein Pflegepferd hat eine chronische Hufrollenentzündung, dh:
    die Lahmheit tritt nur hin und wieder auf.
    Der Tierarzt meint, dass die Stute ruhig geritten werden kann,
    da sie sonst eigentlich keine Schmerzen hat.
    Weiss jemand wie man meiner Stute helfen kann??

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