Kastration - was muß ich beachten?

Hallo,

meine beiden Katzenkinder (m/w), sollen am Mittwoch kastriert werden. Man hab ich eine Angst, mein Herz schlägt jetzt schon wie verrückt. Ich mache mir große Sorgen, aber sicher wird alles gut gehen. Meine Frage ist nun, wie muß ich mich nach der Kastration verhalten. Ich möchte es beiden, so einfach wie möglich machen, damit sie schnell wieder fit werden.
Wer hat Erfahrungen und kann mir sagen, was ich danach so alles beachten muß?

Vielen Dank
Jeannette

Hallo Jeannette,

gönne ihnen am ersten Tag viel Ruhe, das ist das wichtigste. Auch viel Zuwendung wird ihnen sicherlich gut tun, da sie ja nicht wissen was los ist und woher die Schmerzen plötzlich kommen. Ansonsten darauf achten, dass sie nicht zuviel toben und vor allem beim Weibchen, dass sie sich die Wunde nicht aufreißt. Viel mehr kannst du eigentlich nicht tun.

Ich habe schon mehrere Tiere kastrieren bzw. sterilisieren lassen. Bisher gab es nie Probleme. Nach einigen Tagen war alles vergessen, wobei es beim Weibchen etwas länger dauern kann, da der Eingriff größer ist.

Nun alles Gute für deine Kätzchen,
Kathrin

Hallo Jeannette,

Kann deine Sorgen gut verstehen. Ich hab diese Kastrations-Zeremonie schon 7 mal hinter mich gebracht und es war jedesmal eine Aufregung *gg*.
Eigentlich gibt es nicht sonderlich viel zu beachten. Wichtig ist nur, das die Tiger es dann ruhig und warm haben wenn sie vom TA wiederkommen. Meine waren alle durchweg noch richtig taumelig , meist mehr in Narkose als schon wieder wach.
Sie sollten halt da aufwachen wo sie nicht runterfallen koennen, am besten im Transportkorb oder so. Auch sollte man obacht geben, das sie nirgendwo gegenlaufen oder drunterkriechen, wenn sie anfangen wieder mobiler zu werden.
Ich bin dann den Katzen immer hinterhergestiefelt, wenn sie wankend und im zick-zack durch die Wohnung schlurften.

Sonst faellt mir eigentlich nichts weiter ein, was zu beachten waere. Eigentlich verlaufen die Kastrationen heute alle sehr reibungslos, zumindest aus meiner Erfahrung.
Drueck deinen beiden kleinen die Daumen.

Viele Gruesse Manu

Hallo,

viele Dank schnellen Antworten.
Jetzt bin ich ja schon ein wenig schlauer!

So, ich versuche jetzt meinen Herzschlag wieder auf eine normale Frequenz zu bringen und hoffe mal nicht, dass die beiden merken, was los ist.

Werde Euch unterrichten wie es verlaufen ist!

Danke für´s Daumendrücken!
Jeannette

Hallo Jeannette :smile:

wie meine „Vorschreiberinnen“ ja schon erwähnt haben, ist der Eingriff selbst ja eine Routinesache. Du wirst sicherlich auch Tipps vom Tierarzt erhalten. Mir ist noch etwas eingefallen: Ich habe einmal einen kleinen Kater kastrieren lassen. Da wurde mir gesagt, dass er - bis die Wunde einigermaßen verheilt wäre - nicht auf ein Katzenklo mit Katzenstreu gehen sollte. Ich solle dieses solange mit Zeitungspapier auslegen, damit die Streusteinchen nicht die Wunde reizen. Außerdem hat er - direkt nach dem Aufwachen aus der Narkose - erst mal ganz ordentlich gepinkelt. Du solltest Dir für ihn also vorher eine Unterlage suchen, die das abkann.

Denk dran, dass die beiden Lütten am Abend und in der Nacht vor der Narkose nichts zu sich nehmen dürfen. Meine Katze hab ich in der Nacht vorher auch auf Nulldiät gesetzt, sie hat dann aber selbständig Futter gesucht und gefunden. Du solltest also alles Essbare außerhalb der Reichweite der beiden Kätzchen aufbewahren.

Ansonsten drück auch ich Euch drei die Daumen :smile:

Gruß

Heidrun

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Evtl. noch …
Hallo,
… laß sie zu ihren Rückzugspunkt. Ich hatte bei der Kastration meiner beiden Katzen genau den Fehler gemacht ihnen den Weg zum im 1.Stock gelegenen Schlafzimmer zu verbauen, wg. Bedenken, daß sie unter Einwirkung der Narkose die Treppe runterstürzen könnten. Meine Barriere - ein Koffer - war allerdings absolut kein Hindernis für die sich kaum auf den vier Beinen halten könnende kleinere Katze. Ein Schwubs drüber war sie und Ruckzuck in meinen Bett *g*.
Probleme mit Auflecken machten sie keine, auch wenn ich Anfangs abendteuerliche Konstruktionen als Ersatz für den vom Arzt mitgegebenen „Halstrichter“ ausprobiert habe. Unschön war bei der Kleinen lediglich das am ersten Tag auftretende vereinzelte Erbrechen (

Hallo Enno,

gut zu wissen. Meine beiden haben zwar keinen direkten Rückzugspunkt, aber ich hab schon dafür gesorgt, dass die Wohnung absolut ruhig ist.
Sie dösen meistens unter der Couch, oder im Waschbecken im Bad. Mal sehen, Couch wäre noch okay, aber das Waschbecken, werde ich wohl mal verbieten. Ist dann besser, wegen der Keime!!

Den deckenhohen Kratzbaum, demontiere ich morgen, wenn sie nicht da sind. Ich lass nur das untere Gestell stehen, falls doch mal jemand das Bedürfniss hat, sich die Krallen zu schaben. Sonst dürfen sie in alle Zimmer und da werde ich sie auch lassen. Wegen dem Erbrechen, gut das Du mich hingewiesen hast. Mein Kater ist ein leider ein Extremperser und ich werde ihm beonderes Augen-und Ohrenmerk schenken.

Danke für den Tipp
Jeannette

Hallo!

Da es sich bei der Kastration bei einem Mädel um einen Bauchschnitt handelt, solltest Du darauf achten, daß die Fäden halten und nichts aufgeht.
Schränke sie in ihrer Bewegung ein: keine hohen Sprünge… Wir hatten vor 2 Wochen wegen einer Gebärmutter-OP schlechte Erfahrungen sammeln müssen.
Näheres gerne per Mail, will Dich nicht ängstigen!

Lieben Gruß!
Carmen

Kastration es ist geschafft! Danke an alle!!!

Hallo,

meine beiden Katzen haben es geschafft. Ich hab vielleicht eine Angst gehabt. Die Mietze hatte sich auch noch während der OP, zweimal übergeben und ihr Futter von gestern vormittag erbrochen. Dafür erntete ich vielleicht einen Anschiss vom Doc. Aber was kann ich dafür, wenn sie so langsam verdaut. Ich habe gestern ab 16.00 Uhr nicht´s mehr zu fressen gegeben. Das sollte doch wohl ausreichen.
Der Kater hat ebenfalls einen Bauchschnitt, und den normalen Hodenschnitt. Er ist Kryptochid und hatte deshalb doppelt zu leiden. Hab beide dann 17.00 Uhr nachhause geholt und 20.00 uhr aus den Käfigen gelassen. Die OP war 12.00 und 12.30 Uhr. Jetzt liegen beide irgendwo am Teppich und brechen abwechselnd mal etwas gelbes raus. Aber alles in allem, geht es gut. Morgen früh füttere ich dann wieder, heute werde ich das noch lassen. Sonst ist es ja schneller wieder draussen, als es rein kam.

Danke an alle, die mir Rat gaben und Mut zugesprochen haben.
Ich wünsch Euch alles Gute
Jeannette & die torkelnden Kastraten