Wilde katze zu hause

Hallo,

vor ein paar Monaten habe ich mir die Kaetzchen eines Arbeitskollegen angeschaut, die so lieb waren, dass ich sofort versprochen habe, eines davon zu nehmen. Jetzt, nach 8-9 Wochen, gehe ich zurueck und was ist passiert? Er hat sich nicht darum gekuemmert, sie haben immer draussen im Freien gelebt und sind total wild. Jetzt haben wir die Katze, die ich wollte, nicht fangen koennen. Na dann eben eine andere! Aber sie ist so scheu (kein Wunder) dass ich sie nirgends finde. Ich will sie auch nicht erschrecken aber ich weiss dass sie isst (nachts?) denn das Futter ist immer weg am Morgen und das Katzenklo voll. Einmal konnte ich sie sehen, aber sobald ich ihr genaehert bin, hat sie gefaucht als ob ich sie toeten wolle.
Was tun?
Ich bin ganz verzweifelt. Am liebsten wuerde ich sie dort zurueckbringen, wo sie aufgewachsen ist und im Tierheim eine neue holen bzw die andere ins Tierheim bringen.
Hatte jemand von euch schon eine Erfahrung?
Roberto

Da hilft nur eins, schnapp dir nen Pfeil und nen Bogen …

… schon mal Katze zu Mittag gegessen? *fg*

ne spass, versucht sie zu fangen, wenn ihr das nicht packt, gebt ihr nichtsmehr zum essen, und wenn ihr sie dann irgendwann mal habt, weil sie sooo hunger hat, und keine kraft mehr hat (wenn nicht, liegt sie halt irgendwo) wird sie mal zu euch kommen müssen, nehmt sie, ab ins tierheim, oder zu irgendjemand der sie haben will, und holt euch ne neue „Muschi“ :smile:

mfg esi

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Hallo Roberto,

ich habe selbst keine Erfahrung mit Wild-Katzen, aber mein kleiner Stubentiger war auch sehr auf andere Katzen fixiert, so so sehr auf Menschen.
Wir haben ihn mit 12 Wochen abgeholt und ihn erstmal in Ruhe alles erkunden lassen.
Streicheln lassen wollte er sich nie, auf den Arm genommen werden sowieso nicht.
So haben wir das auch respektiert.
Jetzt ist er knapp 6 Monate alt und kommt auch mal auf uns zu, wenn ER schmussen WILL.
Ich denke nicht, dass du den/die Kleine(n) zurück oder ins Tierheim bringen solltest.
Lass ihm/ihr Zeit, sich an euch zu gewöhnen.
Das mit dem „Kein-Futter-geben-bis-er/sie-zu-erschöpft-ist-und-kommt“ find ich persönlich ne bescheuerte Idee (nichts für Ungut).

Lasst euch Zeit, versuch mal ihn/sie anzulocken, mit besonders leckeren Leckerlis. Oder leg dich flach auf den Boden und ruf ihn/sie. Klar, dass das beim ersten Mal nicht klappt, aber Geduld muss sein. Katzen haben ihren eigenen Willen und machen NICHTS was sie nicht wollen:
„Hunde kommen, wenn sie gerufen werden.
Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis
und kommen gelegentlich darauf zurück“

– Mary Bly –

Also viel Glück und meld dich mal wieder, was draus geworden ist/wie du dich entschieden hast.

Liebe Grüße und viel Geduld
wünscht
anke *diemitihrenzweikaternsehr"zufrieden"ist*

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Hallo Roberto,

wie kann es sein, das du die Katze nirgendwo finest ? Haelt sie sich in deiner Wohnung, deinem Haus auf oder hat sie Freigang ??

Nun weiss ich nicht, wielange du das Kaetzchen schon hast - aber ich plaediere nicht dafuer, sie gleich wieder in ein Tierheim abzuschieben. Wenn sie so "wild " ist, hat sie dort sicher garkeine Vermittlungschance.
Manchmal hilft es schon, ein wenig Ausdauer zu beweisen.

Hab hier auch einen ehemaligen Sstrassenkater. Er brauchte damals an die 4 Wochen ehe ich mich ihm, auf der Strasse, bis auf einen halben Meter naehern konnte. Und als wir ihn dann bei uns aufgenommen haben, dauerte es nochmal 2-3 Wochen bis er sich an meinen Mann gewoehnt hatte, den er erst garnicht abkonnte. Wenn er nur ins Zimmer kam, hat er gefaucht , ist weggerannt und hat sich versteckt. Sobald ich dann mit ihm allein war, war alles wieder vergessen. Heute hat er sich an alles gewoehnt …obwohl er in seinem ganzen 3 jaehrigem Leben wohl auch noch nie eine Wohnung von innen gesehen hat.

Du siehst, Einsatz - Ausdauer - und Tierliebe lohnen sich meistens. Probleme werden auch mal kleiner, man sollte nicht gleich resignieren.

Du koenntest das Tigerchen mal ausfindig machen oder ueberall kleine Leckerlies verteilen. Vielleicht kommt sie dann raus aus ihrem Versteck, wenn sie das riecht ?
Mit baldrian- oder Katzenminze betraeufeltes Spielzeug ist manchmal auch ein gutes Mittel um sie anzulocken oder etwas „gefuegiger“ zu machen.

Nur wuerde ich nicht so schnell aufgeben :wink:
Die Katze ist ja in einer voellig neuen Umgebung, da gewoehnt sie sich nicht von eine auf die andere Stunde dann auch noch an ihr voellig fremde Menschen.

Gruss Manu

nachtrag
…kurzer nachtrag noch !

Lass die Katze auf keinen Fall hungern. Mit dieser Massnahme wuerdest du nichts bewirken. Was nuetzt es dir, wenn du irgendwann mal eine vehungerte Katze findest - vielmehr wuerde ich versuchen sie uebers Futter anzulocken !!! Denk auch daran etwas frisches Wasser aufzustellen.

Gruss Manu

Hallo Manu,

danke fuer die Tips. Ich bin ja ein Katzennarr, ich wuerde sie nie verhungern oder verdusten lassen.
Ganz die Wahrheit habe ich aber auch nicht gesagt. Es ist nicht so, dass ich sie nicht finde. In einem kleinen Zimmer hinetr der Kueche (wo ich sie eingewoehnen lassen wollte, man sagt ja immer, dass es fuer katzen besser sei, wenn sie nicht gleich in die ganz wohnung freilaesst) hat sie eine lose Wandbekleidung entdeckt, hinter der sie sich versteckt.
Mir tut sie ja wirklich schrecklich leid und meine Idee sie wieder zurueckzubringen war nur auf die Vermutung basiert, dass sie sich da vielleicht doch besser fuehlt, nicht auf meine Ungeduld.
Roberto

Hey Roberto !
Wie hast die Katze denn zu Dir gekriegt? Da hast Du sie ja auch erstmal fangen müssen.
Wenn alles nichts mehr hilft, kann man im Tierheim spezielle Fangkisten ausleihen, die ungefährlich für das Tier sind.Futter reingestellt und sie ist gefangen.
Ich würde sie auch eher in ihre alte Heimat zurückbringen als ins Tierheim geben.
Viel Glück

Sabine

Hallo Esi

ne spass, versucht sie zu fangen, wenn ihr das nicht packt,
gebt ihr nichtsmehr zum essen, und wenn ihr sie dann
irgendwann mal habt, weil sie sooo hunger hat, und keine kraft
mehr hat (wenn nicht, liegt sie halt irgendwo) wird sie mal zu
euch kommen müssen, nehmt sie, ab ins tierheim, oder zu
irgendjemand der sie haben will, und holt euch ne neue
„Muschi“ :smile:

Ich finde das eine ziemlich bescheuerte Idee, ihr nichts mehr zu fressen zu geben. Wenn sie dann, so wie Du’s beschreibst, keine Kraft mehr hat (da ausgehungert), wie soll sie sich dann noch zu jemandem hinschleppen können? Du schreibst einen ziemlichen Widersinn in Deinem Posting - merkst Du’s? Wenn Du nix Gescheiteres als sowas weisst zu posten, dann lass es lieber von Anfang an.

Moni

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Hallo Roberto,

achso … also weisst du schon, wo sie sich aufhaelt :smile: Alles andere haette mich auch gewundert *gg*
Ich denke, du wuerdest schon ein gutes Stueck weiterkommen, wenn du dich so oft wie moeglich in dem Zimmer aufhaelst und mit ihr sprichst. Dann gewoehnt sie sich schon mal an deine Stimme.
Du koenntest auch unmittelbar vor dieser Wandverkleidung etwas leckeres aufstellen, so wie etwa Thunfisch dann einfach mal warten, ob du sie zu sehen bekommst.
Bei Katzen muss man sich oft einiges einfallen lassen um sie aus der Reserve zu locken.
Wie gesagt, es dauert manchmal - aber es lohnt sich :smile:
Gib ihr einfach ein paar Tage Zeit.

Und wenn du sie nach ueber einer Woche immer noch nicht zu gesicht bekommen hast, kannst du mich ja gern mal anmailen.
Gruss Manu

Ich finde das eine ziemlich bescheuerte Idee, ihr nichts mehr
zu fressen zu geben. Wenn sie dann, so wie Du’s beschreibst,
keine Kraft mehr hat (da ausgehungert), wie soll sie sich dann
noch zu jemandem hinschleppen können? Du schreibst einen
ziemlichen Widersinn in Deinem Posting - merkst Du’s? Wenn Du
nix Gescheiteres als sowas weisst zu posten, dann lass es
lieber von Anfang an.

Moni

wieso? wenn die katze hunger hat kommt sie, lies mal oben, also nichtsmehr zum essen geben, dann versuchen mit der hand zu fütter, um sie zu zähmen, daran schonmal gedacht ? hmmm ? damit die Scheue vor den Menschen verschwindet? weil egal wieviel angst die katze hat, wenn sie hunger hat, würde sie alles alles machen um an essen ranzukommen, warum glaubst du kann man die Vögel in Venedig z.B. auf die Hände nehmen, sie füttern ? weil die Scheu weg ist …

jetzt verstanden was ich damit gemeint habe?

mfg esi

… und aus dem Tierheim eine neue holen
Hallo Roberto!

Du brauchst viel Geduld, die sich nach Monaten und nicht nach Tagen oder Wochen bemißt. Daran würde sich auch nichts ändern, wenn Du Dir ein Tier aus dem Tierheim holst.

Es kommt vor, daß sich eine Katze selbst ihr neues Zuhause aussucht. Sie guckt sich ihre Menschen aus und beginnt, sich dort einzuschmeicheln. Wie meistens liegt der Fall bei Dir anders. Die Katze wurde gefangen, in einen Behältnis gesteckt und irgendwohin gebracht. Unfreiwillig. Wenn Du jetzt hinter ihr her suchst, wird sie sich nur weiter verkriechen. Laß die Katze einfach zufrieden. Sie kommt irgendwann von ganz alleine. Dann darfst Du nicht gleich zupacken. Laß die Katze bestimmen, wieviel Nähe sie will. Katzen haben nun einmal ihren eigenen Kopf und lassen sich zu nichts zwingen. Aber alle Katzen sind total verschmust, wenn sie erst einmal Vertrauen gefaßt haben und vor allen Dingen keine schlechten Erfahrungen mit Dir machen. Irgendwann kommt sie und fordert Dich unmißverständlich auf, daß Du jetzt gefälligst Streicheleinheiten zu verabreichen hast. Und wenn es genug ist, teilt sie’s Dir ebenso unmißverständlich mit.

Auf Dauer lebt übrigens keine Katze in einer Wohnung gerne alleine. Menschen sind nur ein unvollkommener Ersatz für Artgenossen und mancher Dosenöffner versteht das erst nach der Beobachtung, wie 2 Katzen miteinander umgehen. Wenn eine Katze in den Garten oder in die freie Natur kann - natürlich kastriert oder sterilisiert - wird sie auch Kontakt zu Artgenossen haben. Ein reiner Stubentiger, also immer nur in der Wohnung gehalten, fühlt sich alleine nicht wohl. Dann holst Du besser eine weitere Katze ins Haus.

Hab also Geduld. Der Rest findet sich. Die Methode, im Tierheim zu tauschen, ist nicht akzeptabel. Tiere sind keine Tauschware.

Gruß
Wolfgang

Hallo Roberto,

2 meiner Katzen wurden mit 5 Monaten von Tierschützern eingefangen. 2 Monate lang habe ich mich darum bemüht, sie zu sehen zu bekommen, bevor der erste ein Stück Futter aus meiner Hand nahm.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass wenn Katzen nicht bis zu einem gewissen Alter (3-5 Wochen) positiven Menschenkontakt erfahren haben, sie meist nicht so zutraulich werden. Das äußert sich dann häufig darin, dass sie nicht hochgehoben/festgehalten werden wollen. Viel Geduld, Zurückhaltung und Ruhe können auch den wildesten Wildling handzahm machen.

Katzen mögen es nicht, wenn man sie bedrängt, es ist viel besser, wenn die Katze auf den Menschen zugeht. Wenn man genügend Geduld hat, wird das auch passieren. Man kann sich unterstützend den Spieltrieb (oder die Fresslust) der Katze zu Nutze machen.

Ich kopiere mal frech meine eigene FAQ:

Wie kann ich einer jungen/schüchternen Katze die Eingewöhnung erleichtern?

Wenn die neue Katze noch sehr schüchtern erscheint, behalten Sie sie am besten nur in einem Zimmer. Plazieren Sie Futternapf, Wassernapf, Schlafplatz und Katzenklo in 4 verschiedene Zimmerecken. Bedrängen Sie das Tier nicht, sondern setzen Sie sich etwas entfernt auf den Boden und sprechen Sie leise mit dem Tier. Sie können z.B. etwas aus einem Buch vorlesen. Wenn die Katze dann auf Sie zukommt, greifen Sie nicht gleich nach ihr sondern lassen Sie sie sich erst mal beschnuppern. Dann halten Sie ihr die Finger hin, sie wird dann wahrscheinlich mit dem Kopf daran reiben.

Wenn sie etwas mehr Vertrauen gefasst hat, würde ich mir den Spieltrieb zu nutze machen. Nehmen Sie am besten noch keine Spielzeugmaus oder so, das ist zu groß und würde ihr Angst machen. Am besten ist ein langer Schnürsenkel oder ein Stück Paketschnur. Solche Schnüre sollten aber nicht im Zimmer herumliegen, wenn Sie nicht da sind, da Katzen sie verschlucken könnten, also nach dem Spiel wegräumen.

Weitere Tipps zum Thema junge Katzen:

  • geben Sie hochwertiges Futter. Wechseln Sie hin- und wieder die Marke und Sorte, damit sie nicht wählerisch wird
    -wenn sie sich ein bisschen eingewöhnt hat, stellen Sie sie dem Tierarzt Ihrer Wahl vor. Es ist besser, der Tierarzt sieht das Tier auch mal im gesunden Zustand und man kann die Reaktion des Tieres auf den Arztbesuch mal testen, ohne dass es so dringend ist
  • überfordern Sie die Katze nicht, es ist immer besser wenn die Katze auf Sie zugeht als andersherum
  • gewöhnen Sie sie frühzeitig an einen Kratzbaum. Kratzen an Möbeln und Tapeten dürfen Sie nicht tolerieren. Wenn Sie sie auf frischer Tat erwischen, reicht ein deutliches „Nein“ und dann tragen Sie sie zum Kratzbaum
  • benutzen Sie Ihre Hände nicht zum Beutespiel (z.B. unter der Decke), so dass die Katze danach jagt. Wenn sie noch klein ist, mag das lustig sein, wenn sie ausgewachsen ist, ist es nicht mehr lustig. Bringen Sie ihr bei, beim Spielen die Krallen drin zu lassen.

Viel Erfolg!

Gruß,

Myriam

Hallo,
Futter gibt’s auch anderswo. Das sie ausgerechnet bei ihm vorbeischaut, wo sie noch scheu ist, wäre ein ziemlicher Glücksfall. Die Nummer mit dem „Austauschwagen“ aus dem Tierheim ist auch ziemlich heftig. Wer so denkt, sollte sich besser keine Tiere halten.
Meine Nachbarin z.B. hat eine Katze, die das erste Jahr jeden (inkl. ihr) gebissen hat, der versuchte sie (von oben) zu streicheln, da sie vom Vorbesitzer offensichtlich geschlagen wurde. Heute ist sie ein absolut umgängliches und sehr anhängliches Tier, was auch gegenüber Fremden keine sinnlosen Aggressionen mehr zeigt. Im hier diskutierten Fall, dürfte sich die Gewöhnung bedeutend kürzer und unkritischer gestalten.

Gruss
Enno

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eigenartige Einstellung
Hi,

Ich bin ganz verzweifelt. Am liebsten wuerde ich sie dort
zurueckbringen, wo sie aufgewachsen ist und im Tierheim eine
neue holen bzw die andere ins Tierheim bringen.

ich frage mich, was Du für eine Einstellung zu Tieren hast. Wenn man sich welche anschafft, kann das immer im Endeffekt mit Problemen verbunden sein, darüber sollte man sich vorher klar sein, vor allem, wenn man ein Tier nimmt, dass offensichtlich vorher schon verschreckt und scheu ist (nach Deiner Aussage konnte man das ja sehen, bevor ihr es mitgenommen habt).

Tiere schafft man sich nicht an und schiebt sie dann wieder ab oder tauscht sie gegen ein anderes aus, wenn es mit ihnen nicht klappt.
Klar ist es eine schwierige Situation, aber entweder musst Du jetzt lernen, damit zurecht zu kommen (Geduld, der Katze ihre Ruhe lassen etc…), oder aber Du gibst die Katze wieder ab und schaffst Dir KEINE neue an - denn da kann es auch Probleme geben, das ist ein Lebewesen, das man nicht programmieren kann, wie man es gerne hätte!

Was machst Du, wenn es mit dem neuen Tier auch nicht klappt? Wieder tauschen und eine dritte holen?

Sorry für die harten Worte, aber ich bin der Meinung, man sollte Tiere wirklich nur halten, wenn man sich ganz klar darüber ist, dass man vorher nie wissen kann, was auf einen zukommt und man sich dann trotzdem für das Tier entscheidet.

Alles andere ist falsch verstandene Tierliebe und Egoismus („aber ich hätte doch so gerne ein Haustier und die kleine Katze ist doch soooo niedlich“ - kommt bei mir auch manchmal hoch, aber ich bleibe eisern!).

Cess

Nachtrag
Sorry,

bei all der Aufregung habe ich vergessen zu erwähnen, dass wir auch mal eine Wilde bei uns in der Wohnung hatten. Die hat sich eine Woche lang in einer unzugänglichen Ecke versteckt, kam auch nur zum Fressen und fürs Klo raus (vorwiegend nachts).

Aber manchmal konnte ich nachts beobachten, wie sie vorsichtig durch die Zimmer streifte, nach einiger Zeit auch, wenn wir uns ganz ruhig verhielten tagsüber!

Nach einer Woche wurde sie schlagartig zutraulich, da bekam sie nämlich ihre Jungen, das kann man jetzt natürlich nicht auf Deine übertragen, aber ich würde mir keine Sorgen machen, wenn Du ihr genug Zeit lässt und Dich einfach ganz ruhig oft in ihrer Nähe aufhältst und ganz alltägliche Dinge tust (lesen, bügeln, essen, …), dann wird sie irgendwann merken, dass Du ihr nichts Böses willst und viel zu neugierig sein, um drinzubleiben!

LG,

Cess

was für ein bescheuerter Vorschlag [owt]
.

Hi,

wieso? wenn die katze hunger hat kommt sie, lies mal oben,
also nichtsmehr zum essen geben, dann versuchen mit der hand
zu fütter, um sie zu zähmen, daran schonmal gedacht ? hmmm ?
damit die Scheue vor den Menschen verschwindet?

da verschwindet nicht die Scheu, die hat einfach nur Hunger und kann nicht anders (oder kann anders und verhungert)!

weil egal
wieviel angst die katze hat, wenn sie hunger hat, würde sie
alles alles machen um an essen ranzukommen,

Richtig - aber nicht, weil sie plötzlich die Scheu verloren hat. Wenn sie gefüttert wird, in aller Ruhe und ohne Druck, wird sie viel eher merken, dass ihr nichts Böses passiert, als wenn sie mit knurrendem Magen irgendwie was zum Fressen besorgen muss.

warum glaubst du
kann man die Vögel in Venedig z.B. auf die Hände nehmen, sie
füttern ? weil die Scheu weg ist …

Ja, die wurden aber vorher nicht dafür ausgehungert, sondern haben sich über die Zeit in aller Seelenruhe dran gewöhnen können, dass da ständig Menschen sind, die ihnen Futter hinhalten - schon mal darüber nachgedacht?

Cess

Hallo Cess,

reg dich nicht so auf *gg*.
Ich bin voll und ganz deiner Meinung, das - wenn man sich ein Tier anschafft, auch mit den Problemen leben muss, die sich dann ergeben.

Aber ich denke Roberto macht sich wirklich Sorgen ums Kaetzchen. Aus diesem Grunde (weil es ihr dort evt. wieder besser geht) hatte er es wohl in Erwaegung gezogen sie wieder zurueck zubringen.

Ich denke mit ein wenig Geduld nimmt „die Sache“ ein gutes Ende :smile:))

LG Manu

Hey,

Ich denke mit ein wenig Geduld nimmt „die Sache“ ein gutes
Ende :smile:))

Ja, davon bin ich ja auch überzeugt, drum habe ich schnell noch meinen Nachtrag rangehängt - wollte ja nicht nur motzen, weil man aus dem Beitrag schon echte Verzweiflung raushörte. Aber alleine auf die Idee zu kommen, das Tier wegen seines Verhaltens wieder abzuschieben, hat mich erstmal auf die Palme gebracht!

LG,

Cess

…schon mal mitbekommen, dass Tiere Lebewesen sind? Mit Bedürfnissen? Verhungern lassen, bis sie ankommt oder dann einfach eben in der Ecke liegen bleibt…sind wir im Mittelalter? Tut mir leid, aber das ist alles andere als konstruktiv und zeugt von wenig Tier- und Menschenkenntniss. Tiere haben nicht immer nur so zu spuren, wie wir das wollen! Als Kind bin ich so oft umgezogen, dass ich auch schüchtern war. Meine Eltern haben mir aber nicht das Essen entzogen, um mich aus der Bude zu locken. So ein Müll! Außerdem verschwindet nicht die Scheu vor demjenigen, der die Katze auch noch mit Futterentzug quält!

Peter

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