Ich wollte mal fragen ob jemand Erfahrung hat mit Amstaffs aus dem Tierheim. Ich finde die Rasse sehr interessant und zu unrecht von so vielen Menschen abgelehnt und wollte gerne spaeter mal eine nette Huendin adoptieren. Und wie ist das wenn ich einen Amstaff in einem deutschen Tierheim finde und den dann nach Luxemburg (Oesterreicher koennen mir vielleicht helfen, da beide Laender meines Wissens nach keine Verbote gegen „Kampfhunde“ haben) mitnehmen moechte. Muss ich dann trotzdem den Sachkundenachweis machen, und wo mach ich den.
Hallo Carole,
Deine speziellen Fragen kann ich Dir nicht beantworten. Dazu wirst Du hoffentlich noch genügend Antworten erhalten.
Laß mich aber bitte etwas anderes erwähnen. Große Hunde, besonders diese, von abartigen Haltern gnadenlos mißbrauchte Rasse, erfordert besondere Verantwortung.
Neben viel Liebe, die alle unserer Vierbeiner (und wir) so nötig haben, ist hier eine starke Hand und ein starker Arm erforderlich. Körperliche Kraft brauchst bei einem Hund dieser Stärke dann und wann Du schon.
Du mußt für den Hund die Autorität schlechthin sein. Eine Ausbildung in einer Hundeschule ist die beste Möglichkeit Gefährdungen von Mensch und Tier weitestgehend auszuschließen. Trotzdem würde ich Dir zu einer Hundehaftpflichtversicherung dringend raten.
Viele Grüße
Michael
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Hallo Carole,
Fragen zu Luxemburg kann ich Dir nicht beantworten, weiß sicher der Deutsche Tierschutzbund. Aber ich finde es gut, dass Du dich für solch einen Hund interessierst. American Staffordshire Terrier gibt es, wie bei jeder Rasse (!) sehr unterschiedliche in den Tierheimen. Ich weiß nicht, wieviel Ahnung Du schon von Hunden hast. Falls dies dein 1. Hund werden soll oder du noch wenig Hundeerfahrung hast, würde ich dir empfehlen, zuerst einmal ehrenamtlich im Tierheim mitzuarbeiten, mit dem Hund regelmäßig spazieren zu gehen und mit dem Hund unter Anleitung zu arbeiten. Viele Tierheime arbeiten mit Hundeschulen zusammen und sind froh, wenn sie Helfer bekommen. Die Pflegerinnen werden sicher auch einen Hund empfehlen, der relativ problemlos ist ( dies gibt es auch bei dieser Rasse!) Bei uns in Ba-Wü ist es so, dass der Hund nur vermittelt werden kann, wenn er den „Wesenstest“ bestanden hat, deshalb muss er, zumindest in unserem Bundesland im Tierheim vorher ausgebildet werden, es sei denn, dass er den Test schon bestanden hat (gibt es auch sehr viele in den Tierheimen).
Eine Haftpflichtversicherung ist für diese Rasse Pflicht - sollte es aber bei allen Hunden sein.
Ich war schon bei diesen Tests dabei und würde behaupten, dass viele Schäferhunde, Rottweiler usw. diesen Test so ohne weiteres nicht bestehen würden.
Renate
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Haftpflicht
Hallo,
Eine Haftpflichtversicherung ist für diese Rasse Pflicht -
sollte es aber bei allen Hunden sein.
Blöde Frage als Nichthundehalter. Schützt sich die eigene Haftpflicht vor Schadensfällen, die durch „Getier“ entstehen ?
Gruss
Enno
Huhu Enno,
Eine Haftpflichtversicherung ist für diese Rasse Pflicht -
sollte es aber bei allen Hunden sein.Blöde Frage als Nichthundehalter. Schützt sich die eigene
Haftpflicht vor Schadensfällen, die durch „Getier“ entstehen ?
Katzen sind in der Privat-Haftpflicht mit drin, Hunde nicht. Für Hunde brauchst du ggf. eine eigene Haftpflichtversicherung, wenn du nicht eventuell mal eine böse Überraschung erleben willst, wenn dein Hund jemanden gebissen und verletzt hat… oder auch nur unvermittelt auf die Straße gerannt ist und einen Unfall verursacht hat…
Grüsslis,
Nena
Danke (owT)
… föllisch lähr …
Hängt aber im Allgemeinen vom einzelnen Vertrag ab. Wenn man geschickt verhandelt, kann man durchaus auch eine Deckung ohne Aufpreis rausschlagen.
LG
Stuffi