Plötzliche Hundeeltern in Nöten

Von: , Frage gestellt am Mo, 1. Sep 2003

Hallo zusammen,

als ob wir nicht genug um die Ohren hätten, jetzt auch noch dies: Seit Samstag sind wird frisch gebackene Hundeeltern eines wohl 2-3 Monate alten Cocker Spaniels. Wir wollten zwar immer einen Hund haben, uns hierauf dann aber entsprechend vorbereiten und natürlich damit auch warten, bis die Situation die Hundehaltung überhaupt erlauben würde. Daraus wird nun nichts.

Der liebe Kleine ist ein Gastgeschenk (über den Sinn oder besser Unsinn einer solchen Aktion brauchen wir uns nicht zu unterhalten), das aus politischen Gründen nicht zurück- oder weitergegeben werden kann, und hat es jetzt mit meiner Frau zu tun, die momentan rund 15 Stunden am Tag arbeitet, mir, der auch entweder den ganzen Tag in der Kanzlei sitzt oder zur Zeit auch mal den ein oder anderen Tag hier im Haus auf der Baustelle ist, und meiner lieben aber leider dementen Schwiegermutter sowie drei nicht an Hunde gewöhnten Katzen.

Platz gibt es wegen der Baustelle auch keinen (wir wohnen momentan in zwei winzigen und vollkommen zugestellten Dachzimmern) und jetzt müssen wir die nächsten zwei bis drei Wochen mit einem Notprogramm über die Runden kommen, bis wir unten einziehen können und sich die Situation dann sicher etwas entspannt.

Was wir momentan schon besorgt haben und machen:
1. Welpenfutter (trocken) ist da und wird auch gerne genommen (drei mal am Tag eine Hand voll. Zusätzlich wird auch gerne mal am eigentlich für die Igel (theapeutische Maßnahme für Schwiegermama) gedachten Hundefeuchtfutter genascht. Ein eigener Fressnapf wurde gekauft.

2. Wasser steht überall für die Katzen ausreichend zur Verfügung.

3. Halsband und Leine haben wir gekauft.

4. Wir haben einen eigentlich für Katzen gedachten offenen Korb als Ruheplätzchen bei uns im Zimmer aufgestellt, aber Nachts muss wegen der Gefahr für Hund und das übrige im Zimmer stehende Gelump eine große Transportkiste als Nachtlager dienen. Die hat auch den Vorteil, dass wir sofort mitbekommen, wenn der liebe Kleine unruhig wird und wir dann aufwachen und mit ihm rausgehen können.

5. In unserem riesigen Garten lassen wir ihn so oft wie möglich frei laufen, was auch ganz gut geht, wenn einer von uns da ist. Problematisch wird es aber natürlich jetzt während der Woche, wenn wir beide unterwegs sind. Glücklicherweise können wir ihn beide mit ins Büro nehmen und ich mache wegen Bauarbeiten auch zur Zeit nur Notdienst dort.

6. Ansonsten versuchen wir natürlich so oft wie möglich mit dem Hund in die Feldmark zu gehen.

7. Da es erst noch eine "offizielle Übergabe" gibt, haben wir noch keine Papiere zu dem Tier und wissen noch nicht, was ggf. noch an Impfungen notwendig ist (gehe aber davon aus, dass dies alles OK sein dürfte). Tierarztbesuch steht an, sobald wir die Papiere haben.

8. Die Katzen (leben ohnehin viel draußen) meiden momentan das Haus. Das entspannt die Lage einerseits, ist andererseits aber kein Dauerzustand.

Was fehlt noch in unserem "Notprogramm"? Bitte keine Hinweise auf die Dinge, die zu einer ooptimalen Welpenversorgung alle gehören würde, die müssen wir uns die nächsten Wochen abschminken, es geht hier wirklich nur um die absoluten Notwendigkeiten!!! Wie sieht es bei einem so kleinen Tier mit dem Einsatz von Dritten zur Betreuung aus? Wie bringen wir Hund und Katze möglichst schnell und günstig zusammen? Was muss in dieser Phase bereits an Erziehung unbedingt sein (Beißen wird von uns nicht geduldet, Stubenreinheit klappt mit dem großen Geschäft schon gut, mit dem Kleinen weniger)?

Besten Dank für einfache praktische Tipps.

Gruß vom Wiz

16 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 38 Minuten 0 hilfreich
    Re: Plötzliche Hundeeltern in Nöten

    Hallo!
    Eigentlich habt ihr ja an alles gedacht. Utensilien habt ihr genug, woran es euch nur mangelt, ist offensichtlich ja Zeit.
    Und das ist aber das Wichtigste in den ersten Monaten bei der Aufzucht eines Welpen! Sehr gut ist es ja schon mal, dass ihr in mit zur Arbeit nehmen könnt. Also muss der Kleine nicht allein sein.
    Damit eine optimale Bindung entsteht ist es wichtig, dass ihr soviel Zeit wie möglich mit dem Welpen verbringt, am besten den ganzen Tag!!
    Aber das tut ihr ja wohl auch?!
    Wenn der Hund immer dabei ist, und mit zur Arbeit kann, sehe ich da eigentlich kein Problem! Das ist das Beste, was ihr tun könnt. Kleine Erziehungseinheiten könnt ihr so auch immer wieder zwischendurch einbauen! Und das würde ich auch unbedingt tun! Je eher, desto besser! Man kann nicht früh genug mir Erziehung anfangen. Das Problem mit der Subenreinheit erledigt sich nach einiger Zeit von selbst, wenn ihr es richtig anfangt (den Hund nie ausschimpfen, sondern ihn an den richtigen Ort bringen und dort loben, wenn er sich erleichter).
    Den Hund rufen und loben, wenn er kommt. Sitz und Platz kann man auch schon lehren. Ich weiß ja nicht, ob ihr Ratschläge für Erziehungsmaßnahmen braucht. Wenn ja, kannst du mich gerne per e-mail kontaktieren ([E-Mail-Adresse entfernt], dann könnte ich dir ausführlicher erklären, wie man was macht. Ansonsten sehe ich eigentlich kein Problem für euch. Nehmt den Hund immer mit, wenn es sich einrichten läßt. Baut die Erziehung in den Alltag ein, macht immer mal kurze Übungen. Laßt ihn viele Erfahrungen und Eindrücke sammeln (Stadtbummel, Bus fahren, andere Hunde treffen, andere Tiere kennen lernen, etc.) Je eher der Hund sozialisiert wird, desto weniger Probleme habt ihr später mit ihm.
    Einen Dritten würde ich nur zur Hilfe nehmen, wenn ihr wirklich gar keine Zeit habt und ihn auch nicht mit zur Arbeit nehmen könnt. Aber dann nur für einige Stunden und nicht auf Dauer! Sonst wird die Bindung zu euch nachher nicht so eng wie zu der "Pflegeperson".
    Bei Fragen kannst du mich wie gesagt anmailen.
    Ansonsten viel Spaß mit dem kleinen Welpen!
    Galli

  2. Antwort von nach 45 Minuten 0 hilfreich
    Re: Plötzliche Hundeeltern in Nöten

    Au weia. Da hats euch aber erwischt. Das tut mir echt Leid fuer euch und den Hund. Aber ich denke ihr habt bis jetzt alles richtig gemacht.
    Als Notprogramm ist das schon nicht schlecht. Das Futter wuerde ich aber mit dem Tierarzt absprechen(einfach anrufen), ich bin mit nicht ganz sicher was so ein Wlepe fressen muss.
    Der Hund wird sich an euch also sein Rudel halten und ist froh wenn er ueberall hin mitkann. Er bleibt ueberhaupt nicht gern allein, ist halt noch ein Kleinkind, das man ja auch nicht stundenlang in sein Zimmer sperrt. Ausgang braucht er zwar und den gibt ihr ihm ja auch, da er aber noch klein ist muss er nicht lange raus. 3 mal am Tag eine viertel Stunde ist erstmal genug. Ich wuerde es gut finden wenn eine liebe Person mit dem Hund in die Welpenschule geht (sobald er fertig geimpft wurde). So wird er an Hunde und an Menschen gewoent. Was sehr sehr wichtig ist. Ihr solltet mit dem Welpen und der Person etwas spielen damit er sie kennenlernt, aber danach kann ein weiterer Mensch in der Hundeerziehung nur hilfreich sein.
    Allerdings muesst ihr die Erziehung mit der anderen Person abklaeren. Ihr muesst alle immer konsequent sein und alle das gleiche von ihm wollen, sonst wird er durcheinander und zum Problemhund. Wie bringen wir
    Hund und Katze möglichst schnell und günstig zusammen?
    Ich hab da mal gelesen dass man eine Katze an ein Kaetzchen gewoehnen kann indem man dem Kaetzchen etwas Milch auf den Kopf traeufeln. Die Katze wird den Kopf der Kleinen dann ablecken und sie so auch akzeptieren. Ich denke dass es auch bei einem Hundewelpen ein Versuch Wert ist.
    Der Hund darf die Katzen ausserdem nicht jagen, denn das moegen die ueberhaupt nicht. Wenn er eine Katze anstart und zum jagen ansetzt, sofort unterbrechen, z.b. ihn sitz machen lassen. Das laengt ihn ab. Danach muss man ihn erstmal dolle loben. Wenn ihr keine Zeit habt und einen netten Menschen findet der den Hund erzieht geht das auch, nur ist ein unerzogener Hund kein gluecklicher Hund und er macht auch seinen Besitzern nur Kummer.

    Es ist schwierig nur das absolut notwendige zu erwaehnen. Ein Kind kann man auch nicht nur minimal erziehen. Man kann, man soll sogar den Hund in 5 minuetigen Lektionen trainieren was also im Buero einfach geht. Wichtig sind Sitz, Platz, komm und bleib. In Buechern zur Hundeerziehung steht wie man das genau anstellt. Ich kann das aber auch noch mal erklaeren wenn dir das lieber ist.
    Wenn der Hund was tut was er nicht soll, wie z. B. beissen dann soll man in einer tiefen Stimme "Nein" sagen (oder "pfui" ist egal, er versteht das Wort eh nicht) und das Spiel abbrechen oder weggehen. Wenn er was ganz schlimmes anstellt und es auch nach mehrmaligem Spiel abbrechen nicht aufgibt, dann koennt ihr eure Hand um seine Schnauze legen. Das tut seine Hundemutter auch wenn er ungezogen ist und das versteht er dann auch.
    Wenn der Hund aber was angestellt hat und ihr merkt das erst Minuten oder Stunden spaeter dann hat strafen keinen Sinn mehr. Gesicht in ein Pfuetzchen druecken ist sinnlos. Ich bin mir aber sicher dass ihr das sowiso nicht macht. Stubenrein bekommt ihr ihn wenn ihr oft mit ihm rausgeht und ihn ganz dolle lobt wenn er sein Geschaeft draussen erledigt (Am besten einen festen Platz im Garten fuer ihn reservieren). Wenn er im Haus ansetzt, Nein sagen, zu ihm gehen (nicht rennen ihr wollt ihn nicht veraengstigen) und ihn dann raustragen. Wenn er an seinem Platz dann macht ordentlich loben. Ihr koennt das auch mit einem Kommando bestaerken, so dass er naechstes Mal weiss was er machen soll wenn er im Garten ist. Wenn er macht geht nicht weg sonst fuerchtet er sich. Diese Methode ist zwar waehrend 2 Tagen zeitraubend, danach ist er aber sauber und hat keinen Schaden davon getragen. Auch diese Aufgabe kann ein Hundesitter uebernehmen, sofern die Aufgabe ihm am Herzen liegt und er diese Tipps beachtet.

    Ich wuensch ich euch noch viel Spass mit dem Kleinen

    • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Plötzliche Hundeeltern in Nöten

      Hallo Carole Hallo Neuhundbesitzer :-)

      in fast allem stimme ich Carole zu...bis auf das mit den 3 Mal Gassi gehen...das ist für einen so kleinen Welpen zu wenig.
      Um ihn stubenrein zu bekommen würde ich persönlich mit alle 2 Stunden anfangen. Das erste Mal um 06:00 Uhr, das letzte Mal um 00:00 und dann langsam die Abstände vergrößern. Abends, -vorausgesetzt es ist nicht mehr so heiß- das letzte Futter und Trinken um 17:00Uhr
      Nach jeder Mahlzeit raus zum Geschäftchen machen...Welpen brauchen noch mehrere Mahlzeiten am Tag in diesem Alter am besten noch 4. Nicht nur Trockenfutter verfüttern.
      Den Tierarztbesuch würde ich nicht von den Papieren abhängig machen (Wieso hat er noch keine? Der Verband müßte den Wurf schon längst abgenommen haben?)
      Impfung und Entwurmung sind sehr wichtig, da zB Staupe-erreger keinen Unterschied machen ob der Hund Papiere hat oder nicht.

      Grüße
      Maja

      • Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Plötzliche Hundeeltern in Nöten

        Hallo Carole Hallo Neuhundbesitzer :-)

        in fast allem stimme ich Carole zu...bis auf das mit den 3 Mal
        Gassi gehen...das ist für einen so kleinen Welpen zu wenig.
        Um ihn stubenrein zu bekommen würde ich persönlich mit alle 2
        Stunden anfangen. Das erste Mal um 06:00 Uhr, das letzte Mal
        Mit Gassi gehen meinte ich spazieren gehen. Austreten hab ich mir vorgestellt wuerde er im Garten an seiner Stelle. :-)

        • Antwort von nach 19 Stunden 0 hilfreich
          Ach so...

          Hi Carole,

          dann habe ich verstanden Mist ;-)
          Sorry.

          Grüße
          Maja

  3. Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
    Re: Plötzliche Hundeeltern in Nöten

    Hi

    also ich finde auch, daß Ihr absolut auf dem richtigen Weg seid. Als wir unseren ersten Familienhund bekamen, war meine Mutter auch nocn Berufstätig, ich Schüler und mein Vater sowieso nie da. Die kleine Dackeline hatte zwar die ersten zwei Wochen "Fulltimebetreuung", da meine Mutter Urlaub genommen hatte und ich Ferien hatte - aber dann war sie Halbtags alleine. Hat sie trotzdem gut verkraftet, ist immerhin 14 Jahre alt geworden und war sehr selbstbewußt und lebensfroh. Das mit dem Stubenrein-kriegen hat bei uns am besten geklappt, indem wir sie immer direkt nach dem Fressen und direkt nach dem Aufwachen vor die Tür gesetzt haben. Und dann auch darauf bestanden, daß sie irgendetwas von sich gibt - und wenn´s nur ein Tröpfchen war - es ging um´s Prinzip (sehr zu Freude der Nachbarn, die des Nachts durch "mach Bächlein"-Aufforderungen um ihren Schlaf gebracht wurden *ggg*). Außerdem mußte die Kleine während der Menschen-Mahlzeiten im Körbchen - das in Sichtweite zum Eßtisch stand - sitzen. Das hat Betteln am Tisch gut vorgebeugt.
    Was das Futter angeht, da teilen sich die Geister - manche stehen ausschließlich auf Trockenfutter - andere halten Nassfutter für unverzichtbar oder glauben sogar, daß man unbedingt für einen Welpen selbst kochen muß. Ich würde eine Mischung empfehlen: 2 Drittel Welpentrockenfutter + 1 Drittel Velpendosennahrung zu den Hauptmahlzeiten. Als "zwischendurch" kann´s ruhig mal eine Karotte sein. Oder irgenwas obstiges oder gemüsiges was der Hund annimmt. Wichtig ist, daß alle erforderlichen Nährstoffe irgendwie untergebracht werden. Daher ist gekauftes Futter eine recht sichere Bank. Man kann auch mal Reis (ohne Salz) oder gekochtes Gemüse zufüttern, Pflanenöl über das Futter geben und was einem noch alles so einfällt, um etwas Abwechslung in den Speiseplan zu bringen. Aber Salz und Zucker sind Gift - auch für erwachsene Hunde. Vom Selbstkochen raten Tierärzte sogar ausdrücklich ab - wer ist schon Ernährungswissentschaftler?
    Ich würde aber davon abraten, eine dritte Person mit der Erziehung zu beauftragen, solange die "Prägung" noch nicht stattgefunden hat. Wenn der Hund glaubt, er gehört zu jemand anderem als Euch und soll dann auf einmal wieder nur bei Euch sein, ist er nicht glücklich. Wenn Eure Beziehung zu dem Hund erstmal gefestigt ist, ist es natürlich kein Problem, Dritte mit der Betreuung zu beauftragen. Dann ist es aber einfacher, wenn der Hunde diesen Dritten schon in Eurem Beisein kennengelernt hat. Wann der Zeitpunkt erreicht ist, merkt man im Allgemeinen selbst. Unser Dackel war immer wenn wir im Urlaub waren bei meiner Oma. Die kannte sie schon und fühlte sich dort recht heimisch - waren auch ähnliche äußere Bedingungen (Haus mit Garten). Das war dann auch kein großes Drama, wenn wir den Dackel dort hin gebracht haben und dann ohne ihn gegangen sind. Vorwurfsvoller Dackelblick "hoch 3", ergebener Seufzer und damit war der Käse gegessen. Laut meiner Oma war sie 5 min. nachdem wir aus dem Haus waren wieder ganz normal.

    Alles in Allem ist einfach liebevolle Konsequenz das "A und O" in der Hundeerziehung. Nichts durchgehen lassen (als "Strafe" ist leichtes "Zupacken" im Genick+Schimpfen am besten - das wird verstanden), gerade Linien und eindeutige Kommandos - dann klappt das schon.

    Ich wünsche Euch jedenfalls alles Gute und viel Glück und Freude mit Eurem neuen Familienmitglied. Ihr macht das bestimmt schon gut.

    Tania

  4. Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
    Re: Plötzliche Hundeeltern in Nöten

    Hallöchen!

    Ihr habt ja schon ne Menge gute Tips bekommen, hier nun den ultimativen Tip:

    http://www.spass-mit-hund.de

    Wenn ihr Zeit habt, schnuffelt durch diese HP, Christina kenn ich persönlich und ich find sie einfach nur Klasse.
    Da könnt ihr ganz viel lernen, was ihr mit eurem Familienzuwachs so kreatives anstellen könnt und da ihr ja mit einem Cocker einen ähnlich sturen Kobold habt wie unsere Beagle, ist eine gute Erziehung das A und O. Guter Tip sind die Hundebücher bei "Mehr Wissen", aber schaut selber, es lohnt sich.

    Nehmt ihn so oft es geht mit ins Büro.

    Mit den Katzen lasst ihm Zeit und vor allem den Katzen. Wenn ihr Kampfkatzen habt, aufpassen, die verteilen gern mal Ohrfeigen und das kann ins Auge gehen. Bringt eurem " Neuzugang" bei, die Samtpfoten in Ruhe zu lassen. Unser 2. Kater ist damals gegangen, als unser 2. Hund kam, den 1.hat er ja noch ertragen, aber der 2. Hund war ihm zuviel. Er zog um zum Nachbarn. Mit unserem ersten Kater spielen die Hunde inzwischen Souffle´ im Körbchen, aber das hat auch gedauert.

    Ihr schafft das schon, find ich toll, dass ihr euch soviel Gedanken macht, ich drück die Daumen.
    Liebe Grüße von Beate

  5. Antwort von nach 23 Stunden 0 hilfreich
    Antwort an alle

    Besten Dank erst einmal für die Tipps!

    Bei uns spielt sich die Sache auch so langsam etwas ein. War gestern den ganzen Tag hier am Bau und daher immer greifbar, während der Kleine den größten Teil des Tages beo Schwiegermutter oben war. Bin immer mal wieder hoch gegangen, habe den Kleinen dann in den Garten oder auf einen kleinen Gang über die Straße mitgenommen, und damit lief es ganz gut. Am Abend haben wir dann noch einen längeren Spaziergang gemacht und der Kleine ist dann todmüde eingeschlafen. Dies erstmals in einem Katzenkorb den wir noch hatten, und auch dies ist gut gegangen (hat während wir schliefen nicht das ganze Zimmer auseinander genommen und es auch nicht als Hundeklo missbraucht). Gleich muss ich mal kurz in die Kanzlei undwerde ihn mitnehmen, morgen muss ich zu Gericht, und da wird meine Frau den Kleinen mit ins Rathaus nehmen (glücklicherweise ist sie da die Cheffin und hat schon vor einigen Monaten das Hundeverbot ihres Vorgängers aufgehoben ;-)

    Kleines Problem haben wir noch mit der Katzenthematik. Die Katzen kommen momentan kaum noch ins Haus und verschwinden umgehend, wenn der Kleine auftaucht oder sich bemerkbar macht. Als unser Kater von ihm gestern "festgesetzt" wurde, hat er sich allerdings kaum für ihn interessiert, während der Kater (sonst ein großer Raufbold) vollkommen verängstigt in der Fensterbank saß. Mal sehen, wie sich dies weiterentwickelt.

    Ansonsten gibt es noch die nicht ganz lösbare Frage mit dem Fressen aus fremden Näpfen. In der Zoohandlung sagte man uns, dass Cocker kein Sättigungsgefühl hätten und alles in sich hineinstopfen würden, was greifbar ist. Nun lässt er durchaus im eigenen Napf etwas über, leert dafür aber die Katzennäpfe, in denen immer etwas Futter sein sollte, damit die Katzen bei einem kurzen Besuch in der Wohnung etwas vorfinden. Schwiegermutter stellt die Näpfe dummerweise auch noch immer wieder zusammen (ist ihr bei ihrer Demenz nicht beizubringen, dass die Näpfe besser in getrennten Räumen stehen würden), aber dieses Problem dürfte sich mit dem Einzug in unsere neuen Räume in zwei bis drei Wochen wohl auch klären, und so lange müssen wir wohl drüber weg sehen.

    Gruß vom Wiz

    • Antwort von nach 23 Stunden 0 hilfreich
      Re: Antwort an alle

      Moin Wiz, Am Abend haben wir dann noch einen längeren Spaziergang
      gemacht und der Kleine ist dann todmüde eingeschlafen.
      Das allerdings sollte so nicht sein. Mach den Welpen nicht todmüde, das rächt sich unter Umständen wenn er erwachsen ist, weil Du Gelenke und Knochen überstrapaziert hast. Ein Welpe sollte immernoch munter sein, wenn er vom Spaziergang nach hause kommt. Kleines Problem haben wir noch mit der Katzenthematik. Die
      Katzen kommen momentan kaum noch ins Haus und verschwinden
      umgehend, wenn der Kleine auftaucht oder sich bemerkbar macht.
      Als unser Kater von ihm gestern "festgesetzt" wurde, hat er
      sich allerdings kaum für ihn interessiert, während der Kater
      (sonst ein großer Raufbold) vollkommen verängstigt in der
      Fensterbank saß. Mal sehen, wie sich dies weiterentwickelt.
      Das gibt sich mit der Zeit, so lange der Hund die Katzen nicht jagt. Die Katzen allerdings werden immer eine gewisse Distanz zum Hundel waren.
      Ansonsten gibt es noch die nicht ganz lösbare Frage mit dem
      Fressen aus fremden Näpfen. In der Zoohandlung sagte man uns,
      dass Cocker kein Sättigungsgefühl hätten und alles in sich
      hineinstopfen würden, was greifbar ist.
      Die wenigsten Hunde haben ein Sättigungsgefühl...das ist aber teilweise auch fütterungstechnisch bedingt, weil viele Hundehalter nur einmal am Tag füttern..dann wird eben gestopft ;-) Nun lässt er durchaus
      im eigenen Napf etwas über, leert dafür aber die Katzennäpfe,
      Das ist normal. Katzenfutter riecht und schmeckt viel besser als Hundefutter das tut. Das liegt an den Geruchs und Geschmacksstoffen die dem Katzenfutter zugesetzt werden, weil sie es sonst nicht anrühren würden.
      Ab und an mal Katzenfutter zu schnägen ist auch nicht schlimm, aber auf Dauer hat es zuviel Eiweiß und kann beim Hund zu Hautproblemen und Juckreiz führen. in denen immer etwas Futter sein sollte, damit die Katzen bei
      einem kurzen Besuch in der Wohnung etwas vorfinden.
      Ich füttere meine Katzen auf einem Brett dass ich mit Hochlastwinkeln an der Wand befestigt habe in einer Höhe, die für den Hund unerreichbar ist ;-)
      Vielleicht könnt Ihr das vorrübergehend ja auch so machen?


      LG
      Maja



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