Hundehalter mit 'Hammer' auf Hundewiese

Hallo,
heute dachte ich, ich seh nicht recht. Auf einer Hundewiese die ich früher mit vorigem Hund häufiger besucht habe kam mir ein Hundehalter sammt Hund entgegen der einen Hammer versteckt in der Hand hielt.
Vor einem Jahr mal hatten wir uns unterhalten weil sein Hund unter die Rubrik " Kampfhunde" fällt und er die Hündin trotzdem ohne Leine und Maulkorb spazieren führte.( Mir fällt die Rasse nicht ein, es ist ein Oberschenkelhoher sehr schlanker brauner Hund der merkwürdige Ohren hat)
Auf meine Frage, warum er denn mit einem Hammer Gassi geht reagierte er recht komisch und hatte es sehr eilig.
Vor einigen Wochen wurde auf besagter Wiese ein kleiner Mischling der an der Leine geführt wurde von einem " weissen Kampfhund" ( freilaufend) angegriffen und hat nur mit etwas Glück und vielen Operationen überlebt.
Irgendwie kommt mir der Verdacht, dass sich die Hundehalter nun „bewaffnen“ wenn sie Gassi gehen.
Was mich allerdings sehr ärgert ist dennoch, dass " Kampfhunde" weiterhin nicht angeleint und ohne Maulkorb geführt werden.
Wenn ich einen „HAMMER“ als Waffe mitnehme beim Gassi gehen und (in seinem Falle) selbst einen Kampfhund habe den ich ungesichert laufen lasse, dann plane ich doch schon eine Straftat, oder liege ich da falsch?
Ich meine, wenn ich einen Hund frei laufen sehe, nehme ich an, der Besitzer weiss, dass sein Hund friedlich ist und nehme meinen Hund nicht vorsorglich an die Leine. Sehe ich jedoch Jemanden mit seinem Hund an der Leine gehen, leine ich meinen Hund auch vorsorglich an, der Andere könnte ja nicht freundlich gestimmt sein und wird desshalb an der Leine geführt.
Dennoch, ich finde das Wort wörtlich einen Hammer!
Wie denkt ihr darüber?

Gruß
Aniko

Hallo Aniko,

leider weiß ich nicht, in welchem Bundesland Du wohnst. Hier mal eine Antwort laut Landeshundegesetz (im folgenden LHG) in NRW:

Die Leinen- und Maulkorbpflicht gilt nur für „gefährliche Hunde“ laut LHG. Dies sind Hunde bei denen

a) die Gefährlichkeit aufgrund der Rasse vermutet wird, also Hunde der Rassen Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier

sowie

b) Hunde jeglicher Rasse, die bereits auffällig geworden sind oder mannscharf abgerichtet wurden.

Von der Pflicht zum Anleinen und Maulkorbtragen kann der Hundehalter auf Antrag eine Ausnahme bekommen, wenn der Hund nachgewiesen ungefährlich ist und einen sogenannten Wesenstest erfolgreich ablegt.

Daher ist es möglich, dass die von Dir genannte Person und dessen Hund keiner Anlein- und Maulkorbpflicht unterliegt.

Falls es Dich stört, dass an dieser Stelle Hunde (warum eigentlich immer auf den sogenannten "Kampfhunderassen herumhacken?) ohne Leine laufen, kannst Du ja mal überprüfen, ob an dieser Stelle Hunde überhaupt abgeleint werden dürfen. Dies kann Dir das Ordnungsamt mitteilen. Bei uns ist zum Beispiel Hundefreilauf in Parks, öffentlichen Grünanlagen und auf Wegen an Wasserläufen untersagt.

Warum der nette Herr einen Hammer bei sich trägt, kann ich Dir auch nicht sagen. Vielleicht fürchtet er Anfeindungen gegen ihn und seinen Hund, weil es ein Kampfhund ist :wink:

Gruß,

Myriam

Hallo Aniko,

ich selbst, habe bis letztes Jahr einen sogenannten Kampfhund gehabt. Leider zwang mich die Gebührenverordung, mit der Art hohen Hundesteuern, einen neuen Halter für meine Hündin zu suchen. Wir hatten aber damals schon, Sachkundeprüfung und Wesenstest gemacht. Alles mit Bravour bestanden, es war ein reiner Familienhund.

Ich selbst, wurde beschimpft, bespuckt, mit Steinen beworfen und das alles nur beim Gassi gehen. Auch wurde mir anonym angedroht, meinen Hund zu vergiften und ein anderer meinte, meinen Hund aus sicherer Entfernung erschiessen zu wollen.

Gut, das rechtfertigt aber noch nicht, mit einem Hammer Gassi zu gehen. Ich habe hier bei uns, noch keinen Hundhalter gesehen, der so etwas macht. In meinen Augen ist der Mann krank. Entweder wartet der nur drauf, dass ein anderer Hund seinen Hund anspringt, oder er liebt sein Tier gar nicht. Er lockt damit die besagten Kampfhunde an, um sich an ihnen zu rächen. So richtig klar im Kopf, scheint der Mann nicht zu sein. Was ist denn, wenn ein normaler Hund, seinen Hund anspringt und beisst? Schlägt er dann auch auf einen Dalamtiner, Shi-Tzu oder Labrador ein? Der Mann scheint voller Aggessionen zu sein, was soll denn sein Hund von ihm denken? Er bekommt es doch nicht anders vorgemacht!

Aber, ich will jetzt nicht alle über einen Kamm scheren. Bitte versteht mich jetzt richtig.

Meine persönliche Meinung ist, das durch die Medien, die Kampfhunde noch böser hingestellt werden. Selbst wenn es einen Übergriff durch einen Kampfhund, auf den Hund des Hammerträgers gab. Okay, es ist nicht richtig. Der Halter des Kampfhundes sollte hier zu Rechenschaft gezogen werden.
Ich hab es bisher immer so erlebt, das einige Halter „normaler“ Hunde, mit Vorliebe provozieren. Sie lassen ihre Tiere ohne Leine durch den Park flitzen ( O-Ton: is ja nur ein Foxterrier, was macht das schon!).
Jeder Pitt, Staff etc., der da vorbei kommt, und normalen Spieltrieb hat, möchte mitrennen und toben. Dann versuch mal eigenen „Kampfhund“ an der Leine zu halten, wenn der seinem Spieltrieb nachgehen möchte. Er darf nicht von der Leine, weil er ja kein normaler Hund ist! Alle anderen dürfen dass, nur die bösen Hunde nicht. Ich hab es so satt, es tut mir zwar heute noch um meine Hündin leid, aber ich war nervlich fix und fertig. Das Theater, war echt schlimm. Und sie war total friedlich. Ich habe nächlang geheult, war nervlich am Ende, als ich sie abgeben musste.
Heute, jetzt fast ein Jahr her, denke ich noch täglich an sie. Sie bleibt in meinem Herzen.

Ich kann nur alle Hundehalter aufrufen, sich zu vertragen. Sicher gibt´s auch Hunde, die nicht ganz normal sind. Aber die gibt es in jeder Rasse. Und der Mensch formt den Hund, nicht der Hund sich selber!

Sorry, aber das musste mal raus.
Es grüßt Jeannette

Hallo Aniko,

hab das jetzt erst richtig gerafft. Der Hund vom Hammerträger, ist ein Kampfhund!

Aus meinem vorherigen Posting:

Ich selbst, wurde beschimpft, bespuckt, mit Steinen beworfen
und das alles nur beim Gassi gehen. Auch wurde mir anonym
angedroht, meinen Hund zu vergiften und ein anderer meinte,
meinen Hund aus sicherer Entfernung erschiessen zu wollen.

Was muß mal als Kampfhundhalter, noch alles über sich ergehen lassen? Reicht der kleine Auszug! Ich habe noch mehr Sachen, kann sie gern erzählen. Aber es beruhigt mich, dass es auch noch anders denkende Menschen gibt. Die auch mal ein Leckerli, für eine Kampfhund in der Tasche haben.

Gut, das rechtfertigt aber noch nicht, mit einem Hammer Gassi
zu gehen. Ich habe hier bei uns, noch keinen Hundhalter
gesehen, der so etwas macht. In meinen Augen ist der Mann
krank.

Vielleicht hatte er auch etwas ganz anderes vor. Den Hund hat er mitgenommen zum Angst machen und er selbst wollte mit dem Hammer…
Ich glaub das geht zu weit, die Phantasie geht mit mir durch. Aber auch solche Leute gibt es, die ihren Hund nicht für normale Zwecke haben! Leider!!

Sorry für mein Doppelposting, aber ich habe das beim ersten Mal nicht ganz gerafft.
Alles Gute

Hallo Aniko,

erstens möchte ich Jeanette recht geben, dass viel zu viele irrtümliche Anschuldigungen, Anfeindungen und Angriffe etc. durch dieses Kampfhund-Hick-Hack aufgekommen sind (mich hat es indirekt fast mal wegen eines Rottweilers „betroffen“).

Ich meine, wenn ich einen Hund frei laufen sehe, nehme ich an,
der Besitzer weiss, dass sein Hund friedlich ist

DAS würde ich auf KEINEN FALL annehmen! Es gibt viele zu viele Idioten, die auch völlig durchgeknallte Hunde frei laufen lassen… leider kannst Du nicht von einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein bei allen Hundehaltern ausgehen!

Sehe ich jedoch
Jemanden mit seinem Hund an der Leine gehen, leine ich meinen
Hund auch vorsorglich an, der Andere könnte ja nicht
freundlich gestimmt sein und wird desshalb an der Leine
geführt.

Könnte genau das Gegenteil der Fall sein! Es gibt ja nun auch Hunde, die derart ängstlich auf vieles, was ihnen entgegen kommt, reagieren, dass es zu ihrem eigenen Schutz sinnvoller ist, sie rechtzeitig anzuleinen und die Biege zu machen… Das könnten also durchaus Trugschlüsse sein, die du da schilderst…

Ich hatte mir zur Regel gemacht, mir zu allererst die Herrchen/Frauchen anzugucken (soweit das möglich war aus der Ferne) und versucht, daraus rückschlüsse zu ziehen. Das klappt natürlich nicht immer - klar kann man sich irren - aber meist lag ich richtig. Menschen (und ihren Vierbeinern), die mir komisch vorkamen, bin ich sofort aus dem WEg gegangen, da ich da eher befürchtete, dass sie ihre Hunde nicht im Griff haben (wie gesagt, klappt sicher nicht immer, aber es schadet auch nicht, lieber einmal häufiger einer Begegnung aus dem Weg zu gehen, ganz unabhängig von der Hunderasse!).

Dennoch, ich finde das Wort wörtlich einen Hammer!

Das finde ich auch!

Verstehen kann ich Hundehalter, die aus Sicherheitsgründen solche Dinge wie Pfefferspray dabei haben… zur eigenen Verteidigung oder eben auch zur Verteidigung ihrer Hunde…

Grüße
von Gerry

Hallo,
die Frage ist wirklich für wen der Hammer bestimmt ist. Da ich es als Jogger selbst schon häufig mit Hundehaltern zu tun hatte, die aggressiv gegen mich vorgingen, nachdem ich den Angriff ihres unangeleinten Hundes abgewehrt hatte, würde es mich nicht wundern, wenn der Hammer nicht für einen angreifenden Hund bestimmt ist. In der Tat scheint mir ein Hammer als Waffe gegen einen Hund auch ungeeignet. Wesentlich naheliegender wären hier Distanzwaffen wie Reizgase. Den Hammer kann er mit sich schleppen, es ist keine Waffe. Bei einen Angriff gegen einen Menschen erfüllt er mind. den Straftatbestand der (versuchten) Körperverletzung, bei einen entsprechenden Richter auch den der gefährlichen, die mind. mit 6 Monaten Knast einhergeht.

Gruss
Enno

Hallo,

Ich kann nur alle Hundehalter aufrufen, sich zu vertragen. Sicher gibt´s auch Hunde, die nicht
ganz normal sind. Aber die gibt es in jeder Rasse.

der gemeinsame Nenner ist nicht das Hunde- sondern sozialverträgliches, verantwortungsvollen Verhalten. Bedeutend naheliegender wäre es, wenn sich normale Hundehalter vehement von Gestalten abgrenzen würden, die bestimmte Rassen durch Fehlhaltung und Fehlverhalten in Verruf bringen.

Und der Mensch formt den Hund, nicht der Hund sich selber!

Yep. Und bei vielen Typen, die in meinen Viertel raumlaufen, kann das dann nur schiefgehen.

Gruss
Enno

Hi Jeannette

ich möchte dir so recht geben, wir haben mehrere Rhodesian Ridgebacks, die bis
vor einiger Zeit in Bayern auch noch als Kampfhunde gegolten haben.
Wir hatte trotz Wesenstest und so immer Schwierigkeiten.Und diese Hunde sind so
ruhig und gelassen, und vor allem so snobistisch, das sie mit anderen Rassen
nciht reden:wink:)
Ich finde das so kleine Rassen unglaublich agresiv, die bellen gleich und
knurren, und zeigen gar kein " Spielverhalten".
Aber mit Hammer, ist sozusagen wirklich der Hammer, ich würde ja Angst kriegen,
das so ein Depp auf meinen Hund einschlägt!!

Wuffige Grüsse

Julia

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Hallo,

Verstehen kann ich Hundehalter, die aus Sicherheitsgründen solche Dinge wie Pfefferspray dabei
haben… zur eigenen Verteidigung oder eben auch zur Verteidigung ihrer Hunde…

letzteres sehe ich noch ein aber wozu „zur eigenen Verteidigung“ - gegen wen ?

Gruss
Enno

Hallo,

… Auf einer Hundewiese die ich früher mit vorigem Hund häufiger
besucht habe kam mir ein Hundehalter sammt Hund entgegen der
einen Hammer versteckt in der Hand hielt. …

Auf meine Frage, warum er denn mit einem Hammer Gassi geht
reagierte er recht komisch und hatte es sehr eilig. …

vielleicht war ja auch der Hammer gestohlen oder der Besitzer hatte irgendwelche „Dummheiten“ vor. Ich würde da nicht automatisch an eine Waffe denken.

Johnny

Hallo Aniko,

ich selbst, habe bis letztes Jahr einen sogenannten Kampfhund
gehabt. Leider zwang mich die Gebührenverordung, mit der Art

HI, erhrlich gesagt ist es mir egal wer einen Kampfhund hat, wer nicht, für mich ist es nur wichtig, dass " Niemandem" etwas passiert!
HUndehalter können sich austauschen, die Hunde leider nicht so ganz…schmunzel…dennoch, es sind die Halter welche die Verantwortung tragen.
Ich als Halterin eines " harmlosen" Hundes, der aber auch mal ganz schön den Zampano machen kann bin mir meiner Verantwortlichkeit bewußt die ich meiner Umwelt gegenüber habe.Dennoch, gehe ich " Kampfhunden" aus dem Weg!
Ich hoffe, dass Alle Menschen ähnlich empfinden und sich einigen können in dem Treffen…( was ja psssiert auf all den Wiesen!)

Aniko

hohen Hundesteuern, einen neuen Halter für meine Hündin zu
suchen. Wir hatten aber damals schon, Sachkundeprüfung und
Wesenstest gemacht. Alles mit Bravour bestanden, es war ein
reiner Familienhund.

Ich selbst, wurde beschimpft, bespuckt, mit Steinen beworfen
und das alles nur beim Gassi gehen. Auch wurde mir anonym
angedroht, meinen Hund zu vergiften und ein anderer meinte,
meinen Hund aus sicherer Entfernung erschiessen zu wollen.

Gut, das rechtfertigt aber noch nicht, mit einem Hammer Gassi
zu gehen. Ich habe hier bei uns, noch keinen Hundhalter
gesehen, der so etwas macht. In meinen Augen ist der Mann
krank. Entweder wartet der nur drauf, dass ein anderer Hund
seinen Hund anspringt, oder er liebt sein Tier gar nicht. Er
lockt damit die besagten Kampfhunde an, um sich an ihnen zu
rächen. So richtig klar im Kopf, scheint der Mann nicht zu
sein. Was ist denn, wenn ein normaler Hund, seinen Hund
anspringt und beisst? Schlägt er dann auch auf einen
Dalamtiner, Shi-Tzu oder Labrador ein? Der Mann scheint voller
Aggessionen zu sein, was soll denn sein Hund von ihm denken?
Er bekommt es doch nicht anders vorgemacht!

Aber, ich will jetzt nicht alle über einen Kamm scheren. Bitte
versteht mich jetzt richtig.

Meine persönliche Meinung ist, das durch die Medien, die
Kampfhunde noch böser hingestellt werden. Selbst wenn es einen
Übergriff durch einen Kampfhund, auf den Hund des
Hammerträgers gab. Okay, es ist nicht richtig. Der Halter des
Kampfhundes sollte hier zu Rechenschaft gezogen werden.
Ich hab es bisher immer so erlebt, das einige Halter
„normaler“ Hunde, mit Vorliebe provozieren. Sie lassen ihre
Tiere ohne Leine durch den Park flitzen ( O-Ton: is ja nur ein
Foxterrier, was macht das schon!).
Jeder Pitt, Staff etc., der da vorbei kommt, und normalen
Spieltrieb hat, möchte mitrennen und toben. Dann versuch mal
eigenen „Kampfhund“ an der Leine zu halten, wenn der seinem
Spieltrieb nachgehen möchte. Er darf nicht von der Leine, weil
er ja kein normaler Hund ist! Alle anderen dürfen dass, nur
die bösen Hunde nicht. Ich hab es so satt, es tut mir zwar
heute noch um meine Hündin leid, aber ich war nervlich fix und
fertig. Das Theater, war echt schlimm. Und sie war total
friedlich. Ich habe nächlang geheult, war nervlich am Ende,
als ich sie abgeben musste.
Heute, jetzt fast ein Jahr her, denke ich noch täglich an sie.
Sie bleibt in meinem Herzen.

Ich kann nur alle Hundehalter aufrufen, sich zu vertragen.
Sicher gibt´s auch Hunde, die nicht ganz normal sind. Aber die
gibt es in jeder Rasse. Und der Mensch formt den Hund, nicht
der Hund sich selber!

Sorry, aber das musste mal raus.
Es grüßt Jeannette

es gibt durchaus…
Leute (manchmal auch Jogger), die von Hunden angegriffen werden… Soll Mensch nicht auch seine eigene Haut retten können?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
der Jogger oder der Hundehalter oder der joggende Hundehalter *g* ? Vermutlich meinst Du den Hundehalter, der sich gegen den Jogger verteidigen muß, der eben einen Angriff seines Hundes abwehrte und jetzt verärgert ist. Wenn der Jogger richtig reagiert (was ich nicht immer getan habe, allerdings nicht zum unmittelbaren Vorteil des Halters), erstattet er bei einer solchen mißbräuchlichen Nutzung von Reizgasen + das Delikt, das durch das Tier verursacht wurde Anzeige. Hier in Dresden ist Anfang des Jahres ein Halter wg. 8-facher Körperverletzung in den Bau gewandert (Teils Bißwunden durch seinen Hund, teils unmittelbare Körperverletzung). Positive Entwicklung in einen Stadtteil, wo man ansonsten durch die Untätigkeit der Polizei in solchen Fällen zur Selbstjustiz animiert wird.

Gruss
Enno