Wie erziehe ich einen 2-3 Jährigen Hund?

Hallo,

Die Sache ist ferner die, das mir der Hund noch nicht mal gehört. Er ist ein Jagdhund Mischling, und die Besitzer 62 und 75 Jahre alt.
Der Hund ist, ich möchte nicht fixiert sagen, aber so ähnlich, auf meine Familie. Wir spielen mit ihm, gehen öfters mit ihm Gassi, und haben ihm auch die Grundsachen wie sitz und platz beigebracht.

Problem: Er springt oft über den Zaun und besucht uns, aber wenn wir nicht da sind fängt er an zu streunen.

Ausserdem haben wir es versäumt ihm bei Fuss beizubringen, jetzt müssen wir ihn an der Leine halten.
Was seine Besitzer nicht machen, weshalb es bald anzeigen geben wird, da er immer abhaut und andere Leute durch sein plötzliches springen aus Büschen erschreckt.

der Hund ist gutmütig, aber ich möchte nicht ,dass er wegen der Ignoranz seiner Besitzer irgendwann abgegeben werden muss.

Jetzt will ich ihn erziehen, soweit es noch möglich ist. Wie gesagt, er ist 2-3 Jahre alt, ausserdem lernfähig.

Was für möglichkeiten gibt es? Gibt es auch Bücher oder Ratgeber zum erziehen älterer Hunde???

Bitte, es ist dringend!!!

Natürlich kannst du ihn noch erziehen! Es gibt genügend Erziehungsbücher. Wenn du ihm aber schon Sitz und Platz beigebracht hast, wird „Hier“ auch nicht so schwer sein. Am besten funktioniert es mit der Belohnungsmethode. Wenn der Hund auf Hier kommt (oder auf seinen Namen) dann wird er mit großem Getue gelobt. Kommt auf den Hund an ob er verfressen ist bzw. lieber Ballispielt. Je nachdem wird er belohnt. Wenn er nicht kommt irgendwie motivieren - ev. mit Balli daß er eben kommt und dann viel loben. Wenn er einmal den Sinn der Übung begriffen hat und nicht folgt, (weil er eben nicht will) dann zu ihm hingehen - ihn an die Leine nehmen und zu dem Ort mit ihm gehen wo er hinkommen sollte. Dort Platz machen lassen. Wenn er das macht wieder loben. Dauert sicher eine Weile - ich glaube man muß einem Hund ca. 50 x das Kommando vorsagen bis er es begriffen hat. Aber mit viel Geduld und Liebe geht es sicher.
Die Bücher werden dich unterstützen. Viel Glück bei der Erziehung und alles Gute

Gaby

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Hallo !

Nur die Hundeschule bringt etwas!!

Gruß max

Hi,

Max hat recht.Schau doch mal in Deinem Umkreis nach Hundevereinen. Die meisten bieten die „Begleithundeschule“ oft kostenlos an, oder ma wird Mitglied im Verein. Der Beitrag ist nicht so hoch.

Gruß
Maja

Schau doch mal bei http://clickertraining.com/training/dogs/ und bei http://www.spass-mit-hund.de/ rein.

Ich stelle meinen Hund auch gerade auf den Klicker um. Er kommt freudiger denn je und wird immer kreativer, um mich dazu zu bringen, ihm zu klickern und anschliessend eine Belohnung zu geben. Ich war am Anfang eher skeptisch und dachte, das ist was fuer Weicheier, die nicht konsequent mit ihrem Hund sind und ihn mit Leckerli vollstopfen.
Es hilft wirklich, noch besseren Kontakt zum Hund zu bekommen und besseren Gehorsam, weil es auch der Hund ist der etwas will, nämlich Klicker und Belohnung.

Schau doch auch mal bei meinem Betrag ueber Erziehung von Kaninchen vorbei, da habe ich noch etwas mehr zum Klicker geschrieben.

Viel Spass

Ich kann Jochen nur Recht geben, die Hp´s sind prima.
Auch einenälteren Hund kann man erziehen. Belohnungsmethode funktioniert am besten. Positive Bestärkung, das erwünschte Verhalten belohnen. Wenn er etwas gut macht, bitte sofort, innerhalb weniger Sekunden den Hund belohnen, durch Leckerli oder später Klicker. Das der Hund wegläuft ist meiner Meinung nach nur, weil es ihm bei seinen offiziellen Herrchen und Frauchen zu langweilig ist. Er springt über den an zu Euch, weil er bei Euch die positiven Erfahrungen macht, die er brauch. Könnt ihr den Wuff nicht ganz zu Euch nehmen?

Gruß
Elke und die 6 Beardies