Hallo!
Meine Hündin ist schonmal wegen eines Tumors operiert worden. Ihr ist eine
Gesäugeleiste komplett entfernt worden.
Jetzt habe ich - wieder im Leistenbereich - einen neuen Tumor entdeckt…
Hat jemand vielleicht von anderen Heilmethoden als Operationen gehört? Meine
Hündin ist nämlich nicht mehr die Jüngste…
Über Antworten würde ich mich sehr, sehr freuen,
Lieber Gruß, C.
Hallo !
Höchstens eine Mispelkur, wenn es nicht schon zu spät ist!!
Wenn die Milchleisten immer wieder Tumore haben, steckt die Hündin auch im Inneren voll davon. Meistens!!
Gruß max
Hallo Catherina,
Mammatumoren sind die häufigste Tumorart der Hündin.
Das Gesäuge setzt sich aus vier Milchleisten, mit jeweils eigener Blut- und Lymphversorgung, zusammen - zwei vordere und zwei hintere.
Die sicherste Methode Tumoren loszuwerden ist die Operation. Da die Knoten zuerst in das umliegende Gewebe und dann in den zur Milchleiste gehörenden Lymphknoten streuen, hat es sich bewährt, immer mindestens eine komplette Leiste inkl. Lymphknoten zu entfernen. Bei kleineren Hunden kann man auch u.U. eine komplette Seite (vorn und hinten) in einer Sitzung machen.
Falls die Milchleiste und das Lymphgewebe ordentlich entfernt werden, kommt es an dieser Stelle selten zu einem Rezidiv.
Es kann passieren, dass in allen vier Gesäugeleisten Tumoren unterschiedlicher Gut- oder Bösartigkeit entstehen.
Bei Tumoren unter Haselnussgröße, die frei beweglich sind, gibt es normalerweise noch keine Metastasen in der Lunge. Es ist aber der Zeitpunkt, zu dem man sich für oder wider eine Operation entscheiden sollte. Überschreitet der Tumor einmal Walnussgröße oder sitzt schon fest auf der Muskulatur auf, ist die Gefahr der Metastasenbildung sehr groß - eine OP könnte dann ein explosives Krebswachstum auslösen.
Man muss sich also im Klaren darüber sein, dass falls man sich gegen einen operativen Eingriff entscheidet, diese Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt (wenn der Tumor Probleme bereitet) nicht mehr revidiert werden kann.
Über das weitere Wachstum der bestehenden Tumoren kann man keinerlei Prognosen stellen, da Tumorwachstum kein geordnetes Wachstum ist.
Die modernen Narkosen sind auch für alte Hunde ohne internistische Probleme i. d. R. sehr gut verträglich. Eine gründliche Voruntersuchung mit evtl. Röntgen der Lunge versteht sich von selbst.
Alles Gute,
Johnny
Hallo
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Höchstens eine Mispelkur, wenn es nicht schon zu spät ist!!
Wenn überhaupt, dann Mistel.
http://www.krebsinformation.de/body_mistel.html
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Gruß,
Johnny
Hallo
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Höchstens eine Mispelkur, wenn es nicht schon zu spät ist!!Wenn überhaupt, dann Mistel.
Danke, Euer Gnaden!
Vielen Dank für eure Hilfe - besonders an Johnny! Ich werde heute zum Tierarzt
fahren und hoffe, dass meine Hündin alles gut übersteht und noch sehr lange bei
mir bleibt!
Dankeschön, Catherina
Liebe Tierfreunde
Es ist gut, dass Sie eine weitere Konsultation beim
TA vornehmen - gute Besserung.
Jonnys’ sehr guten Ausführungen haben wir nichts beizufügen.
Für eine Mistel-Therapie ist es nach u.M. zu spät.
Beifügen möchten wir noch, dass eine mögliche Verminderung
der Wahrscheinlichkeit von solchen Tumoren eine rechtzeitige
Kastration ist:
Nach neuesten Statistiken ist die Wahrscheinlichkeit für
ernste Erkrankungen (zB Tumore der Milchorgane, Piometra
Gebärmuttervereiterungen usw):
Bei Kastration:
Vor der 1 Läufigkeit ca. 1:35
Vor der 2.Läufigkeit ca. 1:12
Nachher grösser-gleich ca. 1:7
Auch unsere konservativsten Tierärzte sind deshalb heute für
eine Kastration vor der 1. Läufigkeit.
Mit tierfreundlichen Grüssen
Marc für http://www.tierinformation.ch.tt/