Hallo Tierfreunde,
unsere Familie hat ein Problem mit unserem kleinen Hund,1 Jahr,weibchen.
Vor 6 Monaten sind wir Umgezogen.Wenn wir nicht zu Hause sind und der Hund allein zuhause ist machen wir die Türen zu, sodaß der Hund sich nur im Flur aufhalten kann.Jedesmal wenn wir nach Hause kommen ist entweder die Tapete angeknabbert oder die Auslegware.Mitunter kommt es auch vor das der Hund auf den Flurschränken rumspringt.Wir haben schon mehreres ausprobiert.Zum Beispiel Essigwasser, Hundefern-
haltespray oder Parfüm.Alles Tipps von Bekannten.Nichts hat allerdings geholfen.Hat von euch jemand einen Rat was wir noch machen können und was hilft.
Wir sind jetzt schon für jeden Tipp dankbar.
Hi,
ich weiß ja nicht wie groß euer Flur ist, aber könnte es sein das der armen einfach langweilig wird oder sie halt nicht besonders viel Bewegungsfreiheit hat !! Wie groß ist den euer Flur und wie lang muss sie denn dort allein sein ???
Seit wann habt ihr sie ? Ist halt bei Junghunden meistend so (wie bei Kindern eben !!!)
Wir haltens ja auch nicht lang in einem mini-Raum aus wenn wir nichts zu tun haben !
MfG
Marcus
Hi Steven,
unsere große Hündin hat als Welpe auch alles mögliche kaputt gemacht, als wir sie in einem Raum ließen. Nachdem sie in alle gewohnten Räume durfte, blieb sie auch problemlos allein. Sie konnte wahrscheinlich nur nicht verstehen, warum sie an einige Lieblingsplätze nicht durfte, wenn wir nicht da waren. Seit dem „haßt“ sie geschlossene Türen und macht inzwischen auch jede selber auf (die man nicht abschließt)…, auch wenn sie gar nicht dahin will, wo die Tür hinführt
).
lg gundja
Hallo,
zumindest bei den Möbeln hat bei uns doppelseitiges Klebeband geholfen. Das ist für den Hund unangenehm. Den Hund halt attraktive Beschäftigung anbieten. z. B. (Kau-)Knochen o.ä. Das lies alles nachher von selber wieder nach. Naja, wer sich Welpen hält, der darf halt nich so pingelig mit seinen Möbeln sein…
Nix für ungut
Patricia
Ich würde versuchen, die Hündin erstmals nicht mehr alleine zu lassen. Mit Organisation und vielen Helfern ist das doch vielleicht machbar. Dann vielleicht nur 5 Minuten alleine lassen und ihr etwas zum Nagen geben. Verhält sie sich in der kurzen zeit gut, überschwenglich loben. Die Zeit ganz langsam steigern. Über lange Zeit alleine in so einem kleinen Raum ist wirklich langweilig. Ich kann mich den anderen nur anschließen.
Renate
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Ich kann hier nur zustimmen, wenn der Hund fuer kurze Zeit mal alleine bleiben muss, dann waere es am besten ihn vorher richtig muede ze machen, da deiner noch ziemlich jung ist, solltest du es nicht uebertreiben, das moegen die Gelenke nicht. Einfach mit ihm spazieren gehen oder im Garten Ball spielen oder so was. Dann solltet ihr saemtliche Zimmer wo er auch sonst hindarf offen lassen. Die zwei Tricks sollten genuegen. Lasst aber trotzdem keine Ming Vase in reichweite stehen, Hunde sind ja auch nur Kinder 
Hallo,
also erstmal sind Hunde Rudeltiere und wollen als solche natürlich ständig mit ihrem Rudel zusammensein.
Muß der Hund dennoch täglich einige Stunden alleine bleiben, muß er lernen, daß er nichts zu befürchten hat, wenn er denn alleine zuhause ist.
Getrennt vom Rudel zu werden bedeutet in der Regel den Tod und verursacht beim Hund massive Urängste, die sich bisweilen in Jaulen, Panik als solche, Verunreinigungen durch Kot und Urin und/oder Zerstören von Gegenständen bemerkbar machen. Das geht bis hin zur sog. „Zerstörungswut“ bei der dann im Zimmer oder in der Wohnung wirklich nichts mehr heil bleibt.
Der Hund hat Angst und versucht sich selbst abzulenken und zu beruhigen…also muß man ihm begreiflich machen, daß man wiederkommt.
Am besten klein anfangen, bei ca. 5 Minuten. Dabei in der Nähe bleiben um evtl. mitzukriegen, was der Hund macht, sobald man aus der Tür ist. Nach 5 Minuten zurückkehren, als wäre nichts gewesen…kein Begrüßungstamtam, nichts. Bei einem Begrüßungsprozedere bei dem der Hund ausgiebig geknuddelt geschmust was auch immer wird…suggeriert ihm das, daß das Fernbleiben eine Ausnahmesituation darstellt, das wiederum begünstigt die Angst, denn Hunde können Ausnahmen nicht berechnen und sind wieder unsicher->Angst.
Hunde lieben Regeln und leben gerne geregelt, weil Regeln im Rudel, auch wenn es ein Gemischtes ist unerlässlich sind.
Also…nach Ritual Schlüssel nehmen, Jacke anziehen, rausgehen…nach einer kurzen Dauer zurückkehren Jacke und Schlüssel hinhängen…dabei von zeit zu zeit die Abstände der Abwesenheit vergrößern…sollte der Hund auch weinen…erst in einer Jaulpause in die Wohnung zurückkehren. Sonst verknüpft er Jaulen+heimkommen vom Rudelmitglied.
Den Hund würde ich nach Möglichkeit nicht aussperren, aus Räumen in denen er sonst mit seinen Rudelmitgliedern sein darf, das verwirrt ihn nur zusätzlich, wenn er noch nicht begriffen hat, daß alleinesein keine Gefahr für ihn darstellt.
Wird ein Stückchen Arbeit werden…aber Konsequenz heißt das Zauberwort 
Grüße
Maja