Habe mittlerweile viel über Kastrationen bei Hündinnen gelesen. Sollte man oder sollte man lieber nicht??? In den speziellen Hundeforen ist die allgemeine Tendenz eher positiv, weil ungewollter Nachwuchs vermieden wird. Was mache ich jetzt mit meiner Hundedame? Nachwuchs möchten wir nicht, haben aber viele Rüden in der Nachbarschaft. Auf der anderen Seite bin ich auch gegen das „Herumschnippeln“, wenn es nicht notwendig ist.
das mit der Kastration ist eine Gradwanderung finde ich und wir hatten uns damals für eine solche entschieden.
Der Grund war folgender:
Meine Hündin hat sich oft wund geleckt wenn sie läufig war, so sehr, dass sie sich nicht mal mehr schmerzfrei lösen konnte :o(
Gegen die Läufigkeit wollte ich sie auch nicht „spritzen“ lassen, diese Höschen die es dafür gibt, dass Blut aufzusammeln, waren auch nicht das ware, zumal sie ihr auch irgendie nicht gefallen haben :o)
Erzähl doch mal bisschen über deinen Hund, wie alt sie ist und wie sie die Läufigkeit verträgt. Erzähl auch was du für Probleme damit hast/nicht hast. Denn es ist ja auch so, dass es mehr Arbeit bedeutet in diesen Tagen, zumindest wenn der Hund mit im Haus ist.
besser ist das seine Hündin kastrieren zu lassen, vor allem wenn sie läufig ist,
hast du sonst eine Horde sehr sehr lauter und lästiger Hundemänner vor deiner
Tür, und du musst halt sowas von aufpassen, das sie nicht trächtig wird, das kann
so schnell gehen, glaubt du nicht…
Auch aus medizinischen Gründen würd ich dazu raten, viele Hundedamen die nicht
kastriert werden,sind sehr anfällig für Scheinschwangerschaften, was bei
häufigerem Auftreten zu Krebs führen kann. also wenn du nicht züchten
willst,kastrier sie.
Liebe Grüsse
Julia
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Hallo Manuela!
Du hast die Frage nach der Kastration deiner Hündin doch eigentlich schon beantwortet:du willst keinen Nachwuchs.Außerdem sparst du dir viel Generve-das kann dir nahezu jeder bestätigen,der schon mal mit einer läufigen Hündin spazieren war.
Unnötiges Herumschnippeln-eine Kastration?Darüber kann man geteilter Meinung sein.Der Aufwand unerwünschte Welpen wieder loszuwerden ist auch nicht ohne und u.U. sehr belastend für deine Hündin.Und wenn du eine Trächtigkeit erst zu spät bemerkst und dann die Welpen aufziehst und neue Besitzer suchen mußt-das ist auch nicht ohne.
Kurzum:in deinem Fall wäre eine Kastration sicher sinnvoll.Euer Leben ist wesentlich einfacher bei soviel Rüden in der Nachbarschaft.Und all die Horrorstorys über evtl. Nebenwirkungen kann ich auch nicht bestätigen.Meine Maus ist kastriert.Weder geht sie auseinander wie der bekannte Hefekloß noch ist sie ruhiger geworden.Sie ist wie vorher auch.
Gruß
Andrea
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Unsere Hündin ist jetzt 4,5 Monate alt und lebt erst seit 5 Wochen in unserer Familie (mit im Haus). Läufig war sie natürlich noch nicht, aber wenn ich mir die Meute von Rüden vorstelle und den „Schweinkram“ in der Wohnung, dann wird mir jetzt schon ganz anders…! Wäre sie ein kleines Hündchen, hätte ich sicherlich nicht solche Befürchtungen, aber als Grosser Schweizer Sennenhund wird sie bestimmt mehr „kleckern“. Von anderen Hundehaltern habe ich gehört, dass auch die Schutzhöschen nicht sehr viel helfen, eher im Gegenteil. Die Dinger werden abgeknabbert und die Einlagen zerfleddert.
Andererseits gehört Läufigkeit zum natürlichen Leben einer Hündin. Soll sie wirklich unters Messer, nur weil ich es bequemer haben möchte? Es ist wirklich eine Gratwanderung und eine vernünftige Entscheidung zu treffen ist gar nicht so einfach.
Wann wäre denn überhaupt der beste Zeitpunkt für so einen Eingriff, vor oder nach der ersten Läufigkeit?
Einer der möglichen Nachteile einer Kastration von Hündinnen über 20kg ist die Harninkontinenz. Dies und vieles mehr steht hier: http://mitglied.lycos.de/Tierinformation/huendinkast…
Ein wie ich finde sehr nützlicher Artikel.
eine vernünftige Entscheidung zu treffen ist gar nicht so
einfach.
Doch! Das Vernünftigste ist, sie sterilisieren zu lassen.
Ich habe schon zwei Hündinnen sterilisieren lassen ( Belg. Schäfer, Collie-Schäfer-Mischling). Der Eingriff wurde sofort nach der 1. Läufigkeit durchgeführt ,d.h., die Gebärmutter (samt Inhalt, ich weiß, klingt brutal) wurde entfernt. Ich hatte mich vorher bei der Tierärztin erkundigt, und sie sagte mir, dass ein „Aufpassen“ nicht erforderlich sei, weil…s.o.
Sie erklärte mir auch , die Entfernung der Gm. sei deswegen wichtig, um event. Gebärmutterentzündungen vorzubeugen.
Um zu verhindern, dass dein Hund dann zunimmt, ist es allerdings notwendig, „konsequent“ zu füttern und ihm angemessene Bewegung zu verschaffen.
Unser 1. Hund wurde 13 Jahre alt, hatte nie irgendwelche Beschwerden oder Probleme, bis wir ihn wegen eines Tumors am Kopf einschläfern lassen mussten.
Der 2. Hund ist nun 8 Jahre alt, außer zu den Impfterminen brauchte er bisher keinen Tierarzt.
Chao!
Helene
soweit ich informiert bin bedeutet Sterilisation, dass lediglich die Eierstöcke durchtrennt/abgeklemmt werden und wird in Deutschland gar nicht mehr durchgeführt. Kastration hingegen ist die „Totaloperation“. Oder verwechsel ich das jetzt?
Kastration = Entfernung der Keimdrüsen (Hoden bzw. Eierstöcke)
Bei Hündinnen wird üblicherweise eine Ovariohysterektomie (Entfernung der Eierstöcke und Gebärmutter) durchgeführt. Damit sind sie sowohl sterilisiert (unfruchtbar) als auch kastriert (Eierstöcke entfernt).
Liebe manuela …
also ich würde dir raten deine hündin kastrieren zu lassen.Am besten wäre ja schon wenn sie noch jung ist.Ich hab es bereut meine hündin nicht kastriert zu haben, sie ist 9 1/2 jahre und wurde letzte woche operiert,wegen 2 bösartigen mammatumoren (wobei der eine bösartiger wie der andre war) gestreut hat er gottseidank nicht,leider ist es zu 95% sicher das die streuen tun,und das ,wenns nich rechtzeitig erkannt und entfernt wird,lebensbedrohlich für hundi werden kann.
…Das Risiko eventuell später auftretender Mammatumoren (Brustkrebs) ist bei unkastrierten Hündinnen siebenmal höher als bei solchen, die vor der ersten Läufigkeit kastriert worden sind.
Je öfter sie schon ihre tage hatte umso grösser wird die wahrscheinlichkeit das sie dennoch mammatumore kriegen wird. musst mal deinen (bzw von hundi) tierarzt fragen.
vorteile
-Wenn eine Hündin vor der ersten Läufigkeit kastriert wird, ist das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken massiv reduziert, und vermutlich tritt auch das Harnträufeln infolge Kastration weniger häufig auf. Scheinträchtigkeit kann mit der Kastration behoben und Aggressivität gemildert werden.
nachteile
-Kastrierte Hündinnen sind gefrässiger und verwerten das Futter besser als nichtkastrierte. Wenn nun ein Hundehalter keine Disziplin hat und sich aus Mitleid mit der bettelnden Hündin zu vermehrter Futterabgabe verleiten lässt, so nimmt diese selbstverständlich an Gewicht zu.
Ganz selten führt die Kastration zu einem Haarausfall, vorallem beidseits in der Flankengegend.
weiss nich ob dir dies weiterhelfen tut…
drück beide daumen … mfg silke
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