Ich habe folgendes problem und wär über eure meinung sehr erfreut.
Meine Hündin ist 9 1/2 jahre, vor ein paar wochen endeckte ich 2knoten an ihrer milchleiste,der tierarzt sagte das es mammatumore sind.Habe sie dann letzte woche operieren lassen.Labor ergebnisse kamen heute,der eine bösartig und der andre noch bösartiger,laut tierarzt.Beide wurden entfernt.
Mein problem besteht in der weiteren aussage des arztes,er sagte das (auch wenn beide tumore raus sind) diese art tumor (name lateinisch rückwärts) trotzdem in derselben gegend wieder kommen werden!!! Ich kann sie aller 2wochen spritzen lassen,was nur 4euro kostet pro spritze,mit einem wirkstoff der verhindern soll das der tumor nich wiederkommt.es gäbe aber keine „garantie“ dafür.
Ich stecke in einem zwiespalt… ich liebe meine hündin echt sehr,haben viel durchgemacht weswegen mein gewissen meint ich solle sie leben lassen.
aber was wenn ich die nächsten tumore nicht gleich bemerke,der hund sich quält,ich wach frühs auf und schau erst ob hundi noch atmet,immer diese angst sie geht mir hops mit schmerzen.
Aber einschläfern ? Dann hätte sie vielleicht doch eine chance?!
Tierarzt meint das sie 40 - 50% chancen hätte … ich will nicht gott spielen.weiss nicht mehr was ich tun soll.
Leider merkt mein hundi das was nicht stimmt,sie kommt sehr oft kuscheln,legt sich immer zu mir usw,und dann dieser blick,was es mir leider auch nicht leichter macht.
Vielleicht habt ihr ja infos oder denkanstösse für mich parat
danke und
mfg silke
Hallo Silke
Ich hatte zwar nie einen eigenen Hund sondern nur Hamster, aber wir hatten mal einen in Pflege. Meine Oma hat als Altenpflegerin die Besitzerin bis zu ihrem Tod gepflegt und wir haben dann den Hund aufgenommen, weil ihn niemand haben wollte.
Er hat sehr an ihr gehangen und auch sehr darunter gelitten. Zu allem Überfluß hat sie dann Zysten bekommen und der Arzt meinte sie würde es auch nicht mehr lange machen.
Wir waren also in einer ähnlichen Situation. Wir haben uns entschieden sie einschläfern zu lassen, aber NUR weil man gemerkt hat, daß sie sich gequält hat. Sie hat sich immer unter Tischen, Bänken und in dunkle Ecken versteckt.
Ich denke, daß du deinen Hund sein Leben noch genießen lassen solltest, solang es ihm noch gut geht. Wenn du merkst, daß er schmerzen hat, oder sich quält, würde ich ihn einschläfern lassen.
Damit hat man ihm dann doch mehr gedient.
Hoffe du triffst die richtige Entscheidung für dich und deinen Hund.
Viele Grüße
Lorena
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Hallo!
Du kennst doch deinen Hund sicher sehr gut, und wirst also merken, wenn es ihm nicht gut geht. Ich würde die Behandlung so lange durchziehen, bis du merkst, dass dein Hund keinen Spaß mehr am Leben hat. Wenn du ihn jetzt einschläfern läßt, wirst du dir dein Leben lang Gedanken darüber machen, ob du ihn nicht doch noch hättest behandeln lassen sollen!
Beobachte ihn genau, teile jede Veränderung dem Tierarzt mit und versuch dein Bestes, dem Hund noch ein angenehmes Leben zu machen.
Sobald er Schmerzen hat, würde ich ihn erlösen. Eher nicht.
Galli
Mammatumoren sind die häufigste Krebsart bei der Hündin. Mit 9,5 Jahren gilt der Hund, was das Tumorwachstum angeht, noch als junger Hund. Bösartige Gesäugetomoren streuen i.d.R. zuerst ins umliegende Drüsengewebe, dann in den zugehörigen Lymphknoten und dann erst in die Lunge. Es ist äußerst selten, dass Knoten unter Pflaumengröße schon Metastasen außerhalb der Milchdrüse gebildet haben.
Falls man nur die tastbaren Knoten in der Milchleiste entnimmt, ist die Rezidivrate sehr hoch. Um dem vorzubeugen entfernt man normalerweise die gesamte befallene Milchleiste inkl. Lymphknoten.
Das Gesäuge der Hündin besteht aus zwei vorderen und drei hinteren Milchleisten, es kann also im ungünstigsten Fall passieren, dass man viermal operieren muss. Bei kleineren Hunden kann man u.U. auch eine Seite komplett in einer Sitzung entfernen.
Grundsätzlich hat man bei rechtzeitigem operativen Eingreifen (unter Pflaumengröße) sehr gute Aussichten, das Problem dauerhaft zu lösen. Man muss sich allerdings auch darüber im Klaren sein, dass bei einem ca. 10 jährigen Hund jederzeit irgendwelche anderen (internistische, orthopädische,…) Probleme auftreten können und auch der finanzielle Aufwand nicht unerheblich ist.
In der Mammatumorbehandlung steht man meist vor der Entscheidung ob OP oder nicht. Falls man sich gegen die chirurgische Entfernung der befallenen Milchdrüsen entscheidet, kann man später, wenn der Tumor mal Probleme macht (Aufsitzen auf Muskulatur, Metastasen in d. Lunge, Aufbrechen u. dauerhaft bluten u. eitern), in der Behandlung meist nicht mehr umschwenken.
Die Entscheidung über die Weiterbehandlung deines Hundes kann dir keiner abnehmen. Entscheidend ist der Allgemeinzustand des Patienten, die finanziellen Möglichkeiten, u.s.w.
ich kenne diesen Zwiespalt von meinem Pferd, als sie alt und krank wurde.
Du kennst deinen Hund sicher sehr gut, und merkst wenn er nicht mehr will. Bei
meinem Pferd war das, als sie nicht mehr gehen wollte, und nix mehr gefressen hat
da hab ich den TA kontaktiert und er hat gesagt, er kann sie schmerzfrei spritzen
aber heilen kann man sie nicht. Also hab ich nach langem NAchdenken die
entscheidung getroffen sie einzuschläfern, sie hätte ja nichts mehr gehabt vom
Leben.
Wenn es deinem Hund wirklich schlecht geht, und du das merkst, dann denk noch mal
drüber nach, jetzt im Moment, solange sie keine Schmerzen hat(!!!), würde ich ihr
die Spritzen gegen die Tumore geben lassen,aber sobald dein Hund nicht mehr will,
solltest du ihn nicht mehr wollen lassen.
Und die Gewissensbisse bleiben leider, mein Pferd ist jetzt seit über einem Jahr
tot, aber immer noch denke ich, ob es nicht noch etwas gegeben hätte, obwohl es
die absolut richtige Entscheidnung war.
Ich wünsch dir ganz viel Kraft für die richtige entscheidung.
Alles liebe
Julia
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Grundsätzlich hat man bei rechtzeitigem operativen Eingreifen
(unter Pflaumengröße) sehr gute Aussichten, das Problem
dauerhaft zu lösen.
der tierarzt meint ,weil die 2 bösartig waren,er keine zeitangaben machen kann,wann ein neuer auftritt.Und das man den tumor NICHT an seiner grösse ausmachen kann,weil es gibt sehr grosse gutartige und wiederrum auch kleine bösartige.
In der Mammatumorbehandlung steht man meist vor der
Entscheidung ob OP oder nicht. Falls man sich gegen die
chirurgische Entfernung der befallenen Milchdrüsen
entscheidet, kann man später, wenn der Tumor mal Probleme
macht (Aufsitzen auf Muskulatur, Metastasen in d. Lunge,
Aufbrechen u. dauerhaft bluten u. eitern), in der Behandlung
meist nicht mehr umschwenken.
Die Entscheidung über die Weiterbehandlung deines Hundes kann
dir keiner abnehmen. Entscheidend ist der Allgemeinzustand des
Patienten, die finanziellen Möglichkeiten, u.s.w.
Alles Gute,
Johnny
die erste operation hat mich fast 300,-euro gekostet (was für manche nicht viel geld ist) aber da ich arbeitslos (noch) bin ,es schwer war das geld zusammen zukratzen.Auf der einen seite soll es nicht am geld scheitern,aber auf der andren seite will ich mich nicht verschulden,und dann stirbt sie dennoch.Krieg nächste woche bescheid ob ich arbeit hab oder nicht,so das ich wieder sparen tue um eventuell die nächste op zu bezahlen.Mal schauen was kommt.
danke dir,war sehr aufschlusreich die infos.
mfg silke
ich kenne diesen Zwiespalt von meinem Pferd, als sie alt und
krank wurde.
Du kennst deinen Hund sicher sehr gut, und merkst wenn er
nicht mehr will. Bei
meinem Pferd war das, als sie nicht mehr gehen wollte, und nix
mehr gefressen hat
da hab ich den TA kontaktiert und er hat gesagt, er kann sie
schmerzfrei spritzen
aber heilen kann man sie nicht. Also hab ich nach langem
NAchdenken die
entscheidung getroffen sie einzuschläfern, sie hätte ja nichts
mehr gehabt vom
Leben.
Wenn es deinem Hund wirklich schlecht geht, und du das merkst,
dann denk noch mal
drüber nach, jetzt im Moment, solange sie keine Schmerzen
hat(!!!), würde ich ihr
die Spritzen gegen die Tumore geben lassen,aber sobald dein
Hund nicht mehr will,
solltest du ihn nicht mehr wollen lassen.
Und die Gewissensbisse bleiben leider, mein Pferd ist jetzt
seit über einem Jahr
tot, aber immer noch denke ich, ob es nicht noch etwas gegeben
hätte, obwohl es
die absolut richtige Entscheidnung war.
Ich wünsch dir ganz viel Kraft für die richtige entscheidung.
Alles liebe
Julia
ich danke dir sehr.ja kennen tu ich meinen hundi sehr gut,fressen und trinken tut sie wie immer,aber ihr verhalten hat sich etwas verändert,sie springt nurnoch auf wenns heisst es geht gassi oder es gibt fress-chen dann weicht sie mir nicht von der seite,schaut mich so wehleidig an (was sie früher nur beim betteln gemacht hat) aber all zu gravierend ist ihr verhalten nicht.Mein vati ist im april verstorben,und er hatte hundi 3jahre für sich mit meiner kl. schwester,ich weis nicht ob sie noch trauert,oder überhaupt trauern kann !? Impfen lassen tue ich sie weiterhin,aber falls noch ein tumor auftreten sollte,weiss ich nicht was ich dann machen soll,wieder operieren,den hund nochmal leiden sehn bei der narkose,oder beim aufwachen,oder nachts die schmerzschreie wegen der narben.Was mich weniger schmerzt wie der gedanke an ihren tod.
ich danke dir für deine zeilen! Lieben gruss silke
dieser Zwiespalt steht wohl jeden Tierhalter eines Tages bevor. Ich würde jedoch bei allem Verantwortungbewußtsein nichts überstürzen. Unser Familiendackel hatte auch mit ca. 9 Jahren Brustkrebs und hat 3 Zitzen entfernt bekommen, auch diese Knoten waren bösartig. Nachdem die OP-Narben verheilt waren, war sie jedoch wieder munter und wurde 14 Jahre alt. Sie wurde zwar letztendlich wegen Krebs eingeschläfert, aber wie Du siehst, kann das Jahre dauern. Sie hatte in der Zwischenzeit keine weitere OP und auch keine Schmerzen. Der Krebs (im Gaumenbereich), wegen dem sie letztendlich eingeschläfert wurde, trat sehr plötzlich auf und sie hat mit Sicherheit nicht mehr als 1-2 Tage damit gelitten. Ich denke, das sind weitere 5 Jahre Lebensfreude für Hund und Herrchen schon wert.
Du wirst merken, wenn sie nicht mehr will. Gerade ein Hund steht dem Herrchen so nahe, daß man kleinste Veränderungen im Verhalten schon registriert.
Lass ihr die Spritzen geben und denke nicht dauernd daran, ob sie morgen tot ist oder nicht - genieße die letzten Monate oder Jahre solange es ihr gut geht. Ans Einschläfern kannst Du immer noch denken, wenn es ihr schlecht geht.
entscheidend für den weiteren Verlauf in der operierten Drüse ist weniger die Bösartigkeit des Tumors, sondern die vollständige Entfernung des gesamten Drüsenkomplexes inkl. des zuständigen Lymphknotens. Die Größenangabe „unter Pflaumengröße“ ist natürlich nicht absolut zu sehen, sondern ein Erfahrungswert.
Mich würde interessieren, welche Spritzen das sind, die gegen Krebs helfen. Bei dem angegebenen Preis kann es sich weder um eine Interferonbehandlung noch um eine Chemotherapie handeln (beides wären Behandlungsversuche, Metastasen einzudämmen).
Gruß
Johnny
P.S.: Versuche dich deinem Hund gegenüber möglichst ungezwungen und fröhlich zu benehmen. Das von dir beschriebene Verhalten deutet eher auf eine Verunsicherung denn auf Schmerzen hin. Spiel viel mit dem Hund, halt ihn mit dem Futter kurz und verschaff ihm viel Beschäftigung.
Mich würde interessieren, welche Spritzen das sind, die gegen
Krebs helfen. Bei dem angegebenen Preis kann es sich weder um
eine Interferonbehandlung noch um eine Chemotherapie handeln
(beides wären Behandlungsversuche, Metastasen einzudämmen).
Gruß
Johnny
P.S.: Versuche dich deinem Hund gegenüber möglichst
ungezwungen und fröhlich zu benehmen. Das von dir beschriebene
Verhalten deutet eher auf eine Verunsicherung denn auf
Schmerzen hin. Spiel viel mit dem Hund, halt ihn mit dem
Futter kurz und verschaff ihm viel Beschäftigung.
hallöle johnny,
die spritzen sind in dem sinne nicht gegen den krebs,sondern gegen die wahrscheinlichkeit das sich neue tumoren bilden.weiss den namen nicht,die rechnung hab ich grad nicht zur hand wo der name der spritzen injektion steht.
nur noch ne kurze frage,hast du eine idee wie ich verhindere das meine hündin sich an den narben leckt ? Einen „Body“ hat sie schon vom tierarzt gekriegt,aber der verrutscht dauernt,halskrause kann ich tagsüber nicht ummachen,weils sie damit nicht läuft,weil die überall anstößt und auf dem boden schleift wenn sie den kopf hängen läßt.habs auch schon mit ner einfachen mullbine usw versucht,aber da bewegt sich sich keinen zentimeter mehr würd mich über re antwort freun…
lieben gruss silke
nur noch ne kurze frage,hast du eine idee wie ich verhindere
das meine hündin sich an den narben leckt ? Einen „Body“ hat
sie schon vom tierarzt gekriegt,aber der verrutscht
dauernt,halskrause kann ich tagsüber nicht ummachen,weils sie
damit nicht läuft,weil die überall anstößt und auf dem boden
schleift wenn sie den kopf hängen läßt.habs auch schon mit ner
…
du kannst es mit einem Kinder T-Shirt versuchen: Hinterbeine zu den Ärmeln, Schwanz zum Kopfauschnitt heraus und unteren Saum am Halsband befestigen, dass es nicht nach hinten wegrutscht. Das Shirt hängt dann als lockeres Leibchen, schnürt nicht und lässt Luft an die Wunde.
Wenn dein Hunderl das T-Shirt allerdings runterzieht oder total mit Speichel durchnässt hilft nur eine Halskrause. Es gibt solche „Lutschtanten“ bei denen es anders nicht geht. Das Anstoßen lässt sich nicht vermeiden, die Hunde gewöhnen sich daran. Am besten draufmachen und den Hund ignorieren, nachdem er sein Mitleidsprogramm abgespielt hat wird er anfangen zu laufen - es ist immer nur die Frage wer den längeren Atem hat. Lieber einmal 10 Tage die A****backen zusammenkneifen und durch, als eine versiffte OP-Wunde.
Alles Gute,
Johnny
P.S
Ich hab mal einen Terrier gesehen, der hat mit dem Trichter Mäuse gefangen. Er „schaufelte“ sie auf, presste den Trichter an die Stallwand und schnappte solange nach der gefangenen Maus bis er sie erwischt hat
Ich kann auf jeden Fall mit dir Mitfühlen! Unser Kater hatte auch mehrere Geschwüre im Darmbereich! Er wurde 1 mal operiert, aber leider bekammen die Ärtzte nich alles weg!
Zuerst wurde es nach der OP einwenig besser, Doch dann fingen seine ganzen Leiden wieder von vorne an (Erbrechen,Verstopfung u.ä.)!
Wir liesen ihn einschläfern! Wir hofften ihm damit einen Gefallen getan zu haben! Zu seinem Abschied kamm er nochmal zu allen und ließ sich richtig doll knuddeln! Ich glaube er wußte was geschehen wird!
Er war uns aber nicht böse, und wir bzw. ich trauere sehr um ihn. Doch bin ich froh das er nicht leiden musste!
Als wir beim Tierartzt waren war er nach 20 sek. von seinem Leid befreit!
Wenn du denkst das du deinem Tier damit hilfst, dann tuh was du tuhn musst! Und gib deinem Tier in seinen Letzten Tagen eine übernatürlich Große Zuneigung!!! Es braucht Dich!!!