Hallo Manu!
ich kenn das nur allzu gut. Ich glaube es gibt keinen Tiger,
der wirklich gern Autofaehrt, es sei denn er liegt in der
Narkose *gg*.
EINSPRUCH! 
Mein Grosser fährt sehr gerne Auto, wenn wir von hier (nördliches Münsterland) die 650km nach München fahren, kommt er immer mit. Das einzige, was ihn stört, ist, wenn er in der Pinkelpause (für Hund und Mensch) aufs Klo gesetzt wird. Er hält lieber ein, bis wir ankommen.
Die anderen beiden Tiger sind auf den Fahrten zum Tierarzt (5 Minuten *g*) auch ganz ruhig und warten ab.
Ich bin kein Fan davon, Katzen erstens so lange mit auf Reisen
zu nehmen und ihnen dann zweitens noch eine neue Umgebung zu
zumuten - falls es um eine Urlaubsreise etc. geht.
Ich war das auch nicht. Aber bei meinem Kater ist es wirklich vollkommen ok, der findet sich sofort zurecht und benimmt sie wie zu Hause. Allerdings würde ich ihn nicht mitnehmen, wenn wir in eine Pension oder so müssten. Wenn er bei meinen Eltern mal was kaputtmachen würde, wäre es kein Problem. Da kann ich ihn auch beruhigt alleine lassen.
Besser ist es immer, wenn man den oder die Tiger in der alten
Umgebung laesst und jemanden bittet, taeglich ein bis zweimal
bei ihm/ ihnen vorbei zu schauen.
Auch da kommt es auf die Katze an. Der „Urlaubstiger“ hat die ganze Woche die Urlaubspflege misstrauisch und sehr ablehnend behandelt, aber zumindest das Fauchen hat er nach ein paar Tagen aufgegeben. Er ist bei Fremden schon immer eher ablehnend gewesen. Die anderen beiden kümmert es gar nicht, die nehmen sogar die Hunde der Pflegerin genauestens unter die Lupe. Und das, obwohl bei uns sonst nie jemand Fremdes in die Wohnung kommt.
Ausserdem gibt es ja
Katzenpensionen - da erspart man dem Tierchen immerhin auch
noch die lange Autofahrt.
Also wenn dann nur in der gewohnten Umgebung. Neue Menschen und andere Umgebung fände ich zu viel zugemutet.
Wenns wirklich nicht geht und es sein muss mit dem Autofahren
, hilft vielleicht ein leichtes Beruhigungsmittel vom TA. Aber
das wuerde ich nur im Notfall einsetzen.
Radio an, Ohren auf Durchzug und ab dafür. Das muss man aber können 
Evt. hilft es ja schon, den Tigern die Box schmackhafter zu machen. unsere Boxen (für jede Katze eine) stehen in der Wohnung herum, Türchen vorne ist rausgemacht, in jeder eine gemütliche Unterlage, und die werden in die Reihe der wechselnden Schlafplätze ohne weiteres einbezogen. So kommt schonmal keine Unruhe auf, nur weil ich die Dinger vorhole. Eingesperrt sein findet natürlich keiner toll, aber sie akzeptieren es und lassen sich auch problemlos in die Boxen packen. Ich bin da aber auch nicht zimperlich, wenn ich der Meinung bin dass etwas sein muss, dann ist das so und keine Katze entkommt mir. Da hab ich weder Mitleid noch Angst vor Krallen. Damit hat bis jetzt alles gut geklappt, und das trotz mehrmaliger Ops (und damit verbundener Transporte in der Box). Ich bin allerdings vorher schon lange Jahre Hundehalter gewesen und habe die Katzen dementsprechend auch eher wie Hunde behandelt, d.h. ich bin Chef und sie haben sich zu fügen.
Allerdings, zugegebenerweise, für die erste Fahrt habe ich auch sicherheitshalber Beruhigungstabletten mitgenommen, so viele Stunden mit Gesang wollte ich meinem Mann dann doch nicht zumuten. Benutzt hätte ich sie nur im Notfall.
Liebe Grüsse
Bine *die gemeine*