Kater mögen Auto fahren nicht... Abhilfe?

Hallo zusammen!

Meine Kater mögen das Auto fahren so gar nicht.
Sie sitzen total verängstigt in der Transportbox und schauen, als ob ich sie zum
Schlachter fahren würde. Sie maunzen auch die ganze Fahrt über.
(Wer mal OrientalischKurzhaar (gehören zur Siam-Familie) hat schreien hören,
weiß, was ich als Fahrer durchmache.)

Bisher waren es immer nur 10-Minuten-Fahrten. Es ist auch nie etwas passiert.
Ich würde gerne mit ihnen für eine Woche verreisen, d.h. ca. 4 Stunden Autofahrt.

Wie kann ich meine Kater beruhigen?

DANKE!
Liebe Grüße
Dark Angelina

zuhause lassen :smile:)
Hallo Angi,

ich kenn das nur allzu gut. Ich glaube es gibt keinen Tiger, der wirklich gern Autofaehrt, es sei denn er liegt in der Narkose *gg*.
Scherz beseite ! Meine Tiger schreien auch immer in den hoechsten Toenen, wenns mal zum Tierarzt geht.

Willst du das deinem Tiger wirklich zumuten : 4 Stunden Autofahrt ? Willst du ihn mit in den Urlaub nehmen ?

Ich bin kein Fan davon, Katzen erstens so lange mit auf Reisen zu nehmen und ihnen dann zweitens noch eine neue Umgebung zu zumuten - falls es um eine Urlaubsreise etc. geht.
Besser ist es immer, wenn man den oder die Tiger in der alten Umgebung laesst und jemanden bittet, taeglich ein bis zweimal bei ihm/ ihnen vorbei zu schauen. Ausserdem gibt es ja Katzenpensionen - da erspart man dem Tierchen immerhin auch noch die lange Autofahrt.

Wenns wirklich nicht geht und es sein muss mit dem Autofahren , hilft vielleicht ein leichtes Beruhigungsmittel vom TA. Aber das wuerde ich nur im Notfall einsetzen.

Viele Gruesse Manu

Hallo!

Wir verreisen 2x/Jahr zu meinen Eltern (9 Stunden fahrt in eine Richtung). Am Anfang war es auch der Horror mit unserem Kater. Jetzt sitze ich immer hinten und streichle ich die ganze (!) Fahr ueber. Ab und zu doest er ein bisschen aber dann miaut er wieder (Bengalenkater - die koennen auch SEHR laut sein!). Wenn er stillsitzt decke ich ihn auch zu (weil’s im Auto ja nicht so warm ist (wir fahren Nachts)) und rede ruhig mit ihm. Mit der Zeit ging es schon immer besser - er miaut immer weniger auf diesen Reisen - war am Anfang eben ungewohnt.

Ich lasse ihn frei im Auto herumlaufen (nur zu meinem Mann am Steuer darf er natuerlich nicht). Bisher ist alles gut gegangen - man sollte nur aufpassen, wenn man das Fenster runterkurbelt um Maut zu zahlen…

Man sagt immer, genuegend Pausen einlegen, dem Tier Wasser und Futter anbieten… Pause koennen wir in der Stunde nur eine machen und in der Pause laueft er sowieso nur im Auto herum - essen und trinken will er nicht. Waehrend der Fahrt geht er aber IMMER mind. 1 mal zur Toilette (die am Ruecksitz steht) - allerdings nie in der Pause sondern immer waehrend der Fahrt.

Gute Reise!
Behtje :o)

Hallo!
Ich glaube nicht, dass man Katzen das Autofahren „schmackhaft“ machen kann. Sie wissen einfach nicht, was passiert, sind unsicher, können die Situation nicht einschätzen. Ich finde auch nicht, dass Katzen das Auto fahren unbedingt „können“ sollten, denn wo sollte man mit seiner Katze schon großartig hinfahren (außer zum Tierarzt)?
Eine Katze frei im Auto herum laufen zu lassen halte ich für überaus gefährlich und würde ich niemals raten!! Katzen sind nicht wie Hunde, sie bleiben nicht brav irgendwo liegen, wenn man es ihnen sagt. Jedenfalls die meisten nicht…

Vielleicht kannst du aber trotzdem versuchen, das Tier an das Auto an sich zu gewöhnen. Setz sie in den Korb, stell den Korb KURZ ins Auto, und wieder raus!! Sie muss merken, dass ihr nichts passiert und es völlig harmlos ist, im Auto zu sitzen.
Ansonsten würde ich das Fahren aber nicht großartig üben, das setzt das Tier nur unter unnötigen Stress!

Ich würde an deiner Stelle den Katern vor der Fahrt eine kleine Menge Beruhigungsmittel verabreichen (gibt es beim Tierarzt), so dass sie während der Fahrt dösen und den Stress nicht groß erleben.
Garantiert kannst du auch auf homöopathischer Basis etwas gegen die Angst und den Stress machen! Wenn du willst, schaue ich das mal nach, was man da geben kann.
Ich weiß, dass es an vielen Grenzübergängen kontrolliert wird, ob die Tiere ruhig gestellt werden und oft sind Beruhigungsmittel verboten, was ich für totalen Quatsch halte, weil sie dem Tier einfach die Fahrt erleichtern und auch Dinge wie das Urinieren usw. „lahm“ legen. Für die Tiere ist es sicher besser, zu dösen als sich 9 Stunden am Stück furchtbar aufzuregen.
Wenn du allerdings in ein Land fährst, in dem das verboten ist, kannst du homöopathsiche Mittel geben.
Wie gesagt, ich helfe dir da gern!
Galli

Hi,

ich kenn das nur allzu gut. Ich glaube es gibt keinen Tiger,
der wirklich gern Autofaehrt, es sei denn er liegt in der
Narkose *gg*.

Da kann ich dir widersprechen. Unser Kater findet Autofahren tierisch spannend :wink: Er schaut die ganze Zeit extrem interessiert aus dem Fenster und schnurrt dabei sogar *g*

o)

Steffen

Hallo Manu!

ich kenn das nur allzu gut. Ich glaube es gibt keinen Tiger,
der wirklich gern Autofaehrt, es sei denn er liegt in der
Narkose *gg*.

EINSPRUCH! :smile:
Mein Grosser fährt sehr gerne Auto, wenn wir von hier (nördliches Münsterland) die 650km nach München fahren, kommt er immer mit. Das einzige, was ihn stört, ist, wenn er in der Pinkelpause (für Hund und Mensch) aufs Klo gesetzt wird. Er hält lieber ein, bis wir ankommen.
Die anderen beiden Tiger sind auf den Fahrten zum Tierarzt (5 Minuten *g*) auch ganz ruhig und warten ab.

Ich bin kein Fan davon, Katzen erstens so lange mit auf Reisen
zu nehmen und ihnen dann zweitens noch eine neue Umgebung zu
zumuten - falls es um eine Urlaubsreise etc. geht.

Ich war das auch nicht. Aber bei meinem Kater ist es wirklich vollkommen ok, der findet sich sofort zurecht und benimmt sie wie zu Hause. Allerdings würde ich ihn nicht mitnehmen, wenn wir in eine Pension oder so müssten. Wenn er bei meinen Eltern mal was kaputtmachen würde, wäre es kein Problem. Da kann ich ihn auch beruhigt alleine lassen.

Besser ist es immer, wenn man den oder die Tiger in der alten
Umgebung laesst und jemanden bittet, taeglich ein bis zweimal
bei ihm/ ihnen vorbei zu schauen.

Auch da kommt es auf die Katze an. Der „Urlaubstiger“ hat die ganze Woche die Urlaubspflege misstrauisch und sehr ablehnend behandelt, aber zumindest das Fauchen hat er nach ein paar Tagen aufgegeben. Er ist bei Fremden schon immer eher ablehnend gewesen. Die anderen beiden kümmert es gar nicht, die nehmen sogar die Hunde der Pflegerin genauestens unter die Lupe. Und das, obwohl bei uns sonst nie jemand Fremdes in die Wohnung kommt.

Ausserdem gibt es ja

Katzenpensionen - da erspart man dem Tierchen immerhin auch
noch die lange Autofahrt.

Also wenn dann nur in der gewohnten Umgebung. Neue Menschen und andere Umgebung fände ich zu viel zugemutet.

Wenns wirklich nicht geht und es sein muss mit dem Autofahren
, hilft vielleicht ein leichtes Beruhigungsmittel vom TA. Aber
das wuerde ich nur im Notfall einsetzen.

Radio an, Ohren auf Durchzug und ab dafür. Das muss man aber können :wink:

Evt. hilft es ja schon, den Tigern die Box schmackhafter zu machen. unsere Boxen (für jede Katze eine) stehen in der Wohnung herum, Türchen vorne ist rausgemacht, in jeder eine gemütliche Unterlage, und die werden in die Reihe der wechselnden Schlafplätze ohne weiteres einbezogen. So kommt schonmal keine Unruhe auf, nur weil ich die Dinger vorhole. Eingesperrt sein findet natürlich keiner toll, aber sie akzeptieren es und lassen sich auch problemlos in die Boxen packen. Ich bin da aber auch nicht zimperlich, wenn ich der Meinung bin dass etwas sein muss, dann ist das so und keine Katze entkommt mir. Da hab ich weder Mitleid noch Angst vor Krallen. Damit hat bis jetzt alles gut geklappt, und das trotz mehrmaliger Ops (und damit verbundener Transporte in der Box). Ich bin allerdings vorher schon lange Jahre Hundehalter gewesen und habe die Katzen dementsprechend auch eher wie Hunde behandelt, d.h. ich bin Chef und sie haben sich zu fügen.

Allerdings, zugegebenerweise, für die erste Fahrt habe ich auch sicherheitshalber Beruhigungstabletten mitgenommen, so viele Stunden mit Gesang wollte ich meinem Mann dann doch nicht zumuten. Benutzt hätte ich sie nur im Notfall.

Liebe Grüsse
Bine *die gemeine*

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Hallo Angi,

aus meiner Erfahrung mit auto"mit"fahrenden Katzen kann ich folgendes beisteuern.

Vorletztes Jahr hatte die Katze meiner Schwägerin einen Wurf, und irgendwie blieb eine Katze übrig. Nach Rücksprache mit meiner Nachbarin, nahm ich die Katze in einer Transporttasche mit ins Auto, stellte ein Katzeklo in den Fussraum des Beifahrers und liess die Katze aus der Tasche während der Fahrt (keine Angst, an die Zweifler und Skeptiker ich hatte einen Beifahrer dabei!)

Die Katze fand es superinteressant, sie kraxelte durchs Auto setzte sich bei meiner Beifahrerin auf den Schoss, legte sich während der Fahrt auf meine Schulter und schaute mal links, mal rechts über die Schulter und beguckte sich neugierig das Treiben ausserhalb des Wagens. Die Katze hatte vorher noch nie eine Autofahrt mitgemacht und auch sonst keine negativen Erfahrungen mit Autos gemacht. Ich denke mal die Tatsache dass die Katze sich alles anschauen konnte, und sich, den für sie besten Platz aussuchen konnte, hat viel für das Wohlfühlen der Katze während der Autofahrt gebracht, jedoch kann man sowas natürlich auch nur machen wenn die Katze das Autofahren an sich nicht beeinträchtigt.

Um deine beiden (es waren doch zwei?) ans Autofahren zu gewöhnen kann man ja erst mal langsam versuchen sie daran zu gewöhnen.
D.h. Erst schnappst du sie in der Box und stellst sie für einige Minuten ins Auto ohne den Motor anzulassen. Am besten so, dass die Katzen auch sehen was draussen abgeht. Wenn sie sich daran gewöhnt haben sprich ruhiger geworden sind, wiederholst du das Ganze indem du sie bei laufendem Motor ins Auto stellst, wieerum so dass sie sehen was um sie herum passiert. (den Katzen beruhigend zusprechen hilft vielleicht auch gut) Wenn sie Katzen nach dem Durchstehen des Stress Leckerli´s bekommen, assoziieren sie es vielleicht als gar nicht mehr so schlimm. Die Steigerung der Gewöhnung kommt dann, wenn du mit ihnen eine viertel Stunde in der Gegend herumfährst und sie auch hierbei wieder sehen können was draussen passiert. (Katzen haben ihre Situation halt gerne im Blick!)
Die Fütterung während der Fahrt ,muss man austesten. Nicht jede Katze verträgt das Fressen und anschliessende Fahren auch. Allerdings sollte man sich hier vielleicht am Verhalten „Autofahren mit Kleinkindern“ orientieren. Mit Kindern unterwegs sollte man auch genügend Pausen einplanen, wobei die Katzen sich dann erholen können. Nur auf das Rauslassen aus dem Auto sollte man vielleicht verzichten, wenn man keine Leine für die Katze hat, insbesondere wenn andere Reisende mit hunden auf der Raststätte unterwegs sind.

Für das Katzeklo sollte man aber schon sorgen, damit die Katzen nicht in ihre Box oder noch schlimmer ins Auto machen.

Wenn den Katzen während der Eingewöhnung nichts traumatisches widerfährt und sie sich auch langsam an das Motorengeräusch gewöhnt haben, dann sollte deiner Urlaubsfahrt auch nichts mehr im Wege stehen.
Das beste ist wenn ein Beifahrer/eine Beifahrerin dabei ist, die eingreifen kann wenn etwas sein sollte.

Gruss Chris

Nicht im Auto frei lassen! Versicherungsschutz weg
Hallo zusammen,

als ich gerade hier lesen musste, dass es Leute gibt, die Katzen frei im Passagierraum eines PKW transportieren, haben sich mir ja alle Fußnägel hochgebogen. Gerade Katzen sind nie so beherrschbar, dass eine Beeinflussung des Fahrers vollständig ausgeschlossen werden könnte, insbesondere nicht in einer solchen Ausnahmesituation wie einer Autofahrt, mit einer Unmenge vom Fahrer oder Beifahrer nicht zu beeinflussenden Umwelteinwirkungen. Und was passiert, wenn einem auf der Autobahn eine Katze ins Lenkrad greift, oder anspringt, kann sich wohl jeder selbst ausmalen. Dazu kommt dann noch, dass jede Versicherung nach einem entsprechenden Unfall Regress wegen grober Fahrlässigkeit verlangen wird, und dies wird dann schnell richtig teuer (viel Spaß, wenn man für die Familie eines getöteten Unfallopfers den Rest seines Lebens jeden über die Pfändungsfreigrenze hinausgehenden Cent abdrücken darf).

Dazu kommt noch die Eigengefährdung, wenn so ein Tier z.B. bei einer Notbremsung von der Hutablage in den eigenen Nacken geschossen wird und dabei beide getötet werden können, während bei Transport in einer gut im Auto gesicherten Box beide unversehrt bleiben würden.

Daher besser auf eine Mitnahme verzichten, wenn möglich, oder das Geschrei aushalten (wir haben auch drei Katzen, von denen eine auch immer meint, es ginge zum Schlachter, wenn wir nur mal fünf Minuten zum Tierarzt brauchen).

kopfschüttelnder Gruß vom Wiz

DANKE an ALLE!!!
…Für die vielen interessanten Infos!

Ich weiß, EIGENTLICH sollte man das den Tieren nicht antun.
Wollte halt mit Mum über Silvester ein paar Tage weg (sonst hütet Mum immer die
Racker oder die Nachbarin, aber die ist dieses Jahr auch weg. Von Tierpensionen
habe ich nur schlechtes gehört!?).

Na ja, vielleicht mache ich uns allen ja doch ein gemütliches Fest daheim.
GrummelGrummel!

Den Tipp mit den Leckerlies werde ich aber die Tage mal ausprobieren!

-)) Gruß

Dark Angelina

Auch Hallo!

Ich glaube nicht, dass man Katzen das Autofahren „schmackhaft“
machen kann.

Die Perser meiner Mum finden Auto fahren toll!

Eine Katze frei im Auto herum laufen zu lassen halte ich für
überaus gefährlich und würde ich niemals raten!!

Da stimme ich Dir absolut zu!

Garantiert kannst du auch auf homöopathischer Basis etwas
gegen die Angst und den Stress machen! Wenn du willst, schaue
ich das mal nach, was man da geben kann.

DAS WÄRE ABER LIEB!
Werde zwar wahrscheinlich doch daheim bleiben (bin halt doch durch und durch
Katzenmama), aber…!

Ich weiß, dass es an vielen Grenzübergängen kontrolliert wird…

Würden innerhalb der BRD bleiben.

Vielen Dank für die Info und die Tipps!
Gruß
Dark ANGELINA, die gespannt ist, welches hom. Mittel da hilft!?

Die Perser meiner Mum finden Auto fahren toll!

Das ist toll! Aber sicher eher eine Ausnahme! Es im umgekehrten Fall zu verändern ist schwierig, meine ich.

Sorry, aber ich habe mein Buch über Homöopathie verliehen und weiß die Mittel leider noch nicht auswendig.
Was du aber auf jeden Fall geben kannst, ist Traumeel.
Das hilft gegen Angstzustände, Schock und Schmerzen.
Probier es einfach mal aus! Eine Tablette sollte reichen!
Galli