Mitrauchende Katzen (Passivrauchen)

Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, ob es Studien über die Leiden mitrauchender Katzen in Wohnungen starker Raucher gibt.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß das Passivrauchen sich nicht negativ auf einen so kleinen Organismus wie den einer Hauskatze auswirken könnte.

Wer kann mir da mal mit Quellenangaben weiterhelfen?

Gruß Richard

Mitrauchende Katzen (Passivrauchen)
Hallo Richard,

Zigarettenqualm ist, wie jede warme Gasmischung, leichter als die sie umgebende Luft und steigt auf. Oder hast du schon mal eine Zigarette gesehen, die nach unten qualmt?

Katzen bewegen sich aber, wie Hunde auch, primär am Boden. Ein Raum, sogar eine Kneipe, mag so vollgequalmt sein wie sie will: Leg dich doch mal auf den Fußboden, dann merkst du, was deine Katze (nicht) mitbekommt.

Liebe Grüße
Peggy

Katzen bewegen sich aber, wie Hunde auch, primär am Boden. Ein
Raum, sogar eine Kneipe, mag so vollgequalmt sein wie sie
will: Leg dich doch mal auf den Fußboden, dann merkst du, was
deine Katze (nicht) mitbekommt.

Hallo Peggy,

Du hast natürlich vollkommen recht. Andererseits klettern Katzen gerne mal auf erhöhte Aussichtspunkte (so man sie denn lässt) und bleiben auch dort. Dann sind sie aber genau in der richtigen bzw. falschen Höhe.
Ich denke aber nicht, dass es darüber Studien gibt.

Grüße,

Anwar

Hallo Frau Dr. Pisa!

Das kann doch wohl nicht wahr sein, was da meine trüben Augen lesen:

Zigarettenqualm ist, wie jede warme Gasmischung, leichter als
die sie umgebende Luft und steigt auf. Oder hast du schon mal
eine Zigarette gesehen, die nach unten qualmt?

Was Du da siehst, ist nicht das Gas (CO2 bzw CO), sondern die aufsteigenden Rußpartikel, also nicht vollständig verbrannte Kohlenstoffe. Hast Du eigentlich im Physikunterricht nie etwas von der Brownschen Molekularbewegung gehört, oder von Diffusion etc? Nein, wirklich nicht? Allgemeine Gasgleichung?

Katzen bewegen sich aber, wie Hunde auch, primär am Boden. Ein
Raum, sogar eine Kneipe, mag so vollgequalmt sein wie sie
will: Leg dich doch mal auf den Fußboden, dann merkst du, was
deine Katze (nicht) mitbekommt.

Au Backe: Dann müßten sich also alle Dicso-Besucher einer vollgequalmten Discothek nur auf den Boden legen und hätten dann die sauberst Luft da unten. Leider ist das nicht so, weil Gase es so an sich haben, sich gleichmäßig im Raum zu verteilen. Und zu allem Übel ist der Anteil am Boden noch stärker, weil kühler. Und oben dünner, weil wärmer. Bei Erwärmung nimmt die Dichte in jedem Aggregatzustand ab, schon gehört? So ersticken Leute z.B. an CO (Kohlemnonoxyd), weil dieses Gas schwerer ist als O2 aus der Luft, auch CO2 sinkt nach unten, weil schwerer.

Warum wohl auch Luftfilter gegen Zigarettenqualm, partikelgebundene Gase und Feinstäube nur von so vielen Firmen für Büros gegen Zigarettenqualm angeboten werden? Alles nur Schau? Dann erkundige Dich mal bei der Firma Honeywell, was die da schon jahrzehntelang bauen.

Denk halt mal ein wenig nach, liebe Peggy!

Gruß Richard

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Katzen bewegen sich aber, wie Hunde auch, primär am Boden. Ein
Raum, sogar eine Kneipe, mag so vollgequalmt sein wie sie
will: Leg dich doch mal auf den Fußboden, dann merkst du, was
deine Katze (nicht) mitbekommt.

Hallo Peggy,

Du hast natürlich vollkommen recht.

„Universalgenie mit Hang zur Oberflächlichkeit.“

Dieser Hang ist unverkennbar :smile:))

Nichts für ungut
Richard

Hallo,
da das Thema mich selbst interessiert hat - es gibt m.M. bisher keine Studien (zumindest nichts was ich als glaubwürdig einstufen würde). Nachdem aber meine kleine Katze den anfänglichen Versuchen in meiner Wohnung zu rauchen, geschickt durch verschleppen meiner Fluppen trotzte, bin ich dazu übergegangen nur noch außerhalb der Wohnung zu rauchen. Deutlicher konnte sie es mir kaum sagen *g*.

Gruss
Enno

Unfug!

Hallo Frau Dr. Pisa!

Hallo Herr Dr. Pisa!

Das kann doch wohl nicht wahr sein, was da meine trüben Augen
lesen:

Das hab ich auch gedacht…

Zigarettenqualm ist, wie jede warme Gasmischung, leichter als
die sie umgebende Luft und steigt auf. Oder hast du schon mal
eine Zigarette gesehen, die nach unten qualmt?

Was Du da siehst, ist nicht das Gas (CO2 bzw CO),
sondern die aufsteigenden Rußpartikel, also nicht vollständig
verbrannte Kohlenstoffe.

Das mag soweit korrekt sein…

Au Backe: Dann müßten sich also alle Dicso-Besucher einer
vollgequalmten Discothek nur auf den Boden legen und hätten
dann die sauberst Luft da unten. Leider ist das nicht so, weil
Gase es so an sich haben, sich gleichmäßig im Raum zu
verteilen.

Ahja. Wat’n Quatsch.

gehört? So ersticken Leute z.B. an CO (Kohlemnonoxyd), weil
dieses Gas schwerer ist als O2 aus der Luft, auch
CO2 sinkt nach unten, weil schwerer.

Das ist (ich spare mir Ausdrücke der Verärgerung) schlicht falsch. CO ist leichter als O2. Ich rate Dir, ein Periodensystem Deines Vertrauens zu Rate zu ziehen und die relative Atommasse von C und O miteinander zu vergleichen. CO2 ist jedoch selbstverständlich schwerer als O2.

Denk halt mal ein wenig nach, liebe Peggy!

Dito.

Gruß,

Malte.

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Hi Malte!

Zigarettenqualm ist, wie jede warme Gasmischung, leichter als
die sie umgebende Luft und steigt auf. Oder hast du schon mal
eine Zigarette gesehen, die nach unten qualmt?

Was Du da siehst, ist nicht das Gas (CO2 bzw CO),
sondern die aufsteigenden Rußpartikel, also nicht vollständig
verbrannte Kohlenstoffe.

Das mag soweit korrekt sein…

Sehr gnädig von Dir.

Au Backe: Dann müßten sich also alle Dicso-Besucher einer
vollgequalmten Discothek nur auf den Boden legen und hätten
dann die sauberst Luft da unten. Leider ist das nicht so, weil
Gase es so an sich haben, sich gleichmäßig im Raum zu
verteilen.

Ahja. Wat’n Quatsch.

Was ist daran Quatsch? Mal abgesehen davon, daß in einer Disco die Luft ständig verwirbelt wird. Aber auch in einem Wohnzimmer wird durch die Heizkörper (Konvektion) und Menschen die Luft ständig umgewälzt. Zunächst aber mußte ich auf dieses „statische“ Modell von Peggy eingehen, auch wenn es das so in der Wohnzimmerpraxis nicht gibt.

gehört? So ersticken Leute z.B. an CO (Kohlemnonoxyd), weil
dieses Gas schwerer ist als O2 aus der Luft, auch
CO2 sinkt nach unten, weil schwerer.

Das ist (ich spare mir Ausdrücke der Verärgerung) schlicht
falsch. CO ist leichter als O2. Ich rate Dir, ein
Periodensystem Deines Vertrauens zu Rate zu ziehen und die
relative Atommasse von C und O miteinander zu vergleichen.
CO2 ist jedoch selbstverständlich schwerer als
O2.

Du, ich weiß, daß das Atomgewicht von C = 12 und von O = 16 ist, und addieren kann ich auch. Freilich besteht die Luft ja bestenfalls nur zu 20% aus Sauerstoff. Da ich aber hier nicht in einen chemischen Diskurs verfallen wollte (CO ist nämlich verdammt instabil und verbindet sich nicht nur mit dem Hämoglobin des Blutes recht schnell, was dann Erstickung zur Folge haben kann. Nein, es verbindet sich schnell an der Luft wieder zu CO2 und ist damit wieder schwerer als Sauerstoff =12+2x16=44 vs. 32 bei Sauerstoff). Ein paar Zigaretten werden kaum soviel Kohlendi- und monoxyde hervorbringen, daß die Katzen tot umfallen. Interessanter ist das Nikotin in diesem Zusammenhang. Und hierüber suchte ich eine Ausunft. Wenn Du mir darüber Hinweise oder Links geben könntest, wäre das hilfreich.

Gruß Richard

Armes ??? Peggily (Passivrauchen)
Hallo Richard,

Hallo Frau Dr. Pisa!

Du darfst mich duzen.

Du irrst dich, was meinen Nachnamen angeht. Solltest du mal, was ich bei deinem Schreibstil allerdings bezweifle, eine Direktmail von mir bekommen, wirst du meinen Nachnamen sehen.

Das kann doch wohl nicht wahr sein, was da meine trüben Augen lesen:

Hättest du sie ausgewischt, hättest du besser gesehen und dann vielleicht nicht nur sachlich richtiger, sondern auch weniger aggressiv geschrieben.

Was Du da siehst, ist …

Was ich dann an von dir Geschriebenem sehe, ist Unsinn, das wurde dir bereits gesagt.

Im Übrigen habe ich nie behauptet, dass unterhalb der Gürtellinie von Rauchern ein Luftkurortklima herrscht. Sondern lediglich, dass Katzen und andere sich vorwiegend am Boden bewegende Lebewesen von Passivrauch-Schäden, falls es solche gibt, weniger betroffen als Menschen sind.

Klare Grüße an deine trüben Augen
Peggy

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Hallo Peggy,

Was ich dann an von dir Geschriebenem sehe, ist Unsinn, das
wurde dir bereits gesagt.

Nein, nein. Dreh mal hier nix rum (habe zwischenzeitlich geantwortet): Die Konzentration jedes Gases ist in einem Zimmer (sofern da keine Konvektionsheizung an ist und niemand drin rumspaziert) immer unten stärker als oben, temperaturbedingt. Ist halt so, daß warme Luft nach oben steigt, und damit an Dichte verliert.

Im Übrigen habe ich nie behauptet, dass unterhalb der
Gürtellinie von Rauchern ein Luftkurortklima herrscht. Sondern
lediglich, dass Katzen und andere sich vorwiegend am Boden
bewegende Lebewesen von Passivrauch-Schäden, falls es solche
gibt, weniger betroffen als Menschen sind.

Das ist ja alles blasse Theorie, weil sich in einem bewohnten Zimmer mit Heizkörpern und Mensch und Tier darin die Luft ständig vermischt. Dennoch mußte ich auf Deine statische Modellvorstellung zunächst einmal eingehen. Der eigentliche Schadstoff, um den es mir geht, ist das Nikotin. Und darüber suchte ich Studien bzw Links.

Nichts für ungut
Richard

Nikotin und Katzen
Hi,

gehört? So ersticken Leute z.B. an CO (Kohlemnonoxyd), weil
dieses Gas schwerer ist als O2 aus der Luft, auch
CO2 sinkt nach unten, weil schwerer.

Du, ich weiß, daß das Atomgewicht von C = 12 und von O = 16
ist, und addieren kann ich auch. Freilich besteht die Luft ja
bestenfalls nur zu 20% aus Sauerstoff. Da ich aber hier nicht
in einen chemischen Diskurs verfallen wollte (CO ist nämlich
verdammt instabil und verbindet sich nicht nur mit dem
Hämoglobin des Blutes recht schnell, was dann Erstickung zur
Folge haben kann.

Der Begriff „Ersticken“ scheint mir hier ungünstig gewählt - schliesslich tritt die negative Wirkung erst im Blutkreislauf und Zellstoffwechsel auf und das auch, wenn grundsätzlich noch genug Sauerstoff in der Umgebungsluft enthalten ist.

CO2 hingegen bewirkt entweder gar nichts oder ein „echtes“ Ersticken durch Verdrängen des Sauerstoffs resp. Be-/Verhinderung des Gasaustausches in den Lungen.

Aber das nur am Rande.

Nein, es verbindet sich schnell an der Luft
wieder zu CO2 und ist damit wieder schwerer als
Sauerstoff =12+2x16=44 vs. 32 bei Sauerstoff). Ein paar
Zigaretten werden kaum soviel Kohlendi- und monoxyde
hervorbringen, daß die Katzen tot umfallen.

Da stimmen wir überein.

Interessanter ist
das Nikotin in diesem Zusammenhang. Und hierüber suchte ich
eine Ausunft. Wenn Du mir darüber Hinweise oder Links geben
könntest, wäre das hilfreich.

Zu Katzen speziell hab ich das hier gefunden: http://www.loetzerich.de/Gesundheit/passivrauchen/bo…
Demnach ist da schon eine Auswirkung spürbar.

Zum Nicotin selbst fand ich das hier interessant:

„Bei Hund und Katze kann es durch die orale Aufnahme von Nicotin zur Vergiftung kommen. Die letale Dosis liegt zwischen 20 und 100 mg, wobei eine Zigarette zwischen 0,5 und 2 mg Nicotin enthält. Beim Menschen liegt die tödliche Dosis für einen Erwachsenen bei 40 – 60 mg.“
http://home.t-online.de/home/uwe.biesen/nikotin1.htm

Demnach ist die Nikotinbelastung für eine passivrauchende Katze ebenso tragisch oder nicht-tragisch wie für einen passivrauchenden Menschen.

Gemäß http://home.t-online.de/home/uwe.biesen/nikotin.htm ist das Nicotin an die Teerpartikel gebunden - was den Schluß nahelegt, daß die unheilvolle Kombination je nach Luftstrom tendenziell eher absinkt, also durchaus ein Problem für die Katzen sein kann, wie noch einige krebserregende Stoffe dazu.

Meine Antwort bezog sich i.w. auf das CO, und das ist sicher für die Katzen kein Problem.

Gruß,

Malte.

Sehr gute Links: Danke! (o.T.)

Kopfüber, kopfunter
Hallo Richard,

Nein, nein. Dreh mal hier nix rum (habe zwischenzeitlich
geantwortet): Die Konzentration jedes Gases ist in einem
Zimmer (sofern da keine Konvektionsheizung an ist und niemand
drin rumspaziert) immer unten stärker als oben, temperaturbedingt.

Staun, staun. „Jedes“ Gas ist unten … also auch die, die leichter als Luft sind. Und da Luft auch nur ein Gasgemisch ist, ist also sogar Luft unten stärker konzentriert als oben …

Ist halt so, daß warme Luft nach oben steigt, und damit an Dichte verliert.

Ach? Ist das ein neues Naturgesetz? Bisher war es so, dass Luft sich bei Erwärmung ausdehnt, dadurch im Vergleich zur sie umgebenden Luft relativ an Dichte verliert und dann (deshalb) aufsteigt.

Dennoch mußte ich auf Deine statische Modellvorstellung zunächst einmal eingehen.

Bohh! Modellvorstellung! So was Schlaues habe ich von mir gegeben? - Oder hast du es nur etwas „statisch“ gelesen?

Denk halt mal ein wenig nach, liebe Peggy!

Wie wär’s mit dir, lieber Richard?

Nichts für ungut
Richard

Alles gut :wink:
Peggy

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Lieeebe Peggy,

Dein Modell habe ich deshalb als „statisch“ klassifiziert, da es in der Praxis eines bewohnten Raumes so nicht auftritt. Da die normale Zimmerluft ein Gemisch aus vielen Gasen ist (Sauerstoff, Stickstoff, Edelgase, Kohlendioxyd, Stickoxyde u.a.), könnte man nur im unbewohnten Raum ohne Verwirbelung und Durchzug so eine Art Schichtenmodell entwickeln, wobei sich dennoch schon durch die Brownschen Molekularbewegung in den Randschichten die Gase durchdringen, es also keine klaren Trennlinien gibt wie bei Flüssigkeiten (Öl auf Wasser z.B.). Es gibt also allenfalls Konzentrationsunterschiede bei Gasen. Die schweren Gase „liegen“ unten und die leichten oben.

Staun, staun. „Jedes“ Gas ist unten … also auch die, die
leichter als Luft sind. Und da Luft auch nur ein Gasgemisch
ist, ist also sogar Luft unten stärker konzentriert als oben

Habe ich nicht gesagt, sondern ich sprach von Temperaturunterschieden bei ein und demselben Gas. Aber Teile leichter Gase sind auch unten zu finden, wenn auch nur im geringen Maße. Wie umgekehrt auch Teile schwerer Gase oben zu finden sind dank der Durchdringung durch die Molekularbewegung, jedenfalls in einem Raum von 2,40 m Höhe. Anders sieht es bei größeren Dimensionen aus, wie z.B. einem Bergwerk, wo schon mal Bergleute ersticken können, wenn unten kein Sauerstoff mehr liegt bzw in zu geringer Konzentration, weil Kohlendioxyd schwerer ist. Deshalb haben sie auch diese Grubenfunzeln an: wenn die ausgehen, sollten Bergleute sich besser dort verdrücken (und wenn sie zu flackern beginnen, auch: weil dann brennbare Gase explodieren könnten).

Ist halt so, daß warme Luft nach oben steigt, und damit an Dichte verliert.

Ach? Ist das ein neues Naturgesetz? Bisher war es so, dass
Luft sich bei Erwärmung ausdehnt, dadurch im Vergleich zur sie
umgebenden Luft relativ an Dichte verliert und dann (deshalb)
aufsteigt.

Das ist doch dasselbe: Warme Luft steigt deshalb auf, weil sie an Dichte durch Ausdehhnung verliert. In der Großwetterlage spricht man dann von einem Hochdruckgebiet (unten am Boden).

Dennoch mußte ich auf Deine statische Modellvorstellung zunächst einmal eingehen.

Bohh! Modellvorstellung! So was Schlaues habe ich von mir
gegeben? - Oder hast du es nur etwas „statisch“ gelesen?

In den Naturwissenschaften (gerade in der Chemie) gibt es fast ausschließlich Modellvorstellungen, b.B. das Bohrsche Atommodell. Wie die Physik der chemischen Verbindungen tatsächlich funzt, ist damit noch lange nicht belegt.

Mit „statisch“ meinte ich die Vorstellung von festgelegten Gasschichten innerhalb eines Wohnraumes, wo es allenfalls nur Konzentrationsunterschiede gibt, und die auch nur bei „Windstille“. Also vergiß halt dieses Modell, da es so in der Praxis nicht gibt.

LG Richard

Hallo Peggy,

Du hast natürlich vollkommen recht.

„Universalgenie mit Hang zur Oberflächlichkeit.“

Dieser Hang ist unverkennbar :smile:))

Ich will mich jetzt gar nicht groß in die Debatte da oben einmischen. Fakt ist allerdings, dass Zigarettenqualm zunächst einmal nach oben steigt (da brauche ich gar keine naturwissenschaftliche Theorie - da reicht bereits die Empirie!). Ob und wie und in welchen Bestandteilen dieser Qualm sich dann verteilt habe ich gar nicht weiter analysiert - wie Du ja selbst sagst wird dafür eine wissenschaftliche Studie oder zumindest ein Versuch nötig sein.
Irgendiwe habe ich bei Kneipen aber doch immer noch ein Bild im Kopf, wo sich oben so ominöse Rauchschwaden befinden und unten eher nicht! Wo die wohl herkommen, wenn nicht vom Rauchen?
Fassen wir zusammen: Eine tiefgreifende Erläuterung hat bisher niemand geliefert und die augenscheinlichen Fakten sprechen für eine höhere Konzetration in der oberen Luftschicht (was natürlich nicht die Wahrheit sein muss).

Gruß,

Anwar

Hallo Anwar,

ich kann versuchen, es Dir zu erklären:

Ich will mich jetzt gar nicht groß in die Debatte da oben
einmischen. Fakt ist allerdings, dass Zigarettenqualm zunächst
einmal nach oben steigt (da brauche ich gar keine
naturwissenschaftliche Theorie - da reicht bereits die
Empirie!). Ob und wie und in welchen Bestandteilen dieser
Qualm sich dann verteilt habe ich gar nicht weiter analysiert

  • wie Du ja selbst sagst wird dafür eine wissenschaftliche
    Studie oder zumindest ein Versuch nötig sein.

Der heiße Qualm der Zigarette steigt freilich erst mal auf, der inhalierte des Rauchers schon weniger, weil der kühler ist. Letztlich vermengen sich aber diese Partikel aus Teer, an denen das Nikotin klebt (die ganze Diskussion um CO und CO2 war ja pippifax) mit der übrigen Luft und streben aufgrund ihrer meist negativen Aufladung auf elektrisch neutrale Flächen, wie z.B. Wände, Möbel, aber auch Menschen (die Haare stinken immer so schön nach einem Kneipengang). Diese Partikel werden aber auch von Nichtrauchern (wie z.B. auch Tieren) eingeathmet und so kommen diese zum Passivrauchen, was nach etlichen Untersuchungen schädlicher ist als das Aktivrauchen.

Irgendiwe habe ich bei Kneipen aber doch immer noch ein Bild
im Kopf, wo sich oben so ominöse Rauchschwaden befinden und
unten eher nicht! Wo die wohl herkommen, wenn nicht vom
Rauchen?

Das sind die sichtbaren erwärmten Schwaden, die kurz vor dem Auflösen stehen: danach siehst Du sie nicht mehr, weil sie sich eben vermischen. Bedenke aber auch die Thermik in so einem Raum. Jeder Gast bringt seine 37°C mit und erwärmt die Luft zusätzlich.

Fassen wir zusammen: Eine tiefgreifende Erläuterung hat bisher
niemand geliefert und die augenscheinlichen Fakten sprechen
für eine höhere Konzetration in der oberen Luftschicht (was
natürlich nicht die Wahrheit sein muss).

Nein, ist auch nicht die Wahrheit. Malte hat sehr gute Links geliefert, lies die mal erst. In einem normalen Wohnzimmer wird die Luft durch die Heizung ständig am Heizkörper hochgewirbelt und an der gegenüberliegenden Wand fällt sie wieder abgekühlt herunter. So entsteht eine Kreisbewegung, wodurch die Luft in einem normalen Wohnraum ständig durchmischt wird. Da die Teerpartikel mit Nikotin sich bei nächster Gelegenheit irgendwo festkleben (elektrostatische Entladung), wird der sichtbare Rauch immer geringer, aber die Gardinen und Wände immer schwärzer, incl. Deiner Lunge.

Gruß Richard

Hallo Richard,

Zigarettenqualm ist, wie jede warme Gasmischung, leichter als
die sie umgebende Luft und steigt auf. Oder hast du schon mal
eine Zigarette gesehen, die nach unten qualmt?

Katzen bewegen sich aber, wie Hunde auch, primär am Boden. Ein
Raum, sogar eine Kneipe, mag so vollgequalmt sein wie sie
will: Leg dich doch mal auf den Fußboden, dann merkst du, was
deine Katze (nicht) mitbekommt.

Katzen bewegen sich überwiegend am Boden ??? Hast Du eine Katze? Meine Katze bewegt sich überall, aber der Boden ist für sie hauptsächlich die Verbindungsbrücke zu anderen hohen Möbelstücken! Wozu also die Gas-Diskussion?

Liebe Grüße
Peggy

Hast Du eine Katze?

Ja. Die jetzige seit 13 jahren.

Wozu also die Gas-Diskussion?

Das frage ich mich auch. Deshalb sage ich auch nichts mehr dazu.