hallo,
wir haben seit 2 1/2 jahren einen jetzt ca. 4 oder 5 jahre alten kater (genaues alter ist nicht bekannt). nachdem wir ja auch berufstätig sind und unser tom eine reine wohnungskatze ist(allerdings mit balkon - den er über alles liebt) haben wir uns über das thema zweitkatze informiert. wir haben jetzt seit freitag einen 10 wochen alter kater. das tom den neuen nicht mit wehenden fahnen empfängt war uns schon klar. meine fragen nun:
- ist es normal, dass wenn der kleine auf tom zugeht, dass sich tom zurückzieht ??? der kleine tappst ihm halt hinterher, dann faucht tom und zieht sich zurück.
wir haben natürlich den fehler gemacht, dass wir den tom die ersten beiden tage die möglichkeit zum zurückziehen gegeben haben in ein zimmer wo der kleine nicht hinkommmt. jetzt allerdings nicht mehr, weil dann müssen sie sich ja miteinander auseinander setzten. der tom hat auch schon 2x nach dem kleinen gehaut (aber nicht arg). tom ist allerdings nicht ganz uninteressiert an dem kleinen. er geht ihm auch schon hinterher und beobachter ihn (aber er faucht und brummt manachmal noch wenn er ihm zu nahe kommt). auch uns faucht er manchmal an, obwohl wir ihn „bevorzugen“. tom schläft z.b. nicht mehr auf seiner „lieblingsdecke“. vielleicht kann mir jemand aus einer ähnlichen erfahrung berichten und uns sagen wie wir am besten mit unserem „großen“ umgehen. denn der kleine hat sich schon eingelebt. und wie lange kann das dauern bis sich die beiden richtig verstehen ??
schon mal danke für die hilfe, ramona
hallo Ramona,
wir haben seit 2 1/2 jahren einen jetzt ca. 4 oder 5 jahre
alten kater (genaues alter ist nicht bekannt). nachdem wir ja
auch berufstätig sind und unser tom eine reine wohnungskatze
ist(allerdings mit balkon - den er über alles liebt) haben wir
uns über das thema zweitkatze informiert. wir haben jetzt seit
freitag einen 10 wochen alter kater. das tom den neuen nicht
mit wehenden fahnen empfängt war uns schon klar. meine fragen
nun:
Das Problem hatte ich damals auch, Katze (weiblich) vorhanden.
Einige Wochen einen kleinen Kater dazu bekommen. Jedoch nach einer Eingewöhnungszeit von drei bis fünf Tagen gewöhnten sich die beiden aneinander.
Alerdings waren beide noch sehr jung (katze ca. 12 Wochen alt; Kater 6 Wochen alt)
- ist es normal, dass wenn der kleine auf tom zugeht, dass
sich tom zurückzieht ??? der kleine tappst ihm halt hinterher,
dann faucht tom und zieht sich zurück.
wir haben natürlich den fehler gemacht, dass wir den tom die
ersten beiden tage die möglichkeit zum zurückziehen gegeben
haben in ein zimmer wo der kleine nicht hinkommmt. jetzt
allerdings nicht mehr, weil dann müssen sie sich ja
miteinander auseinander setzten. der tom hat auch schon 2x
nach dem kleinen gehaut (aber nicht arg). tom ist allerdings
nicht ganz uninteressiert an dem kleinen. er geht ihm auch
schon hinterher und beobachter ihn (aber er faucht und brummt
manachmal noch wenn er ihm zu nahe kommt). auch uns faucht er
manchmal an, obwohl wir ihn „bevorzugen“. tom schläft z.b.
nicht mehr auf seiner „lieblingsdecke“. vielleicht kann mir
jemand aus einer ähnlichen erfahrung berichten und uns sagen
wie wir am besten mit unserem „großen“ umgehen. denn der
kleine hat sich schon eingelebt. und wie lange kann das dauern
bis sich die beiden richtig verstehen ??
In der Anfangszeit verhielt sich die Katze genauso, hat wohl was mit Revierverteidigung zu tun. Einen Rückzugsraum hatte die Katze, jedoch war sie ähnlich neugierig, und lief dem Neuling nach kurzer Zeit hinterher um zu schauen was er so tut. Bei meinen zwei Stubentigern kamen auch zwei verschiedene Charaktere hinzu (Katze = eher scheu und zurückhaltend; Kater neugierig und ohne Scheu, geradezu entgegenkommend), der Kater hat sich also nicht zurückgehalten wenn es um die Kontaktaufnahme mit seiner Artgenossin ging, auch wenn er sich dabei ein paar „blaue Flecken“ geholt hat.
Ich denke, das müssen die Beiden unter sich ausmachen, auch das „Bevorzugen“ oder „Dazwischengehen“ wird eher einem von beiden schaden als etwas gutzumachen.Solange sie sich nicht gegenseitig die Augen auskratzen, sollte man sie machen lassen.
Katzen sind halt von Natur aus, nicht unbedingt Rudeltiere und brauchen daher auch eine Möglichkeit ihre Ruhe zu haben.
Gruss Chris
Hallo Ramona,
ich glaube, du musst dir keine Sorgen. EIGENTLICH müsste sich das Problem bald gelöst haben.
Wir haben unserem Kater (damals 6 Monate) auch nen Spielgefährten dazugeholt (damals 3 Monate), weil wir ein total schlechtes Gewissen hatten, dass er alleine war.
Wir haben beide sofort ins kalte Wasser geworfen, sprich, beide gleich in 1 Zimmer getragen und beobachtet.
Die erste Woche war furchtbar (zum Glück hatte mein Freund Urlaub)-der Große hat auch nur gefaucht, sich zurückgezogen, einige Hiebe mit der Pfote ausgeteilt. Nach 2 Wochen haben sie schon miteinander gespielt, der Große hat den Kleinen geputzt, sie haben zusammen auf der Couch geschlafen.
Einen Fehler solltest du jedoch nicht machen: Bevorzuge den Kleinen in den Anfängen AUF KEINEN FALL. Das würde das Verhalten des Großen nur noch unterstützen und er würde vielleicht anfangen mit Protestpinkeln o.ä. und würde euch auch noch aus dem Weg gehen.
Hier gilt: Doppelte Aufmerksamkeit beim Großen!
Bei uns war es so: Der Große war sowieso total auf mich fixiert, so hat sich mein Freund um den Kleinen gekümmert. Als alles in Butter war mit den beiden bin ich dann auch mal auf den Kleinen zugegangen. Seine Scheu vor mir war dann auch nach 1 Woche „Schmusebehandlung“ wie weggeblasen!
Viel Glück und Geduld
Anke
PS: Falls Tom Hiebe an den Kleinen verteilt: NICHT EINMISCHEN - die beiden müssen erstmal ALLEINE die Rangordnung klarstellen.
Nur wenn die beiden richtig schreien (es also gaaanz schlimm wird) dann evtl. mit ner (Blumen-)Spritzpistole auf die beiden zielen und abdrücken… das hilft 1000x mehr als schreien (was du sowieso nie tun solltest)
Jetzt aber
Tschüss! 
Hallo Ramona,
ist ganz normal, das der Tom euch und den kleinen anfaucht.
Schliesslich habt ihr den kleinen ungefragt in sein Revier gebracht. Das verunsichert ihn jetzt halt 
Aber so lange er ihn nicht taetlich angreift, Aggressionen zeigt, sich auf ihn stuerzt oder wegjagt - ist alles in bester Ordnung , glaub mir !
Er muss halt jetzt nur noch schauen, was der kleine fuer einer ist *fg*. Und ich denke, der hat auf jeden Fall schon sein Interesse geweckt - schliesslich beobachtet er ihn ja schon.
Geb den beiden eine Woche . Dann wird Tom sicher gemerkt haben, das er nichts boeses im Schilde fuehrt.
Selbst bei Katern kommen manchmal „Mutterinstinkte“ durch. Zumindest hab ich die Erfahrung gemacht. Als vor Jahren unser kleinster Kater mit 8 Wochen zu uns kam, hat der damals aelteste Kater ( 1,5 Jahre damals ) sich gleich seiner angenommen. Am Anfang wurde auch gefaucht, aber nach 3-4 Tagen schon waren die beiden unzertrennlich. Auch heute noch schlafen und kuscheln sie zusammen.
Schenk deinem grossen viel Aufmerksamkeit. Dann wird das wieder.
Eine Alternative waere es auch mit beiden zusammen zu spielen
)
Ich denke, in einigen Tagen hast du ein echtes Green-Team zu hause.
Viele Gruesse , auch an deine beiden, von
Manu
Hallo,
wir haben eine Katze und einen Kater. Der Kater war 15 Wo alt, als er zur Katze ( 2 1/2 Jahre) kam. Das war vor 3 Jahren. Bis heute vertragen sie sich nicht. Wenn die Katze den Kater sieht, fängt sie an zu fauchen.
Wir dachten, sie sei einfach eifersüchtig und aggressiv (obwohl ich keine verschmustere Katze kenne). Dann kam gerade vor wenigen Tagen eine Sendung im Fernsehen, in der eine Tierverhaltenstherapeutin (klasse Wort) über genau so einen Fall berichtete. Aggressiv ist nicht unsere Katze sondern der Kater!! Das Fauchen ist Abwehrverhalten. Die Aggression des Katers äußert sich für den Menschen recht unauffällig darin, dass er die Katze anstarrt!
Die Therapeutein empfahl, gleich von Anfang an dagegen vorzugehen, indem man dem „Starrer“ in flagranti Wasser ins Gesicht spritzt.
Schau also einmal, ob der Kater durch anstarren provoziert.
Gruss, Niels
Hallo,
ich habe vor Jahren meinem 5 Jahre alten Kater „neue“ Gesellschaft verschafft. Er hatte zuvor als Zweit-Kater im Haushalt gelebt, dann fast 1 Jahr als alleiniger „Besitzer“. Seine Reaktion war unbegeistert! Er ging der Neuen aus dem Weg. Ich habe ihn dann gezeigt, dass er die Nummer 1 bleibt in dem er bei allem, was von uns Dosenöffnern kam als erster versorgt wurde.
Die beiden verstehen sich mittlerweile abgesehen von charakterlichen Unterschieden gut.
Gruß
Zippe