ich bin ziemlich traurig und suche hier Rat… Gestern wurde meine 5jahre alte Berner Sennenhündin kastriert aufgrund eines Verdachts einer Gebärmuttervereiterung. Als sie aufgemacht wurde kam ein tennisballgroßer bösartiger Tumor zum Vorschein, den die TÄ zum Glück vollständig entfernen konnte. Ein vierteljahr länger und sie wäre wohl gestorben… Jetzt habe ich total angst dass er metastasen gestreut hat und weiß nicht was ich machen soll. was steht uns bevor? Wie soll ich handeln. der gesamte uterus ist jetzt auch draußen aber wir haben den tumor nie bemerkt, weder hat die TÄ ihn gefüllt noch wir.
Wie alt Kann sie noch werden?
Eierstockstumoren sind sehr selten bei der Hündin. Meist sind sie gutartig und metastasieren nicht. Ist der Tumor von einem Pathologen histologisch untersucht worden?
Wir haben neulich bei einer 8-jährigen Berner Sennenhündin, die 1/2 Jahr auf Gebärmuttervereiterung vorbehandelt worden war, einen Eierstockstumor entfernt, 5,5 kg schwer, über fußballgroß + 10l Flüssigkeit im Bauch. (Ich hab Fotos gemacht, wenn es dich interessiert, schick ich dir ein paar als e-mail.) Dem Hund geht es jetzt wieder prächtig und es sind auch weiterhin keine Probleme zu erwarten.
Macht euch mal nicht zuviel Sorgen, meist läuft so was gut ab.
Im Gegensatz zur ersten Antwort würde ich sagen : Macht Euch große Sorgen und lebt jetzt mit der Hündin viel intensiver. Lebt so mit ihr und behandelt sie, als wenn sie nur noch zu Besuch bei Euch ist. Macht ihr das Leben noch schöner und bleibt immer bei ihr. Fahrt nicht ohne sie in Urlaub.
Wir haben in den letzten Jahren zwei Schäferhündinnen so verloren. Die Letzte dreimal in kurzer Zeit operiert und alles Bestens. Dann, innerhalb von 12 Stunden mußte sie eingeschläfert werden. Sie hatte sehr große Schmerzen, verlor sämtliche Flüssigkeiten.
Und bleibt bei ihr, wenn es soweit ist. Nimm ihren Kopf in den Arm dabei und Du wirst später mit Glück an diese Minuten denken. Und nimm sie dann mit nach Haus oder in den Wald. Laßt sie nicht beim Tierarzt!!