Hund für Anfänger?

Hallo, wir sind eine sog. Kleinfamilie mit 8jährigem Kind, Reihenhaus und (kleinem) Garten und überlegen uns einen Hund anzuschaffen. Wir sind alle „Anfänger“, d.h. ich, die Hausfrau, bin die einzige, die je ein Haustier hatte und das war zwar auch ein Hund, ist aber über 20 Jahre her, d.h. auch ich fühle mich unsicher. Wir dachten an „was Mittelgroßes“, da uns die ganz kleinen Rassen einfach nicht so gefallen, außerdem sollte der Hund so „stabil“ sein, dass er vielleicht auch mit zum Joggen kann, zumindest aber keine Probleme mit Treppen und mal einem längeren Spaziergang hat.(Felllänge wäre egal.) Meinem Sohn würde es,glaube ich,sehr viel Spaß machen „Stöckchen“ zu werfen, denn das macht er mit dem Hund eines Bekannten supergern. Gleichzeitig wäre es „von wegen Reihenhaus“ natürlich auch günstig, wenn es nicht gerade ein absoluter Kläffer wäre…sind wir da jetzt zu anspruchsvoll? Gibt es wirklich Rassen, die für Anfänger geeigneter sind als andere? Ich würde auch einen Hund aus dem Tierheim nehmen, habe aber schon Angst vor unbekannten Macken…habt Ihr einen Tipp? Weiß jemand auch gute Literatur? (Da gibt’s ja sooo viel, dass man auch nicht recht durchblickt, was wirklich hilfreich sein könnte…) - vielen Dank schon’mal!

Hallo Aimee,

welcher Hund für Euch am besten geeignet ist, läßt sich beim besten Willen nicht sagen. Es gibt zwar Rassen, die als kinderlieb gelten (Neufundländer, Golden Retriever, etc.), aber das sind doch schon etwas größere Brocken. Außerdem ist jeder Hund unterschiedlich…

Tierheim ist für gewöhnlich eine gute Lösung - die Pfleger kennen ihre Pappenheimer und oft sind es ja (aus welchen Gründen auch immer) abgegebene Hunde, so daß schon einiges zu deren Background und eben ihre Macken bekannt ist.

Und was Deine Anfänger-Ängste angeht: dafür gibt es Hundeschulen. Dein Junior ist mit 8 Jahren auch schon aus dem Krabbelalter heraus; die meisten Probleme haben die Hunde, die nicht daran gewöhnt sind, mit kleinen Kindern, weil sie sie eben als ein rangniederes Rudelmitglied betrachten und entsprechend ‚erziehen‘… Wichtig ist, daß Dein Sohn auch die Hundeschule besucht und den richtigen Umgang mit dem Hund lernt, egal, für welche Rasse Ihr Euch nun entscheidet.

Beste Grüße

Renee

Hallo Aimee,
ich möchte Dir ganz bestimmt nicht zu nahe treten; Hunde sind für mich die tollsten Partner auf der Welt. Aber so, wie Du Deine „Anfrage“ geschildert hast, klingt es mir zu sehr nach Eigennutz. Einen Hund muss man lieb haben, er hat eine Seele, Gefühle, er braucht von uns Zuneigung und Sicherheit.
Bei Dir habe ich ein wenig Angst, dass der Hund früher oder später im Tierheim landet, weil er Deine Ansprüche nicht erfüllt.
Vielleicht solltest Du einfach mal bei Euch im Tierheim anfragen; die suchen immer Leute, die mit den Hunden spazieren gehen. So könnte ihr (die ganze Familie!) einen kleinen Eindruck bekommen, was ein Hund von EUCH verlangt (und nicht Ihr von ihm).

außerdem sollte der Hund so „stabil“ sein, dass er vielleicht
auch mit zum Joggen kann, zumindest aber keine Probleme mit
Treppen und mal einem längeren Spaziergang hat.

Hast Du Dir gut überlegt, was ist, wenn der Hund krank wird? Dann wirst Du ihn tragen müssen, er pinkelt Dir die Bude voll, und Du darfst ihm deshalb nicht böse sein! Er wird auch älter!

Meinem Sohn würde es,glaube ich,sehr viel Spaß machen
„Stöckchen“ zu werfen, denn das macht er mit dem Hund eines
Bekannten supergern.

Und wenn der Hund nicht will? Klar, in der Regel ist das ein toller Spass für sie, aber ein Hund sollte nicht zum Stöckchen-Werfen „engagiert“ werden.

Gleichzeitig wäre es „von wegen
Reihenhaus“ natürlich auch günstig, wenn es nicht gerade ein
absoluter Kläffer wäre…sind wir da jetzt zu anspruchsvoll?

Und was machst Du, wenn er doch kläfft? Ins Tierheim geben? Ob er viel bellen wird, siehst Du dem Welpen nicht an. Klar kann er lernen, und es gibt auch Unterschiede bei verschiedenen Rassen. Aber er muss sich doch äußern und kann nicht immer stumm bleiben.

Gibt es wirklich Rassen, die für Anfänger geeigneter sind als
andere?

Ich denke, dass es eher umgekehrt ist: es gibt Rassen, die für Anfänger nicht geeignet sind. Kein Hund ist ein Anfängerhund!

Ich meine es wirklich nicht böse, ich bin nur auf der Seite der Hunde. Überlegt Euch bitte gut, ob Ihr wirklich einen Hund möchtet und ihn auch dann behalten werdet, wenn er Euren Vorstellungen nicht enspricht! Es tut dem Hund unendlich weh, nicht geliebt und abgeschoben zu werden.

Liebe Grüsse,
Simone

Hallo Aimee,
ich möchte Dir ganz bestimmt nicht zu nahe treten; Hunde sind
für mich die tollsten Partner auf der Welt. Aber so, wie Du
Deine „Anfrage“ geschildert hast, klingt es mir zu sehr nach
Eigennutz. Einen Hund muss man lieb haben, er hat eine Seele,
Gefühle, er braucht von uns Zuneigung und Sicherheit.
Bei Dir habe ich ein wenig Angst, dass der Hund früher oder
später im Tierheim landet, weil er Deine Ansprüche nicht
erfüllt.

Hallo Simone…da tust Du mir aber jetzt sehr unrecht, natürlich weiß ich das alles und ich frage ja gerade deshalb VORHER und sehr offen und ehrlich an, WEIL ich mir der Verantwortung bewusst bin und eben nie so ein Tier dann einfach wieder weggeben wollte/könnte! Diese Beschreibungen sollten nur dazu dienen zu verdeutlichen, was wir uns vorstellen könnten mit dem Hund zu unternehmen bzw. dass wir vielleicht eher eine bewegungsfreudige Familie sind und ein sehr ruhiger bequemer Hund, die es ja auch geben soll, vielleicht dann eher zu anderen, z:b. älteren Leuten passt. Es heißt absolut nicht, dass der Hund so und so sein muss!! Und bellen tun sie alle, das ist mir auch klar und zur Not haben da die Nachbarn Pech gehabt, keine Sorge! Aber ich habe gelesen, dass es Rassen gibt, die absolute Kläffer sind und Rassen, die einfach weniger oder „mit tieferem Ton“, angeblich „angenehmer“ bellen, (schlachte mich jetzt nicht, hab’ ich wirklich so gelesen…z.B. habe ich gestern einen „Elo“ zum ersten Mal im Internet gesehen, der soll angeblich auf „kinderlieb“ und „für die Enge und Bedürfnisse heutiger engerer Wohnverhältnisse“ gezüchtet sein (Zitate!)- ob man das gut und richtig oder eher eine merkwürdige Entwicklung findet, sei mal dahin gestellt…)und frage ja nur hier die Hundeerfahrenen, ob das so stimmt bzw. welche Rasse vielleicht eher für eine Familie mit solchen „Hobbies“ in Frage kommt als andere, bzw. wie ernst solche Rassemerkmale zu nehmen sind, auch, ob wir uns einen Hund aus dem Tierheim überhaupt zutrauen können, eben weil wir ziemlich wenig Ahnung haben und dem Tier NICHTS antun möchten!!

Hast Du Dir gut überlegt, was ist, wenn der Hund krank wird?
Dann wirst Du ihn tragen müssen, er pinkelt Dir die Bude voll,
und Du darfst ihm deshalb nicht böse sein! Er wird auch älter!

Ja, das ist mir auch klar, ich habe ja schon mit Hunden zusammengelebt - mein Gott, ich wollte nur ein bisschen schildern, was wir gerne tun, um EUCH einen Tipp zu erleichtern - da habe ich mich wohl völlig daneben ausgedrückt??

Meinem Sohn würde es,glaube ich,sehr viel Spaß machen
„Stöckchen“ zu werfen, denn das macht er mit dem Hund eines
Bekannten supergern.

Und wenn der Hund nicht will?

Dann natürlich nicht!!!
Vielleicht sollte ich mal dazu sagen, dass ich „Hundehaltung“ und „Kinderhaltung“ sehr vergleiche, d.h. jetzt natürlich nicht, dass ich mein Kind „halte“, sondern dass ich mir auch über meinen Kinderwunsch und später die Erziehung Gedanken gemacht und mich natürlich auf die Bedürfnisse meines Kindes eingestellt habe und nicht umgekehrt Erwartungen hatte, die ein Baby/Kind nicht erfüllen kann - so wäre es ja wohl auch mit einem Hund, den ich übrigens als „neues Familienmitglied“ sehe und eben nicht aus einer Laune heraus anschaffen will (und ganz sicher wird es KEIN Weihnachtsgeschenk für unseren Sohn!)

Gibt es wirklich Rassen, die für Anfänger geeigneter sind als
andere? :

Ich denke, dass es eher umgekehrt ist: es gibt Rassen, die für
Anfänger nicht geeignet sind. Kein Hund ist ein Anfängerhund!

Das, Simone, kommt mir aber vor wie bei den Berufsanfängern, die schon BERUFSERFAHRUNG MITBRINGEN sollen, um berechtigt zu sein sich überhaupt zu bewerben??!!!

So, ich hoffe DU verstehst MICH jetzt nichtfalsch, genauso wie Du will ich ja nur was „Gutes“ (für den Hund!) und deshalb möglichst viel Informationen EHE es zu einer Fehlentscheidung kommt. Es tut mir leid, aber dann so angegriffen zu werden, hilft mir nicht.
Nichts für ungut, „aimee“

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Liebe Aimee

wie gross ist ein Mittelgrosser Hund bei dir ? Alles was zwischen einem Dackel
und einem Bernadiner liegt?
Ich habe Erfahrungen mit sehr vielen verscheidenen Rassen, und Mischlingen, wir
haben einen Hundeschule am Hof und fahren Schlittenhunderennen mit unseren
Huskys.
Grundsätzlich würde ich dir schon raten dich einmal im Tierheim umzusehen, diese
Hunde sind meisst sehr sehr dankbar wenn sie eine Familie bekommen. Vieleicht
wäre ein Mischling gut für euch, die sind oft klarer im Kopf, und werden nicht so
schnell krank.
Nicht raten würde ich dir zu Schäferhunden, kleinen Hunden( kläffen viel) allem
was mal ein Hütehund war, und diesen sogg. Familienhunden wie Retriever weil oder
so weil die leider leider etwas überzüchtet sind.

Eine Rasse die mich persönlich sehr begeistert hat sind Rhodesian Ridgebacks,
wunderschöne Hunde mit tollem Charakter die Kinder mögen, gerne spielen aber auch
gerne man faul auf der Couch liegen. Und sie bellen kaum( also die 8 die ich kenn
bellen fast nie). Leider sind diese Hunde sehr sehr teuer, aber wirklich toll.
Ich persönlich habe eine Dalmatiener-Bernasenn-Mix Hündin die wirklic toll ist.
Und wenn ihr euch die Erziehung noch nicht ganz zu traut, dann gibts immer noch
Hundeschulen, wo dein sohn sicher auch mit kann und den richtigen Umgang lernen
kann.

Viel Erfolg bei der Hundesuche

Julia

Hallo !

Niemand kann Dir einen Hund empfehlen, der für Euch „passend“ ist!!.

Kein Hund ist wie der andere. Wer soll Dir denn sagen, welcher Hund nicht „kläfft“? Wer soll Dir sagen, dieser Hund spielt „Stöckchen“.
Und was ist ein Hund für Anfänger? Das würde bedeuten, nach ca 2 - 3 Jahren ist man „Erfahrener“ und der Hund wird getauscht? So ein Hund wird bis zu 15 Jahre alt!!!
Unbekannte „Macken“!!! Jeder Welpe kann sie bekommen.
Joggen!! Die meisten Hunde könnten das, aber viele haben Probleme mit den Knochen und dürfen nicht belastet werden.

Nichts kann man empfehlen oder vorhersagen. Egal ob Welpen oder Hund aus dem Heim, eine Überraschung wird es immer und der nächste wird ganz anders.

Am Besten, für die Wochenenden einen Hund aus dem Heim holen und probieren, ob man zu ihm paßt. Nicht, ob der Hund zur Familie paßt.

Gruß max

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Nichts spricht gegen Tierheimhunde
Hallo,

da hier schon einige Schreiberlinge vor mir da waren, deren Meinung ich im prinzip voll teile, wollte ich trotzdem nochmal was zu der Tierheim-Geschichte sagen.
Nichts, aber auch gar nichts spricht gegen einen Hund aus dem Tierheim. Berührungsängste sind hier fehl am Platz. Ich selbst habe auf Weihnachten (keine Bedenken, hatte vorher schon jahrelang einen Hund, und dies sollte eine besondere Überraschung werden) einen Foxterrier geschenkt bekommen. Das war vor jetzt 10 Jahren. Und der Hund ist toll (Klar lässt so einiges im Alter nach, aber was solls, geht uns ja nicht anders). Und es ist doch was schönes, einem armen Wesen (das sind die meisten dort nämlich) ein neues, liebevolles (!) Zuhause zu geben. Ich würd/werd es wieder so machen.

Da ihr ja scheinbar tatsächlich einige „Ansprüche“ habt, ist das mit dem Tierheim-Hund fast am Geschicktesten, denn wie schon jemand geraten hat: einfach mal hingehen & gucken, gassi-führen, spielen, Sympathien checken, etc. - kann dort alles gemacht werden. Da weiß man zumindest nach nem Tag ungefähr, was für einen Hund man sich gegebenenfalls ins Haus holt, und ob das mit der Mensch-Tier-Partnerschaft was werden kann. Und gerade in der Mensch-Hund-Beziehung ist Sympathie und das „Miteinander-Können“ enorm wichtig.
Mein kleiner Racker ist z.B. nicht unbedingt ein Freund von kleinen Kindern, die rumkrabbeln (aus welchem Grund auch immer. Anmerkung: nein, ich habe keine Kinder, mein Hund ist kein Familienhund im klassischen Sinn). Das wusste man vorher, weil man zu dem Tier schon einen Kontakt hatte. Wenn ein Welpe älter wird und diese Eigenschaft entwickelt, kann man nix machen. Das ist wie Roulette. Und weil tatsächlich jeder Hund (wie jeder Mensch) seine Macken hat, ist es doch nicht schlecht, zumindest einige vorher schon zu kennen…

Wenn dir jetzt kein Tierheim in der Nähe einfällt, oder zum Einstieg in das Tierheim-Thema, dann guck doch mal im TV die „Vermittlungssendungen“ (meist in den Dritten, z.B. „Herrchen gesucht“ und andere). Da sind als auch sehr nette Exemplare dabei, und die Betreuer können auch schon sehr genaue Angaben zu den Tieren machen, vielleicht entdeckt ihr ja dabei euer Goldstück.

Ich wünsche dir und deiner Familie jedoch von ganzem Herzen, dass ihr einem lieben Tier ein gutes und liebevolles Zuhause schenken könnt.

Grüßle
Sarah

boah!!!
hallo max,

Am Besten, für die Wochenenden einen Hund aus dem Heim holen
und probieren, ob man zu ihm paßt. Nicht, ob der Hund zur
Familie paßt.

DAS wird hoffentlich kein tierheim machen!
was glaubst du denn wie die hunde verrückt werden würden - jedes wochenende in einem anderen revier, einem fremden rudel… wie sollte so ein tier jemals wieder vertrauen in eine familie fassen?

kopfschüttelnd,
tinchen

DAS wird hoffentlich kein tierheim machen!
was glaubst du denn wie die hunde verrückt werden würden -
jedes wochenende in einem anderen revier, einem fremden
rudel… wie sollte so ein tier jemals wieder vertrauen in
eine familie fassen?

Das macht heute jedes Tierheim!!
Sie führen sogar Wandertage durch, wo sich jeder, der Interesse hat, einen Hund als Begleiter nimmt.
Nach Aussagen der Tierheimleiter ist das das beste Mittel, Hunde wieder ns normale Leben einzuführen.

Wo lebst Du??

Gruß Max

1 „Gefällt mir“

Hallo,
da Du ja nach eigenen Aussagen „Anfänger“ bist oder Dich dafür hälst, spricht eigentlich alles für einen TH-Hund.
Einen Welpen zu erziehen ist vielleicht anfangs ganz putzig, weil sie ja so süüüüss sind, machen aber auch viele Probleme…gerade wenn man bei der Erziehung was verbockt.

Im Tierheim kannst Du sagen, was Du Dir als Hund vorstellst (Kinderlieb, Stubenrein, erzogen, Größe, Verhalten, etc.) und ihr könnt Euch vorher kennenlernen. Gassi gehen, füttern Wochenendbesuche etc.
Da bekommst Du viel besser ein Gefühl, ob der Hund in die Familie passt. Holste Dir einen Welpen vom Züchter, weißt Du noch nichts über den Charakter und es bedarf sehr viel Zeit und Wissen ihn auf richtige Weise großzuziehen.
Klar sind Welpen putzig und nett, aber sie bleiben halt nicht so…

Ich habe inzwischen den zweiten Hund aus dem Tierheim, nachdem der erste (ein Schäferhund) im Alter von 14 Jahren gestorben ist.
Beide Hunde waren 3 Jahre alt, als ich sie geholt habe…

Viel Glück bei der richtigen Entscheidung

Gruss
Sina

Hallo,

DAS wird hoffentlich kein tierheim machen!

ich bin zwar kein Hundefreund aber sinnvoll hört sich das schon an. Auch wenn die kurze Zeit max. dazu dienen kann, festzustellen, daß man def. nicht zueinander paßt.

Gruss
Enno

hallo max,

Das macht heute jedes Tierheim!!

unseres gott sei dank nicht!!!

Sie führen sogar Wandertage durch, wo sich jeder, der
Interesse hat, einen Hund als Begleiter nimmt.

das ist sicher sinnvoll.
aber über´s wochenende? ein hund ist ein rudeltier. auch ein wolf macht nicht über´s wochenende ferien bei einem unbekannten rudel…

grüße von
tinchen

Hallo !

aber über´s wochenende? ein hund ist ein rudeltier. auch ein
wolf macht nicht über´s wochenende ferien bei einem
unbekannten rudel…

Aber sicher macht er das!! Ein Hund ist schon lange kein Wolf mehr. Er ist längst dem Menschen angepaßt. Du müßtest mal die Begeisterung erleben, wie die Hunde am Wochenende ihr „Pflegeeltern“ begrüßen.

Wir selbst haben abwechselnd zwei Hunde zur Pflege. Zwar nicht aus dem Heim, sondern aus Familien. Und diese Hunde stürzen sich mit Begeisterung in unser Haus wenn sie gebracht werden.

Vergiß den ganze Fernsehblödsinn!

Gruß max

Wir selbst haben abwechselnd zwei Hunde zur Pflege. Zwar nicht
aus dem Heim, sondern aus Familien. Und diese Hunde stürzen
sich mit Begeisterung in unser Haus wenn sie gebracht werden.

Vergiß den ganze Fernsehblödsinn!

halt, halt, max!
bevor wir uns falsch verstehen:
ich ging eigentlich davon aus, dass ein hund für ein wochenende in eine familie geht, das nächste wochenende wo anders hin, dann wieder woanders… etc.
auch unser hund kennt natürlich „andere rudel“ und freut sich wenn wir dort hin gehen. das ist eine andere sache!

grüße,
tinchen

Hallo,

cool, dass Sie genau recherchieren!

drei Tipps von mir: Denken Sie noch mal über groß und klein nach - schauen Sie sich mal so mittelkleine rassen wie etwa den border terrier an - passt meiner ansicht nach optimal.
zweitens: wenn großm dann golden retriever oder labrador retriever.

drittens: egal, wie böse das klingt: suchen Sie sich einen gescheiten züchter, bei dem die hunde in super umfeld groß werden (die ersten 8 wochen!!) - übernehmen Sie den hundn nicht zu spät!! - der gute züchter voll liebe, sorgfalt und auch entschiedenheit den welpen gegenüber ist viel wichtiger als ob es ein rassehund ist.
tierheim - würde ich nicht riskieren… respekt vor jedem, ders tut. beschweren Sie sich dann aber nicht über ärger…

viel glück!!

chris

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

ich ging eigentlich davon aus, dass ein hund für ein
wochenende in eine familie geht, das nächste wochenende wo
anders hin, dann wieder woanders… etc.

Wie kann man nur so verquer denken???!!!

auch unser hund kennt natürlich „andere rudel“ und freut sich
wenn wir dort hin gehen. das ist eine andere sache!

Na, Tinchen, dann nähern wir uns ja langsam einander an. Hör auf mit dem „Rudel“!

gruß Max

zweitens: wenn großm dann golden retriever oder labrador
retriever.

Warum ausgerechnet diese beiden Rassen??

Gruß Max

hi max,

ich sprach immer von einem FREMDEN rudel…
und wie haben sich eure pflegehunde das allererste mal bei euch benommen? auch so richtig gefreut???

alles klar?

:wink:
grüße von
tinchen
(letztes posting hier)

Friedenspfeife *rauch*
Hallo Aimee,
lass’ uns die Friedenspfeife auspacken!

Hallo Simone…da tust Du mir aber jetzt sehr unrecht,

Das wollte ich nicht!

(schlachte mich jetzt nicht, hab’ ich
wirklich so gelesen…

Ich bin doch kein Monster! Den Eindruck wollte ich nicht hinterlassen :wink:

ich wollte nur ein bisschen
schildern, was wir gerne tun, um EUCH einen Tipp zu
erleichtern - da habe ich mich wohl völlig daneben
ausgedrückt??

Das ist das Doofe am Internet, dass man in einem Posting nicht immer roman-mäßig alles aufschreiben kann, was man denkt.

Es tut mir leid, aber dann so angegriffen zu werden,
hilft mir nicht.

Ich wollte Dich bestimmt nicht angreifen, Aimee, aber ich konnte aus Deinem Posting nicht herauslesen, dass Du Dir schon Gedanken gemacht hast. Aber mein Tip mit dem Tierheim steht noch! Die Kollegen dort kennen die Hunde sehr genau und können Euch hilfreiche Tipps geben.

Viele Grüße,
Simone

Hallo Aimee,
lass’ uns die Friedenspfeife auspacken!

gerne, Simone,

Das ist das Doofe am Internet, dass man in einem Posting nicht
immer roman-mäßig alles aufschreiben kann, was man denkt.

Genau dadurch kam, glaube ich, ein falscher Eindruck zustande: Ich wollte es nicht zu lang machen und habe deshalb sozusagen „nur“ unsere Vorstellungen versucht zusammenzufassen…als ich es noch’mal versucht habe mit „fremden Augen“ zu lesen, konnte ich schon erkennen, dass es etwas hart klingt, d’accord!

So, ich werde mich jetzt auch an die Adresse „Tierheim“ wenden, das scheint mir das Sinnvollste zu sein - im Vorfeld hatte ich halt dazu folgende Bedenken:

  • Bekannte raten einem oft zu einem Welpen, weil man da quasi „mit Hund“ in die Erziehung „reinwachse“ und wegen den sogenannten Rassemerkmalen/„Charaktereigenschaften“,die man eben „passend zur Familie auswählen könne“, wobei fast immer zu Labrador oder GoldenRetriever geraten wird. (Wenn ich da aber die vielen unseriös wirkenden Anzeigen in Zeitungen oder Internet gerade zu diesen Rassen sehe, bin ich aber skeptisch. Meine Frage als Laie war einfach: gibt es noch andere „geeignete“ Rassen und wie ernst muss man diese „Charakterbeschreibungen“ überhaupt nehmen?
  • Vor Tierheimhunden hatte ich einfach Respekt, weil ich, ähnlich wie bei Pflegekindern übrigens, vermute, dass man wenig über ihre Vorerfahrungen weiß und deshalb nicht wusste, ob hier nicht immer Hundeerfahrung Voraussetzung ist, um mit einem möglicherweise „Psychisch vorbelasteten“ Hund auch adäquat umgehen zu können. Eben weil ICH ihm nicht auch noch schaden will aus falsch verstandener „Hundeliebe“! Ob Mischling oder nicht ist uns piepegal…
  • dass man dort „einen Hund zum Ausprobieren“ bekommen könnte, hätte ich auch gar nicht vermutet bzw. bin mir auch nicht sicher, wenn man jetzt einen Hund zum Spaziergang „ausleiht“ und ihn dann später doch nicht will, ob das dem Tier nicht mehr schadet als nützt?

Eine Bitte hätte ich noch: Hat jmd. noch ein paar Buchtipps für uns absolute Anfänger? Vielleicht auch ein Buch speziell zur Entscheidungsfindung? Es gibt für meinen Geschmack zu viele Bücher, so dass ich mich ohne Tipp mit der Auswahl echt etwas überfordert fühle.

Für die bisherigen Antworten danke ich EUCH ALLEN jedenfalls schonmal herzlich, auch wenn ich mich falsch verstanden gefühlt habe…Aimee