Hallo Leute!
Beim meinem Hund wurde gestern eine Magenschleimhautreizung festgestellt und jetzt überlege ich, was ich ihr zum Essen anbieten könnte…
Außerdem frage ich mich, wie zum Geier sich meine Hündin sowas wie eine Magenschleimhautreizung überhaupt zuziehen konnte. Ich habe schon überlegt, ob es am Trockenfutter liegt?!? Fällt Euch etwas dazu ein??
Ich kann ja kurz mal erzählen, wie der „Krankheitsverlauf“ ausgesehen hat. Vorweg: Normalerweise hat mein Hund einen ziemlichen Heißhunger auf sein Futter… Naja, am Freitag morgen hatte sie morgens noch vor dem Futterchen heftig erbrochen und Dünnpfiff hatte sie auch. Eine Vergiftung konnte ich quasi 100%ig ausschließen. Deshalb habe ich sie für den restlichen Tag erstmal „unter Beobachtung“ gestellt… Im Laufe des Tages war sie sehr matt und wollte überhaupt nichts trinken. Gegen Abend wurde es aber offensichtlich etwas besser. Um aber auszuschließen, dass sie womöglich doch was Schlimmes hat, bin ich dann am Samstag sofort zum Tierarzt mit ihr, der aber auch nichts Genaues feststellen konnte - bis auf eine (vermutliche) Magenschleimhautreizung. Sie hat dann zwei Spritzen (1 x Antibiotika, 1 x eine Magenberuhigungszeug) bekommen und ich sollte sie weiterhin beobachten. Mittlerweile ist sie wieder ziemlich munter, aber ihr Essen rührt sie nur sehr widerwillig an.
Naja, und jetzt frage ich mich (wie schon oben erwähnt), woher wohl so eine Reizung herrühren kann und was es an „Schonkost“ gibt, die ich ihr außer dem Futter anbieten kann.
Freue mich auf Eure Antworten!
das Sternchen
Hallo Sternchen,
Magenschleimhautreizungen und Dyspepsien (Fehlverhältnis der Bakterien im Darm) sind bei Hunden relativ häufig. Ursachen sind meist Schnüffelinfektionen und Aufnahme von irgendwelchem Unrat.
Als erste Behandlung empfiehlt sich Futter- und Wasserentzug für mindestens 8 Stunden. Danach statt Wasser Tee anbieten (Kamille, Schwarztee, o. ä.), dann trinken die meisten Hunde wirklich nur, was sie brauchen und schlabbern sich den Magen nicht mit Wasser voll, was die Schleimhaut wieder unnötig reizen würde.
Als Futter kann man nach einem Fastentag Haferschleim oder Reisschleim (mit Wasser gekocht) und evtl. kleine Mengen mageres Fleisch anbieten. Sollte der Hund diese Diät verweigern, etwas anderes aber fressen, hilft ein weiterer Fastentag. Nach Abklingen der Beschwerden noch einen Tag Diät und Tee, dann wieder langsam auf das gewohnte Futter umstellen.
Falls trotz Diät die Verdauungsbeschwerden nicht nachlassen bzw. der Hund schwere Störungen im Allgemeinbefinden hat (ständiges Erbrechen, Kreislaufprobleme, keinerlei Kotabsatz,…), bitte in tierärztliche Behandlung begeben.
Verabreiche deinem Hund die nächsten zwei Tage strenge Magen-Darmdiät, dann müsste eigentlich wieder alles im Lot sein. Falls die Beschwerden sehr häufig auftreten, müsste man die Diagnostik etwas vertiefen.
Gute Besserung
Johnny
Hallo,
Streß ist z.B. eine Möglichkeit. Die Hauskatze eines Bekannten bekam sowas, weil ständig Vögel auf der Terasse spazieren gingen und sie hinter der Glasscheibe nur die Frustkugel schieben konnte *g*.
Gruss
Enno