Zum Artikel 'Milben bei Hundeohren'

Hallo,

ich wollte nur kurz noch was zu der Milbengeschichte sagen. Ist ja schon ne Weile her.
Wir waren längst bei einer anderen Tierärztin, auf Empfehlung. Das hat sich gelohnt, die ist klasse.
Sie hat uns bestätigt, dass der Hund keineswegs Schmerzen hatte oder hat und nach zwei verschiedenen Abstrichen stellte sich heraus, dass sie eine Sache hat, die sogar viele Hunde haben sollen. Unser Hund hatte sich auch nie „übermäßig“ viel am Ohr gekratzt. Den Namen der „Sache“ weiß ich jetzt aus dem Stand nicht, da ich mich spontan entschlossen habe, das jetzt noch zu schreiben.
Also, es waren keine Milben. Gegen die Milben-Version sprach, dass das Ohr sehr gestunken hat. Habe ich auch im Internet nachgelesen.
Das Zeugs stinkt - hier: stank - so, weil die Bakterien es lieben, in einer sauerstoffarmen Umgebung zu leben. Der Gehörgang des Hundes soll sooo lang sein und da sind die ganz am anderen Ende und lassen es sich gut gehen…
Das erzeugt dann den Gestank, hat die Tierärztin gesagt.
Wir finden sie sehr patent und überzeugend.
Unser Hund bekam und bekommt noch eine antibiotische Ohrsalbe, eher wie Tropfen.
Und hat nach wie vor keine Symptome. Außer: Es stinkt seit der Ohrbehandlung nicht mehr.
Aus den Antworten meines ursprüngl. Artkels las ich, unser Hund müsse Schmerzen haben. Dies war nie der Fall, das war uns klar und das hat die Tierärztin auch ganz klar gesagt. Nur den Gestank sah sie als großes Problem, wie wahr.

Wenn nach Absetzen der Ohrtropfen es doch wieder zu einer Bakterienversammlung kommen sollte, bliebe noch ein spez. Ohrschnitt. Es wird ein kleiner Einschnitt gemacht, damit mehr Sauerstoff drankommt.
Mal abwarten, ob nötig.

Danke jedenfalls für eure Antworten. Jetzt wisst ihr auch: Keine Milben in diesem Fall. Das war ja strittig im Forum.

Viele Grüße
Sonja

danke
hallo sonja,

vielen dank für deinen artikel. ich fand ihn interessant, da wir eine katze mit hartnäckigen ohrproblem haben.

grüße, schokolinda.

Hallo, schokolinda,

danke für dein positives Feedback. Vielleicht kann mein Beitrag bei den Ohrproblemen eurer Katze behilflich sein.
Ich werde mal bei der Tierärztin fragen, wie die fiesen Bakterien heißen und gucke mal nach, wie die Ohrtropfen heißen.
Ich hatte den Artikel bewusst s o geschrieben, dass auch andere evtl. davon „was haben“ können.
Was ich bedauerlich fand, dass manche meinten, wir würden unseren Hund mit Schmerzen so rumlaufen lassen und nix tun. Aber das habe ich ja in meinem Hauptartikel von heute deutlich klargestellt.
Ich gehöre eher zu den Frauchen, die sich überzogen Sorgen um ihr Tier machen: Die ist ja heute so ruhig, ist die krank?, die ist so anders, hat die was?..

Viele Grüße
Sonja :smile:))

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