und geruhsame Tage die es mir ermöglichen mal wieder vorbei zu schauen.
Meine Mischlingshündin 14Jahre alt wird langsam blind. Hören tut sie noch ganz gut (Kühlschranktür sogar im Tiefschlaf), aber die Augen werden immer grauer. Beim Spaziergang läuft sie fremden Menschen hinterher, wenn sie durch schnüffeln, den Anschluss verpasst hat.
Wer hat ähnliche Erfahrungen?
Ich werde meine Hündin nicht operieren lassen. Das hat nichts mit Geld zu tun, aber sie hat zudem Krebs (stillstand z.Z.) und ich habe bedenken wegen der Narkose und das vielleicht auch der Krebs durch den Eingriff aktiv wird.
Möchte einfach nur wissen, ob ich jetzt anfangen muß, meine Wohnung umzustellen. Oder sind Hunde anders als blinde Menschen?
hallo, Seven:smile:
dir auch frohe feiertage!
ich würde mich gerne per mail mit dir nach den feiertage austauschen (fahre jetzt gerade weg)
mein 11 jähriger english-setter erblindet auch gerade und meine vorherige setterhündin war ohne (erkennbare) probleme zwei jahre blind und führte ein (hoffentlich) schönes leben bis zu ihrem tod.
vielleicht hilft dir ja fürs erste diese website weiter: http://www.blinde-hunde.de/aktuell.htm
lg jenny
eine Bekannte hatte eine Leonberger Hündin, die mit 3 Jahren blind geworden ist. Sie haben einen Zweithund angeschafft, und sie hat dann gelernt, sich nach diesem zu orientieren. Außerdem hat sie wohl auch gelernt, die Blindheit mit Geruchsinn und Gehör auszugleichen. Anfangs ist sie beim Spazieren gegen Bäume oder Pfeiler gerannt, später ist das nicht mehr passiert. Die Hunde waren allerdings nie im Haus sondern immer draußen.
Einmal ist etwas vorgefallen, das sah sehr gefährlich aus. Da war ein Auto auf dem Weg, der zum Grundstück führt, geparkt und ein zweites Auto fuhr vorbei. Sie hat das Motorengeräusch des zweiten (ihr unbekannten) Wagen gehört, wollte hinterherrennen und ist in vollem Tempo gegen das parkende Auto gerannt. Glücklicherweise ist der Hündin dabei nichts passiert.
Normalerweise parken dort keine Autos, daher hat sie wohl auch nicht damit gerechnet.