Hallo,
hoffe, daß hier jemand schon mal mit so einer Behinderung bei Hunden zu tun hatte oder sich sonstwie damit auskennnt.
Eine Bekannte von mir hat letzte Woche einen ca. 6-jährigen Rüden aufgenommen, bei dem die Sehnen an bieden Vorderbeinen stark verkürzt sind, er steht sehr krumm und konnte, als er kam, gerade mal 3 Schritte laufen. Innerhalb weniger Tage hat sich das nun schon auf 10 Schritte gesteigert, dann legt er sich hin. Die Ursache ist unbekannt, er kam so aus Ungarn, angeblich soll er jahrelang in einer Kiste, so groß wie eine Flugbox für Hunde, eingesperrt gewesen und von Tierschützern dort rausgeholt worden sein - dagegen spricht aber, daß seine Hinterbeine völlig intakt sind. Man wollte ihn erst töten und ließ ihn dann leben, weil er offensichtlich große Freude am Leben hat. Durch großes Glück kam er nun zu meiner Bekannten, die ein großes Grundstück hat (an spazierengehen ist ja nicht zu denken) und bei der auch noch andere Hunde leben. Shorty (so heißt der Kleine) ist bei ihr schon richtig aufgeblüht, willl auch mit den anderen Hunden spielen, kuschelt sich abends auf die Couch… Und doch ist er natürlich schnell erschöpft, ob er Schmerzen hat, kann sie zur Zeit noch noch nicht sagen. Das Tierheim, in dem er vorher war, meinte, der TA hätte gesagt, da könne man nichts machen, doch war das eben nur *eine* Meinung.
Wenn also irgendwer Therapiemöglichkeiten kennt, wäre das super, denn Shorty soll ja ein so gutes Leben wie möglich führen. Fahre morgen hin und sehe ihn mir selbst mal an und versuche auch, Fotos zu machen.
Danke schon mal!
Tanja