Versorge jetzt eine Katze „inhouse“, die seit knapp zwei Jahren an einem Haus mit viel Freigang lebte. Sie jammerte dort stark nach Menschennähe, habe sie jetzt auch aus Kälte- und Futtergründen (Futter friert draußen, bei Trockenfutter friert dann das dazugehörige Wasser etc.) für den Winter reingenommen, weil es nicht mehr zum Anschauen war. Jetzt hat sie sich sehr schnell gewöhnt und schläft am liebsten den ganzen Tag, spielt so eimal am Tag etwas ausgiebiger, frisst mit größter Hingabe und scheint vollkommen zufrieden. Ich glaube es kaum. Jetzt war die eignetnliche Idee, sie im Sommer wieder draußen leben zu lassen und am Haus futtertechnisch zu betreuen. Viel Kontakt würde es da dann aus Zeitgründen nicht viel geben. Ich möchte nix tun, was dem Kater irgendwie weiter verunsichern würde. Am Haus wurde er von verschiedneen Leuten unregelmäßig versorgt, ich hatte versucht, das zu stabilisieren und weil das alles zu chaotisch wurde und natürlich auch wegen der Kälteprobleme, zu mir genommen. Ich wär nur froh, wenn ich wüsste wie da die Prioriäten für Katzen liegen. Bisher habe ich angenommen für eine Katze sei „ihre Freiheit“ also damit auch ihr Freigang gemeint, das wichtigste. Soweit ich das jetzt beobachte, stimmt das nicht. Er ist ziemlich verschmust und mit allem zufrieden was ich hier mit ihm anstelle. Z.B. wenn ich ihn medizinisch versorgen muß, ist er wie ein Lamm, mit dem was ich füttere ist er fast immer einverstanden oder wie oft ich meine Erkertür für ihn öffne, alles schéint ihm zu gefallen, er bettelt - außer um mehr Fressi
um nix.
Heißt dass, dass ichmir eine Wohnung mit Balkon suchen muß für den SOmmer… Neuerdigns höre ich öfter da „schwarze Katzen“ stärker als andere auf Menschenkontakt Wert legen. Es scheint zu stimmen.
Wer weiß was?
Vielen Dank
Petra.
