Meine Katzen..an schlafen nicht zu denken

Hallo,
ich habe zwei Kater, ca. 5 Monate alt, die im Moment noch in der Wohnung leben. (Für die die sich erinnern: auch der Kleine wieder fast gesund)
Wenn ich abends in Bett gehe mache ich die Schlafzimmertür hinter mir zu, weil ich sowieso einen leichten Schlaf habe.
Der eine der Kater interessiert sich nicht sonderlich dafür, aber der andere steht mindestens drei mal die Nacht vor der Schlafzimmertür und maunzt.
Wenn ich ihn reinlasse (was ich eher selten tue) macht er nur Unfug, fängt Füße, Nasen, den anderen Kater, Kleider.
Wenn er dann morgens um halb sieben beschließt, dass die Nacht jetzt rum ist, wars das dann endgültig mit schlafen…10 Minuten hält er das rumgemecker mindestens durch…es länger abzuwarten hatte ich noch keine Nerven.
Hat jemand Ideen was mit ihm los ist und Tipps wie ich wieder zu meinem wohlverdienten Schlaf kommen kann?
Liebe Grüße von Tatjana

Hallo,
wann fütterst Du die Tiere ? Unmittelbar vor dem Schlafengehen hat den Vorteil, daß sie dann eine Zeitlang wirklich Ruhe geben. Ich würde auch annehmen, hätten beide Kater immer die Möglichkeit bei Dir zu schlafen, gebe es die Markierungsversuche (rumkratzen etc.) nicht mehr. Ich habe mit meinen beiden Katzen bzgl. Nachtruhe Glück gehabt, allerdings habe ich die Abends auch noch so durch die Bude gehetzt, daß sie völlig platt waren *g*.

Gruss
Enno

Hallo,

allerdings
habe ich die Abends auch noch so durch die Bude gehetzt, daß
sie völlig platt waren *g*.

Damit du nicht selbst total abgehetzt ins Bett gehst, folgende „Methode“: man nehme einen elastischen Stock, Draht, Angelrute o.ä. (ca. 1,50m) und daran einen Strick mit einem Baumel untendran. Das macht viel Spaß, denn die kleinen Katzen springen da rum wie wild, eben bis sie wirklich müde sind. Selbst braucht man ja nur mit dem Daumen wippen. Andere Methode: Lichtfleck jagen. Eine Taschenlampe nehmen und Katze nach dem Lichtfleck jagen lassen. Aber Vorsicht! Das Tierchen nicht blenden! Auch Laserpointer scheiden als Spielzeug unbedingt aus!!!

Klappt aber nur, bis die Racker sich dran gewöhnt haben und das Spiel nicht mehr so toll finden. Aber für ein paar Tage mags reichen…

Gruß
André

Tja… sowas gibts! :smile:

Das erinnert mich sehr an unsere beiden. Die gaben Nachts auch nie Ruhe und würden sie wohl nicht geben, wenn wir sie nicht aus der Wohnung sperrten. (Nein nein! Irgendwelche tierschützerische Aufruhr ist völlig unangebracht: die Tiere können sich nachts natürlich im geheizten Keller auf vielen Kuschelplätzchen aufhalten oder nach draussen gehen.)
Darauf ist aber auch zu sagen, dass wir sie am Morgen füttern, was die Sache erschwert. Ich würde an deiner Stelle die Miezies abends füttern. Wenn sie trotzdem Terror machen, oder wenn du sie abends nicht füttern willst/kannst, so bleibt nur eins: Kissen über den Kopf und eiserne Nerven. Wenn sich auf die Miauerei nur Ignorieren und Nicht-Beachtung einstellt, dann geben sie es (irgendwann einmal…) auf…

Normal ist es auf jedenfall. Ich mein’ so als Katze ists natürlich schon enorm lustig, versteckte Füsse und Nasen und überhaupt alles, was sich bewegt zu fangen… nur für die meist unfreiwilligen Mitspieler ists nicht halb so lustig… einen katzengerechten „Trick“ um der Katze mitzuteilen, dass man mit etwas nicht einverstanden ist, ist das „anpusten“. Die Katze interpretiert das als Anfauchen - also eine sehr katzentypische Reaktion.

Viel Spass mit den quirligen, grossartigen Tieren!

Liebe Grüsse,
Christine

so bleibt nur
eins Kissen über den Kopf und eiserne Nerven.

Da empfehle ich eher Ohrstöpsel, man bekommt auch besser Luft.
Ansonsten weiß ich aus eigener Erfahrung, daß dies eine Phase ist, die allerdings länger andauern kann. Meine sind jetzt alle schon etwas älter und schlafen fast die ganze Nacht. Aber dafür will eine jetzt nachts unbedingt mein Kopfkissen mit mir teilen.

Viel Ausdauer wünscht

Sabine

Hai, Tatjana,

meine zwei sind jetzt achteinhalb Monate und haben schon Folgendes gelernt:

  • einem Schlafenden in die Füsse zu beißen hat einen sofortigen Tritt und Abflug vom Hochbett zur Folge - nein, wir treten unsere Miezen nicht bewußt, nur ist mein Schatz der Zehenzappler und der zuckt eben auch heftig im Schlaf, ein Versuch dieser Art reichte also aus.

  • will katz auf Mensch schlafen, muß katz sich auf Frauchen packen - die hält dann nämlich still, während Herrchen nur wieder so ungemütlich zappelt und katz sogar manchmal einfach einfängt und Kuscheltier-mäßig unter die Decke zerrt, dort festhält und zwangskuschelt (iiiihhh - Fellzerzausung!).

  • wenn morgens die Schälchen alle sind, ist bestimmt der Bruder schuld und muß adequat abgestraft werden. Folglich wird er durch die ganze Bude gejagt und auch ein paar Runden kreuz und quer übers Bett (und dessen Insassen), was die, schon erwähnten, Insassen weckt und zu prompter Versorgung mit Frühstück führt.

Was wir daraus gelernt haben:

  • wer in Zehen beißt, will getreten werden.

  • wer nächtliche Abnervanfälle hat, will bestimmt zwangsgekuschelt werden.

  • wer abends die Miezen nicht ausreichend füttert, will geweckt werden.

Laß ihnen noch ein wenig Zeit und schnauz sie ruhig an, wenn sie Dich unpassend nerven - das wird mit der Zeit alles. Fünf Monate ist eben erstklassiges Flegelalter.

Gruß
Sibylle

Hallo,
das Kratzen an meinen Füßen, wenn das Futter alle ist, habe ich meiner Kleinen vermutlich auch auf die Art „abgewöhnt“. Jetzt trampelt/springt sie auf mir herum oder meint mein Ohr wäre reinigungsbedürftig (die raue Zunge im Ohr weckt jeden).

Gruss
Enno

Hallo Tatjana,

gut, das ich das Problem mit meinen Rackern nicht habe. Sie haben sich auf unseren Rhythmus eingestellt und sobald wir schlafen gehen, ist auch Ruhe in der ganzen Wohnung. Da legen sie sich ebenfalls schlafen - dabei schmeissen sie mich aber meist schon gegen 5 ( oft auch frueher ) aus dem Bett weil sie Hunger haben :smile:)
Unsere koennen auch in unser Schlafzimmer kommen, schlafen gern mit im Bett.

Du siehst alle Katzen haben ne andere Macke *gg*

Da deine noch recht jung sind , haben sie auch noch viel Energie , machen die Nacht gern mal zum Tag :
Wie schon geschrieben : versuch es einfach mal mit einer Spielrunde spaetabends und einer anschliessenden Fuetterung. Dann sind sie vielleicht so k.o. und der Bauch ist auch noch so voll, das du ( evt.) fuer einige Stunden zu deinem Schoenheitsschlaf kommst *gg*
Ansonsten vielleicht noch ein bissel Spielzeug hinlegen, Pappkartons in ein abgelegeneres Zimmer stellen … gegen die Langeweile.

Viel Glueck,

Manuela

Hallo,
Nach Ignorieren und Rausschmiß haben meine das Laken neben dem Ohr mit den Krallen hochgehoben und „schnalzen“ lassen. Ließen es aber bald wieder bleiben, nachdem ich sie auf die Nase angepustet habe.
Bitte, sagt jetzt nicht, daß dies Tierquälerei wäre, so mit ungeputzten Zähnen…Wenn’s hilft

Sabine

Hai, Enno,

ja, ja, den Putz-Trick kennen meine auch schon - nicht nur Ohren, sondern auch Achselhöhlen scheinen morgens unbedingt der gründlichen Pflege zu bedürfen (dabei weiß ich doch schon, wie unsere Dusche funktioniert).

Auch beliebt ist bei einem der Ich-muß-da-mal-kurz-durch-Trick. Da wird dann solange in Bauch-Höhe gestukt und gegraben bis das Opfer (also ich) endlich den Körper anhebt, damit katz da drunter durch kann - nur, damit das Vieh dann gleich wieder zurück will, natürlich wieder unten durch.

Seit 'ner knappen Woche sind sie dahintergekommen, daß sofort einer von uns wach wird, wenn sie ihre Krallen genüßlich über die Tapete ziehen.

Und wenn das immernoch nicht hilft, dann tut man eben so, als wolle man die Knäufe unserer Flurschränke fangen. Letztere sind in knapp 2 m Höhe angebracht, so daß ein Fellmonster Anlauf nimmt, gegen die gegenüberliegende Wand springt und sich von dort aus quer über den Flur gegen die Schränke katapultiert. Bis zur Höhe der Knäufe zu gelangen, klappt noch nicht, dafür ergibt das aber eine Geräuschkulisse, als würden die Schränke umkippen.

Manchmal frag ich mich schon, warum ich mir das alles überhaupt antue - aber dann kommt so ein Streifen-Pelz-Träger an, drischt mir liebevoll seinen Schädel auf die Nase, daß mir Tränen kommen, schmeißt sich auf die Tastatur, daß nicht nur die aktuelle Arbeit, sondern üblicherweise auch gleich der komplette Rechner 'n Abgang macht, tappst noch schnell auf die Telefon-Gabel und schnurrt mir so überzeugend sein Liebeslied, daß ich wieder sämtliche nächtlichen Aktionen verzeihe…

Gruß
Sibylle

Hallo,

Hat jemand Ideen was mit ihm los ist und Tipps wie ich wieder
zu meinem wohlverdienten Schlaf kommen kann?

Die suche ich auch. Mein Schlaf ist auch eher leicht, und wir lassen unserer Katze (ca. 7 Monate) nachts freien Zutritt zum Schlafzimmer. In den meisten Fällen geht das auch ganz gut.

Aber morgens hat sie sich etwas Blödes angewöhnt. Immer wenn sie morgens meint, daß wir ihr Futter bereitstellen oder mit ihr spielen könnten, kommt sie schnurrend rein und springt aufs Bett. Wenn wir dann nicht schnell genug reagieren, springt sie runter und kratzt an der Tapete. Spätestens da bin ich wach, aber natürlich nicht bereit, sie dafür mit Futter zu belohnen.

Wenn ich laut „nein“ sage, hört sie auf, entfernt sich zwei Meter und fängt wieder an zu kratzen. Dann steh ich auf, um die Katze zur Strafe schlicht aus dem Schlafzimmer zu werfen. Die Katze meint begeistert, es gäbe Futter und flitzt mir voraus aus dem Schlafzimmer. Das heißt, das Strafen Rauswerfen gibt’s nicht. Ich sperre sie dann zwar aus, bezweifle aber, daß sie den Zusammenhang versteht. Schließlich hat sie scheinbar ihre Untaten vergessen und flitzt erfreut zum Futternapf.

Auch abends kratzt sie an der Tapete, wenn sie sich mal sehr langweilt oder nicht so ausgelastet ist, weil tagsüber ausnahmsweise weniger Zeit für sie da war. Ich bin todmüde, mein Freund verpennt das ganze völlig, und die Katze ist grundsätzlich schneller als ich.

Wie kriege ich das wieder aus ihr raus? Wenn sie so weiter macht, ist das gesamte Schlafzimmer tapetenfrei. Mal ganz abgesehen davon, daß ich auch einmal gern ausschlafen möchte.

Danke!
Schnoof

Hallo Schnoof,

das kommt mir bekannt vor mit dem Nerven *gg*.
3 meiner Tiger haben sich angewoehnt, wenn sie Hunger haben, abwechselnd an der Matratze oder am Bein des Bettes zu kratzen bzw. an der Gardine zu spielen bis ich entnervt aufgebe und aufstehe. Sobald ich ihnen Futter gegeben habe, sind sie wieder friedlich und schlafen :smile:))
Mein Maenne kommt von all dem in der Regel auch nichs mit.

… und tapete haben wir schon lange nicht mehr im Schlafzimmer, die haben sie auch immer von den Waenden geholt. Jetztz haben wir Rauhputz. Vielleicht auch eine Alternative fuer dich ?
Ansonsten faellt mir nur eines ein: fuettere deinen Tiger kurz vorm Schlafengehen oder leg ihm ein paar Brocken hin fuer die Nacht, wenn das geht.
Wenn du wirklich nicht mehr zu deinem Schlaf kommst, wuerde ich es einfach mal versuchen mit aussperren. Sie wird schon keinen Unsinn machen *gg*. Oder aber du kaufst dir so einen Napf mit einer Zeitschaltuhr und stellst den deinem Tiger hin ?

Viele Gruesse Manu

Hallo,

Wenn ich abends in Bett gehe mache ich die Schlafzimmertür
hinter mir zu, weil ich sowieso einen leichten Schlaf habe.
Der eine der Kater interessiert sich nicht sonderlich dafür,
aber der andere steht mindestens drei mal die Nacht vor der
Schlafzimmertür und maunzt.

Das ist normal.

Wenn ich ihn reinlasse (was ich eher selten tue)

Das ist ein Fehler. Entweder man entscheidet sich für „Schlafzimmer katzenfrei“ oder „Katze darf rein“. Und diese Entscheidung zieht man dann konsequent durch. Wenn du ihn so wie geschildert erst nach Maunzerei reinlässt, lernt er nur, dass genug Quengeln zum Erfolg führt. Und dann hast du überhaupt keine ruhige Nacht mehr.

macht er nur
Unfug, fängt Füße, Nasen, den anderen Kater, Kleider.
Wenn er dann morgens um halb sieben beschließt, dass die Nacht
jetzt rum ist, wars das dann endgültig mit schlafen…10
Minuten hält er das rumgemecker mindestens durch…es länger
abzuwarten hatte ich noch keine Nerven.

Und wieder nachgegeben…

Hat jemand Ideen was mit ihm los ist und Tipps wie ich wieder
zu meinem wohlverdienten Schlaf kommen kann?

Wenn unsere Katze nachts an der Wohnungstür gekratzt hat (sie bleibt nachts in der Wohnung) weil sie raus wollte, habe ich mir Lärmstopp („Katzenignoratoren“) in die Ohren gestopft und weitergeschlafen. Wenn sie im Bett getobt haben (sie dürfen ins Schlafzimmer) habe ich sie rausgeschmissen (nicht wörtlich, nur vom Bett geschoben) und weiter ignoriert. Wenn man das konsequent durchzieht, gewöhnen sie sich an den Menschenrhythmus (dauert aber u.U. ein paar Monate). Wir können sonntags auch unbelästigt bis 9 Uhr schlafen.

Gruss, Niels

Hallo Tatjana,
unser Kater ist jetzt 4 Monate alt und darf nicht in unser Schlafzimmer. Er kriegt noch ziemlich spät was zu fressen (so gegen 23.00 Uhr) und wenn wir dann ins Bett gehen ist auch für ihn klar jetzt ist Ruhe (er geht meist in seine Kiste wenn wir im Bad sind). Ich versuche immer vorher noch viel mit ihm zu spielen, seit gestern haben wir ein neues Spielzeug für ihn, vielleicht ist das auch was für Deine 2. Eine Fellmaus die piepst wenn sie angstupst wird hängt an einem Gummiseil welches man in den Türrahmen einhängen kann (gabs im Zoofachgeschäft). Nachts steht immer Trockenfutter und was zu trinken für ihn da, so kann er sich dort selbst bedienen. Am Wochenende rührt er sich nicht, bevor er uns nicht im Schlafzimmer reden hört.
Wünsche Dir erholsame Nächte und viel Glück bei Deinen Versuchen.
Liebe Grüße
Sabine

Danke das wußte ich nicht

Hallo Inge,

oh das wußte ich nicht, der Gummi ist recht leicht, deshalb dachte ich nicht, daß die Katze sich ernsthaft verletzten kann. Also es kommt weg wenn wir im Bett liegen und tagsüber wenn ich da bin kommts wieder hin, kein Problem. Dann müssen halt wieder die Zeitungsbällchen herhalten.
Liebe Grüße
Sabine