Hallo!
Zu unserer Familie gehört seit 4Jahren eine ebenso alte supertolle, schneeweisse , mallorquinische Mischlingshündin, von der wir eigentlich gerne Welpen gehabt hätten. Aber leider fand sie bisher keinen Hundemann attraktiv. Nun erhebt sich die Frage, soll man kastrieren oder nicht. Wer kann mir Vor-und Nachteile nennen, wir wissen echt nicht, was machen. Manche behaupten, kastrieren wäre gesünder (Gebärmutterkrebs etc.), aber wir haben Angst vor psychischen Veränderungen.
Wer weiss mehr??
Hi Karin,
wir haben unsere Doggenhündin, die schon behäbig wie eine „alte Dame“ war, im Alter von ca. 6 Jahren wegen fast ständiger Scheinträchtigkeit (Gefahr von Gesäugegeschwüren und Gebährmutterproblemen) kastrieren lassen. Seit dieser Zeit (direkt nach der OP) benimmt sie sich wie ein Junghund, ist wieder lebhaft und springt herum, es hat ihr sichtlich gut getan. Die Wesensänderung war also sehr positiv, wenn man überhaupt von einer solchen sprechen kann.
Unser Tierarzt sagt, kastrierte Hündinnen würden im allgemeinen länger leben, da die ganzen Gebährmutterprobleme wegfallen würden.
Was das Dickwerden angeht: Da mußten wir vorher auch schon aufpassen, sie bekommt halt genau soviel, daß sie ihr Gewicht und ihre Figur hält und nicht zunimmt. Darauf muß man halt wirklich achten, Übergewicht verkürzt auch bei Hunden das Leben (gerade bei großen Rassen).
Wenn Du noch Interesse an weiteren Einzelheiten hast, mail doch mal …
Grüße
Sebastian
Hallo!
Zu unserer Familie gehört seit 4Jahren
eine ebenso alte supertolle, schneeweisse
, mallorquinische Mischlingshündin, von
der wir eigentlich gerne Welpen gehabt
hätten.
warum ? grade wer so einen armen hund nimmt weiß doch, wie elend sowas oft endet…
zum thema kastration guck mal ins archiv, das thema hatten wir ausführlich vor ein paar wochen…
und nur soviel, nein, keine psychischen veränderungen bei hündinnen…
grüße
wilma
Anno 1991 holten wir eine Setter-Hündin aus dem Tierheim. Der Hund war damals ca. 10 Monate alt und frisch sterilisiert. Bisher hatten wir Erfahrung mit einem kastrierten Schäfer-Rüden. Die Hündin hat überhaupt keine Probleme damit. Sie hat drei Liebhaber, die sie nur dann wenig beachten, wenn in der Nachbarschaft eine läufige Hündin ist. Fett wird der Hund nur, wenn man als Leinenhalter sündigt! Psychische Veränderungen gibt es m.E. keine (wir leben seit sehr langer Zeit mit Hunden zusammen!). Auch ihr Libido ist an sich noch recht aktiv, denn vernünftige Tierärzte sorgen dafür, daß ein Teil der Hormonbildung erhalten bleibt. Kurzum, wir machten die besten Erfahrungen damit.
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Wenn Kastration, dann Total-Op, also Eierstöcke + Gebärmutter entfernen!
Vorteile: Kein Läufigwerden
Keine Eierstockszysten/Tumore
Kein Gebärmuterkrebs
deutl. gering. Risiko für
Mammatumore
Nachteile:open_mouth:perationsrisiko
„schwache Blase“ durch Schliessmukeldefekt möglich
gesteigerter Appetit
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Ich habe 2 Hündinnen, Dogge und Labrador, beide kastriert! Sie sind nicht fett, sie bekommen mit Sicherheit keinen Gebärmutterkrebs, sie haben sich im Wesen nicht verändert. Sie sind genauso lieb und verschmust wie vorher. Ich kann nur positives berichten. Die OP haben sie gut überstanden. Vielleicht hilft Dir es ein wenig.
Liebe Grüsse Bärbel
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Hi Karin
Stimme Sebsatian zu, eine Kastration (kleine oder grosse Operation - Tierarzt fragen) verlängert das Leben der meisten Hündinnen. Piometra (Gebämuttervereiterungen) und Karzinome (Geschulste) der Milchgänge bis zu den Zitzen sind viel seltener. (Ohne Kastration je nach Rasse leider bis zu 30 %).
Da die Hündin schon älter ist, besteht die Gefahr des Fellwechsels (bei Rassehunden unerwünscht) zum »Babyfell« nicht mehr.
Das Wesen verändert sich, nach unseren Erfahrungen, in dem Alter kaum. Der Wegfall der hormonellen Belastungen durch Läufigkeiten und mögliche Scheinschwangerschaften verbessert das Wohlbefinden und verlängert das Leben.
Regelmässige Gewichtskontrollen und Abwägen des Futters ebenfalls.
Uebrigens ein Dank für Die Aufnahme des Hundes.
Mit tierfreundlichen Grüssen
JC
Wer weiss mehr??
Wenn Kastration, dann Total-Op, also
Eierstöcke + Gebärmutter entfernen!Vorteile: Kein Läufigwerden
Keine Eierstockszysten/Tumore
Kein Gebärmuterkrebs
deutl. gering. Risiko für
Mammatumore
Nachteile:open_mouth:perationsrisiko
„schwache Blase“ durch
Das haben wir auch erlebt. Dazu hat uns aber der Tierarzt eine Pille (Hormonpräparat) empfohlen (ähnlich der Anti-Baby-Pille). Das bewirkte, daß die Hündin wieder stubenrein wurde (übrigens Jahre nach der OP trat dieses Phänomen auf)
Schliessmukeldefekt möglich
gesteigerter Appetit