Hund wird am Tisch gefuettert

Hallo,
meine Oma hat einen jungen Hund, der ist ihr ein und alles. Die zwei trennen sich nie, nichtmal fuer eine Stunde, er springt auf den Schoss, obwohl er schon ausgewachsen ist und nicht gerade klein, schlaeft mit im Bett und das ist ja alles noch nicht mal so schlimm, aber was mich richtig wurmt ist, dass sie ihm vom Tisch auch ab und zu einen Bissen gibt.
Sei es Kaesebrot, Wurst, Berliner - egal. Nicht viel und er ist auch nicht dick und bekommt sonst gutes normales Hundefutter.
Aber ich denke mir, dass es absolut ungesund ist fuer ihn und fuer die Erziehung ist es Gift, aber ueber Erziehung brauch ich mit ihr nicht zu reden denn sie WILL ihn gar nicht erziehen. Hat sie mir ganz deutlich gesagt.
Wahrscheinlich ist es dafuer eh zu spaet.
Aber vielleicht kann mir jemand sagen, ob es gesundheitliche Probleme geben kann wenn ein Hund das auch isst was Menschen eigentlich nur essen.
Danke
vg jima

Hi Jima:
Keine sorge, Deine Oma zieht sich Ihren Hund (Ihr ersatz Kind) genau so wie Sie Ihn haben will und das ist auch gut so. Das ist nicht „nur“ ein Hund sondern Ihr immer treuer Freund und begleiter der Ihr leben erheblich verschoenert. Dass er im Bett schlaeft ist zwar nicht so toll aber auch nicht unbedingt schlimm solange er sauber ist, er muss ja nicht unter die Decke oder.

Die meisten Hunde fressen auch dass viel lieber was Ihre Herrchen/Frauchen essen nach dem motto wenn das Hundefutter so gut sein soll warum wird den das nicht von meinem Herrchen/Frauchen gegessen. Gesundheitliche probleme giebt es dadurch meiner erfahrung nach nicht wenn das nicht total ausartet.Ich hab mal ein Pferd gehabt dass hat gereucherte Forellen geklaut und gefressen und Schockoriegeln konnte der Wallach sowiso nicht wiederstehen.

Wir haben seit ueber 30 Jahre Hunde immer dieselbe Rassen. Einen Dobermann und einen Deutschen Jagdterrier beides Rueden. Ja und obwohl der Dobi bald 50Kg wiegt und 3 Jahre alt ist will er immer noch bei meiner Frau auf den Schoss sitzen. Tschuess------Karl.

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hallo jima,
also, ich kann karl nicht zustimmen. vor allem was das nicht erziehen und so weiter angeht. der hund braucht eine klare ansage, wer der boss ist, sonst ist er der boss - und das kann soweit gehen, dass er entscheidet, was und wann omi essen darf, zur not mit gewalt, dh. beissen. ich meine damit nicht, dass der kleine dressiert oder untergebuttert werden soll, liebevolle hinwendung ist wichtig. aber ein bisschen konsequenz wäre nicht schlecht und wenigstens hier und da eine abgrenzung, die dem hund klar macht: das hier ist nur für menschen und du hast nichts verloren. mit konsequenter liebe fühlt sich auch der hund wohler.
das mit dem vom-tisch-essen ist gesundheitlich wohl nicht schlimm, vor allem, wenn er normal gefüttert wird und nur ab und zu was kriegt. kritisch wird es, wenn sich omi einen kleinen fettwanst ranmästet, das ist sehr ungesund für lumpi. ich sehe bei der vom-tisch-esserei eher das problem, dass er irgendwann immer schrecklich betteln wird oder sogar die lebensmittel vom tisch stiehlt (er hat ja bisher alles bekommen, also kann er sich ja gleich selbst nehmen, was er mag, schließlich ist er ja auch der boss im haus - hundelogik…)
also, ich würde sagen, die wurst ist das kleinere problem - deine omi zieht sich da einen tyrannen (der es nicht böse meint, sondern nur die für einen hund absolut notwendige chefposition übernimmt, die deine omi offensichtlich nicht übernehmen will…)
noch was: ältere leute haben bei hundeerziehung oft bilder von grausamkeiten und drill, gehorsamsübungen mit gewalt und dergleichen im kopf, das war früher oft so. vielleicht ist es nur das, was sie nicht will. je nachdem, wie alt und rüstig sie ist: in fast jedem Ort gibt es vernünftige hundeschulen, die mit geduld und spaß den hunden aber vor allem auch den menschen beibringen, wie man miteinander umgeht. schenk ihr doch eine schnupperstunde in der hundeschule oder so, da merkt sie vielleicht auch, dass es dort viele andere menschen gibt, die ihre vierbeiner genauso lieben wie sie, kriegt kontakte und viele nützliche tipps.
ist etwas länger geworden, aber ich hoffe, es hilft.
falls es doch etwas wirr ist, einfach nochmal fragen…
lg, monika

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Hallo Jima

Ich kann dem, was Karl sagt, nur zustimmen.
Ich bin selber eine von den ‚alten‘ Damen, die einen Hund haben. Der Hund schläft bei mir im Bett und darf auch sonst erstmal ziemlich alles, was gefällt. Sie kriegt auch mal ein Leckerlie vom Tisch (obwohl ich da keine Gewohnheit draus mache) und ist mein ‚Ein und Alles‘.
ABER: mein Hund ist deshalb noch lange nicht Boss. Sie weiß ganz genau, was los ist und wenn ich nein sage, daß sie zu machen hat, was ich will. Und das ist die Erziehung die _ich_ so für meinen Hund gewollt habe. Und solange ich und mein Hund niemandem ein Leid damit tun, wen geht das was an?
Für mich sieht es so aus, als wärst du eifersüchtig auf den Hund deiner Omi??

Gruß
Minnie

Hallo Jima,

Hunde sind Tiere und die haben das Recht auch als solche behandelt zu werden und nicht „vermenschlicht“.
Finde es für den Hund und das Zusammenleben mit dem Hund nicht gut ihn derart zu „verhätscheln“, ihm Futter zuzustecken wenn er bettelt und meinte etwas haben zu müssen wenn der Mensch isst.
Wenn dazu Übergewicht des Hundes kommen sollte umso schlimmer.
Wenn ein Hund sich einfach so auf den Schoss des Herrchens/Frauchens setzt macht er das weil ER es so will.
Der Hund übernimmt die „Rudelrolle“ und ist seinem Herrchen überlegen.
Schon allein das… finde ich nicht korrekt.

Erziehung hat nichts mit Gewalt oder Drill zu tun; Gehorsam kann man auch spielerisch lernen.

Grüße
Anna

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Hallo,

problematisch wird es immer dann, wenn der Hund zB beim Spazierengehen nicht mehr reagiert und Joggern und Radfahrern hinterherläuft und nach den Füßen schnappt. Als Viel-Radfahrer kann ich nur sagen, dass insbesondere die Schoßhündchen (hat nicht unbedingt was mit Größe zu tun) typische Hinterherrenner und Kläffer sind. Also wenn sie ihn nie unangeleint spazieren führt, gehts noch.

Am Tisch was abbekommen geht noch. Nur sollte der Hund klar wissen, dass das „Leittier“ ihm eine Ration gibt.

Gruss, Niels

in fast jedem Ort gibt es vernünftige hundeschulen,
die mit geduld und spaß den hunden aber vor allem auch den
menschen beibringen, wie man miteinander umgeht.

Hallo Monika.
Ist es nicht maßlos übertrieben mit der „Hundeindustrie“?
Seit den Aktivitäten von „rotgrün“ darf ein Hund nicht mehr Hund, sondern muß Mensch sein. Operationen, Schulen, Spezialnahrung, Steuern, Bußgeld, Versicherung, welch ein Geschäft.
Tausende Jahre zufriedener Hund sind vorbei. Wie glücklich waren wohl die Dorfköter vergangener Zeiten gegenüber Heute? Der hautnah vom eifrigen „Tierarzt“ betreute Patient. Galle, Zahnbehandlung, Krebs, Leberwerte, Totaloperation, Psychobetreuung, Antibiotika.
Wohl dem, der bei Oma ist und noch Hund sein darf.
Gruß Vanic.

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Hai, Vanic,

Ist es nicht maßlos übertrieben mit der „Hundeindustrie“?

Mit Sicherheit…

Seit den Aktivitäten von „rotgrün“ darf ein Hund nicht mehr
Hund, sondern muß Mensch sein. Operationen, Schulen,
Spezialnahrung, Steuern, Bußgeld, Versicherung, welch ein
Geschäft.

Was, um Himmels willen, hat denn rot-grün damit zu tun??

Tausende Jahre zufriedener Hund sind vorbei. Wie glücklich
waren wohl die Dorfköter vergangener Zeiten gegenüber Heute?
Der hautnah vom eifrigen „Tierarzt“ betreute Patient. Galle,
Zahnbehandlung, Krebs, Leberwerte, Totaloperation,
Psychobetreuung, Antibiotika.

Diese „glücklichen Dorfköter“ sind reihenweise jämmerlich an Staupe, Tollwut und was es da noch alles gibt eingegangen. Ein Tier, das es geschafft hatte, in einem Haushalt unterzukommen, wurde einfach wieder rausgetreten, wenn es krank wurde…

Wohl dem, der bei Oma ist und noch Hund sein darf.

Das Dumme ist nur, daß der Hund bei Oma eben nicht Hund sein darf. Ein Hund will seine Ordnung im Rudel haben. Der will seine anständige Hierarchie haben und eine Aufgabe, die er zugunsten des Rudels ausführen kann. Früher wäre niemand auf die Idee gekommen, einen Hund am Tisch zu füttern und/oder ihn als Ersatz-Kind zu betrachten, der hatte seinen Job zu machen und wenn der gut war, dann hat er irgendwas zu fressen bekommen.
Heutzutage hat der Hund (zumindest in unserer Gesellschaft) eigentlich meist die Aufgabe bekommen, als Ersatz-Sozial-Kontakt zu dienen und nicht mehr als Arbeitstier - daraus entstehen Probleme, die eben gelöst werden müssen.

Gruß
Sibylle

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Was soll denn das?
Mit Politik hat das - wie bereits erwähnt - überhaupt nichts zu tun.

Und eine Hundeschule ist in jedem Fall anzuraten.
Natürlich war früher alles eher egal, aber besser war die Welt deswegen nicht - wenn irgendein „Untergebener“ (Hund, Kind, Frau, Arbeiter, Soldat,…) nicht wie gewünscht parierte, galt die Devise „Einfach mal draufhauen“. Das führte mitunter zum Erfolg, wenn nicht, war der Misshandelte ja selbst schuld.

Durch neuere Erkenntnissen erreicht die modere Hundeerziehung wesentlich mehr mit weniger Aufwand und zur Zufriedenheit beider Beteiligten als die „traditionelle“ Variante. Natürlich kann man einen Hund auch ohne Hundeschule erziehen, aber wenn man nicht schon viel Wissen und Erfahrung mitbringt, wirds schwer und früher oder später „muß der unfolgsame Hund weg“, weil man nicht mehr mit ihm zurechtkommt.

Last but not least macht es auch Spaß.

Stuffi

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Was soll denn das?
Mit Politik hat das - wie bereits erwähnt - überhaupt nichts
zu tun.

Bin ich anderer Meinung.

Hund = Steuereinnahmen. Hundeindustrie = Arbeitsplätze. Steuereintreiber, Bußgeldeintreiber. Gibt es einen Hundekotwegräumer? Nein. Werden Hundetoiletten gebaut (Siehe Niederlande, werden dort sogar gereinigt)? Nein.
Spielplätze freihalten von Hunden, in Ordnung.
Was ist mit den freilaufenden Katzen? Bevorzugen Sand (Sandkästen), zum Einscharren ihrer Hinterlassenschaft. Nichts. Zahlen keine Steuern. Kein (politisches) Thema.

Grüße Vanic.

Hallo,

Hund = Steuereinnahmen. Hundeindustrie = Arbeitsplätze.
Steuereintreiber, Bußgeldeintreiber. Gibt es einen
Hundekotwegräumer? Nein. Werden Hundetoiletten gebaut (Siehe
Niederlande, werden dort sogar gereinigt)? Nein.

Spielplätze freihalten von Hunden, in Ordnung.
Was ist mit den freilaufenden Katzen? Bevorzugen Sand
(Sandkästen), zum Einscharren ihrer Hinterlassenschaft.
Nichts. Zahlen keine Steuern. Kein (politisches) Thema.

und das ist also erst seit der Aktivitäten von rotgrün so? Vorher mussten Katzen Steuern bezahlen? Oder Hunde keine Steuern bezahlen? Vorher wurde der Hundekot weggeräumt? Vorher wurden Hundetoiletten gebaut und gereinigt?

Vermisch bitte nicht deine politischen Vorlieben mit deinem Ärger über die „Ungleichbehandlung“ von Hund und Katze als Haustiere.

Es steht dir aber frei, bei deinem Bundestagsabgeordneten bzw im Petitionsausschuß einen entsprechenden Antrag (für was eigentlich?) einzubringen.

Gruss, Niels

Vermisch bitte nicht deine politischen Vorlieben mit deinem
Ärger über die „Ungleichbehandlung“ von Hund und Katze als
Haustiere.

Hi.

Da hast du aber etwas mißverstanden. Es geht nicht um Ungleichbehandlungen sondern um Steuereintreibung auf übelste Art.
Die Hundesteuer wird erhöht, weil Hunde ? Tonnen Fäkalien hinterlassen. ??? (Katzen, Kühe, Schafe, Pferde nicht?) Die eingenommenen Gelder werden jedoch in keinster Weise zur Reduzierung oder Minderung verwendet. Also, willkürliche Abzocke wie bei Auto- Mineralölsteuer. Keine Straßen usw.

Gruß Vanic.

Hallo,

du hast immer noch nicht geklärt, was das mit rotgrün zu tun hat. Die Hundesteuer ist eine Gemeindesteuer. Und du willst doch nicht behaupten, dass alle Gemeinden rotgrün sind?

Zum Sinn und Zweck der Hundesteuer zwei kleiner Artikel:
http://www.capital.de/ws/lex/165448.html
http://www.ratgeberrecht.de/search/display.php?http:…

Gruss, Niels

Hallo Minnie,

Nein, eifersuechtig bin ich nicht. Ich habe mir aber ernsthaft Gedanken gemacht, ob das ungesund ist fuer den Hund wenn er diese Leckerlis bekommt.
Wenn das nicht so ist, ok. Trotzdem wuerde ich meinen Hund nicht vom Tisch fuettern weil mich das Betteln nerven wuerde, und ich mich dann auch nicht mehr trauen wuerde mit ihm ein Restaurant zu betreten.

vg, jima

hallo!
danke erstmal fuer die Antwort!
Also ich glaube nicht, dass der Hund jemals meine Oma beissen wuerde. Er ist vom Charakter total sanftmuetig und verschmust.
Auch zu Fremden.
Fett wird er wohl auch nicht, denn er hat schon viel Bewegung und einen grossen Garten. Das mit dem vom Tisch stehlen wuerde er wohl machen wenn er dran kommt, denn er versucht auch den Kater zu beklauen, kommt aber nicht dran :smile:
Eine Hundeschule will sie nicht besuchen, sie war eine Zeitlang mit ihrem verstorbenen Hund da und es hat ihr nicht so sehr gefallen.
Tja, sie will ihn eben nicht so erziehen bzw ist der Ueberzeugung die notwendige Erziehung kriegt sie auch alleine hin.
Solange das Fuettern nicht wirklich schaedlich ist, ist es mir auch gleich. Wenn die beiden gluecklich sind…so what.
vg jima

(ps: den Kater behandelt sie ebenso, der maunzt auch immer am Tisch rum)

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