Hallo Mirjam!
jedoch: was machen mit seiner Katze?
Also, ich würde auch zusehen, dass jemand ins Haus kommt. Wir haben drei Kater, von denen sich zwei absolut nicht ausstehen können, d.h. dauerhaft getrennt sein müssen. Ich bin auch der Meinung, dass ich das keinem Katzensitter antun kann. Ganz abgesehen davon meinen Katzen auch nicht, ich wüsste keinen, der sich so viel Zeit nimmt, allen dreien nacheinander gerecht zu werden, zumal wir auch noch sehr viele andere Tiere haben. Bei uns läuft es so ab, dass wir immer einen der drei mitnehmen, wenn wir hier in D Urlaub machen (bei meinen Eltern, da geht das). Dieses Jahr gehts das erste Mal ins Ausland. Zwei Kater samt dem Rest der Kleintiere bleibt in der Wohnung und wird von meiner Schwiegermutter versorgt, einen Kater nimmt meine Kollegin, der Hund kommt zu meinen Eltern. Ist ein Kuddelmuddel, geht nicht anders. Würde bei mir eine dieser Stellen ausfallen, wäre der Urlaub wohl gestrichen.
In eine Pension würde ich kein Tier geben, wenn es nicht absolut dringendst notwendig ist. Zuerst mal finde ich die Preise absolut unverschämt. Da ist mein eigener Urlaub schon fast billiger!
Dann die Betreuung, ich traue den Leuten einfach nicht. Die können viel erzählen, aber was dann hinter den Kulissen abläuft, das kann man schlecht kontrollieren. Ich hätte einfach kein gutes Gefühl dabei.
Und gerade eine Katze wie Deine, die doch recht eigen ist, wird damit evt. sehr schlecht zurechtkommen und erst Recht Terror in der Bude schieben, wenn ihr zurück seid. Oder sie schaut euch nicht mehr an…
Ich würde versuchen, über den Tierarzt an Katzenfreunde zu gelangen, die sich um so ein Tier kümmern würden. Sowas klappt oft relativ gut, manchmal hilft auch das personal aus (habe selbst schon so einige Anfragen bekommen, ob ich nicht ausnahmsweise…
). Und, bitte, der Katze zuliebe, gib sie keinem mit, lass sie in ihrem gewohnten zu Hause! So ein Tier weiss sowieso schon nicht, was los ist, wenn auf einmal alle weg sind und der gewohnte Tagesablauf wegfällt. Und dann auch noch woanders hin, wos fremd riecht, wo man sich nicht auskennt? Eine Katze ist zu hause meistens am besten aufgehoben! Das würde evt. ja auch die Freunde mit eigenen Katzen bzw. Kindern wieder auf den Plan rufen, wenn die bereit wären, zu euch zu fahren! So habt ihr auch die Sicherheit,d ass ein Einbruch bemerkt würde bzw. dass man sieht, da schaut jemand nach dem zu Hause.
Ich persönlich habe
mit meinen Freunden das gleiche Problem, bzw. möchte ich
einigen die Katze auch nicht unbedingt „aufhalsen“, da diese
ziemlich verwöhnt, schlecht erzogen und zickig ist (kratzt und
beisst, zerkratzt Möbel und Polster, macht hin und wieder
neben das Katzenklo, manchmal sogar auf den Teppich, isst nur
„ihr“ Futter etc.)
Da würde ich allerdings ganz engerisch gegen vorgehen, mir käme so eine Zicke nicht ins Haus
Aber ihr müsst mit ihr glücklich sein. Der pfleger muss sie nicht streicheln, dem kann es egal sein, wie sie eure Möbel verziert, und grundsätzlich kann jede Katze ins Haus pinkeln, wenn sie schmollt. Das muss man als Catsitter einfach mit einplanen. Die kann auch Durchfall bekommen oder brechen, auch das muss man dann halt wegmachen. Was anderes als ihr Futter soll sie sowieso nicht bekommen! Das wäre noch ne Umstellung zusätzlich, bloss nicht!
Deshalb meine Frage: habt Ihr vielleicht schon Erfahrungen mit
Tierpensionen im Tierheim gemacht, wo man die Tiere für einige
Tage (bezahlt) abgeben kann? Sind diese Pensionen gut, kann
man die Katze ein paar Tage dort lassen?
Wie gesagt, ich selbst nicht. Ich kenne ein paar Leute, die ihre Tiere in solche Pensionen geben, und es ist, wie Katzen halt nunmal sind, total unterschiedlich. Die einen sind total lässig, die anderen leiden wirklich sehr sehr stark darunter.
Es geht mir nicht darum, die Katze „abzuschieben“ - nur egal
wie lange ich darüber nachdenke, mir fällt niemand ein, dem
wir sie geben könnten, also denke ich, vielleicht ist eine
Tierpension doch gar nicht so übel?
Ich würde versuchen, jede andere Möglichkeit vorzuziehen. Frag Deine Freunde einfach mal, erzähl von Deiner Katze, vielleicht beiläufig, oder frag mal, ob die wen kennen der sie versorgen könnte…muss ja nicht die direkte Frage sein ob derjenige es tun würde
dann lass denjenigen nach Hause kommen, lass ihn die Katze und die Katze ihn kennen lernen, dann wird das schon.
Wenn Du wirklich keine andere Lösung siehst als eine pension, dann sieh Dich sehr genau um. Vergleiche auf jeden Fall mehrere Angebote, auch wenn die ein paar km weg liegen. Die Fahrt machst Du einmal, den Rest muss Deine Katze dann mehrere Tage aushalten. Fahr auch hin und sieh Dir an, wo die Tiere leben sollen. Erkundige Dich, was im Krankheitsfall getan wird, welche Erfahrungen man mit eher eigenen Tieren (so wie Deine Katze eben ihre Angewohnheiten hat), umgeht, welche Qualifikation die Leute dort haben. Frag in Deinem Umfeld, frag beim Tierarzt nach, ob jemand die Pensionen kennt und empfehlen oder davon abraten würde. Und, wie gesagt, achte darauf, dass sie ihr eigenes Futter bekommt. Bei Stress gibts sowieso leicht Durchfall, und wenn dann auch noch ungewohntes Futter dazukommt…muss ja nicht sein.
Ich wünsche euch, dass ihr eine für alle passende Lösung findet, und natürlich einen schönen Urlaub!
Vielleicht meldest Du Dich ja, wenn ihr entschieden habt, wer auf die Mieze aufpasst, und auch danach, wie es gelaufen ist!
Liebe Grüsse
Bine mit Samtpfoten