Hallo Nicole
Ich habe die anderen Antworten nicht gelesen, falls Du also nun etwas doppelt vorfindest, sorry! Also, hier nun mein „Senf“ dazu *g*:
wir denken seit längerem über eine Zweitkatze für unseren 4
1/2 jährigen Kater nach, der mind. 9 h am Tag allein ist.
Er ist sehr lieb, ist nicht apathisch oder zerstörerisch, aber
ist ganz anders, wenn andere Katzen in der Nähe sind
(positiv).
Deshalb will ich ein Kitten dazu holen, keine Tierheim Katze,
die sind meist „vorbelastet“, oder Draussenkatzen.
(das Kätzchen kommt aus einem Wurf, der eh ertränkt werden
würde, typische Dorfgeschichte)
Ich finde das erstmal super, dass Du Dir nun eine 2. Katze dazuholen möchtest. Wenn Felix nicht raus kann, dann ist es immer empfehlenswert, zu einer reinen Wohnungskatze noch eine zweite dazuzuholen.
Folgende Fragen drängen sich mir noch auf: wir wohnen in einer
60qm Maisonette Wohnung, die Terasse ist grosszügig, nur
gefährlich, da ganz oben (Nachbars Katze „spaziert“ auf den
Dächern, unserer würde eher abstürzen).
Wir haben auch eine Maisonette-Wohnung mit Terrasse. Unsere drei Racker sind auch reine Wohnungskatzen, aber sie dürfen auf die Terrasse, die mein Mann „katzensicher“ gemacht hat, d.h., er hat überall, wo sie evtl. drübersteigen könnten, ein Katzennetz gespannt. So können sie nirgends drübersteigen und schlimmstenfalls abstürzen oder zum Nachbarn auf die Terrasse gelangen.
Das Bad, wo das Katzenklo steht, ist klein.
(BaWa, WaMa,zwei Schränke, das wars).
Wo soll ich das neue Katzenklo hinstellen? Lieber raus, oder
neben das Klo der älteren Katze?
Ich würde vorschlagen, dass Du das 2. Klo neben das erste stellst. So wissen beide resp. der Kleine, wo die „stillen Örtchen“ sind. Wir haben unsere drei Kistchen auch in „Reih und Glied“ nebeneinander aufgestellt.
Die Fressplätze würden örtlich getrennt werden.
Müsste meines Erachtens nicht unbedingt sein. Wenn’s vom Platz her nicht anders geht, ist das schon i.O., sonst würde ich beide Näpfe nebeneinander stellen. Natürlich immer vorausgesetzt, es gibt dann keinen Futterneid unter den beiden.
Ich möchte gern noch einen Kater, kastrieren ab einen halb
Jahr, ist das ok? (wegen der Revierkämpfe bei
geschlechtsreife)
Man sagt, dass die Kater zwischen 6-9 Monaten kastriert werden sollen, spätestens aber dann, wenn er zu markieren beginnt (wir haben bei unserem jüngsten Kater extra lange gewartet - er hat dann pünktlich 2 Wochen vor dem „Kastrier-Termin“ zu markieren begonnen, da wussten wir, es wird höchste Zeig … *zwinker*). Unseren „grossen“ Kater haben wir mit 7 Monaten kastrieren lassen.
Ich weiss, es ist nicht das artgerechteste zwei Katzen auf 60
qm drinnen zu halten, aber der Blick und die Anhänglichkeit
von Felix wenn man nach Hause kommt, sagt alles…
Wart ab, bis Dir dann zwei Samptpfoten um die Beine streichen, wenn Du nach Hause kommst - sooooo schöööön! 
Was gäbe es noch für Ratschläge in Drinnen-Katzen, wie
verschönt man ihr Leben noch? (z.Z. nur einen Kratzbaum zur
Decke, und die Treppe nach oben tut ihr übriges)
Kratzbaum ist sehr gut! Wir haben u.a. auch zum Spielen einfache Sachen für sie „bereitgelegt“, als da wären: leere Klopapier- oder Küchenpapierrolle, Tennisbälle, Paketschnur (keine, die fusselt) usw. Es gibt da auch spezielle „Katzentunnels“, die man beliebig verlängern kann. Unsere lieben es, durchzuwetzen, oder einer glotzt von der einen Seite in den Tunnel und der andere guckt von der anderen Seite rein oder sie jagen sich gegenseitig durch den Tunnel. Da Ihr ja auch eine Treppe in der Wohnung habt, könnte man den Tunnel z.B. so verlängern, dass man ihn über die ganze Länge der Treppe legen könnte (so dass sie durch den Tunnel die Treppe rauf oder runter können). Wir haben auch noch 2 Katzenkörbe aufgestellt, jeweils mit einem Handtuch ausgelegt, was sie auch heiss lieben. Leere Papiereinkaufstaschen (ohne Henkel!) lieben sie auch, v.a. wenn man einen Tennisball reinrollen lässt, den sie dann suchen müssen *g*, usw. usw.
Zwei Katzen in eine Katzenpension zu geben ist doch auch
besser als eine, die dann womöglich verstört zurück kommt?
(ich glaube zwar nicht, dass unsere jetzte Urlaubsvertreung
nein zur Zweitkatze sagt, aber für den Fall der Fälle)
Nun ja, ich würde sonst eher schauen, dass Ihr einen professionellen Katzensitter engagiert, der zu Euch nach Hause kommt. Katzen sind umgebungsgewohnte Tiere - sie mögen es gar nicht (die meisten jedenfalls), wenn sie in ein Tierheim gebracht werden (oder igendwohin, nur nicht zu Hause). Ich persönlich bin u.a. Katzensitterin und die Leute sind immer froh, wenn sie wissen, dass die Tiere gut versorgt sind und dass die Katzenklos gereinigt werden usw. Das kostet zwar halt etwas, aber ich persönlich würde meinen 3 auch nie in ein Tierheim geben.
Danke für objektive Antworten!
Den Kater hergeben möchten wir nicht, also keine
Moralpredigten, ich solle ihn in die freie Wildbahn setzen,
oder sowas, oder ins Tierheim, oder zu wildfremden Leuten…
Ich finde es toll, dass Du Dich erst informierst. Leider machen das zuwenig Leute und handeln dann, wenn sie des Tieres überdrüssig sind, eben so, wie Du geschrieben hast: Aussetzen oder ins Tierheim oder sie stellen sonstwas mit ihnen an.
Ich wünsche Dir jetzt schon viel Freude mit dem Kleinen und hoffe, dass sie sich schnell aneinander gewöhnen werden! Übrigens: Es gibt für allfällige Eifersuchtsanfälle Bachblütentropfen oder homöopathische Mittel, die beiden Katzen die Umstellung erleichtern. Informier Dich mal darüber. Bei unseren 3 Viechern haben die Bachblüten sehr gut angeschlagen!
Liebe Grüsse
Moni 