Hallo,
Mensch werdet doch mal klar im Kopp. Wir leben in einer engen,
oft zu engen Symbiose aus Haustieren und Restnatur. Wenn jeder
macht was er will dann geht alles vor „die Hunde“.
Genau, Ausgezeiten für Katzen sollten gesetzlich vorgeschrieben
werden. Gerichtsurteile in dennen geregelt wird wann und wie oft
Hähne krähen dürfen gibt es ja schon. Nur wenn der Mensch alles
regelt wird es gut.
Aber, und das ist urdeutsch!: Was kehrt mich die Scheiße vor
meiner Tür soll der andere doch mal seinen Dreck wegmachen und
über den schimpft man dann lauthals.
Komisch warum gibt es ausgerechnet hier im Osten noch Störche und im
Westen nicht mehr? Das müsste doch genau umgekehrt sein, bei der
Masse an Tierschützern und Gesetzen.
Denkt doch mal nach. Denkt hier in einer Art Ökosystematik.
Wenn ich zuviele Prädatoren(Beutegreifer) habe und den Druck
auf das jagdbare Tier überhöhe stirbt es in dem Gebiet über
kurz oder lang aus.
Warum ist hier wohl nach der Wende als die Zahl der Katzen deutlich
heruntergeganen ist, die Zahl der Marder, Füchse und Greifvögel
gestiegen?
Bei Hauskatzen aber ist das Problem, ebenso bei wildernden
Hunden, sie werden daheim gefüttert, sind also nicht auf Beute
angewiesen und sterben demnach nicht früher als wenn sie in
freier Wildbahn zum überleben verdammt wären. Auch das
Beispiel Bauernhof ist hier fehl am Platze. Auf einem
Bauernhof leben Katzen aber es gibt unmengen an Korn.D.h ein
ideales Ernähruingsangebot für die Beute.
Die suchen sich lieber einen doofen Nachbarn der sie füttert. Aber
eigentlich sollten die ja von 5 Kaninchen in 2 Wochen satt werden.
Das grösste von einer Katze erbeutet Tier das ich je gesehen habe war
eine Ratte und ich lebe auf dem Dorf hier gibt es sehr viele Katzen.
Ich weiss von Hunden die ganze Kanichenställe voller Tiere
todgebissen haben, von einer Kaninchenmordenden Katze hab ich noch
nie gehört.
Es mag ja sein das es bei einigen Bauern unmengen Korn gibt, der ist
aber durchsichtig und in Flaschen abgefüllt. Zum grössten Teil geht
alles was geerntet wird sofort in die Weiterverarbeitung oder in
grosse Lagerhallen. Den Bauern den du beschreibst gibt es nur noch in
Kinderbüchern.
Dadurch kann sich die
Katzenpopulation anpassen, und die Bauern tragen sorge durch
eigene Methoden daß die Katzen nicht überhand nehmen.
„Eigene Methoden“ netter Ausdruck für Katzenbabys todschlagen, weil
die Kastration zu teuer ist. Früher war das ja ok, als es noch keine
Tierärzte gab die Katzen kastriert haben, aber heute?
Ich hoffe das war jetzt so einfach daß jeder mitkam. Obiges
ist der Grund warum viele Katzen, der Vögel Tod sind.
Was ist mit den Bauern die neuerdings bis fast auf die Strasse
ackern? Ausgebaute Strassengräben und Feldwege etc., dadurch werden
massiv Rückzugsgebiete von Kleintieren zerstört.
Der Jäger von Welt läuft ja auch nicht mehr in den Wald, sondern
fährt mit dem fetten Geländewagen vor, klar das da ein ausgebauter
Weg her muss.
Katzen leben seit ewigen Zeiten mit Menschen zusammen und es gibt
immer noch Vögel.
Gruss Jan