Analtumor beim Rueden

Unser 10jaehriger Westi-Ruede bekommt seit einem Jahr staendig nachwachsende Tumore am Darmausgang. Wir liessen schon zweimal eine OP machen, jetzt sagt der Tierarzt, dass nur eine Kastration helfen kann.
Wer hat Erfahrung mit solcher Krankheit oder wer kann uns wenigstens sagen, ob es schlimm und mit welchen Nebenwirkungen es verbunden ist, wenn man einen alten Hund kastrieren laesst.
Oder weiss jemand eine andere Loesung???

da dein Hund bereits mehrmals daran operiert wurde, gehe ich davon aus, daß abgeklärt wurde, daß die Tumore nicht bösartig sind ?!
Mein damaliger Hund ist auch mit ca. 10 Jahren aus den gleichen Gründen kastriert worden. Hat keinerlei Auswirkung auf Figur und Charakter gehabt. Leider auch keine auf die Tumore. Falls es nicht zu schlimm ist oder ihn ernsthaft behindert warum läßt du sie nicht einfach da wo sie sind? ich habe jedenfalls nach der 5. OP das Handtuch geworfen. Mein Eindruck war, je öfter ich entfernen ließ, desto schneller wachsen welche nach. Als ich nicht mehr operieren ließ, sind die vorhandenen auch nicht nennenswert gewuchert. Die Kastration kannst du sonst auch „Ausprobieren“ indem du deinen Hund mit einer Injektion chemisch Kastrieren läßt (hält ca. 3-6 monate), du kannst dann ja sehen, ob es Einfluß auf die Tumore hat. Solltest du weiter Tumore entfernen lassen, paß bloß auf, daß dabei nicht evtl. der Schließmuskel verletzt wird.
Hoffe dir erst mal weitergeholfen zu haben, sonnst mail mich ruhig an.
Gruß Petra