Leidiges thema kampfhunde

Hallo,

hab die Nase gestrichen voll. Musste mich in den letzten 4 Tagen mal wieder mit Familienangehörigen rumstreiten die schlicht und ergreifend der Meinung sind das die sogenannten Kampfhunde schon der Rasse wegen aggressiv sind. Aaahhh!
Ich kann aber auch meinen Rand nicht halten und mir meinen Teil denken.
Hab selber seit 5 Jahren einen Staff und muss entschieden dagegensprechen. Die sind einfach nicht von Ihrer Meinung abzubringen.
Er ist (in deren Augen) schon ein potentieller Killer, eine Waffe und überhaupt gibts ja gar keinen Grund sich einen Hund dieser Rasse anzuschaffen.
So ein Hund gehört von der Öffentlichkeit ausgesperrt.
Was geht denn ab.
Der hat noch niemals jemand was getan. Okay, zweimal hat der meine Schwiegermama angeknurrt, aber deren Katze hat ihr auch dauernd aufs Bett geschissen und gepisst, mein Sohn geht nicht gerne hin und auch ich kann sie nichz besonders gut leiden.
Also kanns am Hund nicht liegen. Meiner Schwester ihr Freund sagt dass dies ein Hund niemals machen dürfe, da sie ja eine Familienangehörige ist, bla bla bla.
Und der Hund der jahrelang in ner Familie lebt und auf einmal Nachts das Kind der Familie angreift.
Mit sowas kommen die dann.
Und das diese Hunde ja extra so gezüchtet sind.
Wenn ich sage dass das bei jedem Hund passieren kann heißt es dass dies nicht so schlimm wäre und viel seltener passiert als bei den sogen. Kampfhunderassen.
Wie soll ich ob solcher Sturheit noch reagieren?
Hoffe mir weiß jemand Rat, aber bitte nicht per E-Mail, die kann ich zur Zeit leider nicht öffnen.

Viele liebe Grüße
Yvonne

Die höchste Beißfrequenz hat der bundesdeutsche Schäferhund.

Wenn Du´s ganz hochoffiziös möchtest, googel mal ein wenig nach dorit petersen-feddersen. Die Hundefachfrau in D überhaupt. Hab leider grad keine Links :frowning:

Oder frag bei Tierschutzvereinen nach, die werden Dich auch bestätigen.

Hoffe, war zumindest eine kleine Hilfe.

Keine Hilfe.
Hallo,

hab die Nase gestrichen voll.

Ich auch.

Er ist (in deren Augen) schon ein potentieller Killer, eine
Waffe und überhaupt gibts ja gar keinen Grund sich einen Hund
dieser Rasse anzuschaffen.

Stimmt ja auch beides. Ein Staffordshire ist durchaus in der Lage einen Menschen zu töten.

So ein Hund gehört von der Öffentlichkeit ausgesperrt.
Was geht denn ab.

Nun, nicht unbedingt. Solange ich mit denen da rumlaufen darf, damit die mich im Zweifelsfall verteidigen:
http://exet.nu/html/bildarkiv/bilder/pets/nigerians2…
http://exet.nu/html/bildarkiv/bilder/pets/nigerians3…
Dann darfst du auch Deinen Staf behalten. Doof nur, für die, die nicht mit aufrüsten.

Und der Hund der jahrelang in ner Familie lebt und auf einmal
Nachts das Kind der Familie angreift.
Mit sowas kommen die dann.

War ja auch so.

Wenn ich sage dass das bei jedem Hund passieren kann heißt es
dass dies nicht so schlimm wäre und viel seltener passiert als
bei den sogen. Kampfhunderassen.

Ja, ich warte auch noch auf den Tag, an dem jemand von einem Dackel zerfetzt wird.

Grüße,

Anwar

Hallo,

hab die Nase gestrichen voll.

Ich auch.

Er ist (in deren Augen) schon ein potentieller Killer, eine
Waffe und überhaupt gibts ja gar keinen Grund sich einen Hund
dieser Rasse anzuschaffen.

Stimmt ja auch beides. Ein Staffordshire ist durchaus in der
Lage einen Menschen zu töten.

Naja, wenn man danach geht, muss man sich auch keinen Hund einer anderen Rasse anschaffen. Hab mir meinen jedenfalls geholt weil mir die Rasse vom Aussehen her gefiel und nicht weil er zu den sogen. Kampfhunden gehört.
Klar, er ist in der Lage einen Menschen zu töten, da muss ich Dir Recht geben, aber das sind andere Hunderassen auch.

So ein Hund gehört von der Öffentlichkeit ausgesperrt.
Was geht denn ab.

Nun, nicht unbedingt. Solange ich mit denen da rumlaufen darf,
damit die mich im Zweifelsfall verteidigen:
http://exet.nu/html/bildarkiv/bilder/pets/nigerians2…
http://exet.nu/html/bildarkiv/bilder/pets/nigerians3…
Dann darfst du auch Deinen Staf behalten. Doof nur, für die,
die nicht mit aufrüsten.

Schöne Tiere diese Hyänen, schöner nur in der freien Wildbahn, aber das is was anderes.
Ich persönlich möchte mit meinem Hund nicht aufrüsten wie leider so viele inkompetente andere Hundehalter sondern nen netten Familienhund haben.

Und der Hund der jahrelang in ner Familie lebt und auf einmal
Nachts das Kind der Familie angreift.
Mit sowas kommen die dann.

War ja auch so.

Sag ich ja nix gegen, aber wenn ich dann mit Conan komme, der Staffordshire der Rettungshund beim DRK is, is das halt eine Ausnahme und kommt sonst nicht wieder vor. Klar, die Rettungshundestaffel bei uns nimmt auch keinen Kampfhund, aber egal.

Wenn ich sage dass das bei jedem Hund passieren kann heißt es
dass dies nicht so schlimm wäre und viel seltener passiert als
bei den sogen. Kampfhunderassen.

Ja, ich warte auch noch auf den Tag, an dem jemand von einem
Dackel zerfetzt wird.

Hi hi, musste unwillkürlich grinsen ob dieser ironischen? Wortwahl.
Ich meinte ja nicht gerade Dackel die solche Verletzungen herbeiführen die Leute zu Tode bringen sondern andere große Hunderassen.

Grüße zurück
Yvonne

Grüße,

Anwar

Ja, dankeschön, werd dann mal kräftig googeln.

Liebe Grüße Yvonne

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Yvonne,

Naja, wenn man danach geht, muss man sich auch keinen Hund
einer anderen Rasse anschaffen.

Das stimmt. Und das würde ich auch befürworten.

Hab mir meinen jedenfalls
geholt weil mir die Rasse vom Aussehen her gefiel und nicht
weil er zu den sogen. Kampfhunden gehört.
Klar, er ist in der Lage einen Menschen zu töten, da muss ich
Dir Recht geben, aber das sind andere Hunderassen auch.

Aber eben nicht alle.

Schöne Tiere diese Hyänen, schöner nur in der freien Wildbahn,
aber das is was anderes.

Dieser Teil meines Beitrags war ironisch gemeint. Aber ich finde Hyänen in der Tat auch sehr imposant und sogar schön.

Ich persönlich möchte mit meinem Hund nicht aufrüsten wie
leider so viele inkompetente andere Hundehalter sondern nen
netten Familienhund haben.

Warum konnte es dann kein kleinerer Hund, sein, der niemandem etwat tut (bzw. tun kann). Ich persönlich könnte mich am ehesten mit einem Jack-Russel anfreunden.

Sag ich ja nix gegen, aber wenn ich dann mit Conan komme, der
Staffordshire der Rettungshund beim DRK is, is das halt eine
Ausnahme und kommt sonst nicht wieder vor.

Das Problem ist nur: Ein „guter“ Hund macht keinen „bösen“ Hund wieder wett. Jedes Menschenleben, was durch so einen Hund verloren geht ist eines zu viel. Und es stimmt, was die Bisshäufigkeit angeht, so liegt der Schäferhund vorn, was aber die Toten angeht glaube ich nicht.

Ja, ich warte auch noch auf den Tag, an dem jemand von einem
Dackel zerfetzt wird.

Hi hi, musste unwillkürlich grinsen ob dieser ironischen?
Wortwahl.
Ich meinte ja nicht gerade Dackel die solche Verletzungen
herbeiführen die Leute zu Tode bringen sondern andere große
Hunderassen.

Es war halt so gemeint: Wenn Du schon einen Hund haben möchtest (was mich nicht begeistert, aber gut…), dann vielleicht doch einen, der eben niemand ernsthaft verletzen kann.
Wie gesagt, sonst kommt vielleicht wirklich demnächst ein Nigerianer mit seiner Hyäne an und will die in den Straßenverkehr mitnehmen. Was würdest Du dann sagen?

Grüße,

Anwar

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Wie gesagt, sonst kommt vielleicht wirklich demnächst ein
Nigerianer mit seiner Hyäne an und will die in den
Straßenverkehr mitnehmen. Was würdest Du dann sagen?

It´s cool, man! :wink:

Zu cool.
Hi!

Wie gesagt, sonst kommt vielleicht wirklich demnächst ein
Nigerianer mit seiner Hyäne an und will die in den
Straßenverkehr mitnehmen. Was würdest Du dann sagen?

It´s cool, man! :wink:

Ich weiss nicht ob Du schonmal live eine Hyäne gesehen hast, aber mir würde da jeglicher Kommentar im Halse stecken bleiben. Alles was aus langeweile einen Gnu-Schenkel in zwei-drei Bissen zerkauen kann ist mir irgendwie unheimlich! :smile:

Grüße,

Anwar

Ich weiss nicht ob Du schonmal live eine Hyäne gesehen hast,
aber mir würde da jeglicher Kommentar im Halse stecken
bleiben. Alles was aus langeweile einen Gnu-Schenkel in
zwei-drei Bissen zerkauen kann ist mir irgendwie unheimlich!

)

Hm, ja, sicher. Hab neulich ein halbes Eichhörnchen beerdigt. Halb so groß wie meine Katzitatzis. War auch nur Langweile. Sag mir bitte, aus welcher Ecke kommst Du? Hab einen Grund für die Frage.

Hallo,
die Argumentation verläuft wie in 99% dieser Hunde Diskussionen - es gibt aggressive Hunde (z.B. durch falsche Haltung) aber mein Hund ist _so_ lieb. Glaube ich Dir unbesehen aber das ist völlig irrelevant, was die Stimmung gegen bestimmte Rassen ausmacht. Ob ein Tier aggressiv (in bestimmten Situationen) ist oder nicht, ist für Außenstehende schwer und sicher selten in 5min zu beurteilen. Die Presse sorgt durch Herausgreifen von Unglücksfällen für die entsprechende Stimmungsmache.
Was Du hier im Familienkreis erlebst ist letztlich das Versäumniss einer wie auch immer präsenten Hundehalterlobby _frühzeitig_, selbsttätig Maßnahmen vorzuschlagen und durchzusetzen, die solche Übergreife unwahrscheinlicher machen, der allgemeinen Bevölkerung ein (subjektives) Sicherheitsgefühl geben und eine eindeutigere Festlegung der strafrechtlichen Konsequenzen im Falle eines Übergriffs. Dazu hätten m.M. gehört:

o „Hundeführerschein“ für _alle_ Rassen.
o Chip zur Identifizierung des Hundes für _jedermann_. D.h. wenn Wuffi xy mich als Jogger belästigt, möchte ich die Möglichkeit haben, anhand seiner ID eine verwertbare Anzeige abzusetzen (der Halter ist ja häufig dabei nicht anwesend).
o Strafrechtliche Konsequenzen in Form von „schwerer Körperverletzung“ für den Halter, wenn das Tier einen Menschen beißt - also gleichwertig zu einem Angriff mit einer Waffe des Halters. Spätestens nach dem zweiten Fall, sitzt der Halter ein.

Nicht registrierte und „nicht verchipte“ Hunde müßten als Straftat gewertet werden und nicht mehr als Ordnungswidrigkeit. Im Gegenzug wäre eine deutliche Senkung bzw. der Wegfall der Hundesteuer möglich.
Der momentane Zustand ist unakzeptabel. Wieviel Prozent der Fälle, in denen ein Hund einem Mensch ernsthafte Bißwunden zugefügt hat, werden und können überhaupt behandelt werden, mangels der Identifizierung des Halters ? Und natürlich geht von bestimmten Hunderassen eine größere Gefahr für die Umwelt aus, als von anderen. Dies deckt sich allerdings nicht mit der blindlinks gewürfelten Einstufung in „Kampfhundrassen“ und dem Rest vermeintlich harmloser Hunderassen.

Gruss
Enno

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Hi Yvonne,

es ist schwer, wenn die Familie die selbst gewählten Lebensumstände nicht akzeptieren kann. Ich hoffe, das ist aus Sorge um Dich und Deine Familie. Vielleicht solltest Du bei einem „Schwiegermuttertreff“ Deinen „Kampfschmuser“ außen vor lassen. Steht denn Dein Mann zu Dir?
Die tausend Links zu dem Thema hast Du sicherlich schon durchgewälzt. Leider wirst Du da keine konkreten Argumente „Pro-Listenhund“ finden, weil es immer Gegenargumente geben wird. Das Ausdiskutieren in diesem Fall ist wie eine Spirale, die nach unten führt und irgendwann in einer offenen Ablehnung endet.
Meine Lebensumstände (hundeunabhängig) werden von meiner Familie auch nicht akzeptiert und mittlerweile wechsle ich immer das Thema. Klappt nach längerem Üben eigentlich ganz gut.
Vielleicht hilft die schon erwähnte Tatsache, dass der Schäferhund der beißfreudigste Hund laut Statistik ist (hoffentlich liest das nie meine Familie).

Alles Liebe und Kopf hoch

Carina

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Hm, ja, sicher. Hab neulich ein halbes Eichhörnchen beerdigt.
Halb so groß wie meine Katzitatzis. War auch nur Langweile.
Sag mir bitte, aus welcher Ecke kommst Du? Hab einen Grund für
die Frage.

Ich komme aus Bremen, wohne in Hamburg (steht in meine ViKa). Oder, falls Du das meinst, mein Vater kommt aus Syrien (da gibt’s keine Hyänen), ich hab’ mal welche im Tierpark gesehen.

Grüße,

Anwar

Hi Anwar,

Warum konnte es dann kein kleinerer Hund, sein, der niemandem
etwat tut (bzw. tun kann). Ich persönlich könnte mich am
ehesten mit einem Jack-Russel anfreunden.

Daß ein Jack Russel nichts tut bzw. auch nichts tun kann halte ich für ein Gerücht. Die können für ein Kind genauso gefährlich wie ein Pitbull werden, die springen ohne Probleme ziemlich hoch, haben einen starken Kiefer und können sich ganz exzellent in jemandem verbeißen. Abgesehen davon gehören sie zu den Hunden, die am wenigsten wirklich ausgelastet sind und dementsprechend oft verhaltensgestört. Einen Jack Russel läßt Du 2 Stunden neben dem Fahrrad laufen und dann fragt er Dich, was Du als nächstes mit ihm zu unternehmen gedenkst.
Sicher gibt es auch Ausnahmen, aber diese Aussage konnte ich so nicht stehenlassen. :wink:

Tanja
[die schon mit vielen psychisch auffälligen Hunden gearbeitet hat unter denen nur ein Staff war und dafür einige Golden Retriever, Border Collies, Dackel, Schäferhunde und natürlich alle möglichen (Jagd-)Terrier…]

Es war halt so gemeint: Wenn Du schon einen Hund haben
möchtest (was mich nicht begeistert, aber gut…), dann
vielleicht doch einen, der eben niemand ernsthaft verletzen
kann.

Und wenn man so einen „potentiell gefährlichen“ Hund bei sich aufnimmt, dann sollte man mit ihm was arbeiten (und wenn es „nur“ Agility ist), das macht einen guten Eindruck und beugt auch späteren Problemen vor. Natürlich gehe ich immer davon aus, daß es sich um einen Tierheimhund handelt. :wink:

Wie gesagt, sonst kommt vielleicht wirklich demnächst ein
Nigerianer mit seiner Hyäne an und will die in den
Straßenverkehr mitnehmen. Was würdest Du dann sagen?

Wolfshybriden sind ja zumindest schon gar keine Seltenheit mehr…

Tanja

PS (@ Anwar): Muß jetzt wieder zur Arbeit, aber wenn Du Interesse hast, die abgebrochene Diskussion weiterzuführen, kannst Du mir gern mailen.

1 „Gefällt mir“

Hi Enno,

dankeschön für Deinen Beitrag, gebe Dir vollkommen recht, aber anstatt die in so einer Richtung was unternehmen lassen sie es lieber wie es ist, is ja schließlich zuviel Aufwand.

Viele liebe Grüße Yvonne

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Yvonne,

Hi Anwar,

Naja, wenn man danach geht, muss man sich auch keinen Hund
einer anderen Rasse anschaffen.

Das stimmt. Und das würde ich auch befürworten.

Hab mir meinen jedenfalls
geholt weil mir die Rasse vom Aussehen her gefiel und nicht
weil er zu den sogen. Kampfhunden gehört.
Klar, er ist in der Lage einen Menschen zu töten, da muss ich
Dir Recht geben, aber das sind andere Hunderassen auch.

Aber eben nicht alle.

Schöne Tiere diese Hyänen, schöner nur in der freien Wildbahn,
aber das is was anderes.

Dieser Teil meines Beitrags war ironisch gemeint. Aber ich
finde Hyänen in der Tat auch sehr imposant und sogar schön.

Ich persönlich möchte mit meinem Hund nicht aufrüsten wie
leider so viele inkompetente andere Hundehalter sondern nen
netten Familienhund haben.

Warum konnte es dann kein kleinerer Hund, sein, der niemandem
etwat tut (bzw. tun kann). Ich persönlich könnte mich am
ehesten mit einem Jack-Russel anfreunden.

na eben weil ich keinen Jack Russel wollte, sind mir zu hyperaktiv, und ich wollte dann doch nen etwas größeren Hund, stehe nicht so auf kleine Rassen obwohl da auch sehr schöne dabei sind.

Sag ich ja nix gegen, aber wenn ich dann mit Conan komme, der
Staffordshire der Rettungshund beim DRK is, is das halt eine
Ausnahme und kommt sonst nicht wieder vor.

Das Problem ist nur: Ein „guter“ Hund macht keinen „bösen“
Hund wieder wett. Jedes Menschenleben, was durch so einen Hund
verloren geht ist eines zu viel. Und es stimmt, was die
Bisshäufigkeit angeht, so liegt der Schäferhund vorn, was aber
die Toten angeht glaube ich nicht.

Das is wohl wahr, leider.
Hab gegoogelt und an registrierten tödlich verlaufenden Beißvorfälle von 1968 bis 2000 waren über die Hälfte D. Schäferhunde beteiligt.
Möchte hierbei aber nochmal anmerken dass ich keinesfalls diese Rasse verunglimpfen möchte sondern nur zeigen will dass euch normale Hunderassen gefährlich werden können.

Ja, ich warte auch noch auf den Tag, an dem jemand von einem
Dackel zerfetzt wird.

Hi hi, musste unwillkürlich grinsen ob dieser ironischen?
Wortwahl.
Ich meinte ja nicht gerade Dackel die solche Verletzungen
herbeiführen die Leute zu Tode bringen sondern andere große
Hunderassen.

Es war halt so gemeint: Wenn Du schon einen Hund haben
möchtest (was mich nicht begeistert, aber gut…), dann
vielleicht doch einen, der eben niemand ernsthaft verletzen
kann.
Wie gesagt, sonst kommt vielleicht wirklich demnächst ein
Nigerianer mit seiner Hyäne an und will die in den
Straßenverkehr mitnehmen. Was würdest Du dann sagen?

Ja, irgendwie hast Du schon recht, aber dann dürfte man auch keine Autos mehr haben und ähnliches.
Ich denke wie Enno wenn man da konsequent durchgreifen würde und alle Leute die sich nen Hund anschaffen testen würde in Bezug auch Fachkenntnis, einen Hundeführerschein etc… würde es viel weniger Beißvorfälle geben wie bisher.

Grüße Yvonne

Grüße,

Anwar

Hi Tanja,

dankeschön auch für Deinen Beitrag.
Meine Freundin is Hundetrainerin und kann über „normale“ Hunderassen auch ähnliches berichten, hatte in 10 Jahren nur einen gestörten Pitti mit bei.

Mein Staff is nicht ausm TH, hab ihn mit 8 Wochen von nem Bauernhof geholt, is das schlimmer als wenn man sich einen aus dem TH holt?
Hab das nicht genau verstanden, sorry!?

Liebe Grüße Yvonne

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Carina,

ja, Du hast recht, es endet nie diese ewige Diskussion und es ist leider nicht immer nur die Sorge um mich und meine Familie dabei.
Deren Ansicht nach wurden die Hunde darauf gezüchtet gegen Menschen irgendwann mal auszuticken, oder warum heißen die denn sonst Kampfhunde???
Jetzt weißt Du mal was da für ein Stuss rüberkommt.

Nehme meinen Schmuser trotzdem mit zur Schwiegermama, seither war auch nix mehr, beobachte ihn aber genau. Er ist immer in meiner Nähe, nie mit Ihr allein.
Mein Mann steht voll zu mir, gottseisgedankt.

Das mit dem Schäferhund zieht leider auch nicht, der hat ja nicht diese immense Beißkraft und ist ja auch nicht darauf gezüchtet Menschen zu töten. Haha, während ich das schreibe muss ich grinsen, diese Aussagen sind sowas von absurd. So was kommt dann immer und immer wieder.
Dagegen kommste nicht an.

Liebe Grüße von Yvonne, die langsam aber sicher resignierend dasitzt.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Yvonne,

ich kann Dich gut verstehen! Wir wollen uns in näherer Zukunft einen Hund aus dem Tierheim holen, der zwar „böse“ aussieht, aber bei dem nicht mal sicher ist, dass es überhaupt ein Staff-Mix ist… Und schon bei einem unserer Kennenlern-Spaziergänge mussten wir uns Anfeindungen anhören…
Diese kamen übrigens von einem Kerl mit drei freilaufenden Großpudeln, der diese - obwohl „unser“ Hund an der Leine war - erstmal nicht zurückgepfiffen hat. Also kamen drei große Hunde in voller Fahrt auf uns zugejagt… Toller Hundehalter!! Und uns wegen dem Kammpfhund anpöbeln!! Aber das ist ein anderes Thema…

Ich denke, dass wenn man Besitzer eines sogenannten Kampfhundes ist (oder wird), dann muss man sich im Klaren darüber sein, dass man bei seinen Mitmenschen nicht unbedingt auf Zustimmung, sondern eher auf Abneigung und vor allem viele Vorurteile stößt. Damit sollte man sich abfinden, sonst wird man seines Lebens nicht mehr froh! Natürlich kann man immer wieder predigen, dass der Hund lieb ist, dass er noch niemals aggressiv war, dass das alles nur Vorurteile sind… Zwecklos! Vor allem, wenn die Medien (wie jüngst wieder RTL) diese Ängste und Ressentiments noch durch wenig objektive Berichterstattung verstärken…

Als Halter kann man höchstens dafür sorgen, dass der eigene Hund gut sozialisiert und bestens erzogen ist. Damit man selber ein positives Beispiel ist. Leider gibt es doch immer noch zu viele Leute, die ihre Hunde nicht im Griff haben, und das schließt alle Hundehalter mit ein. Was nützt es mir, wenn ich mit meinem überaus gut erzogenen, angeleinten Bullterrier durch den Park spaziere, wenn dann so ein Kamikaze-Westhighland-Terrier meinen Hund anfällt. Wenn dieser dann beißt, dann sieht es für den kleineren Hund natürlich übel aus - und schwupp! haben die Medien wieder einen Killerhund gefunden. Demnach stimme ich der Meinung, dass man einen allgemeinen Hundeführerschein für alle Hunde einführen sollte, auch total zu. Im Grunde vermasseln es sich die Hundehalter durch Unkenntnis oder falsch verstandener Tierliebe doch selbst - Leidtragende sind in diesem Fall die sogenannten Kampfhunde.

Natürlich passieren auch mit anderen Hunderassen Beißunfälle, doch wie Du ja selber schon festgestellt hast: Das ist für andere unerheblich! Und man sollte ja auch nicht vergessen, dass die sogenannten Kampfhunde potentiell immer gefährlicher sind als z.B. ein Beagle oder Golden Retriever. Das Aggressionspotential ist nun mal da, und ich finde es ziemlich gefährlich zu behaupten, ein American Staffordshire wäre harmlos. Die haben nun mal eine enorme Beißkraft, die, wenn sie „entfesselt“ wird, schlimme Verletzungen verursachen kann. Darüber sollte man sich als Hundehalter einfach im Klaren sein und das nicht verdrängen…

Aber Du wolltest ja wissen, wie Du auf die Sturheit Deiner Familie reagieren kannst. Ich denke, dass Du ja schon festgestellt hast, dass Du mit Argumenten für Deinen Hund nicht weiter kommst. Und wenn er Deine Schwiegermutter schon mal angeknurrt hat, dann kann ich auch verstehen, wenn diese sich in ihren Vorurteilen bestätigt fühlt. Und das Argument mit deren Katze ist ja wohl daneben - man kann doch einen (möglichen) Hundebiss nicht mit Katzenkacke auf dem Bett vergleichen.
Meiner Meinung nach solltest Du den Hund einfach von den entsprechenden Familienmitgliedern fernhalten. Du tust Dir damit ja keinen Gefallen, wenn Du ständig auf Konfrontationskurs gehst. Wenn Du Deine Schwiegereltern besuchst, dann lass den Hund zu Hause. Und lass die doch reden - sie wissen’s doch nicht besser! Sag am besten einmal klipp und klar, dass Du die Hetzerei gegen Deinen Hund nicht mehr hören willst. Die können ja gerne in Deiner Abwesenheit lästern, aber eben nicht, wenn Du dabei bist. Vermutlich ist das die einzige Möglichkeit, ein bisschen Ruhe in die Situation zu bekommen.

So, das ist jetzt ein langes Posting geworden! Falls Du doch noch mal ein paar Argumente (auch von Dorit Feddersen-Petersen) suchst, dann schau doch mal bei den Kampfschmusern unter http://ksgemeinde.de/html/info_gutachten.html nach. Da finden sich einige Gutachten, Stellungnahmen und Dokumente zum Thema Kampfhund.
Ich hoffe mal, dass Du mit Deiner Verwandtschaft wieder ins Reine kommst.

Grüße vom
Sternchen

Hallo Yvonne,

dankeschön auch für Deinen Beitrag.
Meine Freundin is Hundetrainerin und kann über „normale“

Na dann hast Du ja auf alle Fälle die Möglichkeit, auszuprobieren, was Dir und dem Hund Spaß macht als „Arbeit“. :smile:

Hunderassen auch ähnliches berichten, hatte in 10 Jahren nur
einen gestörten Pitti mit bei.

Muß mich berichtigen, es waren tatsächlich 2 bei mir, allerdings habe ich mit dem zweiten nicht arbeiten können…

Mein Staff is nicht ausm TH, hab ihn mit 8 Wochen von nem
Bauernhof geholt, is das schlimmer als wenn man sich einen aus
dem TH holt?
Hab das nicht genau verstanden, sorry!?

Siehe meine Diskussion mit Anwar im Farbmaus-Thread unter „Interessanter Punkt“. Kurz zusammengefaßt: Für mich käme es nie in Frage, einen Hund just for fun für mich „anzuschaffen“, ist schließlich keine Sache, die man mal eben einkauft. Wenn ich solche Tips gebe, möchte ich also nicht, daß sie als Aufforderung zum Hundekauf verstanden werden sondern nur erreichen, daß bereits bestehende Probleme vielleicht gelöst werden können. :smile:

Tanja

Hi Yvonne

Auch mir hängt dieses Thema fast zum Hals raus.
Ich finde Schuld an dem Verhalten der Hunde sind immernoch diejenigen, die sie erziehen!!!
„Kampfhunde“ haben zwar die Kraft jemanden zu töten, aber sie machen es NIEMALS grundlos!!! (vorausgesetzt sie hatten die richtige erziehung)

Ausserdem hatten wir einen „Sarplaninac“.
Das ist ein Jugoslavischer Hirtenhund den man erst seit einigen Jahren Privat halten darf. (Deshalb ist er auch noch so unbekannt)
Hier ein Bild:
http://www.hondkopen.nl/foto’s/dogachtigen2/sarplani…
Sieht richtig süss und kuschelig aus, nicht???
Hmmm… bei der richtigen Haltung ja, aber auch dann ist als Fremder vorsicht geboten!!!
Ein richtig guter Wächter und Beschützer, braucht aber eine Starke hand.

Grüsschen Anischa

P.S.: Bei meinem Frisör läuft auch ein Staffi frei rum und der macht keinen wank wenn jemand den Laden betritt.
Aber gester hat der doch tatsätzlich eine Fliege gekillt!!! der gehört doch an die Leine!!! ;o)